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Der ‚Impact‘ von Onlinekursen

Macht das Sinn, was ich tue? Diese sehr fundamentale Frage habe ich in meiner fast zweijĂ€hrigen Auszeit vom Business in mir bewegt. Ist meine Lebenszeit gut investiert, wenn ich SelbstĂ€ndigen helfe, Onlinekurse zu entwickeln und durchzufĂŒhren? Sind Onlinekurse sinnvoll fĂŒr diese Welt, können sie etwas bewirken?

Das englische Wort ‚Impact‘ habe ich gewĂ€hlt, weil es besser als das deutsche Wort ‚Wirkung‘ ausdrĂŒckt, worum es mir geht: Ich habe das Bild von sich ausbreitenden – und zurĂŒckschwappenden – Wellen eines Steins in einem ruhigen See vor Augen. Was sind die Wellen, die Onlinekurse schlagen können? In diesem Artikel lasse ich dich an meiner ganz persönlichen Neu-KlĂ€rung meines Warum teilhaben. So kannst du auch fĂŒr dich reflektieren, welchen Sinn dein Tun fĂŒr dich selbst hat.

Hier findest du die dazugehörige Podcast-Folge (Online-Business Lounge):


Warum zweifle ich ĂŒberhaupt, es lĂ€uft doch?

Vielleicht fragst du dich, warum ich meine Arbeit ĂŒberhaupt in Frage stelle. Bevor ich in mein Familien-Sabbatjahr aufgebrochen bin, hatte ich schon viele EinzelunternehmerInnen bei Einstieg und Weiterentwicklung ihres Onlinekurs-Business unterstĂŒtzt. Bei vielen von ihnen kann ich sehen, wie gut und nachhaltig sich ihr Business entwickelt. Was ich an kostenlosen und kostenpflichtigen Angeboten gemacht habe, ist auch immer auf Resonanz gestoßen. Insofern doch eigentlich alles gut, oder?

Dennoch: Mit dem Abstand zu meinem Homeoffice – wir waren ja als Familie ein Jahr lang auf Reisen – habe ich auch einen ĂŒbergeordneten Blick auf unsere Welt, auf die Menschheit, auf unsere anstehenden Herausforderungen bekommen.

Vor diesem Hintergrund kam dann meine Frage:

„Was tue ich da eigentlich?“. Dient das der ‚Heilung der Welt‘?

Die Welt muss nicht geheilt werden. Diese Erkenntnis hatten wir als Familie nach dem Schauen von Jurassic Park und Jurassic World. WĂ€ren wir Menschen nicht mehr, wĂŒrde die Erde sich auch wieder erholen, wie damals nach dem Aussterben der Dinos. Zitat aus einem der Filme: „Das Leben findet einen Weg“. Wenn ĂŒberhaupt mĂŒssen wir Menschen uns selbst ‚retten‘ – aber dieses Wort gefĂ€llt mir nicht, es ist so passiv-negativ.

Um einen ‚Sinn‘ zu finden, so glaube ich, braucht unser Tun einen Bezug zu etwas, das GrĂ¶ĂŸer ist als wir selbst. FĂŒr mich ist dieses GrĂ¶ĂŸere aus aktueller Sicht: Die Chance von uns Menschen liegt vor allem darin, uns innerlich weiterzuentwickeln.

In den letzten Jahrhunderten wurde im Äußeren so unglaublich viel bewegt, dass Menschen aus dem Mittelalter, die heute bei uns ‚auftauchen‘ wĂŒrden, uns alle fĂŒr Magier halten wĂŒrden. Ja, auch solche Gedankenspiele habe ich zusammen mit meinen Teenager-Söhnen auf der Reise angestellt. Jetzt, in den kommenden Jahrzehnten, geht es darum, dass unser Bewusstsein damit Schritt halten kann. So dass wir die „Geister, die wir riefen“ wieder in konstruktive Bahnen lenken können. Soweit meine Erkenntnisse, die ich noch nicht so gut in Worte fassen kann.

ZurĂŒck zum Thema: Onlinekurse

Ja, ich weiss, du liest meinen Blog nicht, um solche spirituellen Brocken vorgesetzt zu bekommen. 🙂 Hier geht es ja um Onlinekurse. Und ich konnte mein persönliches Warum, mein persönliches ‚Ja‘ zu diesem Thema gerade durch die Auseinandersetzung mit solchen Welt-Themen wieder neu stĂ€rken. Denn:

Onlinekurse können einen nachhaltigen ‚Impact‘ haben!

