Online-Marketing Basics: FREE als Grundprinzip – Mögliche Zweifel und wie Sie diese überwinden

Online-Marketing Basics FREE
Wer eigene Online-Produkte verkaufen und sein Coachingprogramm mit engagierten Teilnehmern füllen will, kann nicht einfach mit der „Einzelkundenjagd“ weitermachen. Ein neues, anderes Verständnis von Marketing ist die Grundlage dafür, dass Sie online auch wirklich die Ergebnisse erzielen, die Sie sich wünschen. In dieser kleinen Serie möchte ich genau das Verständnis schaffen – und Ihnen damit ermöglichen, die Voraussetzungen für das Vermarkten eigener Coachingprodukte zu schaffen. Starten wir mit dem Grundprinzip: FREE! Warum das so unverzichtbar ist – und wieso es Ihnen garantiert nicht schaden sondern nur nutzen wird, wenn Sie großzügig Mehrwerte schaffen. 

Fokussieren Sie sich nur auf den Nutzen für Ihre Zielgruppe – und Marketing hört auf, sich wie Marketing anzufühlen

Ich starte diesen Artikel mit einem Zitat:

„Ich finde es gibt noch einen anderen, ganz tollen Vorteil, wenn man vom Ziel her denkt und sich überlegt, wie man seiner Zielgruppe noch helfen könnte, ihre Ziele zu erreichen: Die Grenzen zwischen Marketing und dem eigentlich Angebot verschwimmen.

Viele Coachs machen ja nicht gerne Marketing und Werbung. Wenn man sich aber die Frage stellt, wie man seiner Zielgruppe dabei helfen könnte, ihre Ziele zu erreichen und sich von einer fixen Darbietungsform löst, dann könnten die Antworten lauten. Durch:

-Coaching
-Seminare
-Vorträge
-Einen Blogbeitrag
-Einen Selbstlernkurs
-Ein Video oder einen Podcast
-Eine Community
-Ein E-book etc.

Dabei können einige Angebote etwas kosten, während andere in erster Linie dem Marketing dienen. Aber so oder so – jedes Angebot hilft der Zielgruppe und der Gedanke “ich muss unbedingt mal wieder Werbung machen” entfällt, weil er abgelöst wird durch die Frage “wie will ich meine Zielgruppe heute unterstützen?” – Und dann macht plötzlich alles Spass :-)

Dieses Zitat stammt von Fabian Grolimund (mit-kindern-lernen.ch) aus seinem Kommentar auf einen meiner Artikel. Ich finde, das bringt es so dermaßen gut auf den Punkt, dass ich dem so jetzt erstmal nichts mehr hinzufügen habe. :)

Es geht also um eine Blickwinkel-Verschiebung: Weg von „Ich habe hier eine Dienstleistung / ein Produkt und das will ich verkaufen“ hin zu „Ich kann meiner Zielgruppe Nutzen stiften und das tue ich in vielfältiger Form“. Es geht darum, konsequent in Lösungen für Ihre Kunden zu denken (ob diese nun mit Zeit, Aufmerksamkeit oder Geld zahlen) statt von ihrem Angebot ausgehend zu überlegen, wie Sie dafür jemanden gewinnen können.

Egal, ob Sie Coach, Trainer, Berater oder sonstiger Dienstleister ist: Ihre Kunden kaufen nicht Ihre Arbeitszeit, nicht Ihre Methode und auch nicht Ihre Fachkompetenz. Sie kaufen die Lösung für Ihr Problem oder die Unterstützung auf dem Weg zu einem gewünschten Ziel

Was sich vielleicht auf den ersten Blick wie eine semantische Spitzfindigkeit anhört, ist meiner Einschätzung nach der wichtigste Dreh im Kopf, der für den erfolgreichen Verkauf von (Coaching-)Produkten nötig ist.

