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Wie du dein Marketing in kleinen Kampagnen organisierst – Interview Susanne Jestel [Podcast]

Für viele Onlinekurs-AnbieterInnen gibt es zwei ‚Ebenen‘ im Marketing: Das dauerhafte „Hintergrundrauschen“ des Content-Marketings, der Beziehungspflege und -aufbaus auf der einen Seite – und die großen, energieintensiven Launches auf der anderen Seite.

Dazwischen gibt es aber noch eine weitere Option – nämlich die, gezielt bestimmte Marketing-Ziele über kleinere Kampagnen zu erreichen. Das ist besonders für diejenigen eine mögliche Alternative, die es nicht schaffen oder wollen, ständig Content- und Social-Media-Marketing zu machen oder ergänzend immer mal phasenweise etwas mehr Gas geben möchten.

Ich spreche in dieser Folge mit Susanne Jestel z.B. darüber, was solche Kampagnen vom „Drauflosposten“ unterscheidet, wie man die zeitlich ins Jahr einplant und welche möglichen Ziele man damit erreichen kann.

Podcast-Folge hier anhören oder herunterladen:

Weiterführende Links:

Susannes Einsteigerserie zum Thema kleine Kampagnen im Blog findest du hier: https://susannejestel.de/einsteiger-serie-grosse-wirkung-mit-kleinen-kampagnen/


Transkript:

(Zum Überfliegen, nur grob lektoriert)

speaker 0 (Marit)

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge in meinem Podcast. Heute bin ich das erste Mal seit langer Zeit wieder in einem Interview und zwar heute mit Susanne Jessel. Hallo Susanne,

speaker 1 (Susanne)

ja hallo Marit, schön, dass ich da sein darf. Und die erste seit langer Zeit.

speaker 0 (Marit)

Ja, das hat sich neulich im Gespräch so ergeben. Das Thema, das wir uns überlegt haben, ist das ja dein Thema ist es Marketing in kleinen Kampagnen organisieren, zitiere ich dich jetzt mal und ich finde das spannend, weil das auch noch mal ganz neue Perspektiven gibt für Onlinekurs Anbieterinnen, die ja zwischen Launch und Content Marketing vielleicht auch noch eine dritte Möglichkeit sehen möchten. Also vielleicht magst du einmal kurz definieren oder sagen, was aus deiner Sicht eine Marketingkampagne ist?

speaker 1 (Susanne)

Ja genau und und da bin ich immer sehr hinterher, dass das Wort Kleinen noch dabei kommt, weil das so ein bisschen den Druck raus nimmt. Also eine Kampagne ist ja per Definition ja etwas, was über über einen bestimmten definierten Zeitraum geht, also eine Aktion über einen definierten Zeitraum, die ein bestimmtes definiertes Ziel hat.

Ein ganz klares, was man verfolgt damit und die aus mehreren Komponenten besteht, die aber ja zusammenspielen dürfen, also die geplant zusammenspielen dürfen. Und das finde ich so charmant, weil da drin ganz vieles ist, was, was aus meiner Sicht bei vielen Selbstständigen schief läuft, weil die sich ein bisschen im Marketing verzetteln und so den den roten Faden nicht haben. Also so eine kleine Kampagne, wie ich die sehe, die bringt den den roten Faden in die gesamten Marketingaktion.

speaker 0

Gut, für mich ist jetzt Marketing. Wenn ich jetzt an Onlinekurs, an die Typekit oder gar erst mal auf Reichweite ausgerichtet, das ist so das eine. Das ist dann das, wo ich Content erstelle, und zwar möglichst regelmäßig. So ist ja die Lehre. Also ich sollte möglichst regelmäßig etwas auf einer eigenen Webseite veröffentlichen. Oder wenn ich das nicht tue, dann zumindest auf einem Podcast oder einem YouTube-Kanal. Ich brauche sozusagen einen Content Kanal ist ja immer die Botschaft. Und da sind wir uns ja auch beide einig, dass wir das brauchen. Und ich sollte relativ regelmäßig auch Social Media Business bezogen bezogen auf meinen Content präsent sein. Das würdest du auch unterschreiben. Ist das richtig? Oder nimmst du das jeden Fall?

speaker 1

Ja, das kann ersetzt werden. Nein, das ist genau richtig. Und darin liegt auch einer der größten Fallen aus meiner Sicht. Denn die meisten Selbstständigen, mit denen ich arbeite, die denken eben genau von diesen Kommunikationskanälen aus. Die überlegen sich überhaupt nicht, wo das hinführen soll und auch, welches Publikum sie damit erreichen wollen. Das ist nämlich genau der Punkt. Die die Fragen, die an mich gestellt werden, ist Was soll ich denn in meinem Newsletter schreiben? Was für ein Freebie kann ich anbieten? Was soll ich auf Social Media posten? Was auf Instagram, was aus Pinterest, was auf LinkedIn?

Das heißt, wir sind immer auf der Ebene der Kommunikationskanäle. Ja, und da steigen sozusagen so ins Thema Marketing ein. Aber das macht das Ganze auch wie so ein großer Fächer. Du musst dir das vorstellen. Die die Möglichkeit der Kommunikationskanäle sind ja so vielfältig und ich drehe das Ganze um. Ich gucke mir erst mal an, wozu denn das Ganze.Also welches Ziel verfolgst du denn damit? Was ist der Anlass? Warum ist das jetzt relevant?

Dann überlege ich mir, welches Publikum will ich denn eigentlich erreichen und differenziere hier ein bisschen stärker. Und dann schaue ich, welche Botschaften das Publikum braucht, damit ich mein Ziel erreiche. Und erst im fünften Schritt gucke ich Welche Kommunikationskanäle sind denn jetzt hier geeignet? Also ich drehe das Ganze einmal um.

speaker 0

Ja, das schafft auf jeden Fall schon mal auch Raum für ganz neue Ideen. Und was ich daran so mag, weil ich das ja selber auch so so mag, immer wahr ist, dass man zeitweise mehr Energie zur Verfügung hat für eben diese Marketingaktion. Wenn man das jetzt mal. Ich hoffe, das ist ein guter Begriff für Kampagnen. Ich nenne es mal Marketing Aktion, die zeitlich begrenzt ist, so dass ich dann im Rest der restlichen Zeit meine Energie auch wieder auf andere Dinge legen kann, nämlich zum Beispiel auf die Begleitung meiner Teilnehmende oder auch die Beratung von Kunden und mein Marketing sozusagen mit plätschert. Und dann kommt wieder die zeitliche Fokussierung auf eine Aktion. Jetzt lass uns das noch mal zu der anderen Seite hin abgrenzen, nämlich zu den Launches.

