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Kursplattform in WordPress: Vergleich Learndash vs. Thrive Apprentice

In diesem Artikel vergleiche ich diese beiden Premium-Plugins Learndash vs. Thrive Apprentice, mit denen du eine vollwertige Kursplattform in WordPress anlegen kannst. Learndash ist seit Jahren in meiner Wahrnehmung DAS Tool, das MaßstĂ€be setzt – ausgereift, stabil und durchdacht. ThriveThemes hat nun im Januar 2022 ein großes Update von Thrive Apprentice rausgebracht – und zieht damit deutlich nach. Vorher konnte es dem Vorreiter noch nicht das Wasser reichen, doch das hat sich nun geĂ€ndert. Ich kann schon mal vorwegnehmen: ich finde beide Plugins toll – und es gibt feine, wichtige Unterschiede. Lies‘ in diesem Artikel, worin die bestehen – und fĂŒr welches ich mich entschieden habe.

DISCLAIMER: Ich vergleiche diese beiden Plugins aus der Sicht einer erfahrenen Anwenderin und bin kein WordPress-Profi; Weder leiste ich Support fĂŒr diese Tools noch ĂŒbernehme ich die Verantwortung dafĂŒr, wenn etwas nicht funktioniert. Da ich beide Tools klar empfehlen kann, sind die Links meine Partner-Links, mit denen ich eine Provision erhalte, wenn du dich zum Kauf entscheidest.

GrundsĂ€tzliches vorweg: FĂŒr WEN diese Plugins ĂŒberhaupt interessant sind

Beide Plugins haben einen großen Funktionsumfang, sind vielfĂ€ltig anpassbar, auf englisch und dadurch recht komplex. Eine Kurshosting-Lösung in WordPress ist definitiv etwas fĂŒr technik- bzw. wordpress-affine Onlinekurs-AnbieterInnen!

Wenn du noch am Anfang stehst oder generell nicht viel Lust auf ‚Gefummel‘ an deiner Webseite hast, dann wĂ€hle besser eine Mietplattform, bei der schon vieles vorab fertig eingerichtet ist! Wenn du ansonsten gut mit WordPress zurecht kommst, kannst du dir die Kursplattform ggf. auch einrichten lassen – aber selbst wenn es einmal eingerichtet ist, bleibt es höherer Pflege-Aufwand.

Solltest du bereits mehrere Kurse und eine Kurshosting-Lösung haben, die fĂŒr dich funktioniert, gilt: „Never change a running system“. Der Aufwand, Kurse umzuziehen ist trotz guter Selbstorganisation erheblich.

Ich möchte mit diesem Artikel vor allem diejenigen ansprechen, die aus ihrer bisherigen Kurshosting-Lösung herausgewachsen oder nicht mehr ganz zufrieden damit sind, so dass sie jetzt eine „eigene“ Plattform aufbauen möchten.

Wenn du dir erstmal einen Überblick ĂŒber die vier verschiedenen Kursplattform-Arten und deren Vor- und Nachteile verschaffen möchtest, empfehle ich dir diesen Artikel/Podcast:

>>> Die verschiedenen Kurshosting-Lösungen im Überblick [OBL034]


Was ist die Funktion der Kurs-Plugins?

GrundsĂ€tzlich sorgen Kurs-Plugins dafĂŒr, dass eine Kursstruktur, mit Modulen und Lektionen angelegt werden kann, bearbeitete Lektionen vom Nutzer abgehakt werden können und die Gliederung des Kurses sichtbar angezeigt wird.

Außerdem schĂŒtzen sie die Inhalte fĂŒr eingeloggte Benutzer und können die Freischaltung der Module / Lektionen nach verschiedenen Kriterien ermöglichen (das nennt sich ‚Content-Drip‘ – dazu unten mehr).

Beide Plugins kommen ohne zusÀtzliches Mitglieder-Plugin aus, haben aber vorgesehene Schnittstellen dorthin.

Gerade bei mehreren Kursen entfalten die Plugins ihre volle Power, denn es jeweils kann eine „Akademie“ aller vorhandenen Kurse angezeigt werden in Form eines ĂŒbersichtlichen ‚Course Grids‘.

Da die Plugins ja auf WordPress aufsetzen, können sĂ€mtliche Medien wie in WordPress gewohnt eingebunden werden – Grafiken und PDF’s ĂŒber die Mediathek, Videos und Audios extern gehostet und eingebettet.