FREE als Grundprinzip: Mehrwerte verschenken und laut dafür trommeln

Für viele Einzelselbständige, die bisher ihren Wissenschatz und ihre Kreativität im Finden von Lösungen erst dann zur Verfügung gestellt haben, wenn der Kunde dafür zahlt oder zumindest starke Zahlungsbereitschaft signalisiert, erscheint es zunächst undenkbar, auf einmal sein Wissen, seine Kreativität, seine Kompetenz öffentlich zu verschenken. Und das dann nicht etwa nur exklusiven, nah stehenden Fast-Kunden zur Verfügung zu stellen, sondern sogar auch noch laut und mit Hilfe von Multiplikatoren dafür zu trommeln.

Doch genau das ist die Grundlage für ein funktionierendes Online-Business: Sie brauchen erst ein passabel gefülltes Konto mit der „Währung Aufmerksamkeit“ und der „Währung Respekt/Glaubwürdigkeit/Vertrauen“ bevor Sie sich Ihre weiterführenden Unterstützungs-Angebote auch in Euro bezahlen lassen können. Sie gehen in Vorleistung – und zwar nachhaltig, nicht nur einmal kurz zu Beginn.

Sie machen Menschen, die noch gar nicht nach Ihrer Lösung suchen überhaupt erstmal auf das Problem aufmerksam und zeigen Lösungsschritte auf. Sie erarbeiten sich Vertrauen, geben anderen die Möglichkeit, Sie kennenzulernen, Sie inspirieren und geben wertvolle Infos, helfen voran – und das alles erstmal „bedingungslos“. Sie stiften echten Nutzen und gewinnen dadurch Fans, die wiederum gerne und bereitwillig weiterempfehlen, was von Ihnen kommt. Und einige entscheiden sich dann dazu, Ihre weiterführenden Angebote anzunehmen und bei Ihnen zu kaufen.

In welcher Form Ihre Mehrwerte daher kommen, ist dabei zweitrangig (siehe die Liste im Zitat und viele kreative Ideen mehr). Hauptsache, Sie können sich damit Aufmerksamkeit verdienen und der versprochene Nutzen für die Zielgruppe steckt auch wirklich drin.

„Aber was ist, wenn die Leute dann nicht mehr kaufen, weil sie alles kostenlos bekommen können?“ und weitere Einwände

Während meiner Webinarreihe und auch aus den Reihen meiner Teilnehmer höre ich immer wieder laute oder leise Zweifel daran, dass das Prinzip „viel geben um gut zu verkaufen“ wirklich funktioniert und zielführend ist.

Meist erkennen die Noch-Zweifler ;), dass es bei anderen gut funktioniert. Sie profitieren oft selbst davon, dass andere bereitwillig ihr Wissen teilen und merken anhand der eigenen Erfahrung, dass sie viel lieber von demjenigen kaufen, den sie kennen und von dem sie schon wertvolle Impulse erhalten haben… Aber, das Prinzip selbst für ihre Inhalte und ihre Expertise anzuwenden, erscheint schwer vorstellbar.

Lassen Sie uns hier mal auf mögliche Zweifel eingehen und lesen Sie meine Antworten dazu. Im nächsten Artikel zu dieser kleinen Serie geht es dann um die Frage, wo die Grenzen zwischen kostenlos und bezahlt verlaufen sollten.

„Aber was ist, wenn die Leute schon alles von mir kostenlos bekommen und dann meinen Online-Kurs / meine Beratung / mein E-Book gar nicht mehr brauchen? Was ist, wenn die Leute es dann nur aufgrund meiner kostenlosen Inhalte selbst schaffen und keine Hilfe mehr brauchen?

  • Meine klare Antwort: Das ist hervorragend! Genau dann waren die Mehrwerte von Ihnen echte Mehrwerte und wirklich die Aufmerksamkeit Ihrer Folgerschaft wert! :)
  • Das Entscheidende ist: Wer von Ihren kostenlosen Inhalten profitiert, sind diejenigen, die Sie und Ihre Inhalte am bereitwilligsten teilen und verbreiten helfen. Und nur durch diese Viralität erreichen Sie die kritische Masse, die Sie brauchen, um immer genug zahlende (und passende!) Kunden zu haben – egal, ob Sie Einzelstunden oder Programme oder noch andere Produkte verkaufen wollen!
  • Ihr Bezahlangebot baut immer auf Ihrem kostenlosen Angebot auf und für einige wenige Prozent aus Ihrer Menge an Interessenten ist immer gerade das „genau jetzt“ passende Angebot dabei und er kauft.
    Im Laufe der Zeit werden Sie auch Übung darin bekommen, von Ihren kostenlosen Angeboten zu Ihren bezahlten Angeboten hinzuführen – da ist zu Beginn ggf. ein wenig Experimentieren nötig.

