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Ist es zu spät für’s Online-Business? Talk mit Birgit Quirchmayr (Podcast)

Im Moment sind unruhige Zeiten: Es gab einen großen Digitalisierungs-Schub durch Corona – und manches davon konsolidiert sich jetzt wieder. Und nun kommen neue Herausforderungen auf uns zu. Vielleicht fragst du dich aktuell, ob es sich überhaupt (noch) lohnt, Energie, Zeit und Geld in dein Online-Business zu investieren? Oder ob der Zug für eigene Online-Kurse oder -Programme bereits abgefahren ist? Oder fühlst du dich angesichts der wie Pilze aus dem Boden schießenden Tools wie ein ‚Oldie‘ und das bremst dich aus? In diesem Gespräch im Podcast sprechen wir über diese Fragen.

Ist es zu spät für ein eigenes Online-Business bzw. eigene Online-Kurse? Hier die Folge ansehen oder anhören:

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Audio-Version:

Diese Folge findest du in meinem Podcast „Online-Business Lounge“ in der App deiner Wahl – oder du hörst es dir hier an:


Weiterführende Links:

Textversion / Transkript

(Erstellt mit der App „Spoke“)

Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge im neuen Podcast und hier geht es heute mit Birgit Quirchmayr um den um ein Gespräch zum Thema Ist es schon zu spät für Videos online Kurse online einzusteigen? Hallo Birgit, erst mal.

Hallo Marit, schön hier zu sein.

Bei dir geht es um Videos, um live gehen, um Präsenz vor der Kamera usw., Da sprechen wir nachher ja noch drüber und wir kennen uns ja schon ganz schön lange. Und ich finde, das war schön anzusehen, wie sich das entwickelt. Was würdest du denn sagen, was ist jetzt im Moment gerade Thema in deinem Business?? Was ist gerade bei dir dran?

Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge im neuen Podcast und hier geht es heute mit Birgit Quirchmayr um den um ein Gespräch zum Thema Ist es schon zu spät für Videos online Kurse online einzusteigen?

Bei dir geht es um Videos, um live gehen, um Präsenz vor der Kamera usw., Da sprechen wir nachher ja noch drüber und wir kennen uns ja schon ganz schön lange. Und ich finde, das war schön anzusehen, wie sich das entwickelt. Was würdest du denn sagen, was ist jetzt im Moment gerade Thema in deinem Business?? Was ist gerade bei dir dran?

Birgit

Ich habe ja 2022 ein Lern- und Experimentierjahr mir gegönnt. Was bedeutet das? Ich möchte einfach noch näher dran sein und immer wieder erforschen: Was wollen, was will meine Community, was braucht sie wirklich? Und da bin ich natürlich in diesem Rahmen Video Content Erstellung drin. Das fasziniert mich einfach. Das finde ich toll. Kombiniert mit dem Thema auch ‚Wie kann ich mich selbst auch gut sehen? Also wirklich dieses sich auch aushalten können vor einer Kamera. Das Bild von sich zu sehen, das Audio, die die Stimme zu hören. Also ich finde, das ist ja Persönlichkeitsentwicklung pur.

Ja, absolut.

Das ist so mein mein Schwerpunkt momentan, diese Dinge zu verknüpfen, einfach, einfach Video Content zu erstellen und gleichzeitig persönlich daran zu wachsen und im Tun besser zu werden. Also besser im Sinne von, dass man selbst das Gefühl hat, man wächst daran. Also es geht einen Schritt vorwärts.

Ach, cool, Spannend, auch, dass du das so aussprichst, da das Video wirklich Selbstentwicklung ist. Ich sage das ja auch immer. Na, ich liebe ja am meisten den Prozess zum eigenen Online-Kurs, weil genau das passiert da nämlich. Ich wage mich aus meiner Komfortzone, ich trau mich, meine Stimme zu erheben. Im wahrsten Sinne des Wortes, aber auch im übertragenen Sinne. Dass meine Botschaften nach draußen gehen müssen, damit ich gesehen werde. Damit auch klar wird Wen will ich als Teilnehmer anziehen? Deswegen Ich finde auch, dass es eigentlich jetzt nach den mehreren Jahren wir sind ja beide schon mehrere Jahre im Online Business. Für mich so die Quintessenz spannend, ist eigentlich der Weg, nicht unbedingt das Ergebnis.

Vorrangig und spannend ist auch, den Weg weiterzugehen, auch wenn man dann Zweifel bekommt. Das ist so ein Knackpunkt. Ich bin ja vor sechs Jahren gestartet. Du kannst dich sicher noch gut erinnern. Ich hatte ja zwei Webseiten, die eine war und die andere Umsetzung stark. Das waren immer so meine zwei Hauptthemen. Ja und spannend ist es einfach. Und da gibt es, da ist diese Verbindung auch zwischen Online-Kurs und Online Video erstellen.

Wir haben uns dieses. Darf ich das jetzt wirklich? Kann ich das? Bin ich gut genug? Dieses Video jetzt veröffentlichen. Kann ich jetzt launchen? Diesen Online-Kurs, oder? Ja. Also, was denken die Leute, wenn sie einen Kurs besuchen? Ja, ich glaube, da gibt es ganz, ganz viele Parallelen. Und das ist auch so ein Thema. Ja, weil grundsätzlich ist es ja nicht so schwer, ein Video zu erstellen oder einen Online-Kurs zu machen. Natürlich die, die, die im Detail liegt, natürlich dann wieder.

Na ja.

Aber oft bremsen wir uns einfach selber aus, weil wir viel zu viele Zweifel haben.

Ja, also da sprechen wir auch von uns selbst. Ja, genau. Ja. Wer kam jetzt neulich im Gespräch auf das Thema? Ist es zu spät für Online-Kurs auf mehreren Ebenen oder vielleicht auch ist die Zeit im Moment gerade nicht so günstig? Also wir hatten uns ja so zum Start in den Club darüber ausgetauscht, was ist gerade so die Qualität der Zeit? Und haben uns dann verabredet, darüber zu sprechen.

Corona war ja für die Menschen Online-Zwang für viele. Ich habe ja die These, dass im Moment so eine gewisse Online Müdigkeit auch vorherrscht. Also nicht vielleicht bei denen, die sowieso das als Job haben wie wir Solopreneure, die hier eh die ganze zeit vorm computer sitzen und das vorher auch schon getan haben, sondern bei unseren Kunden und Kundinnen, also den Endverbrauchern, den Angestellten, den Müttern, den Führungskräften. Findest du das wahr oder was denkst du darüber?

Birgit

Also, ich war total überrascht, wie du gesagt hast, dass die Leute müde sind, online etwas zu machen. Nicht so wahr. Es hat sich aber viel verändert. Also haben vor zwei, drei Jahren noch gesagt, die Ich mache ein Webinar. Zu diesem Thema hatte man gleich zwei 300 Anmeldungen.

Natürlich ist es anders, weil die Leute natürlich müde geworden sind, sich in ein Webinar zu setzen. Aber ich glaube nicht, dass das daran liegt, dass man sich kein Webinar anschauen möchte, sondern es liegt daran, dass manche Webinare dann nicht so sind, wie die Erwartungen wären

Denn ich setz mich super gern in ein Webinar hinein, wenn ich das Gefühl habe, da kann ich was mitnehmen. Da kommt für mich auch noch ein Aspekt dazu. Man muss natürlich auch darauf achten, wie konsumieren Menschen vielleicht auch im Sommer nicht vor dem Computer setzen will. Also ich höre mir zum Beispiel viele Online-Kurs Fortbildungen, auch Webinare als Audio an. 

Ja, das mache ich auch.

Birgit

Und ich stelle das auch meinen Kursteilnehmern immer auch als Audio zur Verfügung. Auch auf meine Blogbeiträge meiner YouTube Videos kannst du die alle auf meinem Podcast anhören. Warum? Weil ich setz mich jetzt nicht vor den Computer. Natürlich. Wenn ich was zeige, dann muss man sich halt dann das Video anschauen. Aber man ist wirklich überrascht, wie viel einfach auch nur über Audio transportiert werden kann. Und ich glaube, da müssen wir auch als Online Anbieter überlegen, wie kann ich verschiedene Inhalte wirklich Konsumenten freundlich darbieten? Und dann kann man es online konsumieren und einfach konsumieren und dann stellt sich nicht diese Müdigkeit nicht mehr. Ich kenne das nur in Bezug auf. Ich muss mich jetzt von Computer Sitze aussetzen und ich muss eine Stunde ruhig sitzen und kannst reden. Und das ist ja wie in der Schule irgendwie.

Marit

Ja, ja, das stimmt. Da will man sowas auch nicht. Die. Ja, genau, da sind ja mehrere Aspekte drin in dem, was du jetzt gesagt hast. Lassen Sie uns mal so ein bisschen aufteilen. Also das eine ist ja online Müdigkeit im Sinne von Verkaufen wir, also kriegen wir unsere.

Bekommen wir da noch genug Aufmerksamkeit für das, was wir machen und kriegen wir unsere Produkte noch verkauft? Und da bekomme ich eben von vielen Kollegen, mit denen ich so spreche, mit, dass es im Moment mehr ist als sonst. 

Aber klar, es ist jetzt Frühjahr und endlich können Leute wieder raus. Dann kommt die Krise noch hinzu, die will, das unsicher macht, was auch einfach wirklich kein so gutes Gefühl ist. Wir wissen es ja auch beide nicht. Wie ist es in fünf Jahren? Das kann man überhaupt gar nicht mehr vorausplanen oder vorhersehen. Das ist das eine. 

Also unser Marketing als so viele Unternehmer, die sich jetzt an mehr oder weniger Endverbraucher richten und die das Thema Wie mache ich meine Kurse, meine Angebote so, dass sie gut konsumierbar sind, auch wie du sagst, jetzt für verschiedene Typen, für verschiedene Situationen. 

Also das sind so zwei verschiedene Aspekte, finde ich. Und ja, was das, was diese Aufmerksamkeitsökonomie angeht, da hatten wir jetzt eben auch drüber gesprochen, dass wir beide eigentlich die Pandemie oder die Pandemie haben wir eigentlich nicht so richtig genutzt. Also da ist ja ein unglaublicher Schub an Interesse gekommen. Zum Thema Zoom, Das ist ja durchaus auch mit ein Thema zum Thema Videos drehen, weil auf einmal Leute Videos drehen mussten, die das nie gemacht haben, wie zum Beispiel Lehrer oder Führungskräfte für ihre Leute oder so was. 

Und auf den Zug sind wir ja beide nicht aufgesprungen. Ja, wir haben beide schulpflichtige Kinder. Ich kam aus meinem Sabbatjahr. Und so weiter. Empfindest du da so eine gewisse Reue? Hast du jetzt eher so einen Aufschub nach dem Motto okay, jetzt ist es auch gut, ich bin einfach wieder im Flow. Wie stehst du dazu?

Birgit:

Also ich sage immer, der Weg entsteht beim Gehen und das Gras wächst nicht schneller, wenn du dran zupft. Ich habe einfach, Ich habe nicht den Bedarf richtig erkannt. Nur zu dem Zeitpunkt, wo die Pandemie losgegangen ist, war auch noch mein Fokus Thema Live-Videos und das war ja. Das ist ja ein super nischiges Thema, das schon, wenn du im Online Business schon drinnen bist, dass du das dann zusätzlich brauchst um halt Launch ist zu begleiten etc.. Und das ist natürlich ein Thema, das jetzt nicht so einfach auch in der Pandemie an Neueinsteiger zu verkaufen.

Ist, weil der Bedarf war ja eher für ja, wie mache ich jetzt da online Meetings und diese Dinge? Und das habe ich zum Teil also nicht angeboten. Das habe ich einfach nicht angeboten.

Was, wenn ich was daraus lernen möchte? Ist einfach und das mache ich ja auch gerade jetzt, mich wieder zurückzunehmen und genau zu beobachten, auch auf mein YouTube Kanal zu experimentieren mit verschiedenen Themen. Ja, das was kommt dann an? Wer reagiert auf was und wie entwickelt sich das?

Und das ist ja glaube ich, dann die wirklich wichtige unternehmerische Fähigkeit, sich auf veränderte Marktbedingungen anzupassen. Und dann das das eigene Wissen, die Erfahrung zu schauen okay, wo könnte ich mich jetzt hin entwickeln, dass das einfach auch wieder dem jetzigen Ansprüchen genügt? Immer weniger Geld, da ist auch weniger Zeit. Da ist. Was sind die Themen, die ich abdecken kann, die trotzdem noch extrem wichtig sind und wo die Leute trotzdem auch noch Geld ausgeben dafür?

Marit

Ja, ja, ja, das ist super wichtig, der Gedanke, da auch zu experimentieren und offen zu bleiben für das, was da passiert. Bei mir war es ja so Ich habe ja die Pandemie quasi, wenn du so willst, verschlafen, weil ich zu dem Zeitpunkt einfach wirklich in meinem familiären Umfeld war und wir einfach, als wir von der Weltreise kam, da war man ja schon mitten in der Pandemie, irgendwie hier mit uns zu tun hatten, mit Haus und Lokal und so, weil ich hatte überhaupt gar keine Lust, irgendwie in diesem Spiel mitzumischen, außer eben so die Basics aufrecht zu halten. Und was ich jetzt eben festgestellt habe oder so im Rückblick, ist, dass ich auf einmal sozusagen jetzt bei meinem Rückkehr so eine völlig veränderten Rahmenbedingungen vorfinde, weil ich eben diesen schrittweisen Prozess so ein bisschen nicht im Business verbracht habe. Und da sind wir wieder bei diesem Punkt, dass der Markt jetzt voller ist, größer geworden ist.

Er ist quasi explodiert, ist so ein doofes Wort, das klingt so bedrohlich, aber er ist eben sehr viel größer geworden durch die Gewöhnung der Leute an Online. Also selbst meine Mutter sagte, sie ist ja jetzt mittlerweile gewohnt über Videokonferenzen, sie war ja vorher vorher nie gemacht. Warum auch? Sie guckt sich mittlerweile YouTube Videos an und so weiter. Das ist das eine. Also der Markt für unsere Angebote ist viel, viel größer und gleichzeitig gibt es aber natürlich viel, viel mehr Anbieter. 

Also als ich wiederkam, gab es auf einmal x Experten für alle Kurse und Online Trainings und Workshops. Und so weiter. Und auch die Begriffe waberten auf einmal so wild im Raum, dass ich das Gefühl hatte Okay, ich muss eigentlich erst mal wieder sortieren. Leute meinen mit einem Online-Kurs eigentlich ein ins Netz gebrachtes Seminar. Also was bisher Präsenz war, ist jetzt irgendwie an einem Tag und das ist dann ein Online-Kurs, weil die Unis haben ja auch, also die bieten ja, haben ja ein Kurssystem, das heißt, wenn diese Vorlesungen online stattfinden, war das ein Online-Kurs.

So, also auf einmal stellte ich auch fest, okay, mein Begriff, mit dem ich eigentlich hantiere, wird bei den Leuten unschärfer, war vorher nicht so stark der Fall. Total spannend, das zu beobachten und zu merken. Okay, was ist denn jetzt genau wie du sagst, der Part, der noch gebraucht wird und der auch die Zeit überdauern wird. Und bei mir ist das ja die Erkenntnis Was die Zeit überdauern wird, sind die Communities, die entstehen in unseren Kursen. Du hast ja auch immer so starke Gruppen, wo Menschen sich gegenseitig bestärken, wo ja wirklich sich die Komfortzone weitet. Und zwar in einem geschützten Raum, in einem Online Raum. Und das ist das, wo ich merke, da schlägt mein Herz für na klar, ich Mag auch nach wie vor gerne Inhalte gliedern und Leuten dabei helfen. Und ja, ich merke auch nach wie vor Mut zu sprechen. Vielleicht erst mal Videos wegzulassen, wenn es so weit ist, mache ich nach wie vor gern.

Aber ich merke oder ich musste, durfte, merke, ich durfte mich neu ausrichten, was meine Rolle ist. So wie du auch gesagt, meine Rolle ist eigentlich größer. Sie ist nicht mehr dieses niedrige Ich zeige wir, sondern wir werden auch stärker zu. Führungspersonen, wenn du so willst, für unsere Community. Das waren so meine Erkenntnisse. Also ganz spannend. Jetzt aber gerne noch mal zurück, weil das passt ja zu unserer Ausgangsfrage Ist es zu spät? 

Jetzt haben wir festgestellt Okay, der Markt ist voller. Du sagtest gerade selber, es klappt nicht mehr so mit der Reichweite, mit der Aufmerksamkeit. Jetzt machen sich Leute, die warum auch immer den Sprung noch nicht geschafft haben und meinen, irgendwie sichtbar zu sein, Videos zu machen, Online-Kurs anzubieten, Webinare anzubieten – tatsächlich die Gedanken. Lohnt es sich überhaupt noch? 

Na, da sind wir ja eigentlich bei dem Kern, über das wir sprechen wollten. Lohnt sich das noch? Ist der Zug nicht abgefahren? Schaffe ich in diesem überfüllten Markt überhaupt, mich sichtbar zu machen, um dann eben Produkte verkaufen zu können? Und so weiter.

Lass uns darüber ein bisschen philosophieren. Was sind deine Gedanken dazu oder Botschaften?

Birgit

Eine kleine Anekdote dazu Ich bin 2016 in den Onlinebereich eingestiegen und ich habe grundsätzlich immer so die Einstellung Das geht alles ganz easy cheesy. Und damals hieß es schon Facebook ist tot.

Ja.

Und ich wusste das aber nicht, dass Facebook tot ist, weil ich war ja noch ein Neuling.

Und ich hatte große Erfolge mit Facebook. Und ich glaube, dass diese Geschichte schon auch zeigt, dass ich ja, natürlich, es gibt in jedem Markt, es ist ja auch ein gutes Zeichen, wenn, wenn viele Anbieter sind, dann heißt es ja auch, wenn sich die länger halten, dass es eine Nachfrage gibt.

Ja, das glaube ich auch.

Birgit

Ich glaube auch, dass sich der Markt wieder bereinigen wird, dass manche, die jetzt sehr stark online sind, dann wieder auch in den offline Bereich gehen und dass sich das vermischen wird. Und dann gibt es ja auch diesen Spruch Wir werden ja online für die Sichtbarkeit ja auch sozusagen.

Das gehört ja viel dazu dann heute nicht nur dazu, dass du einfach a regelmäßig, also gut Sachen lieferst. Es ist ja auch dieses Regelmäßige, dieses Dranbleiben, dieses Kontinuierliche, ja, und da muss man ehrlich sagen, das schaffen auch nicht so viele. Insofern habe ich da immer vor vor dem Mitbewerb nicht so ein Ding, weil die manche verschwinden halt einfach wieder.

Schon. Es ist einfach nicht so leicht, wie es immer verkauft wird.

Marit

Ja, das war aber damals schon so, also. Ja, genau.

Birgit

Und wenn du das nicht weißt, dass das jetzt mehr sind als vor sechs Jahren, dann gehst du rein. Und ich sage meinen Kunden immer Wenn du es schaffst, mit deinem Wissen deine Erfahrung, deine Persönlichkeit zu verknüpfen, dann. Ich meine, sieh mal ehrlich, wie viele Diäten gibt es? Wie viele Fitnessstudios gibt es? Wie viele? Also, wenn du ein Thema hast, du eine Zielgruppe hast, die wirklich ein Problem hat.

Und dass du denen auch wirklich helfen kannst. Dann glaube ich, hast du auch jetzt kein Problem mit deinem Businessmodell.

Marit

Ja, ich glaube das auch. Also die die Sehnsucht nach Tiefe ist. Ja nach wie und nach persönlichen Verbindungen ist ja weiterhin da. Das ist ja ein universelles Bedürfnis der Menschen, was ja immer stärker auch sich online verlagert, also immer stärker online gesucht wird. Kann man bedenklich finden oder nicht. 

Aber das ist so Wir hatten auch neulich bei uns im Talk im Club so ein bisschen das Thema Einsamkeit, das einfach auch durch die Pandemie vielleicht nochmal verstärkt das Thema Einsamkeit ein Thema ist. Menschen möchten sich verbinden mit Menschen. Das ist genau das, was du gerade gesagt hast. 

Also was früher gut ging, ist, dass man, ich sag mal so 0815, also früher war ich vor acht Jahren 0815 Texte gebaut hast, die wurden in Google gut gefunden. Konntest du darüber tatsächlich Online-Kurs verkaufen? Das hat mal funktioniert. Als ich so anfing, habe ich ja die Online Marketer beobachtet und die haben so ein bisschen diese Strategie propagiert und sie haben Beispiele gezeigt.