Also jeder der Onlinekurs entwickelt, ist ja an diesem Begriff Launch kommt nicht vorbei und es wird ja auch oft sehr eindeutig gelehrt. Das ist eine zeitlich begrenzte Aktion, die auf den Verkauf hinarbeitet und letztlich auch nach einem bestimmten Muster abläuft. Das ist jedenfalls das, was viele Einsteiger in das Thema so sehen. Das läuft nach immer gleiche Muster und mehr oder weniger kann man das abwandeln. Aber es ist immer viel Aufmerksamkeit für ein Freebie, in irgendeiner Weise ein größeres. Und dann kommen von da aus ausgehend E-Mails und von da aus ausgehend wird dann auch dieser meist dann nach der reinen Lehre begrenzten Öffnungszeit dieses Produkts Gruppen, Programm, Mitgliederbereich und Ähnliches. Das ist ja der Launch nicht nur auf den Verkauf ausgerichtet. Also das ist ja dann nach deiner Definition eine Form der Kampagne, richtig. Aber es gibt ja auch noch andere und die finde ich spannend. Die möchte ja jeder das wissen, die nicht unbedingt direkt in den Verkauf eines größeren Produkts münden sollen.

speaker 1

Genau.

speaker 0

Ja, gib mal Beispiele. Was könnten so Ziele sein? Fällt dir da etwas ein? Was?

speaker 1

Ja, ich denke also was ich mache ist ja wirklich eine beziehungsorientierte Marketing Kommunikation. Das ist für mich sehr wichtig, das immer wieder zu betonen, dass es darum geht, nicht irgendwelche Zielgruppen zu erreichen. Es ist immer so eine graue Menge und da haben auch viele Selbstständige, mit denen ich arbeite Schwierigkeiten. Oder es geht wirklich darum, eine Beziehung aufzubauen zu Interessierten, die dann begleitet werden über eine gewisse Zeit eben in so einer kleinen Kampagne oder durch deinen Content Content Marketing, Newsletter, Marketing oder ähnliches. Und die dann zu potenziellen Kunden werden, den man dann auch ein Angebot machen,

speaker 0

aber später erst nicht.

speaker 1

Und wenn ja, nicht sofort. Nee, nee, genau das ist einfach so, das ist ja diese klassische Kunden Reise, die eben über diese Etappen geht. Und das dürfen aus meiner Sicht auch immer wieder so schleifen sein. So und wir hatten das ja neulich in unserer Maßarbeit Gruppe da war gab es in Teilnehmer man die wollte eben ein bisschen Markt Recherche machen, den Bedarf abklären und wollte das mit einer Umfrage machen hat. So habe ich das verstanden. Zack eine Umfrage rausgeschickt und hatte sehr wenig Resonanz. Und da haben wir ja in unserer in unserer Gruppe auch besprochen. Das wäre ja wunderbares Ziel für eine kleine Kampagne.

Das heißt auch hier die Leute erst mal vorbereiten ins Thema rein, das Thema aufmachen, ihnen erklären, warum das Thema für sie eigentlich spannend ist oder für wen das spannend ist und was das eigentlich bringen kann. Und dann die Umfrage machen. Also sie dann einladen. Jetzt nicht wie in einem Lounge zu einem Kauf, sondern dazu, dass sie, dass Sie diese Umfrage mitmachen und da vielleicht auch was von haben. Also es heißt, dass Sie selber eben über ein Thema reflektieren oder dass Sie was Kleines gewinnen können, oder oder. Also dass man da auch guckt, dass man hinter dieses Ziel. Ich möchte, dass viele Menschen meine Umfrage ausfüllen, damit ich valide Daten habe und und mein mein Angebot passgenauer schneiden kann. Das kann man auch mit einer kleinen Kampagne sehr schön machen. Ja, super.

speaker 0

Tolles Beispiel. Also als Ziel haben. Ich möchte einfach mehr rausfinden und sehe schon das nicht als haue ich mal raus. Einzelne Marketingaktion, die Umfrage selbst, sondern das bereite ich vor. Ich möchte da mit Menschen.

Ich habe auch noch ein Beispiel. Korrigiere mich gern, wenn das nicht deine dein Muster passt. Und zwar habe ich ja schon zwei mal meine Einsteiger Wochen durchgeführt. Muss man immer zwei bis drei Wochen in meiner Pop-Up Facebookgruppe, wo ich ja live gegangen bin, Fragen gestellt habe und begleiten ein paar Emails geschrieben. Und da war mein Ziel, dass sich die Interessenten eintragen in meine Warteliste bzw. Interessenten Liste für mein ein halbes Jahr später starten das Programm. Also ist das auch so ein Ziel?

speaker 1

Auf jeden Fall. Ich denke gerade das, was du dir sozusagen, obwohl du ja nun schon eine große Reichweite und Bekanntheit hast. Aber du steigst ja jetzt oder bist jetzt wieder nach deinem Sabbatical eingestiegen. Und so geht es ja auch vielen, die erst mal überhaupt ins Business ganz frisch starten, dass sie überhaupt erst mal der Welt erzählen müssen. Lounge gibt es überhaupt. Und das die quasi das Publikum sich erarbeiten.