„Dann darf ich also Inhalte, die ich vorher kostenlos hergegeben habe, später nicht nochmal in meine Produkte einfliessen lassen, weil sich die Käufer dann veräppelt fühlen?!“

  • Doch, das ist überhaupt kein Problem! Die kostenlosen Inhalte sind ja nur Fragmente und zwar an sich wertvoll – aber erst die Kombination dieser Inhalte mit z.B. geeigneten Übungen, einer Community, einer Möglichkeit für individuelle Fragen oder andere Umsetzungshilfen wertet diese Informationen zu einem vollständigen Ganzen auf.
  • Wichtige Inhalte können aus didaktischer Sicht sowieso nicht redundant genug sein, das werden die erfahrenen Trainer und Lehrer unter Ihnen wissen :) . Daher werden Ihre Käufer es Ihnen nicht übel nehmen, wenn die eine oder andere bei Ihnen schon mal gelesene Info oder Checkliste oder ähnliches in einem bezahlten Programm nochmal wieder auftaucht – diesmal im Kontext des Gesamt-Programms.
  • Hinzu kommt noch das Argument, das ich oben schon genannt habe: Ihre Käufer – so jedenfalls meine Erfahrung – sind oft zu einem nicht geringen Anteil diejenigen, die gerade eben durch eine Empfehlung von Ihnen erfahren haben. Diese kennen also Ihre kostenlosen Inhalte noch gar nicht und brauchen daher diese „Wiederholung sogar.
  • Und einen hab ich noch: Es gibt sogar viele Beispiele, wo exakt die gleichen Inhalte in einer anderen Form dargeboten Geld kosten. So gibt es mittlerweile einige Bücher, die in der E-Book-Version kostenlos sind und in der gedruckten Version etwas kosten. Oder nehmen Sie Redner, die eine komplette Rede ins Internet stellen – erst wenn sie irgendwo auf der Bühne stehen, kostet genau die gleiche Rede auf einmal ein paar Tausender mehr.

„Ich weiss überhaupt nicht, woher ich diese ganzen kostenlosen Mehrwerte nehmen soll! Innerhalb kürzester Zeit wird mir die Puste ausgehen und mir wird nichts mehr einfallen, was ich noch nicht gesagt habe“. 

  • Diese Sorge kenne ich und die hatte ich vor meinem Blogstart auch. Aber wissen Sie was? In dem Moment, in dem Sie anfangen, Mehrwerte großherzig zu verschenken, konsumieren die Leute das ja nicht einfach nur – es verhallt ja nicht im leeren Raum während Sie einsam Ihren Monolog führen.
    Es kommen auch vielfältige Rückmeldungen zu Ihnen zurück, sobald Sie sich mit Ihren Botschaften nach draußen wagen: Kommt ein bestimmtes Thema im Blog gut an? Ist ein kostenloses, viel beworbenes Webinar zu leer? Schreibt ihnen ein Fan seine Gedanken zu dem Thema? Sie kommen in Kontakt mit ähnlich denkenden Menschen und die Diskussionen und Gespräche mit ihnen liefern wieder neuen Input.
  • So wird die Produktion von immer neuem, wertvollen Content im Zusammenspiel mit ihrer wachsenden Community schnell zu einem „Perpetuum Mobile“, das sich immer wieder aus sich selbst heraus speist. 
  • Und mal davon abgesehen rate ich dazu, dass Sie sich mal bewusst machen, was Sie alles gelernt haben, was Sie schon alles an andere Menschen weitergegeben haben, wieviele Jahre Erfahrung Sie schon haben und dass Sie ja auch immer noch Ihre Neugierde haben, die Sie zu immer neuen Themen bringt: Content-Ideen werden Ihnen immer (immer!) in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen! 