Ich hab mir die Beispiele angeguckt und ja tatsächlich erstattet. Das kurze Gedöns über Dating. Und dann war da irgendwie so ein kleiner, selbst ein Kurs angeboten für weiß ich nicht. Heute nur 539 statt. Und so weit es hat geklappt. Das ist nicht mehr. Das glaube ich auch. Wir brauchen stärker denn je diesen Gedanken. Ich mit meinen Ecken und Kanten, mit meiner möglicherweise unbequemen Meinung, mit meiner Secrets. So was wie Monika Birkner so schön sagt 

Ich stell mich wirklich hin und bin präsent. Ich bin da, ich bin echt und spreche zu meinem Thema. Und ich glaube auch, das dauert etwas länger als möglicherweise noch vor, wie gesagt, etlichen Jahren. Und was ich auch glaube, es ist wieder so eine These, die ich in Raum werf. Dieses nebenbei mal eben das klappt nicht mehr. Also das ist tatsächlich so eine Selbstständigkeit wie andere Selbstständigkeit auch. Die brauchen Durchhaltevermögen. Sie brauchen mindestens ein, zwei Jahre Übergangszeit.

Ist ja etwas, das gerade jetzt auch in diesem Hype der Pandemie noch mal wieder stärker hochgekommen ist. Dieses Du kannst schnell und einfach nur na ging ja vielleicht auch kurzfristig so manchen, weil eben offline Pilates Kurse ausgefallen sind, weil Offline Gesangs Kurse. Natürlich haben die ihre Kunden mitnehmen können online und hatten dann das Gefühl so Hey, das kann ich auch größer machen. Das dazwischen aber noch mal ein zwei Jahre ja eben werden liegen. Hat ihnen ja keiner gesagt. Bzw logischerweise ohne jemanden anklagen. So fehlt dieser Weitblick. 

Weil man kennt das Business eben nicht so und hat jetzt gedacht okay, jetzt wegen Pandemie müssen alle auch leiden und das ist eben auch nicht was man einfach so glaube macht. Nebenbei einfach noch ein Online-Kurs oder auch nebenbei ein YouTube Kanal. Ich glaube, dass es stärker denn je wichtig ist, das wirklich als Business zu begreifen, was man mit allem was dazugehört, inklusive dem Gedanken, auch einen Kredit zu haben oder aufzunehmen im Sinne von Ich nutze eine andere Einnahmequelle als Quersubventionierung für diese Übergangsphase.

Oder Ich nehme mir tatsächlich sogar auch Kredit für bestimmte Ausgaben oder wenn es nur ist, für meine ausbleibenden Einnahmen. Das ist so ein Bewusstsein, das wird fast überhaupt gar nicht geschaffen. Beobachte das aber immer wieder, dass es einfach auch ein bisschen Geld braucht, um diese Phase zu überbrücken.

Birgit

Das habe ich auch. Vielleicht kannst du dich erinnern an ein Video, inspiriert durch eine Diskussion zwischen uns? Ja, habe ich so spontan ein ironisches Video gemacht wie Du musst nur Schritt 12345 machen, um ein 100.000 € online Business aufzubauen.

Ja.

Das ist ja etwas, was ja sehr präsent ist. Also ich bin ja damals auch sehr stark, so gut mach ich das so und so und dann klappt das schon. Und ich glaube, das haben wir ja schon mal gesagt, dass diese Leute ja relativ laut sind, die sagen, du musst ja nur ein Webinare machen und eine Landingpage und dann verkaufst du den Kurs und der Kurs muss noch nicht einmal fertig sein. Und dann hast du schon deinen ersten Mega-Launch. Und das im Prinzip stimmt das ja auch. Also, es sind ja nicht so komplexe Dinge, die man können muss.

Aber es dauert halt nur.

Birgit

Alles dauert viel länger. Da ist viel mehr Arbeit dahinter, die kommuniziert wird, weil du brauchst einfach. Die Menschen müssen sehen, dass du vielleicht schon ein, zwei Jahre regelmäßig wirklich Blogbeiträge schreibst oder einen Podcast macht. Müssen dich zu verschiedenen Themen erlebt haben. Die müssen sehen okay, das in diesem Webinar konnte ich was mitnehmen und und zwei Jahre später werden die vielleicht Kunden oder durch die Mundpropaganda, die darf man ja auch nicht vergessen, auch online sprechen die Leute wieder.

Marit

Ja, genau.

Birgit

Und diese Zeit, die muss man sich wirklich geben. Und da habe ich auch vor vor langer Zeit noch auf mein YouTube Kanal ein Video gemacht zum Thema Warum du nur nebenberuflich starten solltest. Ja, weil das Schlimmste von der Energie her jetzt auch vom Video zum Beispiel oder von einem Launch.

Ja, Wenn so diese Energie rüberkommt. Ich muss jetzt unbedingt erfolgreich sein, sonst habe ich kein Geld mehr. Das kommt energetisch in irgendeiner Weise rüber.

Also Kredit aufnehmen würde ich nicht. Wenn ich das Geld nicht habe, dann würde ich zuerst was ansparen.

Marit

Oder so genau. Aber das klar ist, man braucht einfach ein bisschen Kredit. Kann ja auch bedeuten, dass mir jemand ein Auto leiht oder so was.

Birgit

Immer schauen, dass man nicht mit dem Rücken zur Wand steht und sage Mein Nächster Launch muss erfolgreich sein, sonst kann ich meine Wohnung nicht mehr leisten – und das, dass du da diese Leichtigkeit, du brauchst eine gewisse Leichtigkeit in dieser Ruhe zu sein, weil was finden wir denn auch spannend beim Menschen? Warum kaufen wir bei Menschen? Warum bin ich in deinem Club? Martin Weil ich deine Strukturiertheit, deine Klarheit und deine Differenzierung Fähigkeit super schätze.

Marit

Ja, danke.

Birgit

Ich bin dort nicht. Wegen der ihn natürlich auch wegen der Inhalte und weil ich keine Ahnung habe. Einfach diesen Input dieser Begleitung aus deinem Blickwinkel zu haben. Das ist für mich der Benefit.

Wenn die wie jetzt immer wieder zu der Frage zurückkommt Lohnt es sich noch? Ja, es gibt eben Konkurrenz. Ich glaube einfach, dass sich viele Sachen lohnen, weil jeder unterschiedliche Qualitäten hineinbringt in die Betreuung seiner Kunden.

Marit

Ja, unbedingt. Also es lohnt sich. Da möchte ich auch gleich noch mal was sagen. Jetzt hatte ich aber einen Gedanken. Also erst mal danke für das Feedback. Ja, das ist genau das war der Gedanke Nachhaltigkeit. Langfristig also langfristiges Denken und Beziehungen. Und wie du sagtest, Mundpropaganda. Ich Mag das Wort Propaganda nicht aus gegebenem Anlass. Also es ist ja Weiterempfehlung. 

Und wirklich, das haben Leute, die das am Anfang stehen, nicht im Blick, dass natürlich, wenn du fundiertes Wissen lieferst, wenn du overdeliverst, in dir was, wie man so schön sagt, also mehr lieferst, als Leute beispielsweise einen kostenlosen Webinar erwarten. 

Wenn du in deinen Newslettern wirklich jedes Mal einen Mehrwert reinhaust. Und so weiter, wo wirklich Substanz drin ist, dann spricht sich das rum. Es dauert natürlich seine Zeit, aber es spricht sich rum und aktiv. 

Können wir etwas dazu machen, dass es mich aus und vernachlässigter Faktor, indem wir netzwerken. Das ist auch was, was so beim Thema Online Business irgendwie immer hinten runterfällt. Weil irgendwie ist der erste Blick immer auf die Zahlen wie viele gucken mein Video, wie viel lesen mein Blogartikel, wie viel Kommentare habe ich bei Instagram oder was auch immer? Ist ja auch wichtig. Reichweite. Ich weiß noch, wie mich am Anfang dieses Wort getriggert hatte. Ich konnte das überhaupt gar nicht hören. Das hatte so was total Unpersönliches.

Birgit

Reichweite und Sichtbarkeit.

Marit

Ja, genau. Aber letztlich geht es um Menschen. Und das bedeutet, dass ich auch proaktiv, gerade in der Anfangsphase eine ganze Zeit lang einfach netzwerke, wie ich das im normalen Job auch tue, dass ich versuche, mit dem gut zurechtzukommen, die mal kennenzulernen auf der nächsten Betriebsfeier mit weiß ich nicht, wem mal spreche. 

Und online geht das auch, nämlich indem ich Sachen von anderen kommentiere, liken, klar, aber auch teile oder diejenigen sogar mal anspreche und sagt Du, dein neuer Lust, der da, der hat mich total berührt. Da habe ich noch folgende Gedanken für. Und so weiter. Das ist für mich Netzwerken und das lohnt sich am Anfang irgendwie auch nicht richtig in Zahlen. Aber wenn wir dann so lange dabei wie wir, wenn wir jetzt in den Zeithorizont zwei, drei Jahre mal nimmt, dann lohnt es sich. Weil dann habe ich da nämlich in meinem Netzwerk, in meinem Umfeld Menschen, die mich als Person kennen und schätzen.

Und wenn ich jetzt auf die zugehe und sagt Pass auf, ich mach mir dann Webinar oder ich habe dir da ein neues Video, das liegt mir am Herzen, dass das in die Welt geht, weil es ist nicht wichtig, was da drin ist. Magst du das vielleicht mal teilen oder hast du Lust, mir mal Feedback darauf zu geben? Das ist auch so ein Faktor, der geht total unter, der hilft uns. 

Aber bei diesen Gedanken lohnt sich das noch. Denn ja, es lohnt sich, wenn ich bereit bin, eben genau wie bei einer normalen Selbstständigkeit auch am Anfang zu investieren in die Beziehung, in die Zufriedenheit meiner Kundinnen, sich total zu begeistern usw.

Also meine kostenlose Webinare zum Beispiel, die bewerbe ich gar nicht groß, die füllen sich immer von alleine, weil die Leute wissen, über Marit wird nicht viel gepitcht, da gibt es nicht irgendwie zehn Minuten, irgendwo 20 Minuten irgendein Fallbeispiel und dann der Verkaufspreis.

Marit

Das ist ja leider so bisschen der Klassiker geworden, sondern ich gebe da Mehrwert. Nee, nee, also so, das war der Gedanke noch. Netzwerken, Nachhaltigkeit, Beziehung und unter anderem wir, wir kennen uns jetzt sechs Jahre, sind uns immer noch treu, vernetzen uns miteinander, wenn wir jemanden kennen, der jemanden kennt, der jemanden braucht. Und wow, das macht es doch irgendwie aus. Und das schafft dann irgendwann so eine Basis. Und jetzt aber zu dem Thema Lohnt es sich noch und braucht es uns noch? 

Na ja, gerade die, die ja jetzt nicht Natives sind online. Das ist ja auch ein bisschen unsere Zielgruppe, sieht vielleicht auch ihre eigenen Kinder. Ich meine, du hast ja auch Teenager, Kinder und sie, die die jungen Leute total selbstverständlich über die ganzen Plattformen hoppeln, listen nutzen, dein Paypal Konto einrichten, dort mal eben einen Kurs aus den Rippen schneidern und verständlicherweise entsteht da was, verbraucht mich dann da und ich bin so umständlich und ich und Videos und ich kann mich gar nicht hören usw.

Lass uns doch mal ein paar Worte finden, um Mut zu machen und sogar noch einen Schritt rauszugehen und zu sagen Es braucht uns unbedingt.

Birgit

Also erstens muss ich von meinen Kindern ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. Ich hoffe, sie hören den Podcast nie.

Die brauchen mich dazu, dass sie diese Dinge machen.

Also ich finde es total schön. Also gerade mein Sohn interessiert sich auch für YouTube Videos usw. Also ich glaube wir überschätzen die Fähigkeiten. Nur weil Menschen jung sind, können sie das nicht besser machen. Aber junge Menschen glaube ich haben oder viele, die haben die Scheu einfach nicht. Die denken sich nicht Oh Gott, ich bin nicht mit dem nicht aufgewachsen oder die haben die Ausrede nicht.

Ich bin nicht mit. Ich bin auch nicht mit dem Computer aufgewachsen. Mein erster Computer, den ich hatte, da war ich 21 oder sogar noch später zur Diplomarbeit, glaube ich.

Insofern ja. Und meine Kinder, die wachsen mit Computer auf.

Aber es ist halt einfacher.

Die können das auch nicht per se, nur weil. Und ich glaube, das ist so dieser Mindset Shift den auch. Unsere Altersgruppe machen darauf. Wir dürfen lernen, mit diesem Ding umzugehen und da die Technik ja immer besser wird, wird es nur einfacher das Ganze.

Ich liebe ja die Technik und ich spiele mich da gern rum. Und ich habe dann oft Kunden, die sagen Na ja, Birgit, du weißt ja, was zu tun ist, oder Bei dir passiert das ja nichts. Stimmt ja gar nicht. Bei mir passiert auch irrsinnig viel. 

Erst gestern war man Webinar ist wieder was schief gelaufen. Es geht aber jetzt darum Wem schiebe ich jetzt die Schuld zu? Sage ich jetzt zu mir Du bist zu blöd, um ein Webinar Link zu verschicken. Lass es lieber gleich oder sag okay. Jetzt habe ich den Fehler gefunden, den ich gemacht habe und das nächste Mal mache ich ihn nicht mehr. Und eigentlich geht es eh leicht. Du musst nur das und das machen und das möchte ich ganz, ganz, ganz, ganz auch den Zuhörerinnen zu hören mitgeben. 

Man ist nie zu alt, um was Neues zu lernen. Nur man muss halt auch die Bereitschaft haben, sich anzustrengen. Weil Lernen ist halt auch anstrengend.

Marit

Ja, das stimmt, das stimmt. Was soll ich also lernen? Macht ja auch Spaß. Also ich habe am Anfang, als ich mit meinen Online-Kurs Thema startete, hatte ich ja ganz bewusst auch schon so ein bisschen die Älteren im Blick und auch eher die Frauen, weil damals, damals war der Markt von jungen, dynamischen Männern dominiert und ich wollte da einen Kontrapunkt setzen. 

Und dann kamen ganz viele Leute, die sagten Boah, ich bin in meinem Coaching, in meinem Beratungs Trainer Business an einem Punkt angelangt, wo ich nichts mehr lerne. Ja, ich mache das hier aus dem Effeff, ich leite meine Trainings und natürlich sind die immer nett, aber irgendwie will ich auch was lernen. Das heißt, das ist auch nicht nur ein Muss, sondern es möchten. Also viele möchten auch lernen. Und ja, dann ist dir das doch auch zu hart mit so einem Spassfaktor gerade, den du jetzt am Anfang eingebracht hast.

Dieses Hey, ich will einfach mal probieren und beobachten, mal eine Sache ein bisschen durchhalten, weil es gibt ja auch so viele Kanäle. Ich konzentriere mich mal auf einen Kanal, auf ein Content Format und zieh das mal eine Weile durch und beobachte und horche auch rein. Das finde ich auch ganz wichtig. 

Das ist ja etwas was, was wir gestandenen Menschen besser können als die jungen, dass wir uns mit unserem Inneren verbinden können. Also das würde ich jedenfalls jetzt mal so pauschal sagen. Also meine Jungs sind sehr auf Medien ausgerichtet mit Meditation und so weiter kann ich denen nicht kommen. Was wir wir aber jetzt als Erwachsene haben, ist ja die Verbindung zum, sondern zu einer tieferen Ebene, sag ich jetzt mal, und die würde der Welt einfach komplett fehlen, wenn wir den in ‚Jungen‘ den Markt jetzt überlassen. Also mein Sohn hat auch sein YouTube Kanal gestartet, ist stolz wie Bolle.

Ja und er brauchte auch meine Hilfe. Da hast du recht. Es ist wirklich so, das stimmt. Mein Sohn. Mein großer Sohn sagte das auch. Der ist jetzt zehnte Klasse. Er sagt ja, die haben zwar alle das Handy, aber die allerwenigsten nutzen mehr als 3-4 Apps. Und die noch immer auf ihren, genau auf ihren ganz eingefahrenen Pfaden. So und was die YouTuber in der Altersgruppe machen. Also ich sag jetzt mal bis 25 ist irgendwie ein bisschen pauschal, aber ist ja viel, dass Sie über die Gadgets und Tools sprechen, die Sie da so haben. 

Also mein Sohn spricht über seine Spielzeugpistolen, weil ist ja egal. Also er hat da total Spaß dran. Er lernt schneiden mit Canva und ist ist nicht so alles gut. Aber was wir einbringen können ist ja, dass wenn wir jetzt zurück gucken in die alten Zeiten, das, was man so Weisheit nennt, na Gesetz halt, bisschen Gelassenheit auch ausleben, dass einem wie Schicksalsschläge Krisen widerfahren können.

Und man steht wieder auf. Ja, dass man mit seinem Leben besser vorankommt, wenn man sein Gehirn ein bisschen unter Kontrolle kriegt. Also was jetzt Dopamin Sucht angeht. Und so weiter. Wir haben eine Weisheit, die die Welt braucht, zwar richtig schön philosophiert deswegen.

Birgit

Und auch einen anderen Blickwinkel. Weil also ich mein ich mache viel mit Videos, ich könnte ticktock machen.

Mach es noch nicht. Ich denke was, was es auch wertvoll macht ist, wenn ich jetzt bei der Zielgruppe 20-jährige und du du sagst, du könntest du Kunden gewinnen, die möchten vielleicht auch in diesem Bereich 20-jährige Kunden werden. Dann machst du ja ganz andere Art von Videos.

Ja, das stimmt.

Birgit

Also ich denke, ich krieg auch meine passenden Kunden, weil ich meine, wie? Genauso mach, wie ich es machen will. Also ich tanz jetzt nicht in meinen Videos.

Marit

Schade eigentlich.

Birgit

Ich könnte mir das ja mal machen. Aber du kannst ja jede Plattform, auch ich sage mal den eigenen Persönlichkeitswerten Ansätzen anpassen.

Dass da gerade bei jedem Thema. Beim Diät ist es anders. Ob du mit 20 abnimmst oder mit 50 plus oder 40 plus.

Auch bei Online-Kurs ist es anders. Ob du, ob du dich so gestalten wie vielleicht nur mobile first oder ältere Zielgruppe hast. Und deshalb finde ich so wertvoll, dass diese unterschiedliche Altersgruppen sowohl als Kunden, aber auch als Anbieter vorhanden sind, weil der Blick ein anderer ist. 

Marit

Das stimmt genau. Also das unterschreibe ich auch. Deswegen wir einigen uns mal auf das Fazit. Also auch wenn die Zweifel da sind wir, wir, wir werden gebraucht. Darauf kann man das echt mal so zurück zurück bringen. Auf den Punkt bringen. Und was du am Anfang sagtest so, es braucht eben die Bereitschaft zu lernen. Ich meine, das haben die Jungen auch. Das haben wir festgestellt. 

Es braucht den Spaß da dran und der Spaß kommt aber tatsächlich auch manchmal, wenn wir uns erlauben, einfach mal loszulegen, ohne dass wir gleich ein Ergebnis erwarten. Ich glaube, womit sich viele dann auch ausbremsen, die natürlich die alte Schule durchlaufen haben, im Sinne von unser Studium damals, unsere Ausbildung. Immer wenn wir was gemacht haben, musste ein Ergebnis bei rauskommen, eine Note irgendwie, weil Papa im Job oder was auch immer. Und das ist die große, große Freiheit, was viele erst nach einer Weile begreifen in diesem Online Business. Es muss nicht immer ein vernünftiges Ergebnis rauskommen, es landet ganz viel auf der virtuellen Festplatte Tonne. Und das ist in Ordnung. Und genauso gesagt hast du ja eben auch schon unperfekte Videos oder Webinare, die mal nicht laufen oder irgendwas richtig bastel oder so was. Die sind auch wichtig, denn sonst, ja, wie soll ich das sagen? Sind ja wieder so viele Leute. Werden wieder so viele Leute in ihren Selbstzweifeln bestätigt? Ne, guck mal, die macht das so perfekt und ich war es für mich immer. Das heißt, wenn wir alten Hasen auch mal Fehler machen. Stoßen wir damit eigentlich eine Welle an? Mutlos wird so eine kleine. Aber wir stoßen jedes Mal eine Welle los, mit der wir Mut machen, während wir, wenn wir versuchen zu perfekt zu sein, eigentlich genau das Gegenteil erreichen. Nämlich so eine Distanzierung. Und die Leute finden das vielleicht gut, was wir machen, aber sie fühlen sich von uns nicht persönlich angezogen. Deswegen, das ist auch noch mal so ein Plädoyer fürs Probieren, Rumspielen, das schon gesagt hat als Motto und unperfekt sein und auch dazu stehen, das ruhig auch zum Thema zu machen. Warum nicht?

Birgit

Ja, und die sich. Also du hast einen ganz wichtigen Punkt angesprochen und sich nicht vergleichen. Also ich rate ja am Anfang auch oft dazu, dass man sich wie ein bisschen vergräbt und nicht links und nicht rechts schaut. Weil mir geht es auch so, dass ich, wenn ich mich schlecht fühlen will, dann schaue ich mir große, erfolgreiche YouTuber oder oder online Menschen an und dann schaue ich mir meine Videos an und denke immer Birgit, was machst du da überhaupt? Glaubst du wirklich das von mir?