Und das kann man auf so eine Art und Weise wunderbar machen. Es heißt also auch als Einsteigern kann mein Ziel sein, dass ich überhaupt erst mal eine gewisse Reichweite aufbaue und mit Menschen in Kontakt komme. Und die können sich dann eintragen auf meine E-Mail Liste. Die kann ich dann eben weiter informieren oder unterhalten oder ein paar Tipps geben oder ihn auf dem Weg auch schon was Kleines anbieten. Das ist auf jeden Fall auch ein super Beispiel für eine kleine Kampagnen,

speaker 0

die sehr schön und das spielt mir wieder in die Hände, weil ich das auch immer so gern empfehle, dass dieser Content auch mal in eine Reihe geschaltet werden darf. Dass man ja auch mal überlegen kann, wie ein späterer Kurs Entwickler was baut aufeinander auf ein Wissen. Also was hat zum Beispiel die Einsteiger Serie in mein Podcast damals entstanden und sich überlegt habe Okay, jetzt sind hier ganz neue Hörer und Hörerinnen, die mich noch überhaupt nicht kennen. Also es war damals meine Vorstellung. Natürlich sind viele mitgekommen von meinem Blog.

Was sind denn so die ersten wichtigen Fragen, die ich überhaupt erst mal beantworten möchte, damit wir zusammen überhaupt eine Grundlage haben, damit überhaupt die folgenden Folgen Sinn machen, weil wir das gleiche Verständnis haben. Deswegen darf ich das. Daher möchte ich in die Bresche schlagen und sagen Mach doch mal eine Blogartikel-Serie statt und die auch gerne ein bisschen knapper getaktet.

Vielleicht also demnächst. Das könnte der Kampagne sein, dass man mal sagt Okay, nicht alle zwei Wochen blogge ich oder irgendwie, wenn mir was einfällt, sondern ich nehme mir jetzt wirklich mal keine Ahnung. Die Zahl 5 bis 7 überlegt mir fünf Blog-Artikel, die aufeinander aufbauen, die vielleicht auch in den Titel schon 5 2 von 5 3 von 5 4 von 5 vorkommen und die dann ja später auch übrigens immer wiederverwendet werden können. Aber so hätte ich mal eine Zeit lang erhöhte Aufmerksamkeit, die nicht gleich ein Launch ist, sondern wie du schon sagst, das Ziel ist dann beispielsweise, dass sich Menschen eben mein Podcast abonnieren oder den YouTube-Kanal abonnieren oder den Blog abonnieren oder in meinen Newsletter kommen, weil wir dann, nachdem ich diese fünf wichtigen Fragen geklärt habe, irgendwie eine Basis haben, auf der ich weitermachen, auf der das Sinn macht, dass wir weiterarbeiten. Es wäre auch so ein Ziel.

speaker 1

Auf jeden Fall und du hast mich gerade noch an ein anderes Phänomen erinnert, was ich immer wieder sehe, weil du gesagt hast, in eine Serie zu machen oder oder die Aktionen aufeinander abzustimmen. Ich arbeite viel mit mit Coaches und die sind auch teilweise schon recht erfahren im Marketing. Und dann passiert aber doch sowas, das mir zum Beispiel neulich eine Klientin sagte Also Susanne, die die Idee für mein Freebie ist Thema A. Mein Newsletter geht jetzt zu Thema B und C Jetzt überlege ich noch, was ich auf Facebook poste. Wie wäre es denn mit D und F? Und du siehst schon, das stiftet wahnsinnig Verwirrung.

Und ich sage ja, diese Themen sind alle wahnsinnig schön und wichtig. Vielleicht kannst du das an einen Anlass knüpfen. Das heißt also zu überlegen Warum machst du nicht den Blogartikel, das Freebie und deine Social Media Posts zu Thema? Weil das jetzt gerade am dringendsten ist und lässt das andere für ein bisschen später. Für die, für die, für die nächste Kampagne.

Und so kannst du nämlich den Content mehrfach und strategisch nutzen. Das heißt, wenn du die Vorschläge hast Monats Thema und schreibst dazu einen typischen Blogartikel, den du dann aber in vier Wochen Häppchen ausliefert über deinen Newsletter oder über eine E-Mail Serie. Und jede Woche hat dann noch mal Unterthemen. Zum Beispiel könnte diese, dass das nach einem nach einem Muster folgen, das immer sagt Hier ist das Missverständnis zu diesem Aspekt des Themas. Hier sind die Fehler, die ich sehe. Hier sind die Tipps, die ich sehe. Hier ist die Aufgabe oder Reflexions Frage, die ich dir zu diesem Aspekt Teilaspekt des Themas gebe. Und so wird das Ganze viel, viel mehr in die Tiefe nahm und nicht so und nicht so durcheinander. Jetzt hat sie mir gerade darüber was erzählt. Ja klar, das ist spannend, aber jetzt erzählst du mir hier was. Ja, also wirklich so dieses aufeinander abgestimmte und Anlassbezogene, das finde ich eben auch wichtig bei einer kleinen Kampagnen.

speaker 0

Ja, das bestätigt ja auch noch mal das, was du vorhin gesagt hast, dass es eben nicht darum geht, nach Kanälen zu differenzieren, sondern in dem Fall jetzt zeitlich zu beziehen. Wir haben ja alle Kanäle, bespielen aber zu einem Thema, das eine bestimmte Zeit lang jetzt auch mal mein Fokus ist. Und was ja richtig ist, ist, dass das ja als Evergreen Content in irgendeiner Weise im Blog zum Beispiel über Kategorien oder vielleicht auch zusammengefasste Freebies, die mal ausgespielt wird, nun mal nicht wiederverwendet werden kann. Aber es ist in sich rund. Also das finde ich einen sehr schönen Hinweis von dir. Man verteilt es nicht über die Kanäle und zeitgleich, sondern zeitlich zusammenzufassen und dann alle Kanäle, die man eben bespielen möchte. Da rate ich ja auch mal dazu, den Zweifel wegzulassen, wenn das zu viel wird, da zu bespielen. Genau, weil dann passiert nämlich das war jetzt sind wir wieder bei deinem Thema Ziel haben für die Kampagne. Wenn ich ein Thema jetzt auswählte, mal zwei Monate lang. Als Beispiel ziehe ich damit natürlich Leute an, die genau das als Herausforderung haben und andere, die ich auch bedienen könnte. Jetzt im Moment erst mal nicht. Jetzt kann ich aber denen, die das Thema haben, ja ein konkretes Angebot machen. Wie zum Beispiel? Keine Ahnung. 10 kostenlose Teilnehmer Gespräche und Gespräche biete ich an für die Leute, die jetzt spannendes Thema spannend finden, um daraus zum Beispiel einzelne Kunden oder Kunden für ein einzelnes Coachingprogramm zu gewinnen oder ähnliches. Oder die eben in einen wenn man jetzt Kurse in Kursen denkt oder in Workshops in eine Warteliste für einen Workshop zu schicken. Das heißt, ich akzeptiere sozusagen mit dem Vorgehen, was du gerade besprochen hast, dass ich zeitweise nicht alle erreiche.

