Zeitmanagement für meinen Mitgliederbereich: Die Leitplanken setzen – alles andere ergibt sich

Muss bezogen auf den zeitliche Ablauf alles bis ins Detail vorgeplant sein, wenn du einen Onlinekurs, einen Workshop oder einen Mitgliederbereich starten möchtest? Ich bin der Meinung, das ist nicht unbedingt nötig – oder noch anders ausgedrückt: Es ist auch gar nicht möglich. Es sei denn, du erstellst einen reinen Selbstlernkurs, den du nach einem fixen Plan, ungestört durch äußere Einflüsse, produzierst. Aber sobald du mit einer Gruppe Menschen arbeitest, kommt diese Gruppe mit dir zusammen in Bewegung, die Dinge kommen in den Fluss, es entsteht etwas Neues durch die Interaktion, es entwickelt sich – und du hältst die Fäden in der Hand.

In diesem Artikel stelle ich dir meinen bald startenden Mitgliederbereich „Onlinkurs-Community“ vor und beschreibe, wie ich uns als Gruppe eine Struktur gebe, innerhalb der sich alles weitere formen kann. Damit nehme ich an der Blogparade von Claudia Kauscheder teil, ohne deren sanften Anstupser es diesen Artikel nicht gegeben hätte. :)

Was ist die Idee hinter der Onlinekurs-Community?

Momentan scheinen Memberships ja der neue Hype zu sein. Und den mache ich mit?? 

Bei kurzfristigen Trends bin ich ja immer zurückhaltend. Daher, ganz ehrlich – wäre diese zweifelnde Frage fast der Grund gewesen, warum ich doch wieder einen Rückzieher gemacht hätte…

Aber Mitgliederbereiche sind keine kurzfristige Erscheinung – sie werden immer mehr zum „neuen Normal“ unseres Miteinanders werden, so wie Onlinekurse mittlerweile in vielen Themenbereichen etabliert sind.

Membership? Community? Hab ich doch längst :)

Außerdem habe ich mir klargemacht, dass ich längst eine Community um mich herum habe – ein tragendes Netzwerk aus Online-UnternehmerInnen bzw. Selbständigen, die auf dem Weg dorthin sind.

In meinen Mentoring-Programmen (Mein-erster-Onlinekurs.de), das ich ja schon seit 2014 mehrfach durchgeführt habe, gehörte jeweils eine halbjährliche „Membership-Phase“ nach Ablauf des eigentlichen Programms fest dazu.

Und rund um die Inspi-Veranstaltungen (InspiCamp und InspiCon), die ich zusammen mit Daria Linzbach seit 2014 durchführe, ist ebenfalls längst ein vertrauensvoller Zusammenhalt der Teilnehmer entstanden.

Sowohl die individuell begleitete und moderierte Gruppenarbeit in meinen Programmen als auch die inspirierend-befruchtenden Live-Treffen mit der Inspi-Community machen mich glücklich – und bringen sichtbaren Mehrwert für die Beteiligten!

In der Onlinekurs (Inspirations-) Community möchte ich nun beides zusammenbringen:

  • Den Rahmen schaffen für offenen, großzügigen Austausch Online-UnternehmerInnen untereinander, wie es auf den Inspi-Veranstaltungen der Fall ist. Sich gegenseitig Einblicke geben, Erfahrungen teilen und wissen, dass man auch ‚heiklere‘ Fragen in dieser wohlwollenden Runde stellen darf.
  • Themenbezogenes individuelles Feedback und ‚Masterminding‘ bezogen auf die jeweils eigenen Onlinekurs-Projekte und das Drumherum, wie Marketing, Abwicklung, Mindset und Co. So wie ich es in meinem Programm „Mein erster Onlinekurs“ immer angeleitet habe.