Also dass dieses Vergleichen. Also wenn du dir ein Video anschaust, das ich vor sechs Jahren gemacht habe und alles, was ich jetzt mache, das ist. Wenn du dich vergleichst im Vergleich, die ich mit dir selbst vergleiche, in dem Fortschritt, den du gemacht hast. Denn jetzt gerade beim Thema Videos ist es auch so Meine Meinung ist ja, dass das auch gar nicht perfekt sein muss, weil ich bin ja kein Hollywood Regisseurin oder Drehbuchautorin oder ich weiß ja gar nicht Videoproduktion. Die Masse der Menschen zeigt, wie sie perfekte Videos machen, sondern mir geht es ja darum, dass ich Expertinnen dabei unterstützt, dass sie über das Medium Video ihre Persönlichkeit und ihr Know how transportieren.

Glaube, das ist einfach auch so die Hemmschwelle, die ja dann viele haben, egal ob es jetzt um einen Online-Kurs geht oder um das Thema Video. Du musst dir ganz klar machen Für was stehst du? Ja, und dann auch zu sagen Mein Weg wird beim Gehen entstehen und am Anfang wird es vielleicht noch so aussehen und später im Video so aus. Und dann in zwei Jahren werden sie vielleicht so aussehen? Genau. Es ist auch nicht so wichtig wie es aussieht, sondern ehrlich gesagt, es gibt super erfolgreiche YouTube Kanäle zum Beispiel, da sitzt nur eine Person von schwarzen Hintergrund. Nicht einmal der Bildausschnitt passt richtig. Die Person redet eineinhalb Stunden ohne Einblendungen und hat trotzdem über 1 Million Abos, weil das was die Person redet so intensiv und das du so viel mitnehmen kann.

Also ja, wirklich. Auf das, auf das, auf das konzentrieren, was man den Leuten mitgeben möchte. Und dadurch dann jetzt, da habe ich mich in Rage geredet, weil mir das so wichtig ist.

Marit

Ja, aber da sind wir ja wieder bei diesem, was ich sagte, bei uns kommt das auch von innen. Also wir haben einfach die Verbindung nach innen schon da, dass eben dieses vergleichen. Und so weiter. Ja, von innen kommt, diese Stärke von innen kommt so also ja, das ist in Ordnung, dass du dich in Rage rede. Es ist wichtig. 

Es ist wichtig, dass da die Oberfläche, dass Schein ist das eine und das andere ist eben die Botschaft selbst. Und da steckt eben die eigentliche Magie, sage ich mal, in dem Moment, wo jemand vor schwarzem Hintergrund und perfekt usw wirklich Dinge anspricht, die relevant sind, also auch gut für die entsprechende Zielgruppe halt. Na ja, das gefällt nicht jedem. Und das ist ja das, wovor sich ja viele fürchten zu sagen, ja, manche werden das nicht mögen. Ja, aber so ist es.

Ja, jeder findet seinen passenden Code, seinen passenden Berater, der jetzt gerade wichtig ist und der jetzt hilfreich ist. Und vielleicht in einem Jahr ist es jemand anderes.

Marit

Ja, genau. Und da hatten wir doch gestern das schöne Bild im Mastermind-Call von einer Teilnehmerin. Sie sagte, wenn man auf die Bühne geht als Schauspieler, dann guckt man ja auch nicht in die Runde. Sind jetzt alle zufrieden? Aber das Licht ist so eingerichtet. Ja, man ist gut vorbereitet, man weiß, was zu sagen ist. Und in dem Fall ist es auswendig gelernt. Das machen wir jetzt nicht. Aber es ist egal. Natürlich ist es blöd. Man will jetzt nicht ausgebuht und mit faulen Eiern beworfen werden. Hat man es richtig falsch gemacht? 

Aber beim Schauspiel ist es auch so, da sitzen auch Publikum, die icht alles toll finden und es muss aufhören. Was will er denn jetzt und später? Vielleicht erst den Draht kriegen? Das Bild finde ich total schön. Ist dann die Bühne und da dürfen wir dann bei uns bleiben. Ich merke immer mehr, dass dieser Satz bei uns bleiben, bei mir bleiben, dass das so ein bisschen die Kern, der Kern meiner Arbeit ist.

Wobei ich den Leuten hilft, bei sich zu bleiben. Wobei du auch den Leuten, die jetzt genau mit dem, was du gerade in Rage von dir gibst, bei sich bleiben. Und zum Thema Vergleichen noch ein Gedanke und zwei Gedanken sind es eigentlich. Das eine ist, dass ich mich natürlich am besten möglichst nicht vergleiche mit denen, die schon mal weiter sind, vielleicht auch deutlich mehr Zeit und Geld investiert haben. 

Also auch das Ich darf nicht die Oberfläche von einem mit meinem Dashboard, also mit meinem Setting vergleichen. Das ist immer schon mal schwierig. Es lässt sich gar nicht so leicht vergleichen. Dann, liebe Birgit, ich kenne dieses Gefühl. Es sind ja mittlerweile einige, die zeitgleich mit uns gestartet haben. Finanziell gesehen erfolgreicher. Auch das löst immer mal bei mir eher diesen Mache. Du bist auch ein bisschen loser an Gefühl aus, komme davon aber mittlerweile viel besser wieder weg, weil ich mich wieder besinne auf das, was mir eigentlich wichtig ist im Leben.

Und das ist ja letztlich ein Gefühl von innerem Frieden. Verbundenheit, ja, mir selbst den Spiegel gucken können, weil das, was ich tue, echt ist, authentisch ist, weil das genau auch die Art zu arbeiten ist, in der ich glücklich bin. Und bei mir sind es eben nun mal kleinere Gruppen und nicht diese Riesen Programme, womit man eben dann solche richtig großen Beträge verdient. Und dann ist wieder in Ordnung. Dann guck ich draußen irgendwie die Blume an und seh die Biene und denkt Ja, komm, das ist alles nicht wichtig. 

Deswegen also das sind zwei Gedanken. Das eine ist, vergleiche ich nicht mit Leuten, die schon weiter sind, die mehr investiert haben, die ihren Preis bezahlt haben. Und manchmal ist es glaube ich auch ehrlich gesagt das der Preis ist, dass das Unterbewusste sehr wohl weiß, dass manche Methoden vielleicht nicht so toll sind. Das ist noch mal so ein Gedanke, also dass ich glaube, dass schon einige, die relativ manipulative Techniken benutzen zum Verkaufen und vielleicht Produkte anbieten, die, wo sie schon wissen, nicht kann eigentlich die Leistung, so wie ich sie verspreche, gar nicht in dem Maße halten.

Ich will da jetzt um Gottes Willen mit dem Finger auf jemanden deute. Ich glaube, dass das unbewusst auch wirkt. Dieses Gefühl ich liefere, ich liefere, ich selber, das ist egal. Das ist nur meine Vermutung hier, von mir aus. Das ist das eine. 

Und das andere ist eben beim Vergleichen immer wieder in sich selbst zurückkehren und mir sagen Was ist mir eigentlich wichtig und bin ich zufrieden mit meiner Art? Verbindest du, was du meintest? Du hast es ja vergraben? Bei mir sind es eher Scheuklappen, das Prinzip eher Scheuklappen, weil ich hab mich ja nicht, ich gehe ja raus. Aber meine Community im Ziel und meine Kollegen, die ich schätze. Aber ich habe Scheuklappen auf, gucke mir nicht an, was andere machen, die möglicherweise erfolgreicher sind. Und dann sind wir wieder beim anfangs Thema, dass die Verbindung zu Gleichgesinnten einfach total hilft. Genau so wie wir jetzt. Ja, das gibt einem einfach ein gutes Gefühl.

Birgit

Und ich glaube aber, das ist dann wahrscheinlich eine eigene Diskussion. Ich glaube, man darf auch immer sehr klar schauen, welche Prozesse, welche welches Vorgehen wir jetzt gerade von jugendlichen Gurus vorgelebt und wo sich das wirklich so machen. Ja, kann ich das nicht einfach anders machen? Es gibt ja so viele Wege und dass da ist es mir auch einfach wichtig.

Überlegen, auf das Bauchgefühl zu hören und zu schauen okay, möchte ich das so machen oder so, wie du gesagt hast?

Es ist was anderes und oder vielleicht mir einfach die guten Sachen wirklich abzuschauen und daraus zu lernen.

Das für mich zu übertragen. So eine Art Transfer. Ja.

Das, was wirklich wichtig ist. Ich finde, es ist grundsätzlich ist alles nicht sehr komplex.

Es ist ein Produkt, das eine das Problem löst. Ja, und du brauchst eine Community, die dieses Problem hat. Und du solltest dann Spaß daran haben, in diesen Austausch zu sein. Da Inhalte dafür diese Community zu erstellen und dann wieder, wenn sie mit dir persönlich weiterarbeiten wollen, ist im Endeffekt dann natürlich der nächste Schritt ist zu sagen Ich will mehr von dir nicht nur in YouTube Video anschauen, sondern kann man nicht ein Einzelcoaching machen oder kann ich in deinen nächsten Gruppen Programm dabei sein? 

Also das heißt man muss es ja gar nicht so kompliziert machen. Und ich glaube vielleicht noch abschließend Warum wir es manchmal so kompliziert machen, ist, weil wir glauben, wir brauchen tausende Leute, die das Video anschauen oder tausende Leute, die den Kanal abonnieren oder tausende Leute auf der Liste. Und da gibt es ja, hast du auch letztens dieses Konzept dieser 1000 True Fans erwähnt.

Also es kann ja auch sein, dass du regelmäßig kleinere Sachen machst und mein YouTube Kanal ist nicht groß. Meine Aufrufe Zahlen sind auch nicht groß, aber ich gewinne regelmäßig dadurch meine Einzelcoaching Klienten.

Ja, und das sind eigentlich die wichtigen Zahlen da nicht. Genau. Video 1000 Aufrufe und 80 wie bei mir.

Ja, und auch nicht die Zahlen, sondern die Qualität passt ja auch. Na ja, ist ja auch cool, da die Spaß machen.

Ja, sondern wie ich. Ich ich will kein Influencer sein. Ich will auch kein YouTube Star sein. Werde ich auch nicht.

Aber was ich will ist Ich will die richtigen Leute ansprechen und unterstützen kann. Das ist mein Geschäftsmodell. Und das funktioniert auch wenn die Zahlen nach außen hin vielleicht nicht so aussehen. Aber die Zahlen, die für mich wichtig sind, nämlich ob ich Kunden erreiche, damit die und das möchte ich auch noch einmal unserer Community, die jetzt zuhört, mitgeben. 

Nicht von diesen Riesen Zahlen täuschen zu lassen. Ihr könnt auch tausende Aufrufe haben. Ich brauche nur eine Werbung drauf schalten, dann habe ich bestimmte Namen. Aber mir geht es halt nicht. Vielleicht sollten. Man manchmal mehr darauf achten, wie das nach außen alles wirkt? Zu einem gewissen Teil ja. Aber ich finde, man sollte das einfach echt machen und dadurch Mut machen, dass man einfach auch mit einem kleinen YouTube Kanal Kundengewinnung.

Marit

Ja oder auch mit einer kleineren Liste. Also meine Liste zum Beispiel ist ja jetzt seit Jahren nicht gewachsen, sondern, sondern schrumpft eher wieder so ein bisschen. Unter anderem auch, weil ich den ein oder anderen auch tatsächlich ausgelöscht habe, weil er total inaktiv war. Aber aus diesen 2000 Leuten, die mir da noch folgen, habe ich meinen Club gefüllt und auch regelmäßig meine Workshops usw. Also das muss tatsächlich kein also die Zahl ist nicht alles, das hatten wir ja von an anderer Stelle schon. Genau das heißt auch jetzt im Sinne von genau Webinar Und so weiter. Also der Zug ist definitiv nicht abgefahren.

Das glaube ich auch. Also wenn man in die Zukunft guckt. Ich meine, wenn wir jetzt mal optimistisch davon ausgehen, dass irgendwann ein Spacken auch einen roten Knopf drückt und wirklich die Zivilisation komplett dahin geht, sondern wir davon ausgeht das weiter Strom und Internet fließt. Ja, davon gehen wir jetzt mal aus. 

Optimistisch wie wir sind, dann wird online arbeiten Online-Unterstützung Online-Dienstleistungen ein Markt sein, der immer weiter expandiert. Das wird immer selbstverständlicher, es wird immer normaler für immer mehr Zielgruppen. Wie gesagt sie jetzt Meine Mutter ist nicht mehr im Internet mittlerweile und deswegen, da ist der Zug abgefahren. Es gab jetzt eine Verzerrung, meine ich. Das hatten wir vorhin besprochen durch die Pandemie. Dadurch ist viel Online-Zwang gewesen, jetzt im Moment zumindest pro Jahr. 2022 sind viele so Asche wieder raus und live Events. Und so weiter und dann pendelt es sich von da wieder auf einem normalen Level ein. 

Das ist meine Meinung. Also auch trotz Inflation und Trotz natürlich halten die Leute ihr Geld zusammen. Sie geben nicht mehr einfach so 79 € für ein kleines Produkt aus. Aber qualitativ hochwertige Unterstützung, Communities, persönliche Entwicklung dafür zahlen die Menschen weiterhin. 

Und das ist gut so, denn als Menschheit wollen wir ja auch revolutionieren, weiterkommen, unser Bewusstsein entwickeln. Und so weiter. Und dabei helfen wir mit unseren Produkten. Na, das ist doch ein schönes Fazit. Ja, wir werden gebraucht und es ist nicht zu spät. Möglicherweise ist es etwas langsamer, als du gedacht hast, aber das war auch schon vor sechs Jahren. Es war immer schon so, dass immer alles länger dauert als gedacht, kurz darauf einige Jahre. Länger dauert und manchmal auch schneller geht, als man denkt.

Birgit

Gemeinsam geht es einfach so viel einfacher.

Einfach dran zu bleiben, die Motivation hoch zu halten und auch bei Fragen jederzeit jemanden zu haben, der wo man sich austauschen kann. Und das so die Qualitäten, die halt einfach online auch wirklich gut funktionieren, weil es einfach sehr schnell und ich muss nicht irgendwo hinfahren. Ich kann ja mal eine Frage stellen.

Marit

Und es ist so prozesshaft auch so die Seminare von früher, die waren so Ich fahr dahin und ich muss ganz, ganz, ganz, ganz doll aufpassen und dann muss ich das umsetzen. Und das Prozesshafte, das liebe ich daran ja so, dass man, was wir eben lange Zeit mit unseren Kunden in Kontakt bleiben.

Birgit

Und es ist ein Sowohl als auch. Also ich werde wahrscheinlich auch, weil ich ja jetzt wieder im Büro in Wien habe, auch offline wieder Sachen machen und ich denke, es ist ist es. Die Ziele sind für offline anders als für online. Oder sie können sich ergänzen, sie ergänzen sich. Ja, ich glaube, da kann man diesen ganzen Lernprozess online ganz neu denken. Aber das ist wieder ein anderes, das Ist wieder ein anderes 

Marit

Thema. Vielleicht heißt es auch in ein paar Jahren gar nicht mehr online, weil es irgendwie so ins Leben integriert ist, weil man hat das ja mal irgendwann eingeführt, um es abzugrenzen von dem, was im realen Leben so stattfindet. Aber du und ich, wir wissen, das reale Leben findet auch online statt. Na ja, ach, das war ein großartiges Gespräch. Ich danke dir ganz herzlich.

Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge im neuen Podcast und hier geht es heute mit Birgit Quirchmayr um den um ein Gespräch zum Thema Ist es schon zu spät für Videos online Kurse online einzusteigen? Hallo Birgit, erst mal.

Hallo Marit, schön hier zu sein.

Bei dir geht es um Videos, um live gehen, um Präsenz vor der Kamera usw., Da sprechen wir nachher ja noch drüber und wir kennen uns ja schon ganz schön lange. Und ich finde, das war schön anzusehen, wie sich das entwickelt. Was würdest du denn sagen, was ist jetzt im Moment gerade Thema in deinem Business?? Was ist gerade bei dir dran?

Ich habe ja 2022 ein Lern- und Experimentierjahr mir gegönnt. Was bedeutet das? Ich möchte einfach noch näher dran sein und immer wieder erforschen: Was wollen, was will meine Community, was braucht sie wirklich? Und da bin ich natürlich in diesem Rahmen Video Content Erstellung drin. Das fasziniert mich einfach. Das finde ich toll. Kombiniert mit dem Thema auch ‚Wie kann ich mich selbst auch gut sehen? Also wirklich dieses sich auch aushalten können vor einer Kamera. Das Bild von sich zu sehen, das Audio, die die Stimme zu hören. Also ich finde, das ist ja Persönlichkeitsentwicklung pur.

Ja, absolut.

Das ist so mein mein Schwerpunkt momentan, diese Dinge zu verknüpfen, einfach, einfach Video Content zu erstellen und gleichzeitig persönlich daran zu wachsen und im Tun besser zu werden. Also besser im Sinne von, dass man selbst das Gefühl hat, man wächst daran. Also es geht einen Schritt vorwärts.

Ach, cool, Spannend, auch, dass du das so aussprichst, da das Video wirklich Selbstentwicklung ist. Ich sage das ja auch immer. Na, ich liebe ja am meisten den Prozess zum eigenen Online-Kurs, weil genau das passiert da nämlich. Ich wage mich aus meiner Komfortzone, ich trau mich, meine Stimme zu erheben. Im wahrsten Sinne des Wortes, aber auch im übertragenen Sinne. Dass meine Botschaften nach draußen gehen müssen, damit ich gesehen werde. Damit auch klar wird Wen will ich als Teilnehmer anziehen? Deswegen Ich finde auch, dass es eigentlich jetzt nach den mehreren Jahren wir sind ja beide schon mehrere Jahre im Online Business. Für mich so die Quintessenz spannend, ist eigentlich der Weg, nicht unbedingt das Ergebnis.

Vorrangig und spannend ist auch, den Weg weiterzugehen, auch wenn man dann Zweifel bekommt. Das ist so ein Knackpunkt. Ich bin ja vor sechs Jahren gestartet. Du kannst dich sicher noch gut erinnern. Ich hatte ja zwei Webseiten, die eine war und die andere Umsetzung stark. Das waren immer so meine zwei Hauptthemen. Ja und spannend ist es einfach. Und da gibt es, da ist diese Verbindung auch zwischen Online-Kurs und Online Video erstellen.

Wir haben uns dieses. Darf ich das jetzt wirklich? Kann ich das? Bin ich gut genug? Dieses Video jetzt veröffentlichen. Kann ich jetzt launchen? Diesen Online-Kurs, oder? Ja. Also, was denken die Leute, wenn sie einen Kurs besuchen? Ja, ich glaube, da gibt es ganz, ganz viele Parallelen. Und das ist auch so ein Thema. Ja, weil grundsätzlich ist es ja nicht so schwer, ein Video zu erstellen oder einen Online-Kurs zu machen. Natürlich die, die, die im Detail liegt, natürlich dann wieder.

Na ja.

Aber oft bremsen wir uns einfach selber aus, weil wir viel zu viele Zweifel haben.

Ja, also da sprechen wir auch von uns selbst. Ja, genau. Ja. Wer kam jetzt neulich im Gespräch auf das Thema? Ist es zu spät für Online-Kurs auf mehreren Ebenen oder vielleicht auch ist die Zeit im Moment gerade nicht so günstig? Also wir hatten uns ja so zum Start in den Club darüber ausgetauscht, was ist gerade so die Qualität der Zeit? Und haben uns dann verabredet, darüber zu sprechen. Corona war ja für die Menschen Online Zwang für viele. Ich habe ja die These, dass im Moment so eine gewisse Online Müdigkeit auch vorherrscht. Also nicht vielleicht bei denen, die sowieso das als Job haben wie wir Solopreneure, die hier eh die ganze zeit vorm computer sitzen und das vorher auch schon getan haben, sondern bei unseren Kunden und Kundinnen, also den Endverbrauchern, den Angestellten, den Müttern, den Führungskräften. Findest du das wahr oder was denkst du darüber?

Birgit

Also, ich war total überrascht, wie du gesagt hast, dass die Leute müde sind, online etwas zu machen. Nicht so wahr. Es hat sich aber viel verändert. Also haben vor zwei, drei Jahren noch gesagt, die Ich mache ein Webinar. Zu diesem Thema hatte man gleich zwei 300 Anmeldungen.

Ja.

Birgit

Natürlich ist es anders, weil die Leute natürlich müde geworden sind, sich in ein Webinar zu setzen. Aber ich glaube nicht, dass das daran liegt, dass man sich kein Webinar anschauen möchte, sondern es liegt daran, dass manche Webinare dann nicht so sind, wie die Erwartungen wären

Denn ich setz mich super gern in ein Webinar hinein, wenn ich das Gefühl habe, da kann ich was mitnehmen. Da kommt für mich auch noch ein Aspekt dazu. Man muss natürlich auch darauf achten, wie konsumieren Menschen vielleicht auch im Sommer nicht vor dem Computer setzen will. Also ich höre mir zum Beispiel viele Online-Kurs Fortbildungen, auch Webinare als Audio an. 

