[OBL070] Über den aktuellen Hype rund um Onlinekurse und meine Gedanken dazu

In meiner Sommerpause konnte ich mit ein wenig Abstand auf unseren Markt schauen. Schon vor den Ferien war mir aufgefallen, dass es einen gewissen Hype rund um Onlinekurse gibt – das ist nicht mehr bloß ein Trend sondern aus meiner Sicht schon etwas mehr als das. Und die Frage ist, ob das so noch „gesund“ ist – und welche Folgen das für jeden (angehenden) Onlinekurs-Entwickler hat. Anscheinend gelten Onlinekurse aktuell als der heilige Gral, wenn es darum geht, online ein (Neben-) Einkommen zu erzielen und sein Business zu skalieren – was aus meiner Sicht auf teils sehr unrealistischen Erwartungen (bzw. auch Versprechungen) beruht. Diese kritisch zu hinterfragen war ja eh immer schon meine Rolle in diesem Markt – und hier biete ich meine (natürlich subjektive) Sichtweise an, um sich daran reiben und eine eigene Haltung dazu zu finden!

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Dass Onlinekurs so boomen ist ja eigentlich gut für mich – schließlich gehöre ich in diesem Goldrausch zu denen, die die Schaufeln verkaufen. Und ich freue mich ja auch ein Stück weit darüber, denn ich bin ja damals angetreten, um Einzelberater und -Coaches davon zu überzeugen, auch über Online-Programm und Online-Gruppenkurse nachzudenken. „Damals“ – was erst vier Jahre her ist – hatte ich das Gefühl, viele mussten erstmal davon überzeugt werden, dass man auch Online seinen Kunden bei einem Transformationsprozess wirkungsvoll unterstützen kann. Damals hätte ich nicht gedacht, dass es bald so sein würde, dass wirklich scheinbar JEDER, der etwas zu lehren hat, einen Onlinekurs entwickeln möchte!

Liegen mir vor allem die betreuten Gruppenkurse am Herzen, weil ich bei diesem Format weiss, dass man eine sehr realistische Chance hat, seinen Teilnehmern wirklich voranzuhelfen wollen die meisten, die sich heute mit Onlinekursen beschäftigen vor allem eins: Einmal erstellen und immer wieder verkaufen. Und das am liebsten auch ohne eigenes Marketing und ohne den zugegeben mühevollen und langwierigen Aufbau einer treuen und interessierten Folgerschaft. Kurz: Viele, die jetzt neu einsteigen, wünschen sich Abkürzungen! Sie sehen, dass auch andere „wertorientierte“ Unternehmer mit Onlinekursen erfolgreich sind, die nicht „Geld verdienen im Internet“ zum Thema haben – und sie wollen das auch… Die Technik ist so einfach geworden, dass auch wir „Nicht-Techies“ problemlos mithalten können und schon gibt es eine gewisse Schwemme – an neuen Kursen und auch an neuen kostenlosen Inhalten, die nur geschrieben werden, um die Kurse zu verkaufen. Naja, etwas pointiert ausgedrückt. :)

Wie immer im Leben geht es darum, ein gesundes Maß zu halten. Und fundierte, stimmige persönliche Entscheidungen auf dieser Sichtweise zu fällen. Du hörst meinen Podcast, weil du ja vermutlich ein Onlinekurs-Entwickler bist oder werden willst, der nachhaltig Erfolg hat – daher lass‘ uns doch mal darüber nachdenken, was dieser Hype für uns bedeutet.

In dieser Mindmap habe ich meine Gedanken vor dem Aufnehmen der Podcast-Folge sortiert:

Mindmap „Hype um Onlinekurse“ (PDF Datei)


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Ich bin gespannt, wie deine subjektive Wahrnehmung zu diesem Thema ist! Welche Gedanken sind dir beim Hören durch die Kopf gegangen? Was willst du mir zurückmelden?

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Herzliche Grüße

Marit Alke

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