Wie kann das Endergebnis aussehen?

Bevor ich gleich in die Besprechung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede einsteige, hier erstmal zwei Demo-Seiten, damit du ein GefĂŒhl dafĂŒr bekommst, wie eine solche ‚Akademie‘ aussehen kann.

–> Hier gelangst du zur Demo-Seite von Learndash (dort etwas runterscrollen bis zum blau hinterlegten Bonus-Bereich, dann kannst du dir 5 Templates ansehen als Gestaltungsbeispiele)

–> Dies ist der Link zur Thrive University, die ĂŒbrigens nicht nur als Demo interessant ist, sondern auch gut gemachte kostenlose Kurse enthĂ€lt. Einmalig registrieren nötig.


Die „University“ von Thrive Themes – ein Beispiel fĂŒr die „School Page“, die man in Thrive Apprentice fĂŒr seine Kurse anlegt

Die Demo-Seite von Learndash – ein Beispiel fĂŒr deren „Course-Grid“

Beispiel Onlinekurs Akademie Seite Thrive Apprentice
Meine noch unfertige „School-Page“ in Thrive Apprentice

Die wichtigsten Unterschiede zwischen Thrive Apprentice und Learndash

1. Das Design der Lektions-Seiten

Bei Learndash wird die Gestaltung der Lektions-Seiten (also des eigentlichen Kurs-Inhalts) vom Theme vorgegeben bzw. im Theme vorgenommen. Bei Thrive Apprentice hingegen ist das Design vom Theme unabhÀngig und wird im Rahmen des Plugins festgelegt.

FĂŒr Learndash braucht man also zusĂ€tzlich ein geeignetes Theme – also entweder möglichst eines, das fĂŒr die Nutzung mit Learndash vorgesehen ist oder eines der flexibel gestaltbaren Page-Builder-Themes. ‚Normale‘ Blog-Themes sind i.d.R. nicht so gut geeignet, aber da habe ich mich nicht vertiefend mit befasst.

Eine Webdesignerin hat mir berichtet, dass Divi und Learndash sich nicht so gut miteinander vertragen. Mit dem Thrive Theme Builder, das eine Àhnliche Bandbreite an Anpassungsmöglichkeiten wie Divi hat, funktioniert es aber einwandfrei: Die Lektions-Inhalte sind damit genaus flexibel gestaltbar wie jede andere Seite oder Beitrag auch.

Das Design von Thrive Apprentice ist hingegen ins Plugin „eingebaut“ und kann mit Hilfe von Templates und umfassenden Design-Optionen ebenfalls sehr flexibel gestaltet werden – und das Design der Lektionen, der Kurs-Seite und der School-Seite Ă€ndert sich nicht durch den Wechsel des Themes. Im Grunde kann man also auf jedes beliebige Theme, auch eines der kostenlosen, Thrive Apprentice aufsetzen und hat umfassende Gestaltungskontrolle fĂŒr die Seiten, die zu den Kursen gehören.

Was bedeutet das?

Einerseits sind dadurch die Gestaltungsmöglichkeiten der einzelnen Lektionsseiten bei Learndash grĂ¶ĂŸer. Wenn man beispielsweise den Theme Builder von Thrive Theme verwendet, kann man fĂŒr jeden einzelnen Kurs ein neues Template erstellen, so dass sie sich optisch klar voneinander unterscheiden.

Andererseits entstehen dadurch in der Regel zusĂ€tzliche Kosten, denn außer einem sehr schlichten kostenlosen Theme, das Learndash selbst empfiehlt („Astra“) gibt es meines Wissens kaum kostenlose Themes, mit denen gut ein Kurs umgesetzt werden kann.

Bei Thrive Apprentice gibt es fĂŒr jeden Lektions-Typ (Text, Audio, Video) genau EIN Template, das gestaltet werden kann. Das Design dieses Templates lĂ€sst sich sehr individuell gestalten, aber es ist dann eben fĂŒr alle Kurslektionen identisch. Es ist kein zusĂ€tzliches (Premium-)Theme nötig, sprich, auch keine zusĂ€tzlichen Kosten.

Beispiele fĂŒr Lektions-Seiten Learndash

Der eigentliche Kursinhalt ist nach meinem VerstĂ€ndnis in „Lektionen“ untergebracht, die bei Learndash „topic“ und bei Apprentice „lesson“ heißen.