speaker 1

Ja. Wunderbares Stichwort, denn das ist natürlich eine Angst, die viele haben. Das war ja vielleicht auch so bei meiner Klientin, die sagte Ja, sie hat halt überall breit aufgestellt mit ihren Themen und und deswegen wollte sie quasi zeitgleich alles bespielen. Und ich sehe das aber so Im Prinzip packst du für jede kleine Kampagne einen bestimmten Aspekt deines Angebots ins Schaufenster. Ein Kaufhaus hat auch viel, viel mehr, als dass du siehst, was sie, was sie im Schaufenster präsentieren. Aber was präsentieren sie im Schaufenster? Das, was jetzt gerade Saison hat. Und ich glaube, dass bei vielen, wenn nicht sogar allen Themen, die man im Online-Business abbilden kann, also ob das jetzt Coaching ist, Beratung, Training, das ist da auch eine Saison gibt, dass du auch. Das Thema Coaching ganzjährig, die Probleme haben die Leute ganzjährig. Aber ich glaube, wenn man im Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter denkt und so denke ich, ich denke in Quartalen, ich komme ja ursprünglich aus der Mode. Dass man im Frühjahr andere Themen beleuchten kann als im Herbst oder im Winter oder im Sommer. Das, dass man einfach sagen kann Hier Leute, das ist jetzt das Coaching im Winter oder zum Jahresende, in dem du alte Sachen abschließt, in dem du der Ballast abwirft, was auch immer. Und natürlich im Frühjahr ist das Thema Neubeginn, Aufbruch und so weiter. Also dass man für jedes, für jedes Thema auch Anlässe finden kann.

speaker 0

So die Zeitqualität sozusagen.

speaker 1

Genau die denen, die den potenziellen Kunden einfach erklären, warum das jetzt relevant ist für sie. Und da muss man keine Angst haben, dass man Leute eben nicht anspricht, weil man kann nicht alle ansprechen. Wenn ein Kaufhaus immer alles im Schaufenster hätte, wäre das total unattraktiv.

speaker 0

Ja, genau. Also zwei Dinge fallen mir dazu ein. Einmal zum Thema Zeitqualität. Bei mir ist es eher so, dass es etwas ist, was bei mir dann gerade relevant ist, weil zum Beispiel mir gerade drei Mails zeigen, dass viel Unklarheit da ist bei Einsteigern oder so. So ist das zum Beispiel damals entstanden mit dieser Einstellung. Es war eine Lust bei mir, so ein Impuls. Hey, da mache ich jetzt mehr zu. In relativ kurzer Zeit, das habe ich ziemlich spontan entschieden und vermutlich auch nicht so strategisch angehen wird. Es war ja dann trotzdem erfolgreich, aber da war so eine Lust von mir. Das heißt auch das kann ja bestimmen, welchem Thema ich mich jetzt gerade widme. Manchmal sind das Anlässe von außen, die einfach etwas in mir anstoßzeiten. Da habe ich lange nicht so gesprochen, oder mich stört, dass das andere Berater oder Sachbücher oder sowas über das Thema Konflikte so und so berichten. Ich möchte jetzt das Thema Konflikte mal aus meiner Sicht beleuchten als Beispiel. Also das muss nicht von außen bestimmte Kampagnen von der Jahreszahl bestimmen. Da kann auch von meiner inneren. Ur oder Interessenslage?

speaker 1

Auf jeden Fall, denn du hast ja die als Selbstständige hast du ja die Antennen immer draußen. Und und und. Guckst was, was kommt denn da gerade? Und ich, ich erlebe das auch immer in der Zusammenarbeit mit meinen Klienten, dass es da, so ich sage mal durch die Zeiten auch ganz viele Parallelen gibt. Plötzlich gibt es da eine Verunsicherung oder plötzlich gibt es ein Interesse für das und das Thema, dass das auf jeden Fall. Das war jetzt ja nur ein Beispiel mit den Jahreszeiten. Da gibt es also da darfst du deinen ganz eigenen Rhythmus natürlich haben. Und auch jede Branche hat ja einen eigenen Rhythmus. Ja, ich habe viele Klienten so aus der aus der Kreativwirtschaft, also zum Beispiel aus der aus der Buchbranche. Und da gibt es natürlich Rhythmen, die von den Buchmessen bestimmt sind und so weiter. Da hat ja, hat ja jeder, jede Branche so ihre eigenen Rhythmen. Aber ich finde es schön, dass man diese Rhythmen überhaupt sieht und auch nutzt. Und wenn, wenn, wenn diese diese E-Mails kommen und das mit dir in Resonanz geht und du sagst Ja, also Leute, jetzt erklär ich euch das mal in diesen 15 grandiosen Einsteiger Folgen. Ich erzähle dann dann ist es ja super, dann kannst du das auch für dich als Motivation nutzen, sondern um so eine kleine Kampagnen eben durchzuziehen.