„Ich starte ja mit dem Thema xy bei Null, was die Sichtbarkeit im Netz angeht. Wie viel Aufwand muss ich denn da treiben, bis ich den ersten Euro damit verdiene??“

  • Klar, das Entwickeln von Mehrwerten kostet Zeit! Eindeutig. Und nicht wenig sogar. Zeit, die Sie zunächst nicht mehr 1-zu-1 verkaufen können und wo Ihnen möglicherweise Einkünfte wegfallen. Lohnt sich das? Gegenfrage: Fragt sich jemand, der eine Pizzeria eröffnen möchte, ob sich die Anschaffung eines Pizzaofens lohnt?
  • Wenn Sie vom Selbständigen mehr zum Unternehmer werden wollen, der nicht mehr ständig präsent sein muss, um Wert zu schaffen, dann gehören Investitionen schlichtweg dazu! Ein Selbständiger denkt nur in verkauften Stunden – ein Unternehmer erwartet einen „Return on Investment“. Das ist ein riesiger Unterschied im Denken – und ich weiss aus Erfahrung, dass genau hier meist die größte Hürde liegt.
    Der naheliegende, sichere Kuchen ist halt interessanter als die entfernte Torte, für die man sich ein wenig strecken muss und die man auch nicht ganz sicher bekommt…
  • Also, Klartext: Ja, zu Beginn gibt es eine Phase, wo Sie viel Zeit in das Schaffen von Mehrwerten und das Verbreiten derselben aufwenden – und in denen Ihnen niemand Ihre dafür geleisteten Arbeitsstunden bezahlt!
  • Wie lange das dauert, das hängt von mehreren Dingen ab – unter anderem davon, wie gut Sie mit Ihrem Thema eine Nische belegen UND in dieser Nische den Nerv der Menschen gut treffen. Hier ist ggf. ein wenig Kurskorrektur nötig. Aber wenn Sie nicht starten, erhalten Sie auch nicht das oben erwähnte Feedback und können diese Kurskorrektur gar nicht vornehmen.
  • Bei mir hat es etwa ein halbes Jahr konsequentes und großzügiges Verschenken gedauert, bis ich in der Lage war, mein Pilotprogramm problemlos mit 10 zahlenden Kunden zu füllen. Das kann schneller gehen, wenn man Vollzeit arbeitet und mehr reinhaut – und es kann länger dauern, wenn man ein wenig herumprobieren muss, mit welchem Thema man den Nerv denn nun wirklich trifft.

Fazit:

Das Erschaffen und großzügige Verteilen von kostenlosen Mehrwerten dient Ihren Lesern/Hörern/Zuschauernund Ihnen und Ihrem Business, weil es überhaupt erst die notwendige Grundlage dafür liefert, digitale Produkte wie z.B. Online-Kurse mit ausreichend Teilnehmern zu füllen.

Dabei ist besonders der Einstieg nicht ganz einfach, weil es einige gedankliche Hürden gibt, die überwunden werden müssen und es sich auch um eine nicht unbeträchtliche Zeitinvestition handelt, die zunächst erstmal nicht bezahlt wird – und deren „Return on Investment“ unklar ist. Daher komme ich zum Eingangs genannten Zitat zurück und gebe Ihnen mit:

„Denken Sie nicht zuviel über Marketing und das Für und Wider nach, sondern fokussieren Sie sich einfach darauf, immer neue Wege zu finden, Ihren Interessenten echten Nutzen zu stiften. Wenn diese ankommen und Sie es schaffen, diese zu verbreiten, kommt Ihre Investition in vielfacher Währung (Respekt, Aufmerksamkeit, Zeit, Geld, Freundschaft, Feedback…) zu Ihnen zurück!“

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Im nächsten Artikel dieser kleinen Serie geht es darum, wie Sie die Grenzen ziehen zwischen kostenlosen und bezahlten Angeboten. Außerdem geplant in der Serie: Thema E-Mail-Liste, Thema Social Media richtig nutzen, Thema Landingpages und mehr. Das mache ich wie immer auch von dem Feedback aus der Community (also von Ihnen!) abhängig, was Sie da brauchen.