Wenn du neu in meinem Blog bist oder die Erinnerung brauchst: Ich meine mit Onlinekursen immer die ganze Vielfalt der möglichen Formate. Von Selbstlern-Tutorials bis zum Jahres-Coachingprogramm, von Einzel- bis Gruppenkursen, ob mit Live-Elementen oder asynchron – das ist alles bei mir in diesem Begriff enthalten.

Egal, welches Format: Onlinekurse haben das Potenzial, die Teilnehmer zu berĂŒhren, etwas in ihnen zum Klingen zu bringen, sie zu inspirierten Handlungen zu bewegen, sie zu ermĂ€chtigen und ermutigen, Menschen auf tiefer Ebene zu verbinden und letztlich zu neuem, bewussterem Handeln zu bewegen. Damit leisten Onlinekurse im Grunde einen Beitrag zu einer höheren Bewusstheit der Menschen.

Jeder Teilnehmer wiederum, der durch einen Onlinekurs wirklich berĂŒhrt wird, dessen Energie dadurch in irgendeiner Weise erhöht wird und der dadurch neue Dinge anstĂ¶ĂŸt, strahlt das in seinem Umfeld aus, z.B. in der Familie und im Freundes- oder Kollegenkreis.

Ich habe hier wieder das Bild der sich ausbreitenden Wellen vor Augen, die sehr weit entfernte Ufer erreichen können. Das ist der ‚Impact‘, den ich meine! Und damit ist das, was wir hier tun, als Onlinekurs-EntwickerInnen, viel mehr als im Homeoffice ein wenig auf der Tastatur zu klimpern und in die WebCam zu lĂ€cheln!

Was Onlinekurse brauchen, um zu wirken

Die Voraussetzung dafĂŒr, dass Onlinekurse diese Wirkung entfalten ist, dass sie nicht nur didaktisch gut konzipiert sind, sondern auch ‚beseelt‘ sind! In-spiriert also, von einem Spirit durchdrungen, der ĂŒber die reine Wissenvermittlung weit hinaus geht.

Als Onlinekurs-Anbieter kann man sich wunderbar zurĂŒckziehen auf die reine Mechanik, auf die Technik, darauf, alles richtig zu machen und bestimmten Strategien zu folgen.

Wenn du als AnbieterIn allerdings wagst, dich als Persönlichkeit ganz zu zeigen, voll prĂ€sent zu sein in deinen Kursen, auch inklusive Ecken und Kanten, und voll den Teilnehmern zugewandt – dann kann diese heilende Wirkung entstehen, die ich oben beschrieben habe. Ach ja, „prĂ€sent sein“ kann man auch in Selbstlernkursen – dazu mache ich auch nochmal einen Artikel.

Die grĂ¶ĂŸte Wirkung erzielen wir zwischen den Zeilen, als Vorbild, weil wir uns ehrlich fĂŒr das Vorankommen unserer Teilnehmer interessieren und durch unsere eingestreuten kleinen Wahrheiten. Und eben dadurch, dass wir Teilnehmer ermutigen und befĂ€higen, Neues zu denken und auf neue Weise zu handeln.

WofĂŒr ich stehe

Wenn du mich schon eine Weile kennst, dann denkst du vielleicht: „Marit, dafĂŒr stehst du fĂŒr mich schon all‘ die Jahre, fĂŒr wertvolle Onlinekurse, warum der ganze Aufriss?„.

Ja, da staune ich selbst drĂŒber! Nach wirklich intensiven Zweifeln, inklusive der Überlegung, alles hinzuwerfen und nach Alternativen zu suchen, was ich sonst machen könnte, bin ich wieder da angekommen, wo ich vor dem Sabbatjahr war.

Mit noch tieferer Überzeugung sage ich jetzt:

Der Sinn meiner Arbeit besteht darin, Onlinekurs-EntwicklerInnen wie dich zu ermutigen und befÀhigen, mit Gleichgesinnten zu verbinden und dich zu inspirieren, so dass du deine TeilnehmerInnen inspirierst, ermutigst und befÀhigst!

Damit schaffen wir eine Art Netz, das in seiner Gesamtheit einen Beitrag leistet zur ‚inneren Evolution‘ der Menschen.