speaker 0

Das meinte ich mit der Energie. Das finde ich das Schöne daran, dass ich als Selbstständiger einfach meine Energie ein bisschen kanalisieren kann und nicht das ganze Jahr auf Volldampf laufen muss. Das ist ja was, was wir beide nicht schön finden. Und trotzdem möchten wir ja, dass unser Business läuft. Und das finde ich halt schön, in Phasen zu denken und sich auch zu erlauben, Phasen zu haben, wo einfach nicht so viel kommt mit dem Wissen, dass man eben mit solchen Kampagnen, die zeitweise zu größerer Reichweite führen können, mit der man schwungweise, dass die E-Mail füllen kann, mit der man neue Kontakte knüpfen kann für Kooperationen, mit der man Umfragen füllen kann. Alles, was wir jetzt an Beispielen hatten, damit kann ich mich beruhigen. Mich beruhigt das zu wissen, dass ich relativ schnell mit einer Aktion wieder ganz viel Aufmerksamkeit haben kann. Natürlich setzt das eine Basis voraus, also irgendwie, irgendwann fängt man halt mal an. Und da ist die Basis noch nicht so groß und ich mache eine Aktion, die auch nicht so mega viel Resonanz stößt. So ist es am Anfang. Wenn man dann aber erst mal da ist, wo wir beide sind, dass man einfach schon so ein Kontakte Netzwerk hat und eine Bekanntheit, dann kann ich mich ausruhen. Ich kann sogar ein Sabbatjahr machen, weil ich weiß, ich kann mit relativ wenig Vorlauf, mit Schwung und Schmackes wieder was in die Welt bringen, was nämlich dann tatsächlich auch immer noch geteilt wird. Wir sind ja jetzt mittlerweile in einer Zeit angekommen, wo Blogartikel und so was nicht mehr so viel geteilt wird. Als ich anfing, vor sieben Jahren, war das noch so. Also da sind tatsächlich gute Blogartikel oder gute Podcast. Folgen oder so sind auch einfach aus Wohlwollen aus dem Netzwerk geteilt worden. Mittlerweile ist es so überfüllt mit Content. Mit diesen Basis Content sage ich mal, dass das nicht mehr passiert. Nach meiner Erfahrung, außer es passt jetzt gerade wie die Faust aufs Auge auf eine Frage oder so was. Was aber schon immer noch geteilt wird, sind größere Aktionen. Also zum Beispiel eine Umfrage. Wenn ich jetzt das Beispiel mit der Umfrage nehme. Mein Ziel ist es, dass möglichst viele Menschen bei dieser Umfrage mit mir, weil ich einfach Ideen bekommen möchte, den Markt abgreifen möchte und auch die Inhalte an sich, die Rückmeldung an sich interessant finden, um sie wieder meiner Community zurück zu melden. So, das sei jetzt mal mein Ziel. Dann kann ich da viel besser bekannte Netzwerkpartner drauf ansprechen und sagen Pass auf, ich mach da eine Umfrage. Es gehört zu meiner Kampagne dazu, dass ich sie anspreche. Ich macht eine Umfrage Machst du dir vielleicht teilen? Du hast doch auch einen großen Newsletter und vielleicht passt das ja im Mai oder April bei dir rein. Das würde ich mich total freuen. Sag mir, wie ich mich revanchieren. Zum Beispiel, das würde für mich zu dieser Kampagne gehören. Ist mit einer Kampagne mit etwas Größerem auch eine E-Mail Serie einer Serie im Podcast. Webinare was auch immer ich anbiete. Oder einen kleinen Kongress oder so was. Viel einfacher als wenn ich sage Teil doch bitte mal mein Blogartikel. Genau so, jetzt habe ich ja mal ein Gedanke dazu.

speaker 1

Genau. Mein Gedanke ist nämlich auch ein wichtiger Punkt, den, den viele oft vergessen, auf den du ja auch immer wieder hinweist. Also nicht in diese stille Kämmerlein Modus zu schalten, sondern tatsächlich, bevor etwas fertig ist schon. Darüber zu sprechen.

Das haben viele einfach nicht im Blick, weil sie das Gefühl haben, Werbung oder Marketing funktioniert so, dass man ein fix und fertiges Produkt präsentiert und dann sagt So, jetzt könnt ihr das kaufen. Und das ist viel charmanter, wenn man die Leute gerade jetzt in Online-Business, wo es wirklich um das persönliche Verhältnis geht und Authentizität. Und dass man, dass man irgendwie einen Draht zu den Leuten bekommt. Ist es so schön, wenn man diese ganze Zeit vorher auch nutzt? Das haben wir ja jetzt in diesem Jahr mit der mit der Summit gemacht, die wir organisiert haben, die ich mit meiner Partnerin Britta Just organisiert habe, dass wir ganz viel vorher darüber gesprochen haben. Wir hatten einfach so viel Spaß. Ich meine, wir wussten, es ist ein Riesending. Das ist, das ist kostenfrei oder?

Oder sehr, sehr günstig. Und wir haben, wir haben die ganze Zeit darüber gesprochen, was das, was uns alles begegnet in dieser ganzen Vorbereitungsphase. Und dadurch hatten wir überhaupt diese, diese enorme Reichweite und Aufmerksamkeit, weil Leute uns immer wieder in dieser Vorbereitungsphase schon begegnet sind. Also da auch zu ermutigen, unperfekt rauszugehen und zu sagen Leute, ich überleg mir hier gerade was, wie findet ihr das? Rückmeldung reinzuholen und sich einfach auch während des Machens schon zu zeigen. Das ist sehr, sehr, sehr charmant und interessiert die Leute auch.

speaker 0

Ja, die fiebern dann mit. Also sie haben auch nicht das Gefühl, sie sind Teil von diesem Projekt und das sind sie ja auch. Und das ist tatsächlich auch für beide Seiten einfach ein schönes schöner. Wenn wenn ja, wie du sagst, sie lernen ja auch in dem Fall, weil du ja sowieso für Marketing stehst, natürlich auch auf der Metaebene. Wie machst du Marketing für einen Kongress? Das war ja euer Maso Miku. Ja, genau. Also was war das?

speaker 1

Social Media Marketing, Social Media und Content?

speaker 0

Genau. Also das war eure Abkürzung. Das habe ich selber ja auch ganz viel mitbekommen. Und das finde ich total schön. Da kann man auf der Meta-Ebene lernen. Man sieht Okay, ihr wisst auch nicht alles perfekt. Es gehen auch Dinge schief. Ihr seid auch unsicher. Und natürlich öffnet man auch die Türen für potenzielle Kritik. Also in dem Moment, wo ich mich so verletzlich zeige und sage ich arbeite gerade an dies oder ich versuche gerade jenes, wird man auch angreifbar und ist nicht mehr eben dieses Gefühl, was ja die diejenigen haben möchten, die das erst alles fertig haben wollen, bevor sie nach draußen gehen. Diese Unsicherheit, die darf man schon aushalten. Aber ich finde sie erträglich. Was nicht wichtig. Ich kann damit leben. Ja, das ist auf jeden Fall. Also man kann trotzdem rausgehen. Sagen wir mal so ja.

speaker 1

Genau das mit einzubeziehen und zu sagen Ich überleg mir hier gerade was. Es ist also diese diese Angst vor einem Shitstorm. Die ist natürlich ja die, die ist. Die ist bei vielen da und ich glaube, das ist aber tatsächlich erst mal, wenn man sich so im Kleineren ausprobiert. Es ist ja, wir haben es ja auch erst mal mit einer kleinen Community geteilt und dann haben wir dann wie gesagt Oh, das ist aber interessant und das ist ja toll. Darf ich da mitmachen?