Zusammengefasst:

  • Mein Mitgliederbereich ist als Community angelegt, als Gemeinschaft und als moderierte Gruppe. Es ist keine ‚Akademie‘ oder ‚Content-Club‘ oder ähnliches. Es wird Content entstehen aus dem Austausch und dem aktuellen Bedarf der Gruppenmitglieder heraus, aber es gibt keinen Content-Plan von meiner Seite.
  • Von den Werten her richtet sich meine Community an Menschen, die ’nachhaltig‘, also langfristig, am Nutzen der Kunden ausgerichtet, basierend auf guten Beziehungen ihr Business aus- oder aufbauen möchten.
  • Ich schaffe den zeitlichen und energetischen Rahmen für wohlwollend-konstruktiven Austausch – und bringe auch mich und meine Gedanken / Erfahrungen ein. Dadurch wird jedes Mitglied, das dafür offen ist, auch Impulse bekommen, nach denen er / sie gar nicht gefragt hat – Inspirationen eben ;).
    Nach meiner Erfahrung führen solche Anstupser oft besser zu (schnellen) Ergebnissen als Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Natürlich ist es auch möglich, gezielt Fragen zu stellen und um Feedback zu bitten – was ja dann wiederum Inspirationen schafft für alle, die sich an der Diskussion beteiligen oder sie verfolgen…
  • Der Mehrwert soll sein: gemeinsam am eigenen Business arbeiten, durch Anstöße aus der Community hin und wieder aus dem „Kaninchenloch“ der Klein-Klein-Umsetzung herauszukommen, schneller bestimmte Entscheidungen treffen können statt wochenlang allein dran grübeln, durch Feedback und Außenblick bessere Angebote und Content erstellen, inspiriert werden von dem, was die anderen machen und schaffen – und auch miteinander Spaß haben, Erfolge feiern, Zweifel diskutieren können, einfach mal jemanden zum Plaudern haben, Netzwerk erweitern. Naja, und so weiter… ;)

Für wen ist das gedacht?

Die Community soll ein motivierender, hilfreicher Ort sein für alle, die ihr Onlinekurs-Business aufbauen oder weiterentwickeln möchten. Ich setze also voraus, dass die Mitglieder bereits angefangen haben, ihre Sichtbarkeit und/oder ein Online-Netzwerk aufzubauen.

Ein Onlinekurs ist ja nach meinem Verständnis sowieso NICHT der erste Schritt in die Online-Welt. Erst gilt es, durch kostenlose Mehrwerte und aktives Interagieren in den Social Media die Grundlagen dafür zu schaffen, dass später Teilnehmer gewonnen werden können.

Von der Community können daher alle diejenigen am meisten profitieren, die entweder kurz vor oder mittendrin in ihrem ersten Onlinekurs sind – oder die schon Kurse am Markt haben und ihr Business entspannt weiter ausbauen, ihre Angebote weiterentwickeln und sich offen mit Gleichgesinnten austauschen möchten.

Wer noch keinen eigenen Kurs am Markt hat, kann meinen Selbstlernkurs „Der OnlinekursKurs“ im Paketangebot zur Mitgliedschaft erwerben – fortgeschrittenere Onlinekurs-EntwicklerInnen brauchen das ja nicht mehr.

Welche Bedenken ich bezüglich des „Zeitkorsetts“ eines Mitgliederbereichs hatte

Claudia fragt in ihrer Blogparade nach dem Zeitmanagement für Membership-Bereiche. Und auch danach, welche Gedanken rund um das Zeitmanagement uns ggf. bisher davon abgehalten haben, einen Mitgliederbereich zu starten. Viele, die einen Mitgliederbereich gründen wollen, fürchten eine Überforderung, sowohl von sich selbst als auch ihrer Mitglieder. Das ist auch eine Gefahr, die ich auch sehe und achtsam im Blick behalten möchte.

Ich habe die Vision für eine solche Community für Onlinekurs-Entwicklerinnen, die gemeinsam ihr Business voranbringen und sich gegenseitig inspirieren, schon seit mehreren Jahren. Mich schreckte – wie viele andere auch – genau dieses Commitment, als Membership-Anbieterin „selbst und ständig“ anwesend sein zu müssen. Wegen meiner Weltreise 2019/2020 musste das Vorhaben sowieso warten.

Kollidiert ein Membership mit meinem optimalen Arbeitsjahr – mit Sommer- und Winterpause?

Seit Jahren mache ich immer eine längere Sommerpause von meist zwei Monaten, in denen mein Business weitgehend ruht. Das hatte ich mal in diesem Artikel / Podcast beschrieben: >> Dein optimales Arbeitsjahr. Auch um Weihnachten und den Jahreswechsel herum ziehe ich mich gern mehrere Wochen ins Private zurück.

Ist das ein Hinderungsgrund? Nachdem ich mit mehreren Kollegen darüber gesprochen hatte, unter anderem auch auf dem Online-InspiCamp im Mai, ist mir klar: Muss es nicht sein! Denn, wer sagt denn, dass es immer zwangsläufig mit der gleichen Intensität über alle Monate hinweg aktive Moderation und Input von Seiten des Anbieters geben muss?