Ja, das mache ich auch.

Birgit

Und ich stelle das auch meinen Kursteilnehmern immer auch als Audio zur Verfügung. Auch auf meine Blogbeiträge meiner YouTube Videos kannst du die alle auf meinem Podcast anhören. Warum? Weil ich setz mich jetzt nicht vor den Computer. Natürlich. Wenn ich was zeige, dann muss man sich halt dann das Video anschauen. Aber man ist wirklich überrascht, wie viel einfach auch nur über Audio transportiert werden kann. Und ich glaube, da müssen wir auch als Online Anbieter überlegen, wie kann ich verschiedene Inhalte wirklich Konsumenten freundlich darbieten? Und dann kann man es online konsumieren und einfach konsumieren und dann stellt sich nicht diese Müdigkeit nicht mehr. Ich kenne das nur in Bezug auf. Ich muss mich jetzt von Computer Sitze aussetzen und ich muss eine Stunde ruhig sitzen und kannst reden. Und das ist ja wie in der Schule irgendwie.

Ja, ja, das stimmt. Da will man sowas auch nicht. Die. Ja, genau, da sind ja mehrere Aspekte drin in dem, was du jetzt gesagt hast. Lassen Sie uns mal so ein bisschen aufteilen. Also das eine ist ja online Müdigkeit im Sinne von Verkaufen wir, also kriegen wir unsere.

Bekommen wir da noch genug Aufmerksamkeit für das, was wir machen und kriegen wir unsere Produkte noch verkauft? Und da bekomme ich eben von vielen Kollegen, mit denen ich so spreche, mit, dass es im Moment mehr ist als sonst. 

Aber klar, es ist jetzt Frühjahr und endlich können Leute wieder raus. Dann kommt die Krise noch hinzu, die will, das unsicher macht, was auch einfach wirklich kein so gutes Gefühl ist. Wir wissen es ja auch beide nicht. Wie ist es in fünf Jahren? Das kann man überhaupt gar nicht mehr vorausplanen oder vorhersehen. Das ist das eine. 

Also unser Marketing als so viele Unternehmer, die sich jetzt an mehr oder weniger Endverbraucher richten und die das Thema Wie mache ich meine Kurse, meine Angebote so, dass sie gut konsumierbar sind, auch wie du sagst, jetzt für verschiedene Typen, für verschiedene Situationen. 

Also das sind so zwei verschiedene Aspekte, finde ich. Und ja, was das, was diese Aufmerksamkeitsökonomie angeht, da hatten wir jetzt eben auch drüber gesprochen, dass wir beide eigentlich die Pandemie oder die Pandemie haben wir eigentlich nicht so richtig genutzt. Also da ist ja ein unglaublicher Schub an Interesse gekommen. Zum Thema Zoom, Das ist ja durchaus auch mit ein Thema zum Thema Videos drehen, weil auf einmal Leute Videos drehen mussten, die das nie gemacht haben, wie zum Beispiel Lehrer oder Führungskräfte für ihre Leute oder so was. 

Und auf den Zug sind wir ja beide nicht aufgesprungen. Ja, wir haben beide schulpflichtige Kinder. Ich kam aus meinem Sabbatjahr. Und so weiter. Empfindest du da so eine gewisse Reue? Hast du jetzt eher so einen Aufschub nach dem Motto okay, jetzt ist es auch gut, ich bin einfach wieder im Flow. Wie stehst du dazu?

Birgit:

Also ich sage immer, der Weg entsteht beim Gehen und das Gras wächst nicht schneller, wenn du dran zupft. Ich habe einfach, Ich habe nicht den Bedarf richtig erkannt. Nur zu dem Zeitpunkt, wo die Pandemie losgegangen ist, war auch noch mein Fokus Thema Live-Videos und das war ja. Das ist ja ein super nischiges Thema, das schon, wenn du im Online Business schon drinnen bist, dass du das dann zusätzlich brauchst um halt Launch ist zu begleiten etc.. Und das ist natürlich ein Thema, das jetzt nicht so einfach auch in der Pandemie an Neueinsteiger zu verkaufen.

Ist, weil der Bedarf war ja eher für ja, wie mache ich jetzt da online Meetings und diese Dinge? Und das habe ich zum Teil also nicht angeboten. Das habe ich einfach nicht angeboten.

Was, wenn ich was daraus lernen möchte? Ist einfach und das mache ich ja auch gerade jetzt, mich wieder zurückzunehmen und genau zu beobachten, auch auf mein YouTube Kanal zu experimentieren mit verschiedenen Themen. Ja, das was kommt dann an? Wer reagiert auf was und wie entwickelt sich das?

Und das ist ja glaube ich, dann die wirklich wichtige unternehmerische Fähigkeit, sich auf veränderte Marktbedingungen anzupassen. Und dann das das eigene Wissen, die Erfahrung zu schauen okay, wo könnte ich mich jetzt hin entwickeln, dass das einfach auch wieder dem jetzigen Ansprüchen genügt? Immer weniger Geld, da ist auch weniger Zeit. Da ist. Was sind die Themen, die ich abdecken kann, die trotzdem noch extrem wichtig sind und wo die Leute trotzdem auch noch Geld ausgeben dafür?

Marit

Ja, ja, ja, das ist super wichtig, der Gedanke, da auch zu experimentieren und offen zu bleiben für das, was da passiert. Bei mir war es ja so Ich habe ja die Pandemie quasi, wenn du so willst, verschlafen, weil ich zu dem Zeitpunkt einfach wirklich in meinem familiären Umfeld war und wir einfach, als wir von der Weltreise kam, da war man ja schon mitten in der Pandemie, irgendwie hier mit uns zu tun hatten, mit Haus und Lokal und so, weil ich hatte überhaupt gar keine Lust, irgendwie in diesem Spiel mitzumischen, außer eben so die Basics aufrecht zu halten. Und was ich jetzt eben festgestellt habe oder so im Rückblick, ist, dass ich auf einmal sozusagen jetzt bei meinem Rückkehr so eine völlig veränderten Rahmenbedingungen vorfinde, weil ich eben diesen schrittweisen Prozess so ein bisschen nicht im Business verbracht habe. Und da sind wir wieder bei diesem Punkt, dass der Markt jetzt voller ist, größer geworden ist.

Er ist quasi explodiert, ist so ein doofes Wort, das klingt so bedrohlich, aber er ist eben sehr viel größer geworden durch die Gewöhnung der Leute an Online. Also selbst meine Mutter sagte, sie ist ja jetzt mittlerweile gewohnt über Videokonferenzen, sie war ja vorher vorher nie gemacht. Warum auch? Sie guckt sich mittlerweile YouTube Videos an und so weiter. Das ist das eine. Also der Markt für unsere Angebote ist viel, viel größer und gleichzeitig gibt es aber natürlich viel, viel mehr Anbieter. 

Also als ich wiederkam, gab es auf einmal x Experten für alle Kurse und Online Trainings und Workshops. Und so weiter. Und auch die Begriffe waberten auf einmal so wild im Raum, dass ich das Gefühl hatte Okay, ich muss eigentlich erst mal wieder sortieren. Leute meinen mit einem Online-Kurs eigentlich ein ins Netz gebrachtes Seminar. Also was bisher Präsenz war, ist jetzt irgendwie an einem Tag und das ist dann ein Online-Kurs, weil die Unis haben ja auch, also die bieten ja, haben ja ein Kurssystem, das heißt, wenn diese Vorlesungen online stattfinden, war das ein Online-Kurs.

So, also auf einmal stellte ich auch fest, okay, mein Begriff, mit dem ich eigentlich hantiere, wird bei den Leuten unschärfer, war vorher nicht so stark der Fall. Total spannend, das zu beobachten und zu merken. Okay, was ist denn jetzt genau wie du sagst, der Part, der noch gebraucht wird und der auch die Zeit überdauern wird. Und bei mir ist das ja die Erkenntnis Was die Zeit überdauern wird, sind die Communities, die entstehen in unseren Kursen. Du hast ja auch immer so starke Gruppen, wo Menschen sich gegenseitig bestärken, wo ja wirklich sich die Komfortzone weitet. Und zwar in einem geschützten Raum, in einem Online Raum. Und das ist das, wo ich merke, da schlägt mein Herz für na klar, ich Mag auch nach wie vor gerne Inhalte gliedern und Leuten dabei helfen. Und ja, ich merke auch nach wie vor Mut zu sprechen. Vielleicht erst mal Videos wegzulassen, wenn es so weit ist, mache ich nach wie vor gern.

Aber ich merke oder ich musste, durfte, merke, ich durfte mich neu ausrichten, was meine Rolle ist. So wie du auch gesagt, meine Rolle ist eigentlich größer. Sie ist nicht mehr dieses niedrige Ich zeige wir, sondern wir werden auch stärker zu. Führungspersonen, wenn du so willst, für unsere Community. Das waren so meine Erkenntnisse. Also ganz spannend. Jetzt aber gerne noch mal zurück, weil das passt ja zu unserer Ausgangsfrage Ist es zu spät? 

Jetzt haben wir festgestellt Okay, der Markt ist voller. Du sagtest gerade selber, es klappt nicht mehr so mit der Reichweite, mit der Aufmerksamkeit. Jetzt machen sich Leute, die warum auch immer den Sprung noch nicht geschafft haben und meinen, irgendwie sichtbar zu sein, Videos zu machen, Online-Kurs anzubieten, Webinare anzubieten – tatsächlich die Gedanken. Lohnt es sich überhaupt noch? 

Na, da sind wir ja eigentlich bei dem Kern, über das wir sprechen wollten. Lohnt sich das noch? Ist der Zug nicht abgefahren? Schaffe ich in diesem überfüllten Markt überhaupt, mich sichtbar zu machen, um dann eben Produkte verkaufen zu können? Und so weiter.

Lass uns darüber ein bisschen philosophieren. Was sind deine Gedanken dazu oder Botschaften?

Birgit

Eine kleine Anekdote dazu Ich bin 2016 in den Onlinebereich eingestiegen und ich habe grundsätzlich immer so die Einstellung Das geht alles ganz easy cheesy. Und damals hieß es schon Facebook ist tot.

Ja.

Und ich wusste das aber nicht, dass Facebook tot ist, weil ich war ja noch ein Neuling.

Und ich hatte große Erfolge mit Facebook. Und ich glaube, dass diese Geschichte schon auch zeigt, dass ich ja, natürlich, es gibt in jedem Markt, es ist ja auch ein gutes Zeichen, wenn, wenn viele Anbieter sind, dann heißt es ja auch, wenn sich die länger halten, dass es eine Nachfrage gibt.

Ja, das glaube ich auch.

Birgit

Ich glaube auch, dass sich der Markt wieder bereinigen wird, dass manche, die jetzt sehr stark online sind, dann wieder auch in den offline Bereich gehen und dass sich das vermischen wird. Und dann gibt es ja auch diesen Spruch Wir werden ja online für die Sichtbarkeit ja auch sozusagen.

Das gehört ja viel dazu dann heute nicht nur dazu, dass du einfach a regelmäßig, also gut Sachen lieferst. Es ist ja auch dieses Regelmäßige, dieses Dranbleiben, dieses Kontinuierliche, ja, und da muss man ehrlich sagen, das schaffen auch nicht so viele. Insofern habe ich da immer vor vor dem Mitbewerb nicht so ein Ding, weil die manche verschwinden halt einfach wieder.

Schon. Es ist einfach nicht so leicht, wie es immer verkauft wird.

Marit

Ja, das war aber damals schon so, also. Ja, genau.

Birgit

Und wenn du das nicht weißt, dass das jetzt mehr sind als vor sechs Jahren, dann gehst du rein. Und ich sage meinen Kunden immer Wenn du es schaffst, mit deinem Wissen deine Erfahrung, deine Persönlichkeit zu verknüpfen, dann. Ich meine, sieh mal ehrlich, wie viele Diäten gibt es? Wie viele Fitnessstudios gibt es? Wie viele? Also, wenn du ein Thema hast, du eine Zielgruppe hast, die wirklich ein Problem hat.

Und dass du denen auch wirklich helfen kannst. Dann glaube ich, hast du auch jetzt kein Problem mit deinem Businessmodell.

Marit

Ja, ich glaube das auch. Also die die Sehnsucht nach Tiefe ist. Ja nach wie und nach persönlichen Verbindungen ist ja weiterhin da. Das ist ja ein universelles Bedürfnis der Menschen, was ja immer stärker auch sich online verlagert, also immer stärker online gesucht wird. Kann man bedenklich finden oder nicht. 

Aber das ist so Wir hatten auch neulich bei uns im Talk im Club so ein bisschen das Thema Einsamkeit, das einfach auch durch die Pandemie vielleicht nochmal verstärkt das Thema Einsamkeit ein Thema ist. Menschen möchten sich verbinden mit Menschen. Das ist genau das, was du gerade gesagt hast. 

Also was früher gut ging, ist, dass man, ich sag mal so 0815, also früher war ich vor acht Jahren 0815 Texte gebaut hast, die wurden in Google gut gefunden. Konntest du darüber tatsächlich Online-Kurs verkaufen? Das hat mal funktioniert. Als ich so anfing, habe ich ja die Online Marketer beobachtet und die haben so ein bisschen diese Strategie propagiert und sie haben Beispiele gezeigt.

Ich hab mir die Beispiele angeguckt und ja tatsächlich erstattet. Das kurze Gedöns über Dating. Und dann war da irgendwie so ein kleiner, selbst ein Kurs angeboten für weiß ich nicht. Heute nur 539 statt. Und so weit es hat geklappt. Das ist nicht mehr. Das glaube ich auch. Wir brauchen stärker denn je diesen Gedanken. Ich mit meinen Ecken und Kanten, mit meiner möglicherweise unbequemen Meinung, mit meiner Secrets. So was wie Monika Birkner so schön sagt 

Ich stell mich wirklich hin und bin präsent. Ich bin da, ich bin echt und spreche zu meinem Thema. Und ich glaube auch, das dauert etwas länger als möglicherweise noch vor, wie gesagt, etlichen Jahren. Und was ich auch glaube, es ist wieder so eine These, die ich in Raum werf. Dieses nebenbei mal eben das klappt nicht mehr. Also das ist tatsächlich so eine Selbstständigkeit wie andere Selbstständigkeit auch. Die brauchen Durchhaltevermögen. Sie brauchen mindestens ein, zwei Jahre Übergangszeit.

Ist ja etwas, das gerade jetzt auch in diesem Hype der Pandemie noch mal wieder stärker hochgekommen ist. Dieses Du kannst schnell und einfach nur na ging ja vielleicht auch kurzfristig so manchen, weil eben offline Pilates Kurse ausgefallen sind, weil Offline Gesangs Kurse. Natürlich haben die ihre Kunden mitnehmen können online und hatten dann das Gefühl so Hey, das kann ich auch größer machen. Das dazwischen aber noch mal ein zwei Jahre ja eben werden liegen. Hat ihnen ja keiner gesagt. Bzw logischerweise ohne jemanden anklagen. So fehlt dieser Weitblick. 

Weil man kennt das Business eben nicht so und hat jetzt gedacht okay, jetzt wegen Pandemie müssen alle auch leiden und das ist eben auch nicht was man einfach so glaube macht. Nebenbei einfach noch ein Online-Kurs oder auch nebenbei ein YouTube Kanal. Ich glaube, dass es stärker denn je wichtig ist, das wirklich als Business zu begreifen, was man mit allem was dazugehört, inklusive dem Gedanken, auch einen Kredit zu haben oder aufzunehmen im Sinne von Ich nutze eine andere Einnahmequelle als Quersubventionierung für diese Übergangsphase.

Oder Ich nehme mir tatsächlich sogar auch Kredit für bestimmte Ausgaben oder wenn es nur ist, für meine ausbleibenden Einnahmen. Das ist so ein Bewusstsein, das wird fast überhaupt gar nicht geschaffen. Beobachte das aber immer wieder, dass es einfach auch ein bisschen Geld braucht, um diese Phase zu überbrücken.

Birgit

Das habe ich auch. Vielleicht kannst du dich erinnern an ein Video, inspiriert durch eine Diskussion zwischen uns? Ja, habe ich so spontan ein ironisches Video gemacht wie Du musst nur Schritt 12345 machen, um ein 100.000 € online Business aufzubauen.

Ja.

Das ist ja etwas, was ja sehr präsent ist. Also ich bin ja damals auch sehr stark, so gut mach ich das so und so und dann klappt das schon. Und ich glaube, das haben wir ja schon mal gesagt, dass diese Leute ja relativ laut sind, die sagen, du musst ja nur ein Webinare machen und eine Landingpage und dann verkaufst du den Kurs und der Kurs muss noch nicht einmal fertig sein. Und dann hast du schon deinen ersten Mega-Launch. Und das im Prinzip stimmt das ja auch. Also, es sind ja nicht so komplexe Dinge, die man können muss.

Aber es dauert halt nur.

Birgit

Alles dauert viel länger. Da ist viel mehr Arbeit dahinter, die kommuniziert wird, weil du brauchst einfach. Die Menschen müssen sehen, dass du vielleicht schon ein, zwei Jahre regelmäßig wirklich Blogbeiträge schreibst oder einen Podcast macht. Müssen dich zu verschiedenen Themen erlebt haben. Die müssen sehen okay, das in diesem Webinar konnte ich was mitnehmen und und zwei Jahre später werden die vielleicht Kunden oder durch die Mundpropaganda, die darf man ja auch nicht vergessen, auch online sprechen die Leute wieder.

speaker 0

Ja, genau.

Birgit

Und diese Zeit, die muss man sich wirklich geben. Und da habe ich auch vor vor langer Zeit noch auf mein YouTube Kanal ein Video gemacht zum Thema Warum du nur nebenberuflich starten solltest. Ja, weil das Schlimmste von der Energie her jetzt auch vom Video zum Beispiel oder von einem Launch.

Ja, Wenn so diese Energie rüberkommt. Ich muss jetzt unbedingt erfolgreich sein, sonst habe ich kein Geld mehr. Das kommt energetisch in irgendeiner Weise rüber.

Also Kredit aufnehmen würde ich nicht. Wenn ich das Geld nicht habe, dann würde ich zuerst was ansparen.

Marit

Oder so genau. Aber das klar ist, man braucht einfach ein bisschen Kredit. Kann ja auch bedeuten, dass mir jemand ein Auto leiht oder so was.

Birgit

Immer schauen, dass man nicht mit dem Rücken zur Wand steht und sage Mein Nächster Launch muss erfolgreich sein, sonst kann ich meine Wohnung nicht mehr leisten – und das, dass du da diese Leichtigkeit, du brauchst eine gewisse Leichtigkeit in dieser Ruhe zu sein, weil was finden wir denn auch spannend beim Menschen? Warum kaufen wir bei Menschen? Warum bin ich in deinem Club? Martin Weil ich deine Strukturiertheit, deine Klarheit und deine Differenzierung Fähigkeit super schätze.

Marit

Ja, danke.

Birgit

Ich bin dort nicht. Wegen der ihn natürlich auch wegen der Inhalte und weil ich keine Ahnung habe. Einfach diesen Input dieser Begleitung aus deinem Blickwinkel zu haben. Das ist für mich der Benefit.

Wenn die wie jetzt immer wieder zu der Frage zurückkommt Lohnt es sich noch? Ja, es gibt eben Konkurrenz. Ich glaube einfach, dass sich viele Sachen lohnen, weil jeder unterschiedliche Qualitäten hineinbringt in die Betreuung seiner Kunden.

Marit

Ja, unbedingt. Also es lohnt sich. Da möchte ich auch gleich noch mal was sagen. Jetzt hatte ich aber einen Gedanken. Also erst mal danke für das Feedback. Ja, das ist genau das war der Gedanke Nachhaltigkeit. Langfristig also langfristiges Denken und Beziehungen. Und wie du sagtest, Mundpropaganda. Ich Mag das Wort Propaganda nicht aus gegebenem Anlass. Also es ist ja Weiterempfehlung. 

Und wirklich, das haben Leute, die das am Anfang stehen, nicht im Blick, dass natürlich, wenn du fundiertes Wissen lieferst, wenn du overdeliverst, in dir was, wie man so schön sagt, also mehr lieferst, als Leute beispielsweise einen kostenlosen Webinar erwarten. 

Wenn du in deinen Newslettern wirklich jedes Mal einen Mehrwert reinhaust. Und so weiter, wo wirklich Substanz drin ist, dann spricht sich das rum. Es dauert natürlich seine Zeit, aber es spricht sich rum und aktiv. 

Können wir etwas dazu machen, dass es mich aus und vernachlässigter Faktor, indem wir netzwerken. Das ist auch was, was so beim Thema Online Business irgendwie immer hinten runterfällt. Weil irgendwie ist der erste Blick immer auf die Zahlen wie viele gucken mein Video, wie viel lesen mein Blogartikel, wie viel Kommentare habe ich bei Instagram oder was auch immer? Ist ja auch wichtig. Reichweite. Ich weiß noch, wie mich am Anfang dieses Wort getriggert hatte. Ich konnte das überhaupt gar nicht hören. Das hatte so was total Unpersönliches.