So, dann nimmt man diesen positiven Vipe und und trägt ihn sozusagen in die nächst größere Community. Und so kann man ja Schritt für Schritt auch rein wachsen. Wir haben uns ja nicht hingestellt und allen der Welt erzählt, wir machen ja gerade was, sondern das. Wir haben das erst mal so mit 1, 2 Kollegen geteilt wie es ist und sich das interessieren. So und und dann immer ein Stückchen weiter und so wächst dann auch das Selbstbewusstsein mit. Na ja,

speaker 0

und übrigens muss das ja auch gar nicht über Social Media, über Social Media zwingend sein. Also gerade am Anfang. Da kann ich mich noch erinnern. Meine ersten Blogartikel, das ist ja auch etwas, was man erst mal an wirklich Bekannte im Netzwerk teilen kann. Also man kann tatsächlich erst mal ganz persönlichen Mails schreiben und sagen Hey, übrigens, ich bin gerade am Überlegen. Welche, weiß ich nicht. Zehn fragen sich Leute stellen die und wir kennen uns doch noch von damals und du würdest mir total helfen. Was meinst du denn? Welche Fragen kommen denn bei dir hoch? Oder so eine ganz persönliche Schiene fährt.

Aus irgendwelchen Gründen starben viele ins Online-Business und haben das Gefühl, auf einmal muss alles ganz anonym und auf die große Zahl ausgerichtet sein und redest von das Wort beziehungsorientiert genannt. Also das unterschreibe ich dir total. Und dann müssen wir uns mal zusammensetzen, mal überlegen, wie wir das definiert bekommen, dass gerade auch die, die einsteigen und das Gefühl bekommen, Online-Marketing wäre so Nummern spielen, da mal wieder ein anderes Feeling für bekommen. Denn letztlich ist es genauso.

Netzwerken und ja, Netzwerk aufbauen, wie es das im Offline auch ist, das verschwimmt immer mehr. Dann Corona ja sowieso.

Jetzt aber meine Frage, wie es jetzt noch mal ein bisschen anders, weil ich so überlegte Okay, jetzt die Machbarkeit. Jetzt haben wir über die kleinen Kampagnen gesprochen und ich hatte es anfangs abgegrenzt gegen den regelmäßigen mitlaufenden Strom an Marketing versus auch Launch ist ja zeitweise auch viel Energie von mir bündeln, eine Unterform von Kampagnen sind. Und jetzt muss ich das ja in irgendeiner Weise in meinem Jahr unterbringen.

Jetzt sind wir schon über innere Rhythmen gesprochen und Lust und gute Zeitpunkte mit der Zeitqualität und so weiter. Wie würdest du sagen, lässt sich das für jemanden, der jetzt öfter launchen will, also immer ein oder zweimal pro Jahr? Will ich etwas Größeres launchen?

Wo würdest du da im zeitlichen Abstand so eine Kampagne ansiedeln, die nicht auf das explizite Verkaufen von etwas Größerem ausgerichtet ist? Also ich denke gerade so an meinen Jahresplan und der ist mit meinen Öffnungen für den Club und für den, der dies den Lounge, den ich plane, für mein Mentoringprogramm im Herbst schon gefüllt. Wie viel Abstand brauche ich z.B. dafür? Was willst du da sagen? Hast du da Erfahrung?

speaker 1

Ja, ähm, also da noch mal dieses Denken in Quartalen. Also ich finde, so drei bis vier kleine Kampagnen sind realistisch im Jahr, weil man die ja tatsächlich auch von der Intensität und vom Aufwand her ganz gut regulieren kann. Und wenn du sagst, du hast schon zwei größere Launisches geplant, dann könntest du überlegen, ob du ein bis zwei kleine Kampagnen dann noch unterbringen.

Ich finde immer der Zeitraum so einer kleinen Kampagnen, der sollte ja lang genug sein, damit du die Leute wirklich mitnehmen kannst und nicht so überrumpelt, sondern wirklich diese Sekunden ein bisschen begleiten kannst. Aber kurz genug, damit du eben deine Energie hoch halten kannst. Da muss eben auch Spaß und Freude dabei sein. Das unterschreibe ich sofort. Also ich such mir immer ein Projekt aus, wo ich sagt Hey Zocker, da habe ich jetzt richtig Bock, das durchzuziehen. Ja und?

Also für mich als Ideal hat sich so so ein ein aktiver Kampagnen Zeitraum von vier bis sechs Wochen herauskristallisiert und dann braucht man ein bisschen Vorlauf und sinnvollerweise auch ein bisschen Zeit. Also ein paar Tage, um das Ganze auch auszuwerten, denn das vergessen auch viele. Deswegen bestehe ich immer so auf diesem relativ gut definierten Ziel. Was will ich damit erreichen, damit ich hinterher auch auswerten kann? War das jetzt erfolgreich? Denn. Gerade in der Online-Welt ist es ja so Du kriegst ja ganz viele Möglichkeiten und Optionen angeboten und man ist immer versucht zu gucken und geht das vielleicht noch besser oder das? Und es schützt ein bisschen davor, wenn man sagt Okay, was wollte ich denn eigentlich damit erreichen? Und habe ich das erreicht, dass das diszipliniert, einen auch so ein bisschen selber zu gucken.