Ich musste mich erst von dem typischen Monats-Rhythmus für Memberships gedanklich lösen, um sehen zu können, dass es auch mit zwei längeren Pausen pro Jahr möglich ist, einen guten Mehrwert und Raum für die Mitglieder zu schaffen. Natürlich werde ich das vorher sehr transparent machen, dass es Phasen gibt, in denen ich nicht (oder kaum) präsent bin.

Was ich daher sicher weiß: In meiner Community gibt es keine festen Monatsthemen! Das würde bei mir genau diesen Druck erzeugen, über’s ganze Jahr hinweg mit der gleichen Intensität „liefern“ zu müssen, den ich nicht möchte.

Es wird Schwerpunkt-Themen geben, ja, aber die ergeben sich aus der Interaktion in der Gruppe. Statt in Monaten kann man so einen Membership ja auch in anderen Rhythmen denken – in Halbjahren oder Quartalen bspw. – und dieses Umdenken war es, was mich letztlich motiviert hat, es anzugehen.

Wie schaffe ich den Rahmen für den fruchtbaren Austausch der Mitglieder?

Wie in der Einleitung schon angedeutet, halte ich nicht so viel davon, alles vorher bis ins Detail durchzuplanen. Aber natürlich braucht es einen Rahmen, „Leitplanken“ wie ich das nenne, damit es nicht in Chaos ausartet.

Seit Ende Mai bin ich bereits mit einer kleinen Gruppe an Gründungsmitgliedern aktiv in meiner Onlinekurs-Community. Meine ersten 20 Mitglieder waren bereit, mit mir zusammen ein paar Formate für den Austausch ausprobieren. In den vier Wochen vor meiner diesjährigen Sommerpause habe ich daher zu verschiedenen Zeiten verschiedene Termine recht kurzfristig reingegeben. Das war spannend – aber hat auch hier und da zu Verwirrung geführt… So geht es also nicht auf lange Sicht – aber das hatte ich auch nicht vor.

Ich werde nochmal einen Bericht darüber schreiben bzw. als Podcast veröffentlichen, was ich da genau alles an Ideen getestet habe – das führt hier zu weit.

Meine Erkenntnis aus der Gründungsphase ist jedenfalls: Es braucht bezüglich die Live-Termine langfristige Klarheit, damit die Mitglieder sich das gut merken und freihalten können.

Struktur für die Live-Meetings

Die Meetings selbst brauchen dann ebenfalls eine Struktur. Nur einfach locker über das Thema Onlinekurse quatschen ist auch nett, aber zielführender ist, wenn ich als Moderatorin hier ebenfalls einen Rahmen vorgebe. Dabei orientiere ich mich an der bewährten Erfolgsteam-Methode, modern auch als „Mastermind“ bezeichnet (und etwas altmodischer heißt sie „Intervision“ oder „Kollegiale Fallberatung“): Anhand einer straffen Zeitstruktur werden gezielt Fragen von Mitgliedern mit mir und der Gruppe geklärt.

Über dieses Konzept hatte ich vor mehreren Jahren in meinem Blog geschrieben, und zwar in diesen beiden Artikeln:

>> Die magische Zutat, die aus einem Buch ein Programm machen kann

>> So bringen Sie ein virtuelles Erfolgsteam ins Laufen

Der monatliche Zeitplan als Leitplanke

Nach ein paar Gesprächen und der gemachten Erfahrung habe ich momentan folgendes für die Live-Treffen geplant:

  • Zweimal pro Monat, alle 14 Tage, gibt es ein „Mastermind-Meeting“ in Zoom. Nach dem Vorbild des Online-InspiCamps werden auch Breakout-Räume eingerichtet und zu Beginn des Meetings teilen sich die Kleingruppen auf die Räume auf. Anfangs werden wir dafür die Zeitvorgabe der „Erfolgsteam“-Methode ein wenig üben müssen, denn es erfordert Disziplin, nicht vom Thema abzuschweifen.
  • Einmal pro Monat gibt es eine offene Sprechstunde für die, die vor ihrem ersten Kurs stehen und optimalerweise parallel den Selbstlernkurs „OnlinekursKurs“ durcharbeiten.
  • Und ebenfalls einmal pro Monat, zeitversetzt, möchte ich eine Art „Mini-Barcamp“ durchführen für die „fortgeschrittenen“, erfahrenen Onlinekurs-UnternehmerInnen, um Wissen zu teilen, Erfahrungen zu besprechen, neue Entwicklungen am Markt zu diskutieren usw. In 2-3 parallelen Sessions kann sich dann gezielt zu Themen ausgetauscht werden, die Onlinekurs-UnternehmerInnen in ihrem Business-Ausbau beschäftigt.