Birgit

Reichweite und Sichtbarkeit.

Marit

Ja, genau. Aber letztlich geht es um Menschen. Und das bedeutet, dass ich auch proaktiv, gerade in der Anfangsphase eine ganze Zeit lang einfach netzwerke, wie ich das im normalen Job auch tue, dass ich versuche, mit dem gut zurechtzukommen, die mal kennenzulernen auf der nächsten Betriebsfeier mit weiß ich nicht, wem mal spreche. 

Und online geht das auch, nämlich indem ich Sachen von anderen kommentiere, liken, klar, aber auch teile oder diejenigen sogar mal anspreche und sagt Du, dein neuer Lust, der da, der hat mich total berührt. Da habe ich noch folgende Gedanken für. Und so weiter. Das ist für mich Netzwerken und das lohnt sich am Anfang irgendwie auch nicht richtig in Zahlen. Aber wenn wir dann so lange dabei wie wir, wenn wir jetzt in den Zeithorizont zwei, drei Jahre mal nimmt, dann lohnt es sich. Weil dann habe ich da nämlich in meinem Netzwerk, in meinem Umfeld Menschen, die mich als Person kennen und schätzen.

Und wenn ich jetzt auf die zugehe und sagt Pass auf, ich mach mir dann Webinar oder ich habe dir da ein neues Video, das liegt mir am Herzen, dass das in die Welt geht, weil es ist nicht wichtig, was da drin ist. Magst du das vielleicht mal teilen oder hast du Lust, mir mal Feedback darauf zu geben? Das ist auch so ein Faktor, der geht total unter, der hilft uns. 

Aber bei diesen Gedanken lohnt sich das noch. Denn ja, es lohnt sich, wenn ich bereit bin, eben genau wie bei einer normalen Selbstständigkeit auch am Anfang zu investieren in die Beziehung, in die Zufriedenheit meiner Kundinnen, sich total zu begeistern usw. Also meine kostenlose Webinare zum Beispiel, die bewerbe ich gar nicht groß, die füllen sich immer von alleine, weil die Leute wissen, über Marit wird nicht viel getwittert, da gibt es nicht irgendwie zehn Minuten, irgendwo 20 Minuten irgendein Fallbeispiel und dann der Verkaufspreis.

Marit

Das ist ja leider so bisschen der Klassiker geworden, sondern ich gebe da Mehrwert. Nee, nee, also so, das war der Gedanke noch. Netzwerken, Nachhaltigkeit, Beziehung und unter anderem wir, wir kennen uns jetzt sechs Jahre, sind uns immer noch treu, vernetzen uns miteinander, wenn wir jemanden kennen, der jemanden kennt, der jemanden braucht. Und wow, das macht es doch irgendwie aus. Und das schafft dann irgendwann so eine Basis. Und jetzt aber zu dem Thema Lohnt es sich noch und braucht es uns noch? 

Na ja, gerade die, die ja jetzt nicht Natives sind online. Das ist ja auch ein bisschen unsere Zielgruppe, sieht vielleicht auch ihre eigenen Kinder. Ich meine, du hast ja auch Teenager, Kinder und sie, die die jungen Leute total selbstverständlich über die ganzen Plattformen hoppeln, listen nutzen, dein Paypal Konto einrichten, dort mal eben einen Kurs aus den Rippen schneidern und verständlicherweise entsteht da was, verbraucht mich dann da und ich bin so umständlich und ich und Videos und ich kann mich gar nicht hören usw.

Lass uns doch mal ein paar Worte finden, um Mut zu machen und sogar noch einen Schritt rauszugehen und zu sagen Es braucht uns unbedingt.

Birgit

Also erstens muss ich von meinen Kindern ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. Ich hoffe, sie hören den Podcast nie.

Die brauchen mich dazu, dass sie diese Dinge machen.

Also ich finde es total schön. Also gerade mein Sohn interessiert sich auch für YouTube Videos usw. Also ich glaube wir überschätzen die Fähigkeiten. Nur weil Menschen jung sind, können sie das nicht besser machen. Aber junge Menschen glaube ich haben oder viele, die haben die Scheu einfach nicht. Die denken sich nicht Oh Gott, ich bin nicht mit dem nicht aufgewachsen oder die haben die Ausrede nicht.

Ich bin nicht mit. Ich bin auch nicht mit dem Computer aufgewachsen. Mein erster Computer, den ich hatte, da war ich 21 oder sogar noch später zur Diplomarbeit, glaube ich.

Insofern ja. Und meine Kinder, die wachsen mit Computer auf.

Aber es ist halt einfacher.

Die können das auch nicht per se, nur weil. Und ich glaube, das ist so dieser Mindset Shift den auch. Unsere Altersgruppe machen darauf. Wir dürfen lernen, mit diesem Ding umzugehen und da die Technik ja immer besser wird, wird es nur einfacher das Ganze.

Ich liebe ja die Technik und ich spiele mich da gern rum. Und ich habe dann oft Kunden, die sagen Na ja, Birgit, du weißt ja, was zu tun ist, oder Bei dir passiert das ja nichts. Stimmt ja gar nicht. Bei mir passiert auch irrsinnig viel. 

Erst gestern war man Webinar ist wieder was schief gelaufen. Es geht aber jetzt darum Wem schiebe ich jetzt die Schuld zu? Sage ich jetzt zu mir Du bist zu blöd, um ein Webinar Link zu verschicken. Lass es lieber gleich oder sag okay. Jetzt habe ich den Fehler gefunden, den ich gemacht habe und das nächste Mal mache ich ihn nicht mehr. Und eigentlich geht es eh leicht. Du musst nur das und das machen und das möchte ich ganz, ganz, ganz, ganz auch den Zuhörerinnen zu hören mitgeben. 

Man ist nie zu alt, um was Neues zu lernen. Nur man muss halt auch die Bereitschaft haben, sich anzustrengen. Weil Lernen ist halt auch anstrengend.

Marit

Ja, das stimmt, das stimmt. Was soll ich also lernen? Macht ja auch Spaß. Also ich habe am Anfang, als ich mit meinen Online-Kurs Thema startete, hatte ich ja ganz bewusst auch schon so ein bisschen die Älteren im Blick und auch eher die Frauen, weil damals, damals war der Markt von jungen, dynamischen Männern dominiert und ich wollte da einen Kontrapunkt setzen. 

Und dann kamen ganz viele Leute, die sagten Boah, ich bin in meinem Coaching, in meinem Beratungs Trainer Business an einem Punkt angelangt, wo ich nichts mehr lerne. Ja, ich mache das hier aus dem Effeff, ich leite meine Trainings und natürlich sind die immer nett, aber irgendwie will ich auch was lernen. Das heißt, das ist auch nicht nur ein Muss, sondern es möchten. Also viele möchten auch lernen. Und ja, dann ist dir das doch auch zu hart mit so einem Spassfaktor gerade, den du jetzt am Anfang eingebracht hast.

Dieses Hey, ich will einfach mal probieren und beobachten, mal eine Sache ein bisschen durchhalten, weil es gibt ja auch so viele Kanäle. Ich konzentriere mich mal auf einen Kanal, auf ein Content Format und zieh das mal eine Weile durch und beobachte und horche auch rein. Das finde ich auch ganz wichtig. 

Das ist ja etwas was, was wir gestandenen Menschen besser können als die jungen, dass wir uns mit unserem Inneren verbinden können. Also das würde ich jedenfalls jetzt mal so pauschal sagen. Also meine Jungs sind sehr auf Medien ausgerichtet mit Meditation und so weiter kann ich denen nicht kommen. Was wir wir aber jetzt als Erwachsene haben, ist ja die Verbindung zum, sondern zu einer tieferen Ebene, sag ich jetzt mal, und die würde der Welt einfach komplett fehlen, wenn wir den in ‚Jungen‘ den Markt jetzt überlassen. Also mein Sohn hat auch sein YouTube Kanal gestartet, ist stolz wie Bolle.

Ja und er brauchte auch meine Hilfe. Da hast du recht. Es ist wirklich so, das stimmt. Mein Sohn. Mein großer Sohn sagte das auch. Der ist jetzt zehnte Klasse. Er sagt ja, die haben zwar alle das Handy, aber die allerwenigsten nutzen mehr als 3-4 Apps. Und die noch immer auf ihren, genau auf ihren ganz eingefahrenen Pfaden. So und was die YouTuber in der Altersgruppe machen. Also ich sag jetzt mal bis 25 ist irgendwie ein bisschen pauschal, aber ist ja viel, dass Sie über die Gadgets und Tools sprechen, die Sie da so haben. 

Also mein Sohn spricht über seine Spielzeugpistolen, weil ist ja egal. Also er hat da total Spaß dran. Er lernt schneiden mit Canva und ist ist nicht so alles gut. Aber was wir einbringen können ist ja, dass wenn wir jetzt zurück gucken in die alten Zeiten, das, was man so Weisheit nennt, na Gesetz halt, bisschen Gelassenheit auch ausleben, dass einem wie Schicksalsschläge Krisen widerfahren können.

Und man steht wieder auf. Ja, dass man mit seinem Leben besser vorankommt, wenn man sein Gehirn ein bisschen unter Kontrolle kriegt. Also was jetzt Dopamin Sucht angeht. Und so weiter. Wir haben eine Weisheit, die die Welt braucht, zwar richtig schön philosophiert deswegen.

Birgit

Und auch einen anderen Blickwinkel. Weil also ich mein ich mache viel mit Videos, ich könnte ticktock machen.

Mach es noch nicht. Ich denke was, was es auch wertvoll macht ist, wenn ich jetzt bei der Zielgruppe 20-jährige und du du sagst, du könntest du Kunden gewinnen, die möchten vielleicht auch in diesem Bereich 20-jährige Kunden werden. Dann machst du ja ganz andere Art von Videos.

speaker 0

Ja, das stimmt.

Birgit

Also ich denke, ich krieg auch meine passenden Kunden, weil ich meine, wie? Genauso mach, wie ich es machen will. Also ich tanz jetzt nicht in meinen Videos.

Marit

Schade eigentlich.

Birgit

Ich könnte mir das ja mal machen. Aber du kannst ja jede Plattform, auch ich sage mal den eigenen Persönlichkeitswerten Ansätzen anpassen.

Dass da gerade bei jedem Thema. Beim Diät ist es anders. Ob du mit 20 abnimmst oder mit 50 plus oder 40 plus.

Auch bei Online-Kurs ist es anders. Ob du, ob du dich so gestalten wie vielleicht nur mobile first oder ältere Zielgruppe hast. Und deshalb finde ich so wertvoll, dass diese unterschiedliche Altersgruppen sowohl als Kunden, aber auch als Anbieter vorhanden sind, weil der Blick ein anderer ist. 

Marit

Das stimmt genau. Also das unterschreibe ich auch. Deswegen wir einigen uns mal auf das Fazit. Also auch wenn die Zweifel da sind wir, wir, wir werden gebraucht. Darauf kann man das echt mal so zurück zurück bringen. Auf den Punkt bringen. Und was du am Anfang sagtest so, es braucht eben die Bereitschaft zu lernen. Ich meine, das haben die Jungen auch. Das haben wir festgestellt. 

Es braucht den Spaß da dran und der Spaß kommt aber tatsächlich auch manchmal, wenn wir uns erlauben, einfach mal loszulegen, ohne dass wir gleich ein Ergebnis erwarten. Ich glaube, womit sich viele dann auch ausbremsen, die natürlich die alte Schule durchlaufen haben, im Sinne von unser Studium damals, unsere Ausbildung. Immer wenn wir was gemacht haben, musste ein Ergebnis bei rauskommen, eine Note irgendwie, weil Papa im Job oder was auch immer. Und das ist die große, große Freiheit, was viele erst nach einer Weile begreifen in diesem Online Business. Es muss nicht immer ein vernünftiges Ergebnis rauskommen, es landet ganz viel auf der virtuellen Festplatte Tonne. Und das ist in Ordnung. Und genauso gesagt hast du ja eben auch schon unperfekte Videos oder Webinare, die mal nicht laufen oder irgendwas richtig bastel oder so was. Die sind auch wichtig, denn sonst, ja, wie soll ich das sagen? Sind ja wieder so viele Leute. Werden wieder so viele Leute in ihren Selbstzweifeln bestätigt? Ne, guck mal, die macht das so perfekt und ich war es für mich immer. Das heißt, wenn wir alten Hasen auch mal Fehler machen. Stoßen wir damit eigentlich eine Welle an? Mutlos wird so eine kleine. Aber wir stoßen jedes Mal eine Welle los, mit der wir Mut machen, während wir, wenn wir versuchen zu perfekt zu sein, eigentlich genau das Gegenteil erreichen. Nämlich so eine Distanzierung. Und die Leute finden das vielleicht gut, was wir machen, aber sie fühlen sich von uns nicht persönlich angezogen. Deswegen, das ist auch noch mal so ein Plädoyer fürs Probieren, Rumspielen, das schon gesagt hat als Motto und unperfekt sein und auch dazu stehen, das ruhig auch zum Thema zu machen. Warum nicht?

Birgit

Ja, und die sich. Also du hast einen ganz wichtigen Punkt angesprochen und sich nicht vergleichen. Also ich rate ja am Anfang auch oft dazu, dass man sich wie ein bisschen vergräbt und nicht links und nicht rechts schaut. Weil mir geht es auch so, dass ich, wenn ich mich schlecht fühlen will, dann schaue ich mir große, erfolgreiche YouTuber oder oder online Menschen an und dann schaue ich mir meine Videos an und denke immer Birgit, was machst du da überhaupt? Glaubst du wirklich das von mir?

Also dass dieses Vergleichen. Also wenn du dir ein Video anschaust, das ich vor sechs Jahren gemacht habe und alles, was ich jetzt mache, das ist. Wenn du dich vergleichst im Vergleich, die ich mit dir selbst vergleiche, in dem Fortschritt, den du gemacht hast. Denn jetzt gerade beim Thema Videos ist es auch so Meine Meinung ist ja, dass das auch gar nicht perfekt sein muss, weil ich bin ja kein Hollywood Regisseurin oder Drehbuchautorin oder ich weiß ja gar nicht Videoproduktion. Die Masse der Menschen zeigt, wie sie perfekte Videos machen, sondern mir geht es ja darum, dass ich Expertinnen dabei unterstützt, dass sie über das Medium Video ihre Persönlichkeit und ihr Know how transportieren.

Glaube, das ist einfach auch so die Hemmschwelle, die ja dann viele haben, egal ob es jetzt um einen Online-Kurs geht oder um das Thema Video. Du musst dir ganz klar machen Für was stehst du? Ja, und dann auch zu sagen Mein Weg wird beim Gehen entstehen und am Anfang wird es vielleicht noch so aussehen und später im Video so aus. Und dann in zwei Jahren werden sie vielleicht so aussehen? Genau. Es ist auch nicht so wichtig wie es aussieht, sondern ehrlich gesagt, es gibt super erfolgreiche YouTube Kanäle zum Beispiel, da sitzt nur eine Person von schwarzen Hintergrund. Nicht einmal der Bildausschnitt passt richtig. Die Person redet eineinhalb Stunden ohne Einblendungen und hat trotzdem über 1 Million Abos, weil das was die Person redet so intensiv und das du so viel mitnehmen kann.

Also ja, wirklich. Auf das, auf das, auf das konzentrieren, was man den Leuten mitgeben möchte. Und dadurch dann jetzt, da habe ich mich in Rage geredet, weil mir das so wichtig ist.

Marit

Ja, aber da sind wir ja wieder bei diesem, was ich sagte, bei uns kommt das auch von innen. Also wir haben einfach die Verbindung nach innen schon da, dass eben dieses vergleichen. Und so weiter. Ja, von innen kommt, diese Stärke von innen kommt so also ja, das ist in Ordnung, dass du dich in Rage rede. Es ist wichtig. 

Es ist wichtig, dass da die Oberfläche, dass Schein ist das eine und das andere ist eben die Botschaft selbst. Und da steckt eben die eigentliche Magie, sage ich mal, in dem Moment, wo jemand vor schwarzem Hintergrund und perfekt usw wirklich Dinge anspricht, die relevant sind, also auch gut für die entsprechende Zielgruppe halt. Na ja, das gefällt nicht jedem. Und das ist ja das, wovor sich ja viele fürchten zu sagen, ja, manche werden das nicht mögen. Ja, aber so ist es.

Ja, jeder findet seinen passenden Code, seinen passenden Berater, der jetzt gerade wichtig ist und der jetzt hilfreich ist. Und vielleicht in einem Jahr ist es jemand anderes.

Marit

Ja, genau. Und da hatten wir doch gestern das schöne Bild im Mastermind-Call von einer Teilnehmerin. Sie sagte, wenn man auf die Bühne geht als Schauspieler, dann guckt man ja auch nicht in die Runde. Sind jetzt alle zufrieden? Aber das Licht ist so eingerichtet. Ja, man ist gut vorbereitet, man weiß, was zu sagen ist. Und in dem Fall ist es auswendig gelernt. Das machen wir jetzt nicht. Aber es ist egal. Natürlich ist es blöd. Man will jetzt nicht ausgebuht und mit faulen Eiern beworfen werden. Hat man es richtig falsch gemacht? 

Aber beim Schauspiel ist es auch so, da sitzen auch Publikum, die icht alles toll finden und es muss aufhören. Was will er denn jetzt und später? Vielleicht erst den Draht kriegen? Das Bild finde ich total schön. Ist dann die Bühne und da dürfen wir dann bei uns bleiben. Ich merke immer mehr, dass dieser Satz bei uns bleiben, bei mir bleiben, dass das so ein bisschen die Kern, der Kern meiner Arbeit ist.

Wobei ich den Leuten hilft, bei sich zu bleiben. Wobei du auch den Leuten, die jetzt genau mit dem, was du gerade in Rage von dir gibst, bei sich bleiben. Und zum Thema Vergleichen noch ein Gedanke und zwei Gedanken sind es eigentlich. Das eine ist, dass ich mich natürlich am besten möglichst nicht vergleiche mit denen, die schon mal weiter sind, vielleicht auch deutlich mehr Zeit und Geld investiert haben. 

Also auch das Ich darf nicht die Oberfläche von einem mit meinem Dashboard, also mit meinem Setting vergleichen. Das ist immer schon mal schwierig. Es lässt sich gar nicht so leicht vergleichen. Dann, liebe Birgit, ich kenne dieses Gefühl. Es sind ja mittlerweile einige, die zeitgleich mit uns gestartet haben. Finanziell gesehen erfolgreicher. Auch das löst immer mal bei mir eher diesen Mache. Du bist auch ein bisschen loser an Gefühl aus, komme davon aber mittlerweile viel besser wieder weg, weil ich mich wieder besinne auf das, was mir eigentlich wichtig ist im Leben.

Und das ist ja letztlich ein Gefühl von innerem Frieden. Verbundenheit, ja, mir selbst den Spiegel gucken können, weil das, was ich tue, echt ist, authentisch ist, weil das genau auch die Art zu arbeiten ist, in der ich glücklich bin. Und bei mir sind es eben nun mal kleinere Gruppen und nicht diese Riesen Programme, womit man eben dann solche richtig großen Beträge verdient. Und dann ist wieder in Ordnung. Dann guck ich draußen irgendwie die Blume an und seh die Biene und denkt Ja, komm, das ist alles nicht wichtig. 

Deswegen also das sind zwei Gedanken. Das eine ist, vergleiche ich nicht mit Leuten, die schon weiter sind, die mehr investiert haben, die ihren Preis bezahlt haben. Und manchmal ist es glaube ich auch ehrlich gesagt das der Preis ist, dass das Unterbewusste sehr wohl weiß, dass manche Methoden vielleicht nicht so toll sind. Das ist noch mal so ein Gedanke, also dass ich glaube, dass schon einige, die relativ manipulative Techniken benutzen zum Verkaufen und vielleicht Produkte anbieten, die, wo sie schon wissen, nicht kann eigentlich die Leistung, so wie ich sie verspreche, gar nicht in dem Maße halten.

Ich will da jetzt um Gottes Willen mit dem Finger auf jemanden deute. Ich glaube, dass das unbewusst auch wirkt. Dieses Gefühl ich liefere, ich liefere, ich selber, das ist egal. Das ist nur meine Vermutung hier, von mir aus. Das ist das eine. 

Und das andere ist eben beim Vergleichen immer wieder in sich selbst zurückkehren und mir sagen Was ist mir eigentlich wichtig und bin ich zufrieden mit meiner Art? Verbindest du, was du meintest? Du hast es ja vergraben? Bei mir sind es eher Scheuklappen, das Prinzip eher Scheuklappen, weil ich hab mich ja nicht, ich gehe ja raus. Aber meine Community im Ziel und meine Kollegen, die ich schätze. Aber ich habe Scheuklappen auf, gucke mir nicht an, was andere machen, die möglicherweise erfolgreicher sind. Und dann sind wir wieder beim anfangs Thema, dass die Verbindung zu Gleichgesinnten einfach total hilft. Genau so wie wir jetzt. Ja, das gibt einem einfach ein gutes Gefühl.