Das, was ich an Zeit und Energie und vielleicht auch an Geld ins Marketing stecke, das muss ich ja auch in irgendeiner Form auszahlen. Also immer wieder auch zu gucken War das jetzt der richtige Weg? Und da hilft es übrigens auch nicht, nur die absoluten Zahlen anzugucken, sondern gerade im Online-Business natürlich auch auf die Prozente zu schauen. Also ich hatte mal eine Klientin, die war dann ganz traurig und sagte Jetzt haben sich von Von den hundert Leuten, die ich da angeschrieben haben, haben sich nur 5 angemeldet. Das war echt. Sie war ein totaler Misserfolg. Und dann sage ich Nein, nein, Moment, da sind 5 prozent Conversion und das ist schon ganz gut in unserer Branche. Also dass man das auch immer so ein bisschen ein bisschen im Auge behält. Und das hilft natürlich, wenn man das dann auch mit jemandem mal durchsprechen kann.

speaker 0

Ja, und dann habe ich auch gerade gedacht, dass man da selber vermutlich schnell wieder in diese Perfektionismus falle und dann noch dieses und jenes. Und hilfreich ist dann einfach jemand, der sagt Halt, stopp, das ist genug. Das Marit und das sind jetzt fünf Folgen oder die ist gut genug. Die vierte Folge oder was auch immer, weil da natürlich auch immer wieder der Perfektionismus Teufel im Nacken sitzt. Und wichtig finde ich nämlich auch bei dieser Auswertung der Ergebnisse.

Klar, das eine ist, das Ziel abzugleichen. Wenn ich jetzt mein Ziel Interessen Liste füllen und hat mir so genau weiß ich nicht 50 bis 70 Leute darauf zu kriegen, dass ich das natürlich vergleiche und trotzdem aber auch mir noch mal die Muße nehmen zu überlegen, was ist denn an Begleit zielen ein Begleit folgen dabei herausgekommen, denn meistens sind die ganz beachtlich. Ja, nach meiner Erfahrung, gerade weil wir da so in unserer Energie sind und weil das so etwas ist, was so ein bisschen aus der Zeit, wofür die Zeit reif war, sozusagen, entstehen da ganz faszinierende Dinge.

Das sind manchmal tolle Kooperationen, die daraus erwachsen, die sich vielleicht anbahnen und die Frau oder der Mann ist überhaupt erst dadurch auf mich aufmerksam geworden. Oder wir haben dadurch erst festgestellt, dass wir ein gemeinsames Thema haben, was auch super wertvoll ist. Es eigene Klarheit. Also gerade diese Serie, die ich jetzt als Beispiel gebracht habe, wo ich mich selber zwinge, in Anführungsstrichen mal fünf Podcastfolge aufzunehmen oder mal sieben Videos anzusprechen für den YouTube-Kanal. Zwangsläufig sortiert sich meine Botschaft und mein Wissen in meinem Kopf. Und klar, ich meine bei einer Umfrage auch da muss ich mir ja vorher überlegen Was will ich denn mit den Ergebnissen später machen? Sie sollen ja nicht einfach nur ein Selbstzweck sein, sondern irgendwas muss ich ja, möchte ich ja mit diesen Ergebnissen machen, wenn ich mir vorher so viel Mühe mache, dass 50 Leute diese Umfrage ausfüllen.

speaker 1

Also auch da

speaker 0

kann ich ja gucken, was ist denn jetzt an neben Erkenntnissen dabei noch rumgekommen? Also das sind jedenfalls war auch der Mission zu Gesprächen na ja,

speaker 1

super, ganz ganz wichtig, denn das ist genau neben diesen, neben diesen ich sage mal Kennzahlen, die man sich vorher überlegen kann. Also keine Ahnung. Ich guck jetzt eben vor der Kampagne auf meine E-Mail Liste und und danach und sage ihnen wir haben sich jetzt keine Ahnung 35 Leute mehr eingetragen. Das ist ja ein Erfolg. Aber auch zu sagen Genau weißt du was du beschrieben hast zu schauen und wie fühle ich mich jetzt und wen habe ich kennengelernt und wo bin ich mir klarer geworden? Also diese diese soften Ziele auch mit abzufragen, das finde ich super wichtig, weil das dient ja unserer eigenen, unserer eigenen Entwicklung und unserem eigenen Standing. Und genau also beides, weil es sozusagen aus Werten, die die harten Zahlen, die Fakten und Marit und die und die und die und die soften Ziele, die die, die man beschrieben hat, so schön genau.

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Also damit wird nämlich das ja auch tatsächlich auf eine angenehme Weise zum einen geplant und trotzdem flexibel. Also das merke ich daran. Ich mache es mittlerweile so, dass ich mir Zeiträume schon mal markiere in meinem Jahresrückblick Kalender auch hier hier könnte der Kampagnen stattfinden. Also so eine Marketing Aktion ohne Pitch und hier auch so einen Abend markiere ich mir diese drei, vier Wochen schon mal und weiß noch nicht genau, was ich mache, weil ich mir auch echt die Freiheit nehme, das relativ kurzfristig zu entscheiden nach Lust und Laune und was sich vorher ergibt. Und dann habe ich eine Planung und bin trotzdem flexibel und spontan das Marit. Ich agiere nicht kopflos und rennen irgendwie irgendwas hinterher so oh Gott, bis Mai brauche ich aber noch eine Quelle, oder Hilfe, ich bin nicht ausgebucht, weiß ich nicht wann und jetzt muss ich aber schnell. Na, das ist nämlich genau der Druck, den wir ja nicht möchten für unsere Kunden, sondern eben das Gefühl Hey, ich habe die Lage unter Kontrolle, ich bin selbst wirksam. Also ich entscheide. Und trotzdem lasse ich mir die Freiheit und plane nicht alles im Detail. Vorab Ich finde diese Fragen so schön an den Kampagnen.