Halbjährlicher Rhythmus als „Taktgeber“

Analog zu Phasen, in denen ich mich ganz rausziehe, gibt es für meine Mitglieder Phasen mit erhöhter Intensität und Präsenz von meiner Seite – nach aktueller Planung sind das zweimal pro Jahr „Umsetzungssprints“, 3-4 wöchige Online-Workshops, in denen meine Mitglieder und ich enger zusammenrücken und hoffentlich viel geschafft und geklärt bekommen für die Projekte, die sich rund um das Onlinekurs-Business ergeben.

Das ist dann quasi wie ein Onlinekurs im Membership – nur, dass gruppenweise an unterschiedlichen Themen gearbeitet werden wird. Das könnte beispielsweise sein: „Ersten Kurs launchen“, „Videos drehen und bearbeiten“, „Kursplattform und Zahlungsanbieter anlegen“ oder ähnliche größere Projekte, die ein wenig Angang und Feedback von außen erfordern.

Alles Weitere ergibt sich…

Natürlich findet der Austausch nicht nur zu den Terminen, sondern vor allem auch asynchron in der Facebook-Gruppe statt. Dort stelle ich Reflexionsfragen, die zur Diskussion anregen, ich oder andere posten spontan „Fundstücke“ aus dem Netz oder teilen ihre Erkenntnisse zu einem bestimmten Thema. Jederzeit können Fragen gestellt werden, auch zu Themen „rund um Onlinekurse“, die also nicht direkt mit dem Onlinekurs, sondern eher mit dem Online-Business im Allgemeinen zu tun haben.

Außerdem habe ich gute Erfahrungen mit „Schwerpunkttagen“ gemacht, die rein in der Facebook-Gruppe stattfanden, an einem vorher kommunizierten Datum. Beispielsweise stellte sich heraus, dass mehrere von uns aktiver und gezielter mit LinkedIn arbeiten wollen, also habe ich einen Schwerpunkt-Tag dazu angesetzt, an dem mehrere aus der Gruppe ihr Profil richtig aufgesetzt haben und wir gemeinsam überlegt haben, welche Rolle das Netzwerk im (Onlinekurs-)Marketing spielen kann.

Wenn ich merke, ein Thema beschäftigt mehrere, greife ich das auf und spiele es in die Gruppe zurück. Die Mitglieder selbst haben Ideen und Vorschläge – und so wird sich alles weitere „zwischen den Leitplanken“ entwickeln im Laufe der Zeit.


Soweit meine Überlegungen zum Mitgliederbereich für Onlinekurs-UnternehmerInnen…

Die Klarheit darüber, welche Leitplanken ich setze und wo ich mir und der Gruppe Raum für Entwicklung lasse, hat sich nicht über Nacht eingestellt. Vor allem das konkrete Ausprobieren mit meinen wohlwollenden Gründungsmitgliedern hat mir dabei sehr geholfen – und ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das diese mir entgegen gebracht haben! Ab September öffne ich die Community für neue Mitglieder. Wenn du die vorbereitenden Mails dazu erhalten möchtest, trag dich gern unverbindlich auf der Interessenten-Liste ein. Ich freu‘ mich über dein Interesse!

Wie das alles mein Zeitmanagement langfristig verändert, werde ich ebenfalls erst erfahren dürfen, das kann ich vorher schlecht planen. Aber so habe ich dank der Blogparade von Claudia meine bisherigen Überlegungen mal in Worte fassen dürfen – danke auch dafür!

Ich bin gespannt, wie ich das alles in ca. einem Jahr rückblickend reflektieren werde – ich halte euch auf dem Laufenden darüber.

Herzliche Grüße

Marit Alke

Der ‚Impact‘ von Onlinekursen

Macht das Sinn, was ich tue? Diese sehr fundamentale Frage habe ich in meiner fast zweijährigen Auszeit vom Business in mir bewegt. Ist meine Lebenszeit gut investiert, wenn ich Selbständigen helfe, Onlinekurse zu entwickeln und durchzuführen? Sind Onlinekurse sinnvoll für diese Welt, können sie etwas bewirken?

