[OBL012] So vermarktest du deinen Onlinekurs – mit oder ohne große Liste

Onlinekurs vermarkten

Ein Onlinekurs, der keine (oder zu wenige) Teilnehmer hat ist kein erfolgreicher Onlinekurs! Ohne Teilnehmer kein Kurs, also brauchst du jetzt ordentlich Energie und Power, um deinen Kurs kraftvoll zu vermarkten. In der dieser Folge der Online-Business Lounge spreche ich darüber, wie es eher nicht funktioniert, welcher grundlegenden Systematik du beim Verkauf von digitalen Produkten folgen solltest – und wie du auch dann Teilnehmer gewinnen kannst, wenn du bisher nur eine ganz kleine Liste hast. 


Die Folien zur Podcast-Folge:

Der Inhalt in Stichworten:

1. Die Minimal-Voraussetzungen:

  • Kostenloser Content für spezielle Zielgruppe
  • Klarheit über die Wunsch- Kunden
  • (Kleine) Community an Leuten, die Themen interessant finden Relevante Liste von ca. 50-100 Adressen

2. Was NICHT funktioniert:

  • Direkt den Link zur Verkaufsseite posten
  • Ein oder wenige kostenlose Webinare halten (bei geringer Bekanntheit)
  • Facebook-Ads oder ähnliches schalten auf Verkaufsseite
  • In kostenlosen Aktionen nur vorsichtig „schnuppern“ lassen
  • In Blogartikeln auf das Angebot hinweisen
  • –> In der Regel funktionieren Einzelaktionen, die nicht aufeinander abgestimmt sind, nicht!
  • –> im Online-Marketing gelten andere Quoten als beim Einzelverkauf

3. Das Grundprinzip: Marketingtrichter bzw. Kundenreise

Loses Interesse, stoßen auf Content von dir im Netz

=> Tragen sich für Freebie oä in den Verteiler ein

=> Verbringen Zeit mit deinen Inhalten

=> Interessieren sich für dein Angebot

=> Führen ggf. Info-Gespräch

=> Kaufen

  • Der „Marketingtrichter“ ist eigentlich kein Trichter – sondern eher ein System von Filtern.
  • Auch für dich und deinen Kurs sind diese Filter wichtig: Sie sorgen dafür, dass nur passende Kunden wirklich kaufen
  • Es geht darum, Kunden bei der Entscheidung zu helfen
  • Das eigentliche Angebot (die Verkaufsseite) bekommen i.d.R. nicht die auf den ersten Stufen zu sehen
  • Die, die in den mittleren Filtern „hängen bleiben“, sprich, kostenlosen Inhalte mitnehmen aber nicht kaufen, sind wertvoll für dich, weil sie teilen, was sie bei dir finden

4. Wie eine mustergültige Kampagne aussehen kann

Wertvolles kostenloses Freebie, z.B. Video-Reihe

=> Eintrag in deine Liste für Teilnahme an Video-Reihe

=> Anschauen der Videos, Fragen stellen, Kommentieren

=> Mehrere Mails zur Vertiefung, Link zur Verkaufsseite per Mail

=> Kostenloses Webinar

=> Nachfass-Mails

=> Kaufen

5. Bei großer Liste: Wie du einen Pilotlaunch auch ohne „Tamtam“ erfolgreich durchführst

Nutze deine vorhandene Liste und Blogartikel etc., um Interessenten an deinem Pilot-Onlinekurs herauszufiltern: Lass sich diese Personen in eine gesonderte Pre-Liste eintragen. Und dann interagiere mit dieser kleinen aber feinen Liste, sende Fragebögen, halte sie auf dem Laufenden über deine Gedanken, biete Ihnen Infos, die sie sonst nirgendwo finden, biete ihnen einen Sonderbonus etc.

Wenn du schon länger bloggst oder podcastest oder ähnliches und dies dein erster Kurs ist, dürfte es kein Problem sein, den Pilotkurs zu füllen.

6. Bei kleiner Liste: Wie du trotzdem jetzt schon loslegen kannst

Nutze das, was auch bei der Gewinnung von Einzelkunden gut funktioniert: Bitte Bekannte um Weiterempfehlung, sprich mit Leuten, führe Einzelgespräche. Vertrau nicht gleich von Anfang an allein auf Online-Marketing.

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So, das war wieder eine Basis-Folge für ein wichtiges Thema, wenn es dir darum geht, nachhaltig erfolgreich mit eigenen Onlinekursen zu werden. Ich bin gespannt, was du dazu sagst, was du ergänzen möchtest, wie du mit meinen Tipps zurecht gekommen bist.

Schreib‘ einfach in die Kommentare – ich freu‘ mich drauf!

Herzliche Grüße

Marit Alke

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