Birgit

Und ich glaube aber, das ist dann wahrscheinlich eine eigene Diskussion. Ich glaube, man darf auch immer sehr klar schauen, welche Prozesse, welche welches Vorgehen wir jetzt gerade von jugendlichen Gurus vorgelebt und wo sich das wirklich so machen. Ja, kann ich das nicht einfach anders machen? Es gibt ja so viele Wege und dass da ist es mir auch einfach wichtig.

Überlegen, auf das Bauchgefühl zu hören und zu schauen okay, möchte ich das so machen oder so, wie du gesagt hast?

Es ist was anderes und oder vielleicht mir einfach die guten Sachen wirklich abzuschauen und daraus zu lernen.

Das für mich zu übertragen. So eine Art Transfer. Ja.

Das, was wirklich wichtig ist. Ich finde, es ist grundsätzlich ist alles nicht sehr komplex.

Es ist ein Produkt, das eine das Problem löst. Ja, und du brauchst eine Community, die dieses Problem hat. Und du solltest dann Spaß daran haben, in diesen Austausch zu sein. Da Inhalte dafür diese Community zu erstellen und dann wieder, wenn sie mit dir persönlich weiterarbeiten wollen, ist im Endeffekt dann natürlich der nächste Schritt ist zu sagen Ich will mehr von dir nicht nur in YouTube Video anschauen, sondern kann man nicht ein Einzelcoaching machen oder kann ich in deinen nächsten Gruppen Programm dabei sein? 

Also das heißt man muss es ja gar nicht so kompliziert machen. Und ich glaube vielleicht noch abschließend Warum wir es manchmal so kompliziert machen, ist, weil wir glauben, wir brauchen tausende Leute, die das Video anschauen oder tausende Leute, die den Kanal abonnieren oder tausende Leute auf der Liste. Und da gibt es ja, hast du auch letztens dieses Konzept dieser 1000 True Fans erwähnt.

Also es kann ja auch sein, dass du regelmäßig kleinere Sachen machst und mein YouTube Kanal ist nicht groß. Meine Aufrufe Zahlen sind auch nicht groß, aber ich gewinne regelmäßig dadurch meine Einzelcoaching Klienten.

Ja, und das sind eigentlich die wichtigen Zahlen da nicht. Genau. Video 1000 Aufrufe und 80 wie bei mir.

Ja, und auch nicht die Zahlen, sondern die Qualität passt ja auch. Na ja, ist ja auch cool, da die Spaß machen.

Ja, sondern wie ich. Ich ich will kein Influencer sein. Ich will auch kein YouTube Star sein. Werde ich auch nicht.

Aber was ich will ist Ich will die richtigen Leute ansprechen und unterstützen kann. Das ist mein Geschäftsmodell. Und das funktioniert auch wenn die Zahlen nach außen hin vielleicht nicht so aussehen. Aber die Zahlen, die für mich wichtig sind, nämlich ob ich Kunden erreiche, damit die und das möchte ich auch noch einmal unserer Community, die jetzt zuhört, mitgeben. 

Nicht von diesen Riesen Zahlen täuschen zu lassen. Ihr könnt auch tausende Aufrufe haben. Ich brauche nur eine Werbung drauf schalten, dann habe ich bestimmte Namen. Aber mir geht es halt nicht. Vielleicht sollten. Man manchmal mehr darauf achten, wie das nach außen alles wirkt? Zu einem gewissen Teil ja. Aber ich finde, man sollte das einfach echt machen und dadurch Mut machen, dass man einfach auch mit einem kleinen YouTube Kanal Kundengewinnung.

Marit

Ja oder auch mit einer kleineren Liste. Also meine Liste zum Beispiel ist ja jetzt seit Jahren nicht gewachsen, sondern, sondern schrumpft eher wieder so ein bisschen. Unter anderem auch, weil ich den ein oder anderen auch tatsächlich ausgelöscht habe, weil er total inaktiv war. Aber aus diesen 2000 Leuten, die mir da noch folgen, habe ich meinen Club gefüllt und auch regelmäßig meine Workshops usw. Also das muss tatsächlich kein also die Zahl ist nicht alles, das hatten wir ja von an anderer Stelle schon. Genau das heißt auch jetzt im Sinne von genau Webinar Und so weiter. Also der Zug ist definitiv nicht abgefahren.

Das glaube ich auch. Also wenn man in die Zukunft guckt. Ich meine, wenn wir jetzt mal optimistisch davon ausgehen, dass irgendwann ein Spacken auch einen roten Knopf drückt und wirklich die Zivilisation komplett dahin geht, sondern wir davon ausgeht das weiter Strom und Internet fließt. Ja, davon gehen wir jetzt mal aus. 

Optimistisch wie wir sind, dann wird online arbeiten Online-Unterstützung Online-Dienstleistungen ein Markt sein, der immer weiter expandiert. Das wird immer selbstverständlicher, es wird immer normaler für immer mehr Zielgruppen. Wie gesagt sie jetzt Meine Mutter ist nicht mehr im Internet mittlerweile und deswegen, da ist der Zug abgefahren. Es gab jetzt eine Verzerrung, meine ich. Das hatten wir vorhin besprochen durch die Pandemie. Dadurch ist viel Online-Zwang gewesen, jetzt im Moment zumindest pro Jahr. 2022 sind viele so Asche wieder raus und live Events. Und so weiter und dann pendelt es sich von da wieder auf einem normalen Level ein. 

Das ist meine Meinung. Also auch trotz Inflation und Trotz natürlich halten die Leute ihr Geld zusammen. Sie geben nicht mehr einfach so 79 € für ein kleines Produkt aus. Aber qualitativ hochwertige Unterstützung, Communities, persönliche Entwicklung dafür zahlen die Menschen weiterhin. 

Und das ist gut so, denn als Menschheit wollen wir ja auch revolutionieren, weiterkommen, unser Bewusstsein entwickeln. Und so weiter. Und dabei helfen wir mit unseren Produkten. Na, das ist doch ein schönes Fazit. Ja, wir werden gebraucht und es ist nicht zu spät. Möglicherweise ist es etwas langsamer, als du gedacht hast, aber das war auch schon vor sechs Jahren. Es war immer schon so, dass immer alles länger dauert als gedacht, kurz darauf einige Jahre. Länger dauert und manchmal auch schneller geht, als man denkt.

Birgit

Gemeinsam geht es einfach so viel einfacher.

Einfach dran zu bleiben, die Motivation hoch zu halten und auch bei Fragen jederzeit jemanden zu haben, der wo man sich austauschen kann. Und das so die Qualitäten, die halt einfach online auch wirklich gut funktionieren, weil es einfach sehr schnell und ich muss nicht irgendwo hinfahren. Ich kann ja mal eine Frage stellen.

Marit

Und es ist so prozesshaft auch so die Seminare von früher, die waren so Ich fahr dahin und ich muss ganz, ganz, ganz, ganz doll aufpassen und dann muss ich das umsetzen. Und das Prozesshafte, das liebe ich daran ja so, dass man, was wir eben lange Zeit mit unseren Kunden in Kontakt bleiben.

Birgit

Und es ist ein Sowohl als auch. Also ich werde wahrscheinlich auch, weil ich ja jetzt wieder im Büro in Wien habe, auch offline wieder Sachen machen und ich denke, es ist ist es. Die Ziele sind für offline anders als für online. Oder sie können sich ergänzen, sie ergänzen sich. Ja, ich glaube, da kann man diesen ganzen Lernprozess online ganz neu denken. Aber das ist wieder ein anderes, das Ist wieder ein anderes 

Marit

Thema. Vielleicht heißt es auch in ein paar Jahren gar nicht mehr online, weil es irgendwie so ins Leben integriert ist, weil man hat das ja mal irgendwann eingeführt, um es abzugrenzen von dem, was im realen Leben so stattfindet. Aber du und ich, wir wissen, das reale Leben findet auch online statt. Na ja, ach, das war ein großartiges Gespräch. Ich danke dir ganz herzlich.

Ich habe ja 2022 ein Lern- und Experimentierjahr mir gegönnt. Was bedeutet das? Ich möchte einfach noch näher dran sein und immer wieder erforschen: Was wollen, was will meine Community, was braucht sie wirklich? Und da bin ich natürlich in diesem Rahmen Video Content Erstellung drin. Das fasziniert mich einfach. Das finde ich toll. Kombiniert mit dem Thema auch ‚Wie kann ich mich selbst auch gut sehen? Also wirklich dieses sich auch aushalten können vor einer Kamera. Das Bild von sich zu sehen, das Audio, die die Stimme zu hören. Also ich finde, das ist ja Persönlichkeitsentwicklung pur.

Ja, absolut.

Das ist so mein mein Schwerpunkt momentan, diese Dinge zu verknüpfen, einfach, einfach Video Content zu erstellen und gleichzeitig persönlich daran zu wachsen und im Tun besser zu werden. Also besser im Sinne von, dass man selbst das Gefühl hat, man wächst daran. Also es geht einen Schritt vorwärts.

Ach, cool, Spannend, auch, dass du das so aussprichst, da das Video wirklich Selbstentwicklung ist. Ich sage das ja auch immer. Na, ich liebe ja am meisten den Prozess zum eigenen Online-Kurs, weil genau das passiert da nämlich. Ich wage mich aus meiner Komfortzone, ich trau mich, meine Stimme zu erheben. Im wahrsten Sinne des Wortes, aber auch im übertragenen Sinne. Dass meine Botschaften nach draußen gehen müssen, damit ich gesehen werde. Damit auch klar wird Wen will ich als Teilnehmer anziehen? Deswegen Ich finde auch, dass es eigentlich jetzt nach den mehreren Jahren wir sind ja beide schon mehrere Jahre im Online Business. Für mich so die Quintessenz spannend, ist eigentlich der Weg, nicht unbedingt das Ergebnis.

Vorrangig und spannend ist auch, den Weg weiterzugehen, auch wenn man dann Zweifel bekommt. Das ist so ein Knackpunkt. Ich bin ja vor sechs Jahren gestartet. Du kannst dich sicher noch gut erinnern. Ich hatte ja zwei Webseiten, die eine war und die andere Umsetzung stark. Das waren immer so meine zwei Hauptthemen. Ja und spannend ist es einfach. Und da gibt es, da ist diese Verbindung auch zwischen Online-Kurs und Online Video erstellen.

Wir haben uns dieses. Darf ich das jetzt wirklich? Kann ich das? Bin ich gut genug? Dieses Video jetzt veröffentlichen. Kann ich jetzt launchen? Diesen Online-Kurs, oder? Ja. Also, was denken die Leute, wenn sie einen Kurs besuchen? Ja, ich glaube, da gibt es ganz, ganz viele Parallelen. Und das ist auch so ein Thema. Ja, weil grundsätzlich ist es ja nicht so schwer, ein Video zu erstellen oder einen Online-Kurs zu machen. Natürlich die, die, die im Detail liegt, natürlich dann wieder.

Na ja.

Aber oft bremsen wir uns einfach selber aus, weil wir viel zu viele Zweifel haben.

Ja, also da sprechen wir auch von uns selbst. Ja, genau. Ja. Wer kam jetzt neulich im Gespräch auf das Thema? Ist es zu spät für Online-Kurs auf mehreren Ebenen oder vielleicht auch ist die Zeit im Moment gerade nicht so günstig? Also wir hatten uns ja so zum Start in den Club darüber ausgetauscht, was ist gerade so die Qualität der Zeit? Und haben uns dann verabredet, darüber zu sprechen. Corona war ja für die Menschen Online Zwang für viele. Ich habe ja die These, dass im Moment so eine gewisse Online Müdigkeit auch vorherrscht. Also nicht vielleicht bei denen, die sowieso das als Job haben wie wir Solopreneure, die hier eh die ganze zeit vorm computer sitzen und das vorher auch schon getan haben, sondern bei unseren Kunden und Kundinnen, also den Endverbrauchern, den Angestellten, den Müttern, den Führungskräften. Findest du das wahr oder was denkst du darüber?

Birgit

Also, ich war total überrascht, wie du gesagt hast, dass die Leute müde sind, online etwas zu machen. Nicht so wahr. Es hat sich aber viel verändert. Also haben vor zwei, drei Jahren noch gesagt, die Ich mache ein Webinar. Zu diesem Thema hatte man gleich zwei 300 Anmeldungen.

Ja.

Birgit

Natürlich ist es anders, weil die Leute natürlich müde geworden sind, sich in ein Webinar zu setzen. Aber ich glaube nicht, dass das daran liegt, dass man sich kein Webinar anschauen möchte, sondern es liegt daran, dass manche Webinare dann nicht so sind, wie die Erwartungen wären

Denn ich setz mich super gern in ein Webinar hinein, wenn ich das Gefühl habe, da kann ich was mitnehmen. Da kommt für mich auch noch ein Aspekt dazu. Man muss natürlich auch darauf achten, wie konsumieren Menschen vielleicht auch im Sommer nicht vor dem Computer setzen will. Also ich höre mir zum Beispiel viele Online-Kurs Fortbildungen, auch Webinare als Audio an. 

Ja, das mache ich auch.

Birgit

Und ich stelle das auch meinen Kursteilnehmern immer auch als Audio zur Verfügung. Auch auf meine Blogbeiträge meiner YouTube Videos kannst du die alle auf meinem Podcast anhören. Warum? Weil ich setz mich jetzt nicht vor den Computer. Natürlich. Wenn ich was zeige, dann muss man sich halt dann das Video anschauen. Aber man ist wirklich überrascht, wie viel einfach auch nur über Audio transportiert werden kann. Und ich glaube, da müssen wir auch als Online Anbieter überlegen, wie kann ich verschiedene Inhalte wirklich Konsumenten freundlich darbieten? Und dann kann man es online konsumieren und einfach konsumieren und dann stellt sich nicht diese Müdigkeit nicht mehr. Ich kenne das nur in Bezug auf. Ich muss mich jetzt von Computer Sitze aussetzen und ich muss eine Stunde ruhig sitzen und kannst reden. Und das ist ja wie in der Schule irgendwie.

Ja, ja, das stimmt. Da will man sowas auch nicht. Die. Ja, genau, da sind ja mehrere Aspekte drin in dem, was du jetzt gesagt hast. Lassen Sie uns mal so ein bisschen aufteilen. Also das eine ist ja online Müdigkeit im Sinne von Verkaufen wir, also kriegen wir unsere.

Bekommen wir da noch genug Aufmerksamkeit für das, was wir machen und kriegen wir unsere Produkte noch verkauft? Und da bekomme ich eben von vielen Kollegen, mit denen ich so spreche, mit, dass es im Moment mehr ist als sonst. 

Aber klar, es ist jetzt Frühjahr und endlich können Leute wieder raus. Dann kommt die Krise noch hinzu, die will, das unsicher macht, was auch einfach wirklich kein so gutes Gefühl ist. Wir wissen es ja auch beide nicht. Wie ist es in fünf Jahren? Das kann man überhaupt gar nicht mehr vorausplanen oder vorhersehen. Das ist das eine. 

Also unser Marketing als so viele Unternehmer, die sich jetzt an mehr oder weniger Endverbraucher richten und die das Thema Wie mache ich meine Kurse, meine Angebote so, dass sie gut konsumierbar sind, auch wie du sagst, jetzt für verschiedene Typen, für verschiedene Situationen. 

Also das sind so zwei verschiedene Aspekte, finde ich. Und ja, was das, was diese Aufmerksamkeitsökonomie angeht, da hatten wir jetzt eben auch drüber gesprochen, dass wir beide eigentlich die Pandemie oder die Pandemie haben wir eigentlich nicht so richtig genutzt. Also da ist ja ein unglaublicher Schub an Interesse gekommen. Zum Thema Zoom, Das ist ja durchaus auch mit ein Thema zum Thema Videos drehen, weil auf einmal Leute Videos drehen mussten, die das nie gemacht haben, wie zum Beispiel Lehrer oder Führungskräfte für ihre Leute oder so was. 

Und auf den Zug sind wir ja beide nicht aufgesprungen. Ja, wir haben beide schulpflichtige Kinder. Ich kam aus meinem Sabbatjahr. Und so weiter. Empfindest du da so eine gewisse Reue? Hast du jetzt eher so einen Aufschub nach dem Motto okay, jetzt ist es auch gut, ich bin einfach wieder im Flow. Wie stehst du dazu?

Birgit:

Also ich sage immer, der Weg entsteht beim Gehen und das Gras wächst nicht schneller, wenn du dran zupft. Ich habe einfach, Ich habe nicht den Bedarf richtig erkannt. Nur zu dem Zeitpunkt, wo die Pandemie losgegangen ist, war auch noch mein Fokus Thema Live-Videos und das war ja. Das ist ja ein super nischiges Thema, das schon, wenn du im Online Business schon drinnen bist, dass du das dann zusätzlich brauchst um halt Launch ist zu begleiten etc.. Und das ist natürlich ein Thema, das jetzt nicht so einfach auch in der Pandemie an Neueinsteiger zu verkaufen.

Ist, weil der Bedarf war ja eher für ja, wie mache ich jetzt da online Meetings und diese Dinge? Und das habe ich zum Teil also nicht angeboten. Das habe ich einfach nicht angeboten.

Was, wenn ich was daraus lernen möchte? Ist einfach und das mache ich ja auch gerade jetzt, mich wieder zurückzunehmen und genau zu beobachten, auch auf mein YouTube Kanal zu experimentieren mit verschiedenen Themen. Ja, das was kommt dann an? Wer reagiert auf was und wie entwickelt sich das?

Und das ist ja glaube ich, dann die wirklich wichtige unternehmerische Fähigkeit, sich auf veränderte Marktbedingungen anzupassen. Und dann das das eigene Wissen, die Erfahrung zu schauen okay, wo könnte ich mich jetzt hin entwickeln, dass das einfach auch wieder dem jetzigen Ansprüchen genügt? Immer weniger Geld, da ist auch weniger Zeit. Da ist. Was sind die Themen, die ich abdecken kann, die trotzdem noch extrem wichtig sind und wo die Leute trotzdem auch noch Geld ausgeben dafür?

speaker 0

Ja, ja, ja, das ist super wichtig, der Gedanke, da auch zu experimentieren und offen zu bleiben für das, was da passiert. Bei mir war es ja so Ich habe ja die Pandemie quasi, wenn du so willst, verschlafen, weil ich zu dem Zeitpunkt einfach wirklich in meinem familiären Umfeld war und wir einfach, als wir von der Weltreise kam, da war man ja schon mitten in der Pandemie, irgendwie hier mit uns zu tun hatten, mit Haus und Lokal und so, weil ich hatte überhaupt gar keine Lust, irgendwie in diesem Spiel mitzumischen, außer eben so die Basics aufrecht zu halten. Und was ich jetzt eben festgestellt habe oder so im Rückblick, ist, dass ich auf einmal sozusagen jetzt bei meinem Rückkehr so eine völlig veränderten Rahmenbedingungen vorfinde, weil ich eben diesen schrittweisen Prozess so ein bisschen nicht im Business verbracht habe. Und da sind wir wieder bei diesem Punkt, dass der Markt jetzt voller ist, größer geworden ist.

Er ist quasi explodiert, ist so ein doofes Wort, das klingt so bedrohlich, aber er ist eben sehr viel größer geworden durch die Gewöhnung der Leute an Online. Also selbst meine Mutter sagte, sie ist ja jetzt mittlerweile gewohnt über Videokonferenzen, sie war ja vorher vorher nie gemacht. Warum auch? Sie guckt sich mittlerweile YouTube Videos an und so weiter. Das ist das eine. Also der Markt für unsere Angebote ist viel, viel größer und gleichzeitig gibt es aber natürlich viel, viel mehr Anbieter. 

Also als ich wiederkam, gab es auf einmal x Experten für alle Kurse und Online Trainings und Workshops. Und so weiter. Und auch die Begriffe waberten auf einmal so wild im Raum, dass ich das Gefühl hatte Okay, ich muss eigentlich erst mal wieder sortieren. Leute meinen mit einem Online-Kurs eigentlich ein ins Netz gebrachtes Seminar. Also was bisher Präsenz war, ist jetzt irgendwie an einem Tag und das ist dann ein Online-Kurs, weil die Unis haben ja auch, also die bieten ja, haben ja ein Kurssystem, das heißt, wenn diese Vorlesungen online stattfinden, war das ein Online-Kurs.

So, also auf einmal stellte ich auch fest, okay, mein Begriff, mit dem ich eigentlich hantiere, wird bei den Leuten unschärfer, war vorher nicht so stark der Fall. Total spannend, das zu beobachten und zu merken. Okay, was ist denn jetzt genau wie du sagst, der Part, der noch gebraucht wird und der auch die Zeit überdauern wird. Und bei mir ist das ja die Erkenntnis Was die Zeit überdauern wird, sind die Communities, die entstehen in unseren Kursen. Du hast ja auch immer so starke Gruppen, wo Menschen sich gegenseitig bestärken, wo ja wirklich sich die Komfortzone weitet. Und zwar in einem geschützten Raum, in einem Online Raum. Und das ist das, wo ich merke, da schlägt mein Herz für na klar, ich Mag auch nach wie vor gerne Inhalte gliedern und Leuten dabei helfen. Und ja, ich merke auch nach wie vor Mut zu sprechen. Vielleicht erst mal Videos wegzulassen, wenn es so weit ist, mache ich nach wie vor gern.