  • Übrigens: Wenn Sie aktuell in den Startlöchern sitzen und sagen „Ja, ich will jetzt anfangen, sichtbar zu werden!“, dann habe ich noch etwas für Sie: Gemeinsam mit Frank Katzer von Internet-Praxistipps.de bieten wir demnächst einen Online-Kurs an, in dem wir genau diese grundsätzlichen Bedenken ausräumen und gleichzeitig die praktischen Grundlagen dafür legen wollen, dass Sie „online“ starten können.
  • Hier geht es zur Anmeldung für den Online-Starterkurs (klick!) (mittlerweile kostenlos zu buchen)

Jetzt möchte ich aber erstmal wissen: Wie stehen Sie dazu? Kennen Sie diese Zweifel gegenüber dem „bedingungslosen“ Verschenken von Wissen? Oder kannten Sie diese und haben sie überwunden? Und: Ist es für Sie interessant, in meinem Blog auch mal solche „Grundlagenartikel“ zu lesen?

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, freue ich mich auch über Weiterempfehlung! :)

Herzliche Grüße

Marit Alke

20 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Frau Alke,

    wie immer finde ich Ihren Artikel sehr inspirierend und wertvoll.

    Ich kenne diese Zweifel gegen das Verschenken sehr gut, gerade in meinem näheren Bekanntenkreis schauen mich viele schief an, wenn ich über das Verschenken von Wissen rede. Die Angst vor dem Ausgenutztwerden scheint (vor allem in der Kreativbranche) sehr tief zu sitzen.

    Ich selbst habe meine Zweifel (dank Ihnen) überwunden und bin tatkräftig dabei kostenlose Mehrwerte zu schaffen, um endlich sichtbar zu werden!

    Alles Gute weiterhin und noch einmal vielen Dank für den tollen Artikel,
    Stefanie

    • Hallo Stefanie,

      Jaaaa, die anderen! Aber ich habe sogar mittlerweile meine Mutter überzeugt, die am Anfang ganz sorgenvoll – so als wäre ich ein bisschen verrückt geworden – immer wieder gefragt hat, ob ich denn immer noch alles verschenke… Aber jetzt kann sie sehen, dass es funktioniert und sie ist bei meinen Webinaren dabei und versteht, warum es Sinn macht, dass ich mal ein paar Monate lang nur verschenkt und nicht verdient habe.
      Das gelingt Ihnen bestimmt auch noch, Ihre Bekannten zu überzeugen! Einfach dranbleiben und derweil mit Gleichgesinnten wie z.B. anderen Bloggern austauschen – in der Szene ist es ja ganz normal und man hilft sich dabei, die kostenlosen Inhalte unter’s Volk zu bringen…

      Danke jedenfalls für die Rückmeldung und das Teilen!
      Viele Grüße
      Marit

  2. Wissen kostenlos herzugeben, bspw. in Form von Blog-Artikeln, lohnt sich definitiv, weil das nicht nur Interessenten und damit Geschäft anzieht, sondern auch beim Schreiben die eigenen Gedanken sortiert werden. Zu Beginn habe ich die Artikel vor allem für mich selbst geschrieben. Wenn es dann noch jemand anderes interessiert, ist das doch eine wunderbare Bestätigung.

  3. Hallo Götz Müller,

    Ja, das ist auch noch ein sehr wichtiger Aspekt, absolut! Danke für die Ergänzung!

    Genauso ist es: Das „Materialisieren“ des eigenen Wissens ist ja nicht nur für das Marketing wichtig, sondern in erster Linie dafür, in Resonanz, in Kontakt zu kommen zu denen, für die das ist. Und denen man voranhelfen möchte. Mir hat auch meine erste Webinarreihe extrem geholfen, meine Inhalte mal in eine logische Reihenfolge zu bringen, Bilder dafür zu suchen und „meine“ Statements zu formulieren, für die ich stehen möchte.

    Sehr gut – das ist mehr als nur ein positiver Nebeneffekt.