Das englische Wort ‚Impact‘ habe ich gewählt, weil es besser als das deutsche Wort ‚Wirkung‘ ausdrückt, worum es mir geht: Ich habe das Bild von sich ausbreitenden – und zurückschwappenden – Wellen eines Steins in einem ruhigen See vor Augen. Was sind die Wellen, die Onlinekurse schlagen können? In diesem Artikel lasse ich dich an meiner ganz persönlichen Neu-Klärung meines Warum teilhaben. So kannst du auch für dich reflektieren, welchen Sinn dein Tun für dich selbst hat.

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Warum „Wie kann ich meine Kursinhalte schützen?“ die falsche Frage ist

Immer wieder kommt in meiner Facebook-Gruppe die Frage hoch „Wie kann ich dafür sorgen, dass meine kostenpflichtigen Onlinekurs-Inhalte nicht einfach weitergegeben werden?“. Meist wird diese Frage von denen gestellt, die noch ganz am Anfang stehen mit ihrem Onlinekurs, manchmal sogar, noch bevor ein Kurskonzept steht. Aus meiner Sicht – und meist ist das auch die Richtung, in die die Diskussion dann geht – ist das die falsche Frage. Jedenfalls dann, wenn es dir doch eigentlich darum geht, erfüllt und erfolgreich mit deinem Kurs zu sein.

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Pause im Podcast – und Blick hinter meine Kulissen

Diese Podcast-Folge ist eine „in eigener Sache“: Zuerst die Ankündigung, dass es nach einer Pause hier im Podcast im Oktober 2018 weitergeht. Außerdem meine Entschuldigung an alle, die gerne regelmäßig neue Folgen in ihrer App haben: Es gab nämlich nicht alle 14 Tage neuen Content hier im Podcast. Ein Grund dafür ist, dass ich parallel einen weiteren Podcast „gefüttert“ habe, nämlich den InspiPodcast. Und wenn dich das interessiert, kannst du dir in dieser Folge anhören, was meine Erkenntnisse aus meinem Business waren im letzten halben Jahr.

Ich spreche über die DSGVO, wie ich damit umgehe und welche Mindset-Erkenntnisse ich daraus auch gewinnen konnte. Dann reflektiere ich das große Präsenz-Live-Event InspiCon, das Katrin Linzbach und mich in der Vorbereitung ganz schön in Atem gehalten hat – und was es letztlich für tolle Auswirkungen hatte, dass wir diesen Rahmen geschaffen haben.

Überraschenderweise war die InspiCon zwar eine punktuelle Präsenzveranstaltung – aber erstaunlich umsetzungsförderlich. Wahnsinn – was viele Teilnehmer des Events danach alles umgesetzt haben!

Und zu guter Letzt hatte ich mit inneren Widerständen zu tun und mit meinem Impuls, mal wieder etwas „großes Kostenloses“ anzubieten – was zu dem spannenden Workshop-Format der Einsteiger-Wochen geführt hat. Obwohl es kein Launch sein sollte oder mein Ziel nicht war, direkt etwas zu verkaufen, habe ich über das Medienpaket sogar ungeplanterweise ganz netten Umsatz gemacht. Also, spannend, wohin einen die inneren Impulse führen! .o) So will ich mein Business auch zukünftig weiter führen – immer der inneren Führung nach (und nicht mehr irgendwelchen Strategien von außen folgen) – ein großes Lernfeld! Also, wenn du hören willst, was ich da so vor mich hin reflektiere, höre in diese letzte Folge vor der Podcast-Pause rein!

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Wie gehst du vor um ein Premium-Programm zu entwickeln? Interview mit Shailia Stephens [Podcast]

Angeregt unter anderem durch Shailia’s inspirierenden Vortrag auf der InspiCon habe ich sie hier erneut zu Gast. Wir sprechen darüber, was Premium-Angebote eigentlich ausmacht – nämlich nicht nur der hohe Preis – und welche Voraussetzungen dafür beim Kunden und beim Anbieter vorhanden sein sollten. Es geht auch um die Frage, ob und wie Premium-Angebote skalierbar sind und wie trotzdem ein hohes Maß an individueller Begleitung dabei sein kann. Und dann sprechen wir ganz konkret darüber, wie du vorgehen kannst, welche Fragen du dir stellen solltest, um ein Premium-Programm zu entwickeln. Allein als Gedankenspiel ist das schon spannend und wird dir Erkenntnisse bringen, auch wenn du dann noch nicht damit an den Markt gehst! Also, diese letzte Folge vor meiner Podcast-Sommerpause (bis Oktober 2018) lohnt das Reinhören – auch für deine „normalen“ Onlinekurse wirst du Inspirationen bekommen!