Aber ich merke oder ich musste, durfte, merke, ich durfte mich neu ausrichten, was meine Rolle ist. So wie du auch gesagt, meine Rolle ist eigentlich größer. Sie ist nicht mehr dieses niedrige Ich zeige wir, sondern wir werden auch stärker zu. Führungspersonen, wenn du so willst, für unsere Community. Das waren so meine Erkenntnisse. Also ganz spannend. Jetzt aber gerne noch mal zurück, weil das passt ja zu unserer Ausgangsfrage Ist es zu spät? 

Jetzt haben wir festgestellt Okay, der Markt ist voller. Du sagtest gerade selber, es klappt nicht mehr so mit der Reichweite, mit der Aufmerksamkeit. Jetzt machen sich Leute, die warum auch immer den Sprung noch nicht geschafft haben und meinen, irgendwie sichtbar zu sein, Videos zu machen, Online-Kurs anzubieten, Webinare anzubieten – tatsächlich die Gedanken. Lohnt es sich überhaupt noch? 

Na, da sind wir ja eigentlich bei dem Kern, über das wir sprechen wollten. Lohnt sich das noch? Ist der Zug nicht abgefahren? Schaffe ich in diesem überfüllten Markt überhaupt, mich sichtbar zu machen, um dann eben Produkte verkaufen zu können? Und so weiter.

Lass uns darüber ein bisschen philosophieren. Was sind deine Gedanken dazu oder Botschaften?

Birgit

Eine kleine Anekdote dazu Ich bin 2016 in den Onlinebereich eingestiegen und ich habe grundsätzlich immer so die Einstellung Das geht alles ganz easy cheesy. Und damals hieß es schon Facebook ist tot.

Ja.

Und ich wusste das aber nicht, dass Facebook tot ist, weil ich war ja noch ein Neuling.

Und ich hatte große Erfolge mit Facebook. Und ich glaube, dass diese Geschichte schon auch zeigt, dass ich ja, natürlich, es gibt in jedem Markt, es ist ja auch ein gutes Zeichen, wenn, wenn viele Anbieter sind, dann heißt es ja auch, wenn sich die länger halten, dass es eine Nachfrage gibt.

Ja, das glaube ich auch.

Birgit

Ich glaube auch, dass sich der Markt wieder bereinigen wird, dass manche, die jetzt sehr stark online sind, dann wieder auch in den offline Bereich gehen und dass sich das vermischen wird. Und dann gibt es ja auch diesen Spruch Wir werden ja online für die Sichtbarkeit ja auch sozusagen.

Das gehört ja viel dazu dann heute nicht nur dazu, dass du einfach a regelmäßig, also gut Sachen lieferst. Es ist ja auch dieses Regelmäßige, dieses Dranbleiben, dieses Kontinuierliche, ja, und da muss man ehrlich sagen, das schaffen auch nicht so viele. Insofern habe ich da immer vor vor dem Mitbewerb nicht so ein Ding, weil die manche verschwinden halt einfach wieder.

Schon. Es ist einfach nicht so leicht, wie es immer verkauft wird.

Marit

Ja, das war aber damals schon so, also. Ja, genau.

Birgit

Und wenn du das nicht weißt, dass das jetzt mehr sind als vor sechs Jahren, dann gehst du rein. Und ich sage meinen Kunden immer Wenn du es schaffst, mit deinem Wissen deine Erfahrung, deine Persönlichkeit zu verknüpfen, dann. Ich meine, sieh mal ehrlich, wie viele Diäten gibt es? Wie viele Fitnessstudios gibt es? Wie viele? Also, wenn du ein Thema hast, du eine Zielgruppe hast, die wirklich ein Problem hat.

Und dass du denen auch wirklich helfen kannst. Dann glaube ich, hast du auch jetzt kein Problem mit deinem Businessmodell.

Marit

Ja, ich glaube das auch. Also die die Sehnsucht nach Tiefe ist. Ja nach wie und nach persönlichen Verbindungen ist ja weiterhin da. Das ist ja ein universelles Bedürfnis der Menschen, was ja immer stärker auch sich online verlagert, also immer stärker online gesucht wird. Kann man bedenklich finden oder nicht. 

Aber das ist so Wir hatten auch neulich bei uns im Talk im Club so ein bisschen das Thema Einsamkeit, das einfach auch durch die Pandemie vielleicht nochmal verstärkt das Thema Einsamkeit ein Thema ist. Menschen möchten sich verbinden mit Menschen. Das ist genau das, was du gerade gesagt hast. 

Also was früher gut ging, ist, dass man, ich sag mal so 0815, also früher war ich vor acht Jahren 0815 Texte gebaut hast, die wurden in Google gut gefunden. Konntest du darüber tatsächlich Online-Kurs verkaufen? Das hat mal funktioniert. Als ich so anfing, habe ich ja die Online Marketer beobachtet und die haben so ein bisschen diese Strategie propagiert und sie haben Beispiele gezeigt.

Ich hab mir die Beispiele angeguckt und ja tatsächlich erstattet. Das kurze Gedöns über Dating. Und dann war da irgendwie so ein kleiner, selbst ein Kurs angeboten für weiß ich nicht. Heute nur 539 statt. Und so weit es hat geklappt. Das ist nicht mehr. Das glaube ich auch. Wir brauchen stärker denn je diesen Gedanken. Ich mit meinen Ecken und Kanten, mit meiner möglicherweise unbequemen Meinung, mit meiner Secrets. So was wie Monika Birkner so schön sagt 

Ich stell mich wirklich hin und bin präsent. Ich bin da, ich bin echt und spreche zu meinem Thema. Und ich glaube auch, das dauert etwas länger als möglicherweise noch vor, wie gesagt, etlichen Jahren. Und was ich auch glaube, es ist wieder so eine These, die ich in Raum werf. Dieses nebenbei mal eben das klappt nicht mehr. Also das ist tatsächlich so eine Selbstständigkeit wie andere Selbstständigkeit auch. Die brauchen Durchhaltevermögen. Sie brauchen mindestens ein, zwei Jahre Übergangszeit.

Ist ja etwas, das gerade jetzt auch in diesem Hype der Pandemie noch mal wieder stärker hochgekommen ist. Dieses Du kannst schnell und einfach nur na ging ja vielleicht auch kurzfristig so manchen, weil eben offline Pilates Kurse ausgefallen sind, weil Offline Gesangs Kurse. Natürlich haben die ihre Kunden mitnehmen können online und hatten dann das Gefühl so Hey, das kann ich auch größer machen. Das dazwischen aber noch mal ein zwei Jahre ja eben werden liegen. Hat ihnen ja keiner gesagt. Bzw logischerweise ohne jemanden anklagen. So fehlt dieser Weitblick. 

Weil man kennt das Business eben nicht so und hat jetzt gedacht okay, jetzt wegen Pandemie müssen alle auch leiden und das ist eben auch nicht was man einfach so glaube macht. Nebenbei einfach noch ein Online-Kurs oder auch nebenbei ein YouTube Kanal. Ich glaube, dass es stärker denn je wichtig ist, das wirklich als Business zu begreifen, was man mit allem was dazugehört, inklusive dem Gedanken, auch einen Kredit zu haben oder aufzunehmen im Sinne von Ich nutze eine andere Einnahmequelle als Quersubventionierung für diese Übergangsphase.

Oder Ich nehme mir tatsächlich sogar auch Kredit für bestimmte Ausgaben oder wenn es nur ist, für meine ausbleibenden Einnahmen. Das ist so ein Bewusstsein, das wird fast überhaupt gar nicht geschaffen. Beobachte das aber immer wieder, dass es einfach auch ein bisschen Geld braucht, um diese Phase zu überbrücken.

Birgit

Das habe ich auch. Vielleicht kannst du dich erinnern an ein Video, inspiriert durch eine Diskussion zwischen uns? Ja, habe ich so spontan ein ironisches Video gemacht wie Du musst nur Schritt 12345 machen, um ein 100.000 € online Business aufzubauen.

Ja.

Das ist ja etwas, was ja sehr präsent ist. Also ich bin ja damals auch sehr stark, so gut mach ich das so und so und dann klappt das schon. Und ich glaube, das haben wir ja schon mal gesagt, dass diese Leute ja relativ laut sind, die sagen, du musst ja nur ein Webinare machen und eine Landingpage und dann verkaufst du den Kurs und der Kurs muss noch nicht einmal fertig sein. Und dann hast du schon deinen ersten Mega-Launch. Und das im Prinzip stimmt das ja auch. Also, es sind ja nicht so komplexe Dinge, die man können muss.

Aber es dauert halt nur.

Birgit

Alles dauert viel länger. Da ist viel mehr Arbeit dahinter, die kommuniziert wird, weil du brauchst einfach. Die Menschen müssen sehen, dass du vielleicht schon ein, zwei Jahre regelmäßig wirklich Blogbeiträge schreibst oder einen Podcast macht. Müssen dich zu verschiedenen Themen erlebt haben. Die müssen sehen okay, das in diesem Webinar konnte ich was mitnehmen und und zwei Jahre später werden die vielleicht Kunden oder durch die Mundpropaganda, die darf man ja auch nicht vergessen, auch online sprechen die Leute wieder.

speaker 0

Ja, genau.

Birgit

Und diese Zeit, die muss man sich wirklich geben. Und da habe ich auch vor vor langer Zeit noch auf mein YouTube Kanal ein Video gemacht zum Thema Warum du nur nebenberuflich starten solltest. Ja, weil das Schlimmste von der Energie her jetzt auch vom Video zum Beispiel oder von einem Launch.

Ja, Wenn so diese Energie rüberkommt. Ich muss jetzt unbedingt erfolgreich sein, sonst habe ich kein Geld mehr. Das kommt energetisch in irgendeiner Weise rüber.

Also Kredit aufnehmen würde ich nicht. Wenn ich das Geld nicht habe, dann würde ich zuerst was ansparen.

Marit

Oder so genau. Aber das klar ist, man braucht einfach ein bisschen Kredit. Kann ja auch bedeuten, dass mir jemand ein Auto leiht oder so was.

Birgit

Immer schauen, dass man nicht mit dem Rücken zur Wand steht und sage Mein Nächster Launch muss erfolgreich sein, sonst kann ich meine Wohnung nicht mehr leisten – und das, dass du da diese Leichtigkeit, du brauchst eine gewisse Leichtigkeit in dieser Ruhe zu sein, weil was finden wir denn auch spannend beim Menschen? Warum kaufen wir bei Menschen? Warum bin ich in deinem Club? Martin Weil ich deine Strukturiertheit, deine Klarheit und deine Differenzierung Fähigkeit super schätze.

Marit

Ja, danke.

Birgit

Ich bin dort nicht. Wegen der ihn natürlich auch wegen der Inhalte und weil ich keine Ahnung habe. Einfach diesen Input dieser Begleitung aus deinem Blickwinkel zu haben. Das ist für mich der Benefit.

Wenn die wie jetzt immer wieder zu der Frage zurückkommt Lohnt es sich noch? Ja, es gibt eben Konkurrenz. Ich glaube einfach, dass sich viele Sachen lohnen, weil jeder unterschiedliche Qualitäten hineinbringt in die Betreuung seiner Kunden.

Marit

Ja, unbedingt. Also es lohnt sich. Da möchte ich auch gleich noch mal was sagen. Jetzt hatte ich aber einen Gedanken. Also erst mal danke für das Feedback. Ja, das ist genau das war der Gedanke Nachhaltigkeit. Langfristig also langfristiges Denken und Beziehungen. Und wie du sagtest, Mundpropaganda. Ich Mag das Wort Propaganda nicht aus gegebenem Anlass. Also es ist ja Weiterempfehlung. 

Und wirklich, das haben Leute, die das am Anfang stehen, nicht im Blick, dass natürlich, wenn du fundiertes Wissen lieferst, wenn du overdeliverst, in dir was, wie man so schön sagt, also mehr lieferst, als Leute beispielsweise einen kostenlosen Webinar erwarten. 

Wenn du in deinen Newslettern wirklich jedes Mal einen Mehrwert reinhaust. Und so weiter, wo wirklich Substanz drin ist, dann spricht sich das rum. Es dauert natürlich seine Zeit, aber es spricht sich rum und aktiv. 

Können wir etwas dazu machen, dass es mich aus und vernachlässigter Faktor, indem wir netzwerken. Das ist auch was, was so beim Thema Online Business irgendwie immer hinten runterfällt. Weil irgendwie ist der erste Blick immer auf die Zahlen wie viele gucken mein Video, wie viel lesen mein Blogartikel, wie viel Kommentare habe ich bei Instagram oder was auch immer? Ist ja auch wichtig. Reichweite. Ich weiß noch, wie mich am Anfang dieses Wort getriggert hatte. Ich konnte das überhaupt gar nicht hören. Das hatte so was total Unpersönliches.

Birgit

Reichweite und Sichtbarkeit.

Marit

Ja, genau. Aber letztlich geht es um Menschen. Und das bedeutet, dass ich auch proaktiv, gerade in der Anfangsphase eine ganze Zeit lang einfach netzwerke, wie ich das im normalen Job auch tue, dass ich versuche, mit dem gut zurechtzukommen, die mal kennenzulernen auf der nächsten Betriebsfeier mit weiß ich nicht, wem mal spreche. 

Und online geht das auch, nämlich indem ich Sachen von anderen kommentiere, liken, klar, aber auch teile oder diejenigen sogar mal anspreche und sagt Du, dein neuer Lust, der da, der hat mich total berührt. Da habe ich noch folgende Gedanken für. Und so weiter. Das ist für mich Netzwerken und das lohnt sich am Anfang irgendwie auch nicht richtig in Zahlen. Aber wenn wir dann so lange dabei wie wir, wenn wir jetzt in den Zeithorizont zwei, drei Jahre mal nimmt, dann lohnt es sich. Weil dann habe ich da nämlich in meinem Netzwerk, in meinem Umfeld Menschen, die mich als Person kennen und schätzen.

Und wenn ich jetzt auf die zugehe und sagt Pass auf, ich mach mir dann Webinar oder ich habe dir da ein neues Video, das liegt mir am Herzen, dass das in die Welt geht, weil es ist nicht wichtig, was da drin ist. Magst du das vielleicht mal teilen oder hast du Lust, mir mal Feedback darauf zu geben? Das ist auch so ein Faktor, der geht total unter, der hilft uns. 

Aber bei diesen Gedanken lohnt sich das noch. Denn ja, es lohnt sich, wenn ich bereit bin, eben genau wie bei einer normalen Selbstständigkeit auch am Anfang zu investieren in die Beziehung, in die Zufriedenheit meiner Kundinnen, sich total zu begeistern usw. Also meine kostenlose Webinare zum Beispiel, die bewerbe ich gar nicht groß, die füllen sich immer von alleine, weil die Leute wissen, über Marit wird nicht viel getwittert, da gibt es nicht irgendwie zehn Minuten, irgendwo 20 Minuten irgendein Fallbeispiel und dann der Verkaufspreis.

Marit

Das ist ja leider so bisschen der Klassiker geworden, sondern ich gebe da Mehrwert. Nee, nee, also so, das war der Gedanke noch. Netzwerken, Nachhaltigkeit, Beziehung und unter anderem wir, wir kennen uns jetzt sechs Jahre, sind uns immer noch treu, vernetzen uns miteinander, wenn wir jemanden kennen, der jemanden kennt, der jemanden braucht. Und wow, das macht es doch irgendwie aus. Und das schafft dann irgendwann so eine Basis. Und jetzt aber zu dem Thema Lohnt es sich noch und braucht es uns noch? 

Na ja, gerade die, die ja jetzt nicht Natives sind online. Das ist ja auch ein bisschen unsere Zielgruppe, sieht vielleicht auch ihre eigenen Kinder. Ich meine, du hast ja auch Teenager, Kinder und sie, die die jungen Leute total selbstverständlich über die ganzen Plattformen hoppeln, listen nutzen, dein Paypal Konto einrichten, dort mal eben einen Kurs aus den Rippen schneidern und verständlicherweise entsteht da was, verbraucht mich dann da und ich bin so umständlich und ich und Videos und ich kann mich gar nicht hören usw.

Lass uns doch mal ein paar Worte finden, um Mut zu machen und sogar noch einen Schritt rauszugehen und zu sagen Es braucht uns unbedingt.

Birgit

Also erstens muss ich von meinen Kindern ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. Ich hoffe, sie hören den Podcast nie.

Die brauchen mich dazu, dass sie diese Dinge machen.

Also ich finde es total schön. Also gerade mein Sohn interessiert sich auch für YouTube Videos usw. Also ich glaube wir überschätzen die Fähigkeiten. Nur weil Menschen jung sind, können sie das nicht besser machen. Aber junge Menschen glaube ich haben oder viele, die haben die Scheu einfach nicht. Die denken sich nicht Oh Gott, ich bin nicht mit dem nicht aufgewachsen oder die haben die Ausrede nicht.

Ich bin nicht mit. Ich bin auch nicht mit dem Computer aufgewachsen. Mein erster Computer, den ich hatte, da war ich 21 oder sogar noch später zur Diplomarbeit, glaube ich.

Insofern ja. Und meine Kinder, die wachsen mit Computer auf.

Aber es ist halt einfacher.

Die können das auch nicht per se, nur weil. Und ich glaube, das ist so dieser Mindset Shift den auch. Unsere Altersgruppe machen darauf. Wir dürfen lernen, mit diesem Ding umzugehen und da die Technik ja immer besser wird, wird es nur einfacher das Ganze.

Ich liebe ja die Technik und ich spiele mich da gern rum. Und ich habe dann oft Kunden, die sagen Na ja, Birgit, du weißt ja, was zu tun ist, oder Bei dir passiert das ja nichts. Stimmt ja gar nicht. Bei mir passiert auch irrsinnig viel. 

Erst gestern war man Webinar ist wieder was schief gelaufen. Es geht aber jetzt darum Wem schiebe ich jetzt die Schuld zu? Sage ich jetzt zu mir Du bist zu blöd, um ein Webinar Link zu verschicken. Lass es lieber gleich oder sag okay. Jetzt habe ich den Fehler gefunden, den ich gemacht habe und das nächste Mal mache ich ihn nicht mehr. Und eigentlich geht es eh leicht. Du musst nur das und das machen und das möchte ich ganz, ganz, ganz, ganz auch den Zuhörerinnen zu hören mitgeben. 

Man ist nie zu alt, um was Neues zu lernen. Nur man muss halt auch die Bereitschaft haben, sich anzustrengen. Weil Lernen ist halt auch anstrengend.

Marit

Ja, das stimmt, das stimmt. Was soll ich also lernen? Macht ja auch Spaß. Also ich habe am Anfang, als ich mit meinen Online-Kurs Thema startete, hatte ich ja ganz bewusst auch schon so ein bisschen die Älteren im Blick und auch eher die Frauen, weil damals, damals war der Markt von jungen, dynamischen Männern dominiert und ich wollte da einen Kontrapunkt setzen. 

Und dann kamen ganz viele Leute, die sagten Boah, ich bin in meinem Coaching, in meinem Beratungs Trainer Business an einem Punkt angelangt, wo ich nichts mehr lerne. Ja, ich mache das hier aus dem Effeff, ich leite meine Trainings und natürlich sind die immer nett, aber irgendwie will ich auch was lernen. Das heißt, das ist auch nicht nur ein Muss, sondern es möchten. Also viele möchten auch lernen. Und ja, dann ist dir das doch auch zu hart mit so einem Spassfaktor gerade, den du jetzt am Anfang eingebracht hast.

Dieses Hey, ich will einfach mal probieren und beobachten, mal eine Sache ein bisschen durchhalten, weil es gibt ja auch so viele Kanäle. Ich konzentriere mich mal auf einen Kanal, auf ein Content Format und zieh das mal eine Weile durch und beobachte und horche auch rein. Das finde ich auch ganz wichtig. 

Das ist ja etwas was, was wir gestandenen Menschen besser können als die jungen, dass wir uns mit unserem Inneren verbinden können. Also das würde ich jedenfalls jetzt mal so pauschal sagen. Also meine Jungs sind sehr auf Medien ausgerichtet mit Meditation und so weiter kann ich denen nicht kommen. Was wir wir aber jetzt als Erwachsene haben, ist ja die Verbindung zum, sondern zu einer tieferen Ebene, sag ich jetzt mal, und die würde der Welt einfach komplett fehlen, wenn wir den in ‚Jungen‘ den Markt jetzt überlassen. Also mein Sohn hat auch sein YouTube Kanal gestartet, ist stolz wie Bolle.