Da ich in beiden Installationen den Thrive Theme Builder als Theme nutze, sehen diese Seiten sich recht Ă€hnlich. Zum Vergleich habe ich das Theme bei Learndash mal auf „Twenty Fifteen“ umgestellt – was ja, wie gesagt, bei Apprentice keinerlei Auswirkungen auf das Aussehen der Lektionen hĂ€tte. Bei Learndash hingegen Ă€ndert sich dadurch das Design komplett (siehe drittes Bild).

Beispiel Learndash Lektions-Seite-1
Beispiel fĂŒr eine Lektions-Seite in Learndash (Theme: Thrive Theme Builder)
Weiteres Beispiel fĂŒr eine Lektions-Seite in Learndash (Ebenfalls Thrive Theme Builder, anderes Template)
So sieht die selbe Learndash- Lektion mit dem Theme Twenty Fifteen aus

Beispiele fĂŒr Lektions-Seiten Thrive Apprentice

Bei Thrive Apprentice habe ich die Möglichkeit, je ein Template fĂŒr die drei Lektionstypen Text, Video, Audio zu gestalten, das fĂŒr alle Kurs-Lektionen gilt, die in dieser Installation angelegt sind. Hier drei Beispiele, wie diese Templates mit meinen Kursinhalten aussehen können:

Beispiel fĂŒr eine mit Thrive Apprentice gestaltete Lektions-Seite (Template 1; Text-Lesson)
Weiteres Beispiel fĂŒr eine Apprentice Lektions-Seite (Template 2; Video-Lesson)

Vorlagen fĂŒr einzelne Bestandteile von Kurs-Lektionen in Thrive Apprentice:

Verschiedene Layouts fĂŒr die „Lesson List“ – in meinen Beispielen in der Seitenleiste
Verschiedene Layouts fĂŒr den Fortschrittsbalken in Thrive Apprentice
Layouts fĂŒr „Ressourcen-Liste“, z.B. ArbeitsblĂ€tter, Downloads, Links


2. Der Schutz von Inhalten fĂŒr bestimmte Benutzer wird unterschiedlich geregelt – mehr Möglichkeiten mit Apprentice

Wenn kein weiteres Membership-Plugin zum Einsatz kommt, wird bei Learndash nur der reine Kursinhalt fĂŒr die eingeloggten Kurs-KĂ€ufer geschĂŒtzt. Es ist nicht möglich, zusĂ€tzliche Seiten (wie bspw. Termine, Aufzeichnungen, Zugangslinks…) dem Kurs zuzuordnen, ohne sie in das Curriculum einzufĂŒgen.

Bei Apprentice dagegen ist eine der grĂ¶ĂŸten Neuerungen, dass zusĂ€tzlich zu den Kursen die Ebene der „Products“ eingefĂŒhrt wurde. Ein einzelner Kurs, Teile davon und zusĂ€tzliche Medien oder Seiten können mehreren verschiedenen Produkten zugeordnet werden, ohne dass etwas dupliziert werden muss.

Das ist besonders wertvoll fĂŒr fortgeschrittene Onlinekurs-UnternehmerInnen, die bereits mehrere Produkte entwickelt haben und diese in verschiedenen Konstellationen oder Bundles verkaufen und ausliefern möchten.

Beispiel Produkt mit zwei Kursen und einer Seite in Thrive Apprentice

3. Mehr Möglichkeiten der Teilnehmer-Aktivierung bei Learndash als bei Apprentice

Thrive Themes ist eine Software-Schmiede, die vor allem Tools fĂŒr’s Marketing baut – Learndash hingegen ist originĂ€r ein auf E-Learning spezialisiertes Tool. So erkĂ€rt sich, dass es bei Learndash viele Add-Ons gibt, die Teilnehmer zum Durcharbeiten aktivieren sollen, wie bspw. ‚Belohnungen‘, Punktesysteme, Lernkontrollen, getriggerte Mails, Notizfunktion fĂŒr Teilnehmer, einzureichende Hausaufgaben usw.

Diese Art von E-Learning Funktionen sind bei Thrive Apprentice nicht enthalten oder mĂŒssen mit zusĂ€tzlichen Plugins umgesetzt werden. Es lĂ€sst sich aber teilweise mit den anderen Thrive Produkten aus der Suite verbinden, z.B. mit dem Quiz-Builder, dem Automator fĂŒr getriggerte E-Mails oder Thrive Comments fĂŒr lebendigeren Austausch unter einzelnen Lektionen.