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Kursplattformen im Überblick – Lernplattformen für deinen Onlinekurs

Wenn du deine Kursmaterialien professionell ausliefern möchtest, brauchst du in der Regel eine Kursplattform dafür. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe empfehlenswerter Miet-Kursplattformen, die für den deutschsprachigen Markt geeignet sind. Die Alternative zum Mieten ist „Selbstbauen“ in WordPress – das ist aber eher für technikaffine Menschen geeignet und wird in diesem Artikel NICHT angesprochen. Hier stelle ich 5 von mir getestete und empfehlenswerte Miet-Kursplattformen (SaaS – Software as a Service) vor.

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[Podcast] Wie du dich mit einer E-Mail Strategie bei deinem Marketing entlastet – Interview mit Henning Klocke

In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Henning Klocke über das Thema E-Mail Sequenzen und die Strategie dahinter. Die Idee zu diesem Interview entstand durch eine Diskussion in meiner Facebook-Gruppe zu der Frage ob jemand Erfahrung damit hat, an „kalte“ Kontake Onlinekurse zu verkaufen. Auf diese Frage hatte Henning spannende Beiträge geliefert, an denen ich gerne mehr Leute teilhaben lassen möchte. Er spricht darüber, wie wahrscheinlich es nach seiner Erfahrung ist, mit einer automatisierte E-Mail-Sequenz tatsächlich nennenswertes „passives Einkommen“ zu generieren – und wie er mit seinen Kunden vorgeht, um das hinzubekommen. Außerdem gibt er weitere Tipps dazu, wie man sein E-Mail-Marketing strategisch angeht und seinen Lesern echten Mehrwert bietet.  Weiterlesen →

Kursplattform Coachy – Interview mit Dennis Spohr [Podcast + Demo-Video]

In diesem Interview spreche ich mit Dennis Spohr, dem Gründer von der Kursplattform COACHY – weil ich ja immer gern hinter die Kulissen schaue und die Menschen hinter einem Tool kennenlerne. Das Besondere an Coachy ist, dass es wirklich sehr überschaubar und einfach zu bedienen ist – und vor allem, dass es mit Digistore24 verbunden werden kann. Genau diese Einfachheit ist auch das Ziel gewesen – aber hör‘ und sieh‘ selbst (Demo-Video ist unten in den Shownotes verlinkt). Und sorry dafür, dass sich meine Audio-Spur anhört wie in StarTrek – mein Mikro war nicht eingestöpselt… :o( . Dennis ist aber gut zu verstehen.

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[Podcast] Hast du genug Liebe und Wertschätzung in deinen Onlinekursen?

Siehst du Onlinekurse als Mittel zum Zweck – um dein Wissen zu verpacken und Geld zu verdienen? Wenn du dich stattdessen darauf konzentrierst, deine ganze Liebe und Wertschätzung für deine Kunden einzubringen, wird dein Kurs – und der ganze Prozess drumherum – so viel kraftvoller sein! Dass ich diese etwas philosophische Frage hier im Podcast und Blog stelle, ist eine Nachwirkung der InspiCon 2018, dem großen Event, das ich mit Katrin Linzbach zusammen vor kurzem durchgeführt habe. Denn das Event hat viele der teilnehmenden Online-Unternehmer tief berührt und ihre Ausrichtung auf ihre Werte gestärkt, was sie in Artikeln, Videos und Podcasts zum Ausdruck gebracht haben – was dann wiederum mich zu dieser Folge inspirierte. :) Die Frage, ob du genug Liebe und Wertschätzung in deinen Kursen hast, dürfte auch ganz praktische Auswirkungen haben, vor allem dann, wenn du mit deinem Onlinekurs „stockst“ und nicht richtig vorankommst. Dann kann eine Rückverbindung mit deinem Herzen und mit deiner Freude Wunder bewirken.