Ja und er brauchte auch meine Hilfe. Da hast du recht. Es ist wirklich so, das stimmt. Mein Sohn. Mein großer Sohn sagte das auch. Der ist jetzt zehnte Klasse. Er sagt ja, die haben zwar alle das Handy, aber die allerwenigsten nutzen mehr als 3-4 Apps. Und die noch immer auf ihren, genau auf ihren ganz eingefahrenen Pfaden. So und was die YouTuber in der Altersgruppe machen. Also ich sag jetzt mal bis 25 ist irgendwie ein bisschen pauschal, aber ist ja viel, dass Sie über die Gadgets und Tools sprechen, die Sie da so haben. 

Also mein Sohn spricht über seine Spielzeugpistolen, weil ist ja egal. Also er hat da total Spaß dran. Er lernt schneiden mit Canva und ist ist nicht so alles gut. Aber was wir einbringen können ist ja, dass wenn wir jetzt zurück gucken in die alten Zeiten, das, was man so Weisheit nennt, na Gesetz halt, bisschen Gelassenheit auch ausleben, dass einem wie Schicksalsschläge Krisen widerfahren können.

Und man steht wieder auf. Ja, dass man mit seinem Leben besser vorankommt, wenn man sein Gehirn ein bisschen unter Kontrolle kriegt. Also was jetzt Dopamin Sucht angeht. Und so weiter. Wir haben eine Weisheit, die die Welt braucht, zwar richtig schön philosophiert deswegen.

Birgit

Und auch einen anderen Blickwinkel. Weil also ich mein ich mache viel mit Videos, ich könnte ticktock machen.

Mach es noch nicht. Ich denke was, was es auch wertvoll macht ist, wenn ich jetzt bei der Zielgruppe 20-jährige und du du sagst, du könntest du Kunden gewinnen, die möchten vielleicht auch in diesem Bereich 20-jährige Kunden werden. Dann machst du ja ganz andere Art von Videos.

speaker 0

Ja, das stimmt.

Birgit

Also ich denke, ich krieg auch meine passenden Kunden, weil ich meine, wie? Genauso mach, wie ich es machen will. Also ich tanz jetzt nicht in meinen Videos.

Marit

Schade eigentlich.

Birgit

Ich könnte mir das ja mal machen. Aber du kannst ja jede Plattform, auch ich sage mal den eigenen Persönlichkeitswerten Ansätzen anpassen.

Dass da gerade bei jedem Thema. Beim Diät ist es anders. Ob du mit 20 abnimmst oder mit 50 plus oder 40 plus.

Auch bei Online-Kurs ist es anders. Ob du, ob du dich so gestalten wie vielleicht nur mobile first oder ältere Zielgruppe hast. Und deshalb finde ich so wertvoll, dass diese unterschiedliche Altersgruppen sowohl als Kunden, aber auch als Anbieter vorhanden sind, weil der Blick ein anderer ist. 

Marit

Das stimmt genau. Also das unterschreibe ich auch. Deswegen wir einigen uns mal auf das Fazit. Also auch wenn die Zweifel da sind wir, wir, wir werden gebraucht. Darauf kann man das echt mal so zurück zurück bringen. Auf den Punkt bringen. Und was du am Anfang sagtest so, es braucht eben die Bereitschaft zu lernen. Ich meine, das haben die Jungen auch. Das haben wir festgestellt. 

Es braucht den Spaß da dran und der Spaß kommt aber tatsächlich auch manchmal, wenn wir uns erlauben, einfach mal loszulegen, ohne dass wir gleich ein Ergebnis erwarten. Ich glaube, womit sich viele dann auch ausbremsen, die natürlich die alte Schule durchlaufen haben, im Sinne von unser Studium damals, unsere Ausbildung. Immer wenn wir was gemacht haben, musste ein Ergebnis bei rauskommen, eine Note irgendwie, weil Papa im Job oder was auch immer. Und das ist die große, große Freiheit, was viele erst nach einer Weile begreifen in diesem Online Business. Es muss nicht immer ein vernünftiges Ergebnis rauskommen, es landet ganz viel auf der virtuellen Festplatte Tonne. Und das ist in Ordnung. Und genauso gesagt hast du ja eben auch schon unperfekte Videos oder Webinare, die mal nicht laufen oder irgendwas richtig bastel oder so was. Die sind auch wichtig, denn sonst, ja, wie soll ich das sagen? Sind ja wieder so viele Leute. Werden wieder so viele Leute in ihren Selbstzweifeln bestätigt? Ne, guck mal, die macht das so perfekt und ich war es für mich immer. Das heißt, wenn wir alten Hasen auch mal Fehler machen. Stoßen wir damit eigentlich eine Welle an? Mutlos wird so eine kleine. Aber wir stoßen jedes Mal eine Welle los, mit der wir Mut machen, während wir, wenn wir versuchen zu perfekt zu sein, eigentlich genau das Gegenteil erreichen. Nämlich so eine Distanzierung. Und die Leute finden das vielleicht gut, was wir machen, aber sie fühlen sich von uns nicht persönlich angezogen. Deswegen, das ist auch noch mal so ein Plädoyer fürs Probieren, Rumspielen, das schon gesagt hat als Motto und unperfekt sein und auch dazu stehen, das ruhig auch zum Thema zu machen. Warum nicht?

Birgit

Ja, und die sich. Also du hast einen ganz wichtigen Punkt angesprochen und sich nicht vergleichen. Also ich rate ja am Anfang auch oft dazu, dass man sich wie ein bisschen vergräbt und nicht links und nicht rechts schaut. Weil mir geht es auch so, dass ich, wenn ich mich schlecht fühlen will, dann schaue ich mir große, erfolgreiche YouTuber oder oder online Menschen an und dann schaue ich mir meine Videos an und denke immer Birgit, was machst du da überhaupt? Glaubst du wirklich das von mir?

Also dass dieses Vergleichen. Also wenn du dir ein Video anschaust, das ich vor sechs Jahren gemacht habe und alles, was ich jetzt mache, das ist. Wenn du dich vergleichst im Vergleich, die ich mit dir selbst vergleiche, in dem Fortschritt, den du gemacht hast. Denn jetzt gerade beim Thema Videos ist es auch so Meine Meinung ist ja, dass das auch gar nicht perfekt sein muss, weil ich bin ja kein Hollywood Regisseurin oder Drehbuchautorin oder ich weiß ja gar nicht Videoproduktion. Die Masse der Menschen zeigt, wie sie perfekte Videos machen, sondern mir geht es ja darum, dass ich Expertinnen dabei unterstützt, dass sie über das Medium Video ihre Persönlichkeit und ihr Know how transportieren.

Glaube, das ist einfach auch so die Hemmschwelle, die ja dann viele haben, egal ob es jetzt um einen Online-Kurs geht oder um das Thema Video. Du musst dir ganz klar machen Für was stehst du? Ja, und dann auch zu sagen Mein Weg wird beim Gehen entstehen und am Anfang wird es vielleicht noch so aussehen und später im Video so aus. Und dann in zwei Jahren werden sie vielleicht so aussehen? Genau. Es ist auch nicht so wichtig wie es aussieht, sondern ehrlich gesagt, es gibt super erfolgreiche YouTube Kanäle zum Beispiel, da sitzt nur eine Person von schwarzen Hintergrund. Nicht einmal der Bildausschnitt passt richtig. Die Person redet eineinhalb Stunden ohne Einblendungen und hat trotzdem über 1 Million Abos, weil das was die Person redet so intensiv und das du so viel mitnehmen kann.

Also ja, wirklich. Auf das, auf das, auf das konzentrieren, was man den Leuten mitgeben möchte. Und dadurch dann jetzt, da habe ich mich in Rage geredet, weil mir das so wichtig ist.

Marit

Ja, aber da sind wir ja wieder bei diesem, was ich sagte, bei uns kommt das auch von innen. Also wir haben einfach die Verbindung nach innen schon da, dass eben dieses vergleichen. Und so weiter. Ja, von innen kommt, diese Stärke von innen kommt so also ja, das ist in Ordnung, dass du dich in Rage rede. Es ist wichtig. 

Es ist wichtig, dass da die Oberfläche, dass Schein ist das eine und das andere ist eben die Botschaft selbst. Und da steckt eben die eigentliche Magie, sage ich mal, in dem Moment, wo jemand vor schwarzem Hintergrund und perfekt usw wirklich Dinge anspricht, die relevant sind, also auch gut für die entsprechende Zielgruppe halt. Na ja, das gefällt nicht jedem. Und das ist ja das, wovor sich ja viele fürchten zu sagen, ja, manche werden das nicht mögen. Ja, aber so ist es.

Ja, jeder findet seinen passenden Code, seinen passenden Berater, der jetzt gerade wichtig ist und der jetzt hilfreich ist. Und vielleicht in einem Jahr ist es jemand anderes.

speaker 0

04:42:11

Ja, genau. Und da hatten wir doch gestern das schöne Bild im Mastermind-Call von einer Teilnehmerin. Sie sagte, wenn man auf die Bühne geht als Schauspieler, dann guckt man ja auch nicht in die Runde. Sind jetzt alle zufrieden? Aber das Licht ist so eingerichtet. Ja, man ist gut vorbereitet, man weiß, was zu sagen ist. Und in dem Fall ist es auswendig gelernt. Das machen wir jetzt nicht. Aber es ist egal. Natürlich ist es blöd. Man will jetzt nicht ausgebuht und mit faulen Eiern beworfen werden. Hat man es richtig falsch gemacht? 

Aber beim Schauspiel ist es auch so, da sitzen auch Publikum, die icht alles toll finden und es muss aufhören. Was will er denn jetzt und später? Vielleicht erst den Draht kriegen? Das Bild finde ich total schön. Ist dann die Bühne und da dürfen wir dann bei uns bleiben. Ich merke immer mehr, dass dieser Satz bei uns bleiben, bei mir bleiben, dass das so ein bisschen die Kern, der Kern meiner Arbeit ist.

Wobei ich den Leuten hilft, bei sich zu bleiben. Wobei du auch den Leuten, die jetzt genau mit dem, was du gerade in Rage von dir gibst, bei sich bleiben. Und zum Thema Vergleichen noch ein Gedanke und zwei Gedanken sind es eigentlich. Das eine ist, dass ich mich natürlich am besten möglichst nicht vergleiche mit denen, die schon mal weiter sind, vielleicht auch deutlich mehr Zeit und Geld investiert haben. 

Also auch das Ich darf nicht die Oberfläche von einem mit meinem Dashboard, also mit meinem Setting vergleichen. Das ist immer schon mal schwierig. Es lässt sich gar nicht so leicht vergleichen. Dann, liebe Birgit, ich kenne dieses Gefühl. Es sind ja mittlerweile einige, die zeitgleich mit uns gestartet haben. Finanziell gesehen erfolgreicher. Auch das löst immer mal bei mir eher diesen Mache. Du bist auch ein bisschen loser an Gefühl aus, komme davon aber mittlerweile viel besser wieder weg, weil ich mich wieder besinne auf das, was mir eigentlich wichtig ist im Leben.

Und das ist ja letztlich ein Gefühl von innerem Frieden. Verbundenheit, ja, mir selbst den Spiegel gucken können, weil das, was ich tue, echt ist, authentisch ist, weil das genau auch die Art zu arbeiten ist, in der ich glücklich bin. Und bei mir sind es eben nun mal kleinere Gruppen und nicht diese Riesen Programme, womit man eben dann solche richtig großen Beträge verdient. Und dann ist wieder in Ordnung. Dann guck ich draußen irgendwie die Blume an und seh die Biene und denkt Ja, komm, das ist alles nicht wichtig. 

Deswegen also das sind zwei Gedanken. Das eine ist, vergleiche ich nicht mit Leuten, die schon weiter sind, die mehr investiert haben, die ihren Preis bezahlt haben. Und manchmal ist es glaube ich auch ehrlich gesagt das der Preis ist, dass das Unterbewusste sehr wohl weiß, dass manche Methoden vielleicht nicht so toll sind. Das ist noch mal so ein Gedanke, also dass ich glaube, dass schon einige, die relativ manipulative Techniken benutzen zum Verkaufen und vielleicht Produkte anbieten, die, wo sie schon wissen, nicht kann eigentlich die Leistung, so wie ich sie verspreche, gar nicht in dem Maße halten.

Ich will da jetzt um Gottes Willen mit dem Finger auf jemanden deute. Ich glaube, dass das unbewusst auch wirkt. Dieses Gefühl ich liefere, ich liefere, ich selber, das ist egal. Das ist nur meine Vermutung hier, von mir aus. Das ist das eine. 

Und das andere ist eben beim Vergleichen immer wieder in sich selbst zurückkehren und mir sagen Was ist mir eigentlich wichtig und bin ich zufrieden mit meiner Art? Verbindest du, was du meintest? Du hast es ja vergraben? Bei mir sind es eher Scheuklappen, das Prinzip eher Scheuklappen, weil ich hab mich ja nicht, ich gehe ja raus. Aber meine Community im Ziel und meine Kollegen, die ich schätze. Aber ich habe Scheuklappen auf, gucke mir nicht an, was andere machen, die möglicherweise erfolgreicher sind. Und dann sind wir wieder beim anfangs Thema, dass die Verbindung zu Gleichgesinnten einfach total hilft. Genau so wie wir jetzt. Ja, das gibt einem einfach ein gutes Gefühl.

Birgit

Und ich glaube aber, das ist dann wahrscheinlich eine eigene Diskussion. Ich glaube, man darf auch immer sehr klar schauen, welche Prozesse, welche welches Vorgehen wir jetzt gerade von jugendlichen Gurus vorgelebt und wo sich das wirklich so machen. Ja, kann ich das nicht einfach anders machen? Es gibt ja so viele Wege und dass da ist es mir auch einfach wichtig.

Überlegen, auf das Bauchgefühl zu hören und zu schauen okay, möchte ich das so machen oder so, wie du gesagt hast?

Es ist was anderes und oder vielleicht mir einfach die guten Sachen wirklich abzuschauen und daraus zu lernen.

Das für mich zu übertragen. So eine Art Transfer. Ja.

Das, was wirklich wichtig ist. Ich finde, es ist grundsätzlich ist alles nicht sehr komplex.

Es ist ein Produkt, das eine das Problem löst. Ja, und du brauchst eine Community, die dieses Problem hat. Und du solltest dann Spaß daran haben, in diesen Austausch zu sein. Da Inhalte dafür diese Community zu erstellen und dann wieder, wenn sie mit dir persönlich weiterarbeiten wollen, ist im Endeffekt dann natürlich der nächste Schritt ist zu sagen Ich will mehr von dir nicht nur in YouTube Video anschauen, sondern kann man nicht ein Einzelcoaching machen oder kann ich in deinen nächsten Gruppen Programm dabei sein? 

Also das heißt man muss es ja gar nicht so kompliziert machen. Und ich glaube vielleicht noch abschließend Warum wir es manchmal so kompliziert machen, ist, weil wir glauben, wir brauchen tausende Leute, die das Video anschauen oder tausende Leute, die den Kanal abonnieren oder tausende Leute auf der Liste. Und da gibt es ja, hast du auch letztens dieses Konzept dieser 1000 True Fans erwähnt.

Also es kann ja auch sein, dass du regelmäßig kleinere Sachen machst und mein YouTube Kanal ist nicht groß. Meine Aufrufe Zahlen sind auch nicht groß, aber ich gewinne regelmäßig dadurch meine Einzelcoaching Klienten.

Ja, und das sind eigentlich die wichtigen Zahlen da nicht. Genau. Video 1000 Aufrufe und 80 wie bei mir.

Ja, und auch nicht die Zahlen, sondern die Qualität passt ja auch. Na ja, ist ja auch cool, da die Spaß machen.

Ja, sondern wie ich. Ich ich will kein Influencer sein. Ich will auch kein YouTube Star sein. Werde ich auch nicht.

Aber was ich will ist Ich will die richtigen Leute ansprechen und unterstützen kann. Das ist mein Geschäftsmodell. Und das funktioniert auch wenn die Zahlen nach außen hin vielleicht nicht so aussehen. Aber die Zahlen, die für mich wichtig sind, nämlich ob ich Kunden erreiche, damit die und das möchte ich auch noch einmal unserer Community, die jetzt zuhört, mitgeben. 

Nicht von diesen Riesen Zahlen täuschen zu lassen. Ihr könnt auch tausende Aufrufe haben. Ich brauche nur eine Werbung drauf schalten, dann habe ich bestimmte Namen. Aber mir geht es halt nicht. Vielleicht sollten. Man manchmal mehr darauf achten, wie das nach außen alles wirkt? Zu einem gewissen Teil ja. Aber ich finde, man sollte das einfach echt machen und dadurch Mut machen, dass man einfach auch mit einem kleinen YouTube Kanal Kundengewinnung.

Marit

Ja oder auch mit einer kleineren Liste. Also meine Liste zum Beispiel ist ja jetzt seit Jahren nicht gewachsen, sondern, sondern schrumpft eher wieder so ein bisschen. Unter anderem auch, weil ich den ein oder anderen auch tatsächlich ausgelöscht habe, weil er total inaktiv war. Aber aus diesen 2000 Leuten, die mir da noch folgen, habe ich meinen Club gefüllt und auch regelmäßig meine Workshops usw. Also das muss tatsächlich kein also die Zahl ist nicht alles, das hatten wir ja von an anderer Stelle schon. Genau das heißt auch jetzt im Sinne von genau Webinar Und so weiter. Also der Zug ist definitiv nicht abgefahren.

Das glaube ich auch. Also wenn man in die Zukunft guckt. Ich meine, wenn wir jetzt mal optimistisch davon ausgehen, dass irgendwann ein Spacken auch einen roten Knopf drückt und wirklich die Zivilisation komplett dahin geht, sondern wir davon ausgeht das weiter Strom und Internet fließt. Ja, davon gehen wir jetzt mal aus. 

Optimistisch wie wir sind, dann wird online arbeiten Online-Unterstützung Online-Dienstleistungen ein Markt sein, der immer weiter expandiert. Das wird immer selbstverständlicher, es wird immer normaler für immer mehr Zielgruppen. Wie gesagt sie jetzt Meine Mutter ist nicht mehr im Internet mittlerweile und deswegen, da ist der Zug abgefahren. Es gab jetzt eine Verzerrung, meine ich. Das hatten wir vorhin besprochen durch die Pandemie. Dadurch ist viel Online-Zwang gewesen, jetzt im Moment zumindest pro Jahr. 2022 sind viele so Asche wieder raus und live Events. Und so weiter und dann pendelt es sich von da wieder auf einem normalen Level ein. 

Das ist meine Meinung. Also auch trotz Inflation und Trotz natürlich halten die Leute ihr Geld zusammen. Sie geben nicht mehr einfach so 79 € für ein kleines Produkt aus. Aber qualitativ hochwertige Unterstützung, Communities, persönliche Entwicklung dafür zahlen die Menschen weiterhin. 

Und das ist gut so, denn als Menschheit wollen wir ja auch revolutionieren, weiterkommen, unser Bewusstsein entwickeln. Und so weiter. Und dabei helfen wir mit unseren Produkten. Na, das ist doch ein schönes Fazit. Ja, wir werden gebraucht und es ist nicht zu spät. Möglicherweise ist es etwas langsamer, als du gedacht hast, aber das war auch schon vor sechs Jahren. Es war immer schon so, dass immer alles länger dauert als gedacht, kurz darauf einige Jahre. Länger dauert und manchmal auch schneller geht, als man denkt.

Birgit

Gemeinsam geht es einfach so viel einfacher.

Einfach dran zu bleiben, die Motivation hoch zu halten und auch bei Fragen jederzeit jemanden zu haben, der wo man sich austauschen kann. Und das so die Qualitäten, die halt einfach online auch wirklich gut funktionieren, weil es einfach sehr schnell und ich muss nicht irgendwo hinfahren. Ich kann ja mal eine Frage stellen.

Marit

Und es ist so prozesshaft auch so die Seminare von früher, die waren so Ich fahr dahin und ich muss ganz, ganz, ganz, ganz doll aufpassen und dann muss ich das umsetzen. Und das Prozesshafte, das liebe ich daran ja so, dass man, was wir eben lange Zeit mit unseren Kunden in Kontakt bleiben.

Birgit

Und es ist ein Sowohl als auch. Also ich werde wahrscheinlich auch, weil ich ja jetzt wieder im Büro in Wien habe, auch offline wieder Sachen machen und ich denke, es ist ist es. Die Ziele sind für offline anders als für online. Oder sie können sich ergänzen, sie ergänzen sich. Ja, ich glaube, da kann man diesen ganzen Lernprozess online ganz neu denken. Aber das ist wieder ein anderes, das Ist wieder ein anderes 

Marit

Thema. Vielleicht heißt es auch in ein paar Jahren gar nicht mehr online, weil es irgendwie so ins Leben integriert ist, weil man hat das ja mal irgendwann eingeführt, um es abzugrenzen von dem, was im realen Leben so stattfindet. Aber du und ich, wir wissen, das reale Leben findet auch online statt. Na ja, ach, das war ein großartiges Gespräch. Ich danke dir ganz herzlich.


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