    Viele Grüße
    Marit Alke

  4. Hallo Marit,

    ein wunderbarer Artikel! Ich gehe 100% mit.
    Dass Du Dich mit den Einwänden auseinandersetzt ist super. Gerade vor ein paar Tagen hatte ich als Reaktion auf die Ankündigung eines kostenlosen Produktes auf facebook diese Reaktion:

    „tolle Sache, aber warum bietest du das kostenlos an? Welches Vorbild bist du für Coaches, die auch den Wert ihrer Arbeit erkennen müssen???“

    Ja ja, es gibt noch sehr viele Einwände und Denkmuster zu überwinden. :-)

    Liebe Grüße
    Christina

    • Hallo Christina,

      danke für diese Geschichte! Ja, das ist so, da sind noch viele Vorbehalte. Es ist ja auch so kontra-intuitiv, alles zu verschenken. Das widerspricht so sehr den Botschaften, mit denen wir aufgewachsen sind („Wissen ist wertvoll“).

      Wir arbeiten weiter dran!
      :) Viele Grüße
      Marit

  5. Liebe Margit, das ist ein ganz ausgesprochen wertvoller und wichtiger Beitrag , den ich mir auch ablegen werde. Da ich erst ganz am Anfang stehe und all die Mechanismen des erfolgreichen Online Geschäfts verstehen möchte, schaffen Sie für mich echten Mehrwert. Vielen Dank! Ich werde das alles berücksichtigen, wenn meine Seite an den Start geht. Im Kopf ist es nun bereits :) . Liebe Grüsse Sylvia

    • Hallo Sylvia,

      das freut mich sehr, dass ich dir damit weiterhelfen kann! Und das ist auch das Tolle daran – es macht so viel Freude, kostenlosen Mehrwert zu stiften. Es kommt immer zu mir zurück – wenn auch nicht direkt in Geld sondern erstmal als Feedback – und später über ein paar Umwege dann auch in Geld.

      Alles Gute für den Start!

      Viele Grüße
      Marit

  6. Hallo Marit,
    vielen Dank für diesen mutmachenden Artikel.
    Auch ich stehe noch recht am Anfang und genau die Frage, was kostenlos raus kann und ob ich das noch in ein kostenpflichtiges Produkt einfließen lassen kann hat mich sehr beschäftigt. Zu mal auch ich immer wieder mit der Frage konfrontiert werde, ob ich das nun alles verschenke.
    Vielen Dank für diesen Mutmacher
    Liebe Grüße
    Edith

    • Hallo Edith,

      wie schön, dass ich Mut machen konnte! Zu dieser Frage, wo denn diese Grenzen zwischen kostenlos und bezahlt verlaufen, will ich mir ja auch noch im nächsten Artikel Gedanken machen. Der kommt in 2-3 Wochen denke ich.
      Wenn Ihr Umfeld kritisch reagiert – siehe dazu mein Bericht aus einem meiner anderen Kommentare. Einfach weitermachen, Spaß dran haben – und dann kommt irgendwann der Punkt, wo Sie sagen können: Siehste, es hat sich gelohnt. :)
      Aber grundsätzlich ist es so, dass wir Kleinunternehmer gut daran tun, uns wenigstens teilweise mit Gleichgesinnten zusammenzutun – denn da fehlt vielen das Verständnis (und das ist ja auch völlig okay, jedem sein Leben).

      Viele Grüße
      Marit Alke

  7. Hallo Marit,

    danke für diesen tollen Artikel!!! Du hast sooo recht – ja es widerspricht total den Botschaften, mit denen wir aufgewachsen sind. Dadurch besteht auch immer irgendwie Erklärungsbedarf.
    Dank deiner absolut schlüssigen Ausführungen zum „Wofür?“ und „Wie?“ fühle ich mich jetzt mit überzeugenden Argumenten augerüstet – für kritische Gesprächspartner außerhalb und für den Fall der (Rück-)Fälle auch innerhalb meiner selbst

    • Hallo Dagmar,

      ja, unser Umfeld versteht das nicht. Ich erlebe sogar immer noch viele Selbständige, die z.B. total skeptisch gegenüber einer engagierten Beteiligung in den sozialen Netzwerken sind – dabei sehe ich mit meinem mittlerweile geschulten Online-Marketing Blick ganz viele Chancen… (z.B. bei lokalen Geschäften usw.). Wie ich schon schrieb – diese kritischen Nachfragen werden erst aufhören, wenn Sie Erfolge nachzuweisen haben. Um die zu erzielen, müssen Sie unbedingt dranbleiben – denn halbherzig ausgeführt (z.B. zwar Artikel schreiben, diese aber nicht aktiv verbreiten) macht das Prinzip FREE keinen Sinn!!