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[Podcast] Wie du virtuelles CoWorking für Onlinekurse und Marketing nutzt – Interview mit Claudia Kauscheder

Effizient und mit Freude im Homeoffice arbeiten – um herauszufinden, wie man sich am besten selbst organisiert, probiert Claudia Kauscheder ganz viele Dinge selbst aus. Beim virtuellen CoWorking wird das Prinzip der „sozialen Kontrolle“ genutzt, um Aufgaben zu erledigen, die sonst liegen bleiben würden: Man trifft sich im virtuellen Konferenzraum, committet sich in der Gruppe kurz auf seine anstehende Aufgabe und arbeitet dann an dieser Aufgabe, ohne den Raum zu verlassen. So haben die Teilnehmer das Gefühl, nicht allein zu sein und fühlen sich motivierter. Dieses Element nutzt sie mittlerweile sehr erfolgreich sowohl für ihr Marketing als auch innerhalb ihres Programms. In diesem Interview sprechen wir darüber, wie du das als Onlinekurs-Anbieter nutzen kannst, um deine Teilnehmer bei der Umsetzung deiner Kursinhalte zu unterstützen.

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[Podcast] Die wichtigsten Grundlagen-Infos zur DSGVO für Online-Unternehmer. Interview mit Sabrina Keese-Haufs

Ab diesem Mai gilt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten und betrifft auch uns Kleinunternehmer. Aber was genau ist das überhaupt? Warum sollen wir uns damit beschäftigen? Und was ändert sich konkret für Onlinekurs-Entwickler? Diese und weitere Fragen beantwortet uns Sabrina Keese-Haufs in diesem Podcast. Außerdem geht es auch wieder – wie im letzten Interview – darum, einem leidigen, eher unangenehmen Thema mit dem richtigen, vorwärtsgerichteten Mindset zu begegnen. Sabrina ist eine sehr optimistische Unternehmerin und sieht sehr viele positive Aspekte in diesen neuen Pflichten – die uns zweifellos zusätzlichen Aufwand bedeuten. Und so geht es in dem Gespräch auch darum, wie sie diese chancen- und community-orientierte Sichtweise in ihrem Onlinekurs praktisch umsetzt.

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[Podcast] Steuergedöns für Onlineunternehmer – Interview mit Benita Königbauer

In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Benita Königbauer über alle möglichen Steuerthemen – speziell für uns Onlineunternehmer. Benita ist Steuerberaterin und baut auch selbst gerade ihr eigenes Online-Business auf. Ihre Motivation ist es Menschen einerseits mit ihren Steuern zu helfen und andererseits damit besser mit ihren Unternehmensfinanzen klar zu kommen. Sie will mehr Leichtigkeit in das Thema Steuer und Finanzen bringen. In dem Interview reden wir unter anderem über den Workflow bei der Buchhaltung, Umsatzsteuer für Online-Produkte, Tools für die Zahlungsabwicklung von Onlineprodukten, freiberuflich vs. gewerblich, die Buchhaltungspflicht und die Kleinunternehmerregelung. Also eine Menge „Gedöns“ :) – Reinhören lohnt sich!

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[Podcast] Tipps für das Design deiner Verkaufsseite – Interview mit Susanne Speer

Worauf gilt es zu achten, wenn du deine Landingpages selbst gestaltest? Tools wie Thrive Architect (zu dem ich neulich hier ein Tutorial veröffentlicht hatte) und andere Landingpage-Tools geben einem ja maximale Gestaltungsfreiheit – aber ohne wenigstens einige Grundsätze wirkt das Endergebnis leicht „überfrachtet“ und „bunt und wild“. Daher spreche ich in dieser Folge mit Susanne Speer, die „das mal studiert hat“ und deswegen gut Tipps geben kann.

Wie sorgst du für aufgeräumte Optik? Wie schaffst du eine Verbindung des Designs deiner Verkaufsseite zu deinem regulären Corporate Design? Worauf ist bei Farben, Schriften und Bildauswahl zu achten, damit man auch als Nicht-Profi ein ansprechendes Ergebnis hinbekommt? Darüber plaudern wir in dieser Folge – und wollen dir damit hilfreiche Hinweise geben.

