[OBL013] Wo verläuft die Grenze zwischen „FREE“ und deinem Onlinekurs, mit dem du Geld verdienen möchtest?

Onlinekurs

Diese Frage ist wirklich spannend und bewegt viele: Was darf FREE geteilt und verbreitet werden, um die eigene Community aufzubauen – und was gehört dann hinter die „Bezahlschranke“, also in den bezahlten Kurs? Interessanterweise stellen diese Frage meist diejenigen, die noch gar nicht viel FREE rausgeben… Wer das nämlich schon länger tut, für den ist meist sehr klar, was er verkaufen kann – trotz massenhaft verschenkten Mehrwerten. In dieser Folge philosophiere ich aber nicht nur über den richtigen Zeitpunkt um diese Frage sinnvoll zu stellen, sondern ich gebe auch Antworten: Welche Inhalte sind eher für FREE, welche eher für PAID geeignet? Welche Mehrwerte hat dein Kurs gegenüber dem kostenlosen Content? Hör‘ rein, wenn du hier mehr Klarheit für dich bekommen willst! 


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Weiterführender Link: 

Artikel: Wo liegt die Grenze zwischen Free und Paid? 17 Unternehmer und ihre Antworten

Die Folien zur Podcast-Folge:

Der Inhalt in Stichworten:

 Wo verläuft die Grenze zwischen „FREE“ und deinem Onlinekurs, mit dem du Geld verdienen möchtest?

1. Der große Schritt vom herkömmlichen Marketing zu „FREE“

  • Ich stelle mich als Anbieter gut dar – vs. Ich gebe mein Wissen kostenlos weiter
  • Mein Wissen ist nur zahlenden Kunden vorbehalten – vs. Je mehr Menschen von meinem Wissen profitieren desto besser
  • Vor dem Auftrag braucht es das persönliche Kennenlernen – vs. Potenzielle Kunden können mich gut kennenlernen indem sie mir folgen

2. Warum die Frage „Wo verläuft die Grenze?“ meist zu früh gestellt wird

  • Viele versuchen schon, bevor sie auch nur einen Schritt in die Sichtbarkeit mit kostenlosen Inhalten mit einem sehr strategischen Blick an diese Frage heranzugehen
  • Das führt zu dem Phänomen, dass mit angezogener Handbremse losgefahren wird – was wiederum dazu führen dürfte, dass die kostenlosen Inhalte nicht als wertvoll genug wahrgenommen werden von der Zielgruppe
  • Erst wenn man mit kostenlosen Inhalten Erfahrungen gesammelt hat und erste Fans und Follower hat, auch Rückmeldungen bekommen hat auf die Inhalte und ggf. gemerkt hat, wie von dort aus verkauft werden kann – erst dann macht es wirklich Sinn, sich über diese Grenze zwischen Free und Paid Gedanken zu machen

3. „FREE“ bedeutet nicht, nichts zu verkaufen!

  • Typische Zweifel, die dazu führen, dass das Wissen-Verschenken überhand nimmt und nicht fokussiert genug von da aus verkauft wird:
  • „Jetzt habe ich ja schon alles hergegeben“
  • „Es könnte sich jemand beschweren, dass er was bezahlen muss“
  • „Ich bin noch nicht Experte genug um etwas zu verkaufen“
  • „Was, wenn keiner kauft?“
  • Verhältnis von Free zu Paid 
 ca. 80 – 20
  • Phase 1: Community aufbauen durch großzügiges Teilen des eigenen Wissens; Phase 2: Erstes Produkt anbieten Phase 3: Gezielt Free produzieren für das Produkt

4. Welche Inhalte gehören dies- und jenseits der Grenze?

„Free“

  • Verkaufst du reines Wissen?
  • Inspirieren
  • Augenöffnen
  • Erste Schritte / erste Erfolgserlebnisse
  • Nicht: „Schnupper-Content“, „Oberflächlich“, …
  • Lösungswege skizzieren
  • Warum
  • Lässt Platz für Fantasie, ins Träumen geraten

-> „So hab ich das noch nicht gesehen!“„Das könnte mir bei xy helfen!“,„Jetzt sehe ich wie es gehen könnte!“,„Ist das was für mich?“,„Das probiere ich gleich mal aus!“

„Paid“

  • Details, wie es genau geht
  • Konkrete Umsetzungshilfen
  • Übersicht
  • Verschiedene Darstellungsweisen
  • Fallstudien, Beispiele
  • Spezialtipps
  • Struktur, Schritt-für-Schritt
  • Ermöglicht individuelle Reflexion und Anwendung

5. Welche Mehrwerte bekommen Kunden gegenüber „Free“-Konsumenten?

1. Das komplette Ganze, den gesamten Prozess im Zusammenhang

2. Die genauen Details, das konkrete „Wie“

3. Die Community: Positiver Gruppendruck; Motivation; Austausch im geschützten Raum

4. Fragen stellen dürfen; Zugang zum Experten —> Hilfe bei der Umsetzung

5. Besser verdauliche und/oder mehr Auswahl an Medien

6. Zeitstruktur, Unterstützung bei der Selbstorganisation

7. Ggf. individuelles Feedback auf Zwischen- oder Endergebnisse; Außenblick

8. Das Commitment sich selbst gegenüber durch die Zahlung

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Das waren meine Gedanken und Antworten zu dieser allgegenwärtigen Frage. Fast jeder, der in ein Online-Business einsteigt und eine Community / Sichtbarkeit im Netz aufbauen will, stellt sich vorher diese Frage: „Wenn ich das alles kostenlos rausgebe – was verkaufe ich denn dann noch?“ Ich hoffe, in dieser Folge der Online-Business Lounge ist klar geworden, dass du diese Frage nicht zu früh im Business stellen darfst – dann fährst du nämlich mit angezogener Handbremse und wirst bei weitem nicht so gut vorankommen wie du könntest.

Das ist meine Ansicht – du bist herzlich eingeladen, dir deine eigene Meinung zu dieser Frage zu bilden! :) Und wie immer bin ich gespannt, was du dazu sagst, was du zu ergänzen hast und was du vielleicht noch wissen willst. Nutze einfach den Kommentarbereich dafür.

Herzliche Grüße

Marit

 

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