4. Drip-Feed – bedingte bzw. dynamische Auslieferung und Freischaltung

Beide Plugins bieten verschiedene Möglichkeiten, Inhalte zeitgesteuert oder nach bestimmten Kriterien auszuliefern. Bei Learndash können außerdem Eingangsvoraussetzungen je Kurs festgelegt werden (z.B. bezogen auf vorher abgeschlossene andere Kurse).

Hier liegt aus meiner Sicht einer der großen Vorteile von Thrive Apprentice – denn der ‚Drip‘ wird auf der Ebene der Produkte – nicht je Kurs – festgelegt. Das bedeutet, ein Kurs kann bspw. gleichzeitig in einem Selbstlern-Produkt-Bundle enthalten sein (‚Produkt 1‘) und als zeitgesteuerter Gruppenkurs (‚Produkt 2‘) ausgeliefert werden.

Das war oder ist (meines Wissens) bisher noch mit keinem Kursplattform-Tool möglich. Außerdem sind die Drip-Kriterien bei Apprentice feiner einstellbar als bei Learndash. Wobei die beiden Optionen von Learndash – relativ zum Kaufdatum und zum festen Datum – in den meisten FĂ€llen ausreichen dĂŒrften.

‚Drip‘-Optionen sind bei Thrive Apprentice sehr flexibel

‚Drip‘-Optionen bei Learndash sind eingeschrĂ€nkter

4. „DurchlĂ€ssigkeit“ zu WordPress; Export-Import von Lektionen

Wenn es darum geht, wie flexibel du mit dem Einsatz fĂŒr einen ggf. spĂ€ter notwendigen Umzug deines Kurses bleibst, hat Learndash klar die besseren Argumente.

Das liegt daran, dass die Learndash Lektions-Seiten (die dort „Themen“/“Topics“ heißen) als Custom Post Type angelegt sind – sprich: im Grunde wie ein normaler Beitrag in WordPress. In Thrive Apprentice hingegen bist du mit deinen Kurs-Inhalten gewissermaßen in einem geschlossenen System.

Es gibt – soweit ich recherchiert habe – keine Möglichkeit, aus einer Apprentice Lesson einen Beitrag zu machen. Die Lektionsinhalte werden in Apprentice zwingend mit Thrive Architect angelegt – wĂ€hrend sie bei Learndash quasi wie ein normaler Blogbeitrag erstellt werden (was natĂŒrlich bedeutet, dass sie optional auch mit einem Page-Builder gemacht werden können).

Das ist vielleicht etwas schwer zu verstehen, was ich damit meine. ;o) Ich sage es mal so: Wenn du dich spĂ€ter entscheidest, Learndash zu de-installieren und deine Kurs-Lektionen bspw. nur noch als normale BeitrĂ€ge ĂŒber ein Mitgliederplugin zu schĂŒtzen, dann kannst du mit einem kleinen kostenlosen Plugin aus deinen „topics“ wieder normale BeitrĂ€ge machen. So sind diese auch viel besser exportierbar, sollte das mal nötig sein.

In Thrive Apprentice jedoch ist die einzige Change, deine Kursinhalte zu exportieren, sie als Thrive Architect Template zu speichern. Das geht auch, setzt aber weiterhin voraus, dass du wenigstens Thrive Architect installiert lÀsst.

Naja, dieser Punkt ist vermutlich fĂŒr Viele nicht relevant. Aber fĂŒr mich, die gerade einen Kurs von einem auf das andere Plugin umzieht, bedeutet dieser Unterschied viel Aufwand. Das ist okay, weil ich ja langfristig denke – ich wollte es nur erwĂ€hnt haben.

6. Preise: Apprentice als Einzel-Plugin deutlich gĂŒnstiger als Learndash

Beide Plugins sind jĂ€hrlich zu zahlen, wenn du Upgrades und Support haben möchtest. Da sie stabil laufen, bestĂ€ndig weiterentwickelt werden, der Support gut ist und der Funktionsumfang hoch, empfinde ich die Preise jeweils als angemessen. Vor allem fĂŒr wachsene Onlinekurs-Unternehmen ist das preislich attraktiv, weil es ja bezĂŒglich Teilnehmerzahl und Menge der Kurse keine Begrenzungen gibt.