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Onlinekongresse verantwortungsbewusst durchführen [Interview mit Swantje Gebauer]


In dieser Folge spreche ich mit Swantje Gebauer über Online-Kongresse. Da ich selbst Kongresse mit ihrer geballten Info- und Vermarktungspower eher kritisch sehe, brauchte es erst ein klärendes Gespräch über unsere Werte und Ziele, bis ich offen dafür war, als Expertin bei ihrem Kongress dabei zu sein. :) Mittlerweile sehe ich, dass Swantje sich intensiv darum bemüht, das Format voranzubringen und Wege zu finden, wie Online-Kongresse win-win-win-Situationen für alle Beteiligten schaffen können. Sie glaubt trotz aller Kritik weiter an den Mehrwert, den es schaffen kann, mehrere Experten zu einem Thema in konzertierter Form online zusammenzuholen – und zeigt dadurch die Chancen auf, die weiterhin darin liegen. In diesem Gespräch geht es daher darum, unter welchen Umständen Online-Kongresse überhaupt sinnvoll eingesetzt werden können, wie man sie für alle drei Seiten gewinnbringend durchführt und wann man als Unternehmer darüber nachdenken sollte, einen zu veranstalten (und wann nicht).
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Zusammenfassung der Blogparade 2018, Teil 2 – weitere 39 Beiträge

Hier ist er – der Teil 2 der Sammlung an inspirierenden Blogartikeln und Podcasts zur Blogparade! Für mich ist es weiterhin spannend zu lesen und hören, was in meiner Community, bei jedem Einzelnen so los ist! Wenn du das auch wissen möchtest – und von den Erfahrungen der anderen profitieren möchtest, dann schau‘ doch bei dem einen oder anderen Beitrag mal vorbei!

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Das war 2017 – und wie geht es jetzt weiter?

In dieser Folge geht es um meinen persönlichen Rückblick auf mein Business in 2017 – und meine Gedanken darüber, wie es in den nächsten Jahren bei mir weitergeht. Das ist mein Beitrag zu meiner Blogparade „Was war, was bleibt, was kommt?“ bei der über 70 Online-UnternehmerInnen ihren Einblick in ihr Business eingereicht haben. Für mich ist das immer eine tolle Gelegenheit, mal ein umfassenderes Bild zu bekommen wie das Geschäft meiner Kollegen, Hörer und Kunden so „als Ganzes“ aufgestellt ist und was sie geplant haben. Das wird aus den Einzelaktionen, die ich im Laufe eines Jahres mitbekomme, meist gar nicht so deutlich. Und genauso möchte ich auch dich hinter die Kulissen meines Business blicken lassen. Und damit das keine reine Nabelschau ist, teile ich natürlich auch immer meine Learnings mit dir. Außerdem habe ich mir Gedanken gemacht, wie es theoretisch ab einer gewissen Entwicklungsphase im Online(kurs)-Business weitergehen kann – und da ich selbst noch nicht klar sehe, welchen Pfad ich einschlage, führe ich die alle mal auf. Das ist sicher auch für dich inspirierend.

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[Basis-Tutorial] So erstellst du eine Verkaufsseite „from scratch“ mit Thrive Architect

Als Onlinekurs-Unternehmer brauchst du Landingpages – viele verschiedene Landingpages für alles mögliche. Zentral ist dabei die Verkaufsseite für deinen Kurs, denn hier gilt es, viele Informationen ansprechend und gut strukturiert unterzubringen. Weil meine aktuellen Teilnehmer gerade vor dieser Herausforderung stehen, nehme ich das zum Anlass, dir nochmal mein Lieblingstool für Landingpages vorzustellen – und zwar mit einem kleinen Grundlagen-Tutorial. Gemeint ist das WordPress-Plugin Thrive Architect, das vorher Thrive Content Builder hieß und mit einem einmaligen Kaufpreis (im Vergleich zu den Mietlösungen) auch preislich ein fairer Deal ist.

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Zusammenfassung der Blogparade „Was war, was bleibt, was kommt“ 2018 – Teil 1

Wie schon die zwei Jahre vorher, habe ich wieder zum Jahresende und Beginn eines neuen Jahres gefragt: „Wie war dein Jahr? Und was hast du geplant?“ Ich liebe diese Gelegenheit, einen „übergeordneten“ Blick auf das Business meiner Leser, Hörer, Teilnehmer, Kunden und lieben Kollegen werfen zu können! Und noch toller finde ich es, wenn durch dieses gegenseitige Wahrnehmen von Online-Unternehmern untereinander neue Impulse, Inspirationen, Kooperationen, Neugierde aufeinander – kurz: Community-Power – entsteht. Also, nutze diese Zusammenfassung, um stippvisitenmäßig mal bei anderen reinzuschauen!

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