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Das ist auf jeden Fall so. Und dass das dieses entspannter Kundengewinnung, das kommt nämlich tatsächlich auch daher, dass man eben nicht mehr in diesen panischen Kaufrausch Modus kommt. Also wer mich kennt, erkennt schon von mir das war mal ein grandioses Titelbild von der Brand eins sich sonst nie getraut, das so auszuformulieren. So drastisch ja, aber das ist genau der Punkt. Das merkt man eben, wenn wenn Leute, ich sage mal ein bisschen verzweifelt auch Kunden suchen und eben nicht in dieser inneren Fülle und Freiheit sind. So ja dann, dann, dass das spürt man einfach und das kann ich nicht weg kommunizieren. Und jetzt tatsächlich den Zeitpunkt zu nutzen und dann ein bisschen auf diese 365 Tage zu schauen, die vor uns liegen und mal so die ersten groben Teilnehmer Punkte einzuziehen, das habe ich auch. Ich habe ich habe dieses Jahr, da hatte ich total Lust mal täglich Lives zu gehen in meiner Facebook Community und hab gedacht da ist doch irgendwie ein Aufhänger. Und dann habe ich den mitreißenden Marketing März mit motivierenden machbaren Marketing Minis erfunden und das macht mich jetzt schon wieder gute Laune. Und das wird natürlich nächsten März irgendwie auch stattfinden. Ich weiß auch noch nicht was, aber diesen Titel, den ich jetzt habe, fehlerfrei über die Lippen kriege und der mir gute Laune macht, die werde ich weiter nutzen. Das ist so eins. Und dann weiß ich Im Herbst wird es die nächste Mal geben. Und und zwischendrin wird auch noch was sein. Und ja, und so habe ich so die diese Eckpfeiler dieser, diese ersten Anker in meiner Jahresplanung und dann wird sich daraus was entwickeln.

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Ja, cool. Ja, das ist wirklich ein schöner Ansatz für dich. Also ich hoffe, dass wir da vielleicht dem ein oder anderen Hörer oder Hörerinnen da eine neue Idee geben konnten, wie Marketing einerseits sehr zielgerichtet sein kann und andererseits aber nicht mit dem ständigen Druck Du musst jetzt und ich kann aber nicht ohne und Hilfe eine Woche ohne Content, sondern irgendwo dazwischen liegt die Balance und die ist natürlich bei jedem anders. Ich glaube, das ist jetzt in dem Gespräch mit Susanne und mir schon deutlich geworden, weil das hatten wir ja auch am Anfang im Vorgespräch schon. Es gibt aber unterschiedliche Typen. Es gibt einfach Menschen, die brauchen für ihr effizientes Arbeiten einen ganz regelmäßigen Wochen Ablauf. Und dann ist vielleicht das ein Plan von Kampagnen, eher zusätzlicher zusätzliche Herausforderung. Ich will nicht sagen Stress, die etwas bessere Planung erfordert, während andere, so wie ich zum Beispiel Spontanität brauche für mein Glück. Ich brauche das Gefühl, ich kann relativ spontan entscheiden, was ich mache, um zufrieden zu sein. Ich bin nicht zufrieden. Wenn ich mir selber ein Korsett auch zwänge, dann muss das raus, dann muss das was runter. Das habe ich ja ausprobiert, das ist nicht meins. Also auch da vielleicht noch mal unsere Aufforderung zu gucken Bei dir selbst, was von dem, was wir hier gesagt haben, hat vielleicht resigniert. Und möchtest du vielleicht ausprobieren? Hast du noch eine Botschaft als Abschluss und du kannst uns ja auch sehr gerne noch mal erzählen Du hast ja auch ein Programm, das startet, wo es um Kampagnen geht. Wo findet man dich, wo findet man weitere Infos?

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Genau, ja. Meine Website ist zusammengestellt, die ähm. Ich habe tatsächlich auch eine Einsteiger Serie geschrieben zu diesem Thema kleine Kampagnen. Die ist jetzt schon 2, 3 Jahre alt, aber ich habe sie aktualisiert. Das war auch ein schöner Anlass das Mitglieder zu tun. Ja gut wäre ich, aber die können wir ja vielleicht hier verlinken und wir starten wir. Es ist eben Britta Just, mit der ich jetzt kooperiere. Wir wollen. Ende Januar starten mit unserem Marketing Werkstatt, wo wir eben Frauen, also speziell Frauen, Selbständige, Frauen und Unternehmerinnen dabei begleiten, ihre ihr Marketing ein Konzept aufzusetzen und dann einer kleinen Kampagne auch sofort umzusetzen. Dass wir denken da schon so ein bisschen Richtung Ostern und früher. Und das ist eben genau das, was wir wollen, dass wir da entspannt rangehen und ein bisschen vorausschauend planen, damit wir dann eben nicht in diesen Stress und in diesem Druck kommen, dass das jetzt bei uns geplant ist.

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Sehr schön. Und hast du noch eine Abschluss Botschaft? Ich hatte ja jetzt dazu ermuntert, auch zu gucken, was davon resoniert. Was würdest du so als Abschluss mitgeben?

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Ja, ich finde das ganz wichtig. Das was du sagst, das, dass man guckt, passt das zu mir. Also das jetzt auch nicht als als neue Taktik oder neues einfach nur so hinzunehmen, sondern was mir ganz wichtig ist in meiner Arbeit, ist tatsächlich, dass ich ja die die Frauen, mit denen ich hauptsächlich arbeite, am ermuntere, wirklich eine unternehmerische Entscheidung zu treffen. Also ich kann Ihnen ganz viele Ideen und Optionen nennen und dann ist aber die unternehmerische Entscheidung gefragt und die muss jeder für sich selber treffen. Und das finde ich so wichtig. Also nicht einfach nur zu sagen Mach es so, mach es so, mach es so! Andere waren damit erfolgreich, sondern zu gucken was was passt dir dieses, dieses, dieses maßgeschneiderter das, das ist mir ist mir sehr wichtig in meiner Arbeit.

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Genau. Nicht blind zu übernehmen, was man so macht. Genau. Und ich hoffe, da konnten wir jetzt, heute in dieser Folge ein bisschen das Feld aufmachen. Das hat viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf deine Kampagnen, auf meine Kampagnen und was wir sonst so sehen werden in unserem Umfeld im kommenden Jahr. Vielen Dank!

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Ja, ich danke dir.


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