Die Preise unterscheiden sich, sind aber auch nicht direkt vergleichbar:

  • Learndash wird als einzelnes Plugin fĂŒr einen dreistelligen Jahresbeitrag angeboten, Preisunterschiede ergeben sich durch die Anzahl der Installationen. Einige minimalistische Themes (z.B. „Astra“) und viele Add-Ons sind im Preis inklusive, andere Add-Ons kosten einen weiteren Beitrag.
    Wenn du ein Theme mit mehr Gestaltungsmöglichkeiten haben möchtest, kommt das als Kosten noch dazu.
  • Thrive Apprentice hingegen kann sowohl als Einzel-Plugin (’standalone‘) gekauft werden als auch im Rahmen der Thrive Suite, der umfangreichen Theme- und Plugin-Kollektion von ThriveThemes. Das Einzel-Plugin hat dann nicht alle Funktionen, die bei Learndash integriert sind (s.o., z.B. Kommentare, Automatisierung der Mails, Quizzes), kostet aber momentan nur die HĂ€lfte im Vergleich zu Learndash.
  • So ganz vergleichbar sind die Preise nicht, aber wenn man bedenkt, dass in der Thrive Suite auch ‚Architect‘ fĂŒr Landingpages (FĂŒr das ich dieses Tutorial erstellt habe –> Landingpage mit Thrive Architect gestalten) und ein sehr ausgefeiltes, vielfĂ€ltiges Theme integriert ist, kommt man hier unter’m Strich gĂŒnstiger bei weg – und hat alle Tools aus einer Hand.

Übrigens: Bei beiden ist es so, dass du nicht sofort deine erstellen Inhalte und den Zugang zum Plugin verlierst, wenn du die Zahlungen beendest – nur der Support und die Updates sind dann nicht mehr erhĂ€ltlich.


Mein Fazit

Learndash hat die Nase immer noch ein kleines StĂŒckchen vorne, was die FlexibilitĂ€t der Gestaltung einzelner Kurs-Lektionen (erfordert entsprechendes Page-Builder-Theme) und die E-Learning-Funktionen angeht. Das neue Thrive Apprentice (Version von Januar 2022) ist aber auch toll und steht dem in nur wenig nach! Außerdem hat es einige Vorteile – vor allem die ‚Drip-Feed‘-Funktionen sowie die vielen Templates, die das Leben fĂŒr AnbieterInnen mehrere Kurse erleichtert. Zudem ist es deutlich gĂŒnstiger, wenn man die Einzel-Plugins vergleicht.

Ich selbst bin ehrlich gesagt ein wenig ‚parteiisch‘, weil ich sowieso ein großer Fan von Thrive Themes Produkten bin, zum Beispiel dem Thrive Architect fĂŒr Landingpages oder dem Thrive Theme Builder als Theme. Learndash habe ich jetzt einige Jahre in Benutzung gehabt und war auch sehr zufrieden damit – aber wenn ich Theme und Kurs-Plugin ‚aus einem Guss‘ bekommen kann, dann wĂ€hle ich jetzt sehr gern diese Option.

Die frĂŒheren Versionen von Thrive Apprentice hatten mich noch nicht ĂŒberzeugt – aber jetzt ist Zeit fĂŒr den Wechsel bei mir. 🙂

Learndash werde ich auch weiterhin gern empfehlen – vor allem, wenn jemand grundsĂ€tzlich mit den Produkten von Thrive nicht so zurecht kommt oder schon ein anderes Theme nutzt.


Abschluss

Ich finde es total faszinierend, wie viel Bewegung im Markt der Kursplattformen ist. Als ich damals, 2012, mit eigenen Kursen anfing, fand ich WordPress auch schon klasse, hatte Freude daran. Aber die Auswahl an hilfreichen Plugins war deutlich-deutlich kleiner, das Anlegen eines Kurses in WordPress erforderte KreativitĂ€t und viel ‚Basteln‘.

Als WP Courseware auf den Markt kam, war ich ganz frĂŒh schon dabei, habe noch eine „Lifetime Developer Licence“ (!), aber das Plugin hat sich zuletzt ungĂŒnstig entwickelt. Mit Thrive Apprentice ist der Umzug jetzt leider einmalig recht aufwĂ€ndig – aber danach kehrt hoffentlich Ruhe ein und mein Kursbereich kann dort erstmal entspannt weiter wachsen.

Ich hoffe sehr, dass ich dir mit diesem Vergleich eine Hilfe sein konnte, wenn du deinen Kursbereich gern in WordPress anlegen möchtest und noch auf der Suche nach einem passenden Plugin dafĂŒr bist!

Herzliche GrĂŒĂŸe

Marit


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