      Viele Grüße
      Marit

  8. Hallo Marit,
    der heutige Artikel ist sehr gut. Ich bin erst vor kurzem auf Ihren blog gestoßen und finde die Inhalte und Angebot super. Hatte mich auch gleich bei dem webinar angemeldet. Alles miteinander hat bei mir viele Denkprozesse angestoßen. Kam grade richtig, da ich grade in einer Umstellungsphase meiner Beratungsinhalte + – tätigkeit bin.
    Ist mein „Anstupser“ endlich endlich mal meinen blog, der vor sich hindümpelt, mit Leben zu füllen. Gibt ja so viel Wissen das man im Laufe der Zeit angesammelt hat. Jetzt muss ichs nur noch schaffen regelmäßig zu schreiben ;-)
    Und wie Sie schreiben, Wissen kostenlos weiterzugeben ist nicht umsonst. In der einen oder anderen Weise kommt immer wieder was zurück. Vielen Dank für die wertvollen Impulse.
    Gleich noch eine Frage. Hatte es mir zwar irgendwo notiert aber der Zettel ist „verschwunden“. Wann bieten Sie gleich nochmal das Coachingprojekt im kommenden Jahr an?
    Viele Grüße Monika

    • Hallo Monika,

      das passiert oft, dass man in so Umstellungsphasen besonders aufmerksam gegenüber so „merkwürdigen“ Angeboten wie meinem wird ;) Ich bin sehr gespannt, was ich noch alles anstupse bei Ihnen!

      Sie meinen mein Programm? Das startet nächstes Jahr Anfang März. Auf der Seite mein-erstes-coachingprogramm.de können Sie sich schon in die unverbindliche Voranmeldungs-Liste eintragen, dann werden Sie garantiert mit als erste informiert.

      Viele Grüße
      Marit Alke

  9. Hallo Marit,
    ein schöner Artikel, der die Wichtigkeit von „Wissen teilen“ herausstellt. Ich sehe es den Sachverhalt ebenso wie du und weiß aus eigener Erfahrung, dass Kunden auf einen zurückkommen, wenn das Produkt stimmt. Gerade wenn die Leistung/ das Produkt es im Vorfeld kostenlos angeboten wurde und der Interessent die Möglichkeit hatte sich von der Qualität zu überzeugen, wird er im nächsten Schritt auch bezahlbare Inhalte wählen. Denn durch die zuvor gemachten Erfahrungen hat er Vertrauen in die Qualität erhalten und wird damit zu Produkten greifen, die nicht kostenlos angeboten werden aber sein Problem lösen oder anderweitig weiterhelfen. Langfristig gesehen kann so eine dauerhafte Kundenbeziehung angestrebt werden, die mit kostenlosen Inhalten gefestigt werden kann.

    Viele Grüße
    Daniela

  10. Es ist schon etwas her, dass ich den Artikel gelesen habe – mit Spannung! Denn eigentlich entspricht er dem, was ich als Hobby lange gemacht habe: Teilen! (damals gebastelte Grafiken) Das hat so einen grossen Spass gemacht! Zwar war es kein Wissen – aber das Gefühl ist toll! Zu sehen wie Menschen ein Geschenk dankbar annehmen. Der Lohn: ein Wissenszuwachs auf meiner Seite, denn so hatte ich den Ansporn weiter vieles auszuprobieren. Davon profitiere ich noch heute!

    Als Mama die gerade ihr Mompreneur-Dasein findet und noch ganz am Anfang steht ist es für gerade gar nicht leicht Realo-Termine wahrzunehmen. Gerade deshalb lese ich mit Spannung was Sie hier bloggen!

