[OBL001] Was ist eigentlich ein Onlinekurs? Und: Wie kannst du Onlinekurse in deinem Business nutzen? (Podcast)

Was ist Onlinekurs

Ich starte meinen Podcast mit einer 15-teiligen Mini-Serie für Einsteiger, die gerade erst damit beginnen, sich mit der Frage eines eigenen Onlinekurses zu beschäftigen. In der ersten Folge definiere ich einige wichtige Begriffe, wie z.B. Onlinekurs, Selbstlernkurs, Coachingprogramm, Webinar, Live-Online-Workshop, und zeige, wie großartig vielfältig und kreativ die Welt der Onlinekurse ist. Außerdem zeige ich dir, wie du Onlinekurse in deinem Geschäftsmodell nutzen kannst. 

Folge hier anhören:

Hier die Textvariante (Stichworte) zu dieser Podcast-Folge:

Was ist ein Onlinekurs?

Definition: Ein mindestens mehrtägiger, meist mehrwöchiger Trainingsprozess, in dem die Teilnehmer über das Internet dabei begleitet werden, von einem Ausgangspunkt A zum Lernziel B zu gelangen.

Welche unterschiedlichen Varianten gibt es?

Onlinekurse lassen sich nach folgenden Gestaltungsmerkmalen unterscheiden:

  1. Synchron vs. Asynchron.
    • Kurse unterscheiden sich danach, wie viele synchrone oder asynchrone Kanäle zum Einsatz kommen.
    • Selbstlernkurs vs. Programm / Coachingprogramm
    • Wie viele Termine gibt es in einem Kurs? Oder arbeiten alle zeitversetzt?
  1. Länge / Umfang, Wie „spitz“ ist die Problemlösung?
    • Es gibt sehr „spitze“ Kurse, die auf exakt eine Problemlösung abzielen und entsprechend kurze Tutorials sein können
    • und es gibt eher „breite“ Kurse, die sich über einen längeren Zeitraum ziehen, dafür meist nicht so sehr in die Tiefe gehen (z.B. ein Jahresprogramm zu einem Coaching-Thema)
  2. Medienauswahl (Video, Audio, Text)
    • Das ist die offenkundigste Unterscheidung von Kursen: Welche Medien oder welches Medium vorrangig zum Einsatz kommt.
    • Komplexere Kurse mischen meist die Medien – je nach Inhalten.
    • Aus meiner Sicht ist die Medienwahl nachrangig. Ein Kurs kann sowohl mit einfachen PDF-Texten als auch mit aufwändigen Videos gut und hilfreich für eine Zielgruppe sein.

Was gehört für mich auch in das Thema, fällt aber nicht unter den Begriff „Onlinekurs“?

Live-Online-Workshops / Online-Seminare (vs. Webinare)

Das sind punktuell stattfindende Online-Workshops, die in einem Webinarraum abgehalten werden. Anders als ein Onlinekurs ziehen sie sich nicht über mehrere Wochen – sie sind die Online-Pendants zu klassischen Seminaren. „Webinare“ sind für mich kurze Online-Vorträge.

Mitgliederbereiche

Hier zahlt der Kunde regelmäßig einen Beitrag um an Inhalte zum Thema zu kommen und Teil der Community zu werden. Anders als bei Onlinekursen gibt es kein Anfang und kein Ende und oft auch keine sequentielle Anordnung der Inhalte.

Wie kann ein Onlinekurs im Business eingesetzt werden?

  1. Mehrfach pro Jahr betreute Gruppenprogramme anbieten. Gruppe startet gemeinsam, der Online-Trainer agiert als Moderator und betreut mehr oder weniger aktiv. Als Anbieter hat man so punktuell viel Arbeit für das Marketing und das Onboarding der neuen Teilnehmer – und entsprechend auch punktuell sehr hohe Umsätze.
  2. Selbstlernkurse erstellen und jeweils einen automatischen Vermarktungsweg anlegen. „Passives Einkommen.“
    • Noch gibt es leider keine Plattform, die ähnlich wie Amazon dafür sorgt, dass ein dort eingestellter Kurs Kunden findet. Bei Udemy muss der Anbieter noch sehr stark bei der Vermarktung helfen
    • Daher nötig für diese Strategie: Du kreierst einen Marketing-Prozess, der dir beispielsweise über Facebook-Ads regelmäßig neue Interessenten in die E-Mail-Liste bringt, von wo aus du dann deinen Kurs anbietest.
    • So oder so musst du eine Möglichkeit finden, deinen Selbstlernkurs automatisiert mit Kunden zu füllen.
  3. Mini-Onlinekurs als kostenloses „Freebies“, um die E-Mail-Liste zu füllen.
    • Der Onlinekurs hat dann eine ausschließliche Marketing-Funktion.
  4. Günstiger Kurs als Einstiegsprodukt – darauf angelegt, Einzelklienten zu gewinnen. Strategisch legt man dann den Fokus darauf, möglichst viele Leute in den günstigen Kurs zu bekommen und verkauft aus dem Kurs heraus – z.B. durch ein kostenloses Abschluss-Coaching o.ä.
  5. Onlinekurse als Ergänzung zu Seminaren oder Einzelberatungen: Als Transfer-Phase nach einem Seminar weiteren Input + Forum. Zum Vorbereiten Selbstlernkurs, den Teilnehmer erstmal durcharbeiten müssen.

 

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Kommentare, Fragen, Ergänzungen zu dieser Podcast-Episode gerne im Kommentarfeld! Ich freu‘ mich drauf.

Herzliche Grüße

Marit Alke

 

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