Dieser Verantwortung bin ich mir jetzt viel bewusster als vorher!

Und diese Verantwortung möchte ich auch dir bewusst machen.

Es geht um viel mehr als nur darum, vor der Kamera gut zu wirken und zu lernen, wie man Marketing macht fĂŒr seine Produkte. Deine innere Haltung, mit der du das machst, deine ehrliche Bereitschaft, an dem herausfordernden Weg zum Online-Business innerlich zu wachsen und dich GANZ einzubringen fĂŒr deine Teilnehmer. DAS schlĂ€gt letztlich die Wellen, um die es mir geht.

Puh… Das ist gar nicht so einfach in Worte zu fassen fĂŒr mich!

Verstehst du, was ich sagen möchte? Zu welchen Gedanken und Reflektionen habe ich dich damit angeregt? Nach meiner SelbstklĂ€rung, die natĂŒrlich weiter andauert, komme ich so langsam wieder ins Thema zurĂŒck – lass‘ uns wieder in den Kontakt kommen!

Herzliche GrĂŒĂŸe

Marit


Verwandte, Àltere Blogartikel und Podcast-Folgen:

>> Wann bist du erfolgreich mit Onlinekursen? Oder: Warum du deinen Erfolg nicht nur in Geld messen solltest (Blogartikel und Podcast)

>> Über den aktuellen Hype rund um Onlinekurse und meine Gedanken dazu (Podcastfolge und Stichworte)


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Warum „Wie kann ich meine Kursinhalte schĂŒtzen?“ die falsche Frage ist

  1. Liebe Marit
    Das hast Du sehr treffend und berĂŒhrend formuliert. Eigentlich kennen wir uns gar nicht und trotzdem erlebe ich Dich sehr authentisch in diesem Markt, der so von Selbstdarstellung dominiert wird. Danke dafĂŒr.

  2. Liebe Marit, du sprichst mir mit deinen Zeilen voll aus der Seele und es gibt in mir gerade Entspannung, dass alles so sein darf, wie es gerade ist und alles seine Zeit hat. Ich bin auch hin- und hergerissen zwischen der alten Welt – nach Plan, Strategie und Marketing arbeiten ( so wie ich es gelernt habe – allerdings bekomme ich dafĂŒr kaum noch Energie) oder nach der neuen Welt immer mehr meinem Herzen zu folgen, meinen inneren Impulsen zu vertrauen. Es ermutigt mich sehr, dass du noch immer ohne Redaktionsplan arbeitest . Puh – Erleichterung. Ich hatte mich ja schon lĂ€nger fĂŒr deinen Newsletter angemeldet und nach dem ersten Kennenlernen in Wiesbaden beim Bar Camp Herzensbusiness 2019 glaubte ich – forsch gedacht – super dann mache ich mal einen Onlinekurs. Mich dabei völlig ĂŒberfordert gefĂŒhlt. Jetzt erst bin ich fĂŒr mein Thema klar und kann aus dem Herzen sprechen, weil ich mir erlaubt habe – Einfach ICH zu sein. So bin ich ermutigt durch dein dich authentisch zeigen und freue mich, wenn dann der Impuls kommt mit dir meinen Weg zum Online-Kurs zu gehen. Das fĂŒhlt sich so richtig stimmig an. Momentan bin ich gerade bei Frank Katzer in der Technik Mentor Community, um immer mehr Grundlagen fĂŒr mein Online Business zu schaffen und mutiger in die Sichtbarkeit zu kommen. Wie schön, dass in dem Paket von Frank auch euer gemeinsamer Kurs ist. Von Herzen Danke fĂŒr deine spirituellen Überlegungen, gerade die- haben mich besonders angesprochen, denn auch ich möchte etwas zur Heilung der Welt und der Menschheit beitragen, dazu durfte ich aber zuerst selbst Heilung erfahren und dieser Prozess hört nie auf. Monika Grabow

  3. Wow, wow, wow! Liebe Marit, was fĂŒr ein toller Podcast, du sprichst mir aus der Seele!
    Ich bin gerade wie elektrisiert. Heute Morgen bekam ich von einer Freundin deinen Link geschickt und schaue, lese, höre (fast) schon den ganzen Tag deinen Content.
    Und ich finde es großartig, dass du gerade heute solch ein Thema bringst: das Warum. Den tieferen Sinn und SpiritualitĂ€t zur Sprache bringst. Danke!

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