    Besonders interessiert mich der angekündigte nächste Teil Ihrer Serie! Wie umfangreich darf so ein kostenloses Mehrwert-Angebot sein. Wo die Grenzen ziehen…. ich bin gespannt! Aber auch: Wie einen passenden Inhalt für kostenlosen Content wählen? Meine Zielgruppe wächst innerhalb von 2 Jahren in mein Angebot hinein und wieder hinaus … dabei werden ganz bestimmte „Meilensteine“ passiert. Wähle ich also einen Meilenstein der sich vor meinem eigentlichen Angebot befindet? Der aber vielleicht noch nicht so 1000%ig mein Fachgebiet ist … aber durchaus auch! Oder wähle ich ein Angebot welches direkt mit meinen kostenpflichtigen Angeboten korreliert?

    Ich bin gespannt ob meine Fragen in Ihrer Serie Antworten finden.

    Herzliche Grüsse und danke für Ihre Arbeit! Sie treffen mich auf dem richtigen Fuss :D

    • Hallo Frau Laue,

      danke für die vielen Fragen! Ich denke, die werde ich beantworten können – naja, jedenfalls allgemein, natürlich nicht für Ihren Fall. Grundsätzlich kann ich schon mal vorwegnehmen: Gerade zu Beginn kann es – was das öffentliche Verbreiten des eigenen Wissens angeht – nicht genug sein!! Je mehr Wert Sie für Ihre Community schaffen, desto eher gelingt Ihnen, dass andere darüber sprechen, es weiter verteilen, Leute auf Sie aufmerksam werden. Wenn dann ein Grundstock steht, können Sie sich wieder ein wenig zurücknehmen, aber fest steht: Vor dem Nehmen steht das Geben. Und da gibt es keine Abkürzung. Aber dazu dann noch genauer im nächsten Artikel (voraus. nächste Woche).

      Herzliche Grüße
      Marit Alke

  11. Hallo Frau Alke,

    vielen Dank für diesen interessanten Artikel! Ich habe erst vor Kurzem mit meinem Blog „Anziehend schön“ gestartet. Davor hatte ich mir auch einige der Fragen gestellt, die Sie erwähnt haben. Doch das Prinzip macht Sinn: Man sollte immer erst geben, bevor man nimmt. Geduld und Disziplin sind hier die goldenen Schlüssel.

    Kurz, nachdem ich durch den Podcast von http://www.markuscerenak.com meine Einstellung zu diesem Thema geändert habe und mich nur auf den Nutzen für meine Leserinnen konzentriere, die Möglichkeit, sie bei ihrem Weg zu unterstützen und eine vertrauensvolle Beziehung zu ihnen aufzubauen, habe ich mit meinem Blog gestartet. Es fühlt sich gut an.

    Wenn man ohne etwas zurück zu erwarten gibt, fühlt sich auch das regelmäßige (und zeitaufwendige) Verfassen von Blogartikeln „leicht“ und richtig an. Dieses Wissen kann man dann irgendwann in digitaler Form sinnvoll strukturieren, durch neue Inhalte Bereichern und so ein digitales Produkt erstellen. Ein überzeugendes und logisches Konzept, das Sie hier vorgestellt haben – danke nochmal hierfür! Ich freue mich auf weitere Artikel.

    Viele Grüße,
    Melanie Werner

  12. Hallo Marit,
    ich kann Ihnen nur zustimmen!! In meinem vorigen Beruf( Ärztin) habe ich sehr viel Wissen verschenkt und habe dafür viel Vetrauen zurückbekommen! Auch jetzt mache ich das noch, denn Wisssen ist für mich nicht etwas, was ich wie ein Geheimnis hüten muß sondern weitergeben darf und muß, sonst macht es keine Freude! Außerdem bekommt man sehr viel Positives zurück, wenn man teilt und versucht, anderen weiter zu helfen. Es gibt zu diesem Thema auch zahlreiche wissenschaftliche Studien und ein sehr lesenswertes Buch von Adam Grant: Geben und Nehmen, Untertitel: Erfolgreich sein zum Vorteil Aller.
    In meiner jetzigen Tätigkeit mache ich so weiter, nur verschenke ich jetzt kein Wissen sondern Geschmackserlebnisse, die glücklich machen.
    Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Freude und Erfolg, in dem was Sie tun!