(Wie) kann man sich ein Online-Business aufbauen, wenn man auf regelmäßiges Einkommen angewiesen ist?

Online-Business BremseDiese Frage wird mir immer wieder gestellt. Und ich habe sie gerade mit einer Kollegin besprochen und von mehreren Seiten beleuchtet. Jetzt wollen meine Gedanken dazu nach draußen. In diesem Artikel meine Überlegungen zu dieser verzwickten Frage – auf die es aber natürlich auch Antworten gibt. 

Zunächst mal:

Was ist eigentlich ein Online-Business?

Ich würde das so definieren:

Ein Online-Business ist eine Form der Selbständigkeit, in der ein großer oder der ganze Teil der Kundengewinnung und das Erbringen der Leistung (überwiegend) über Internet-Kanäle stattfindet.

Ein Coach oder Berater, der über Skype mit Kunden arbeitet und über seinen Blog, seine Webinare und den darauf aufbauenden Kundengewinnungsprozess seine Einzelkunden gewinnt, hat demnach meiner Einschätzung nach bereits ein Online-Business. Zum Online-Unternehmer (statt Online-Selbständigen) würde ich ihn erst dann rechnen, wenn er es geschafft hat, sein Geschäft zumindest teilweise auch ohne seine direkte Präsenz am Laufen zu halten.

Um ein gut laufendes Online-Business aufzubauen ist vor allem ein nötig: (Arbeitszeit) investieren

Wie aus der Definition schon hervorgeht, erfordert es eine gewissen Vorarbeit und auch Vorlaufzeit, damit so ein Online-Business wirklich rund läuft. Das Aufbauen einer schlüssigen Positionierung und einer „Audienz“ als absolute Basis ist dabei genauso elementar wichtig wie zeit- und arbeitsaufwändig. Prozesse und Systeme aufzusetzen, mit denen die Kundengewinnung (teil-)automaitisiert abläuft, kostet ebenfalls wiederum Zeit und Geld. Und eigene Produkte wie z.B. Programme zu entwickeln und sein Wissen bzw. seine Arbeitshilfen für die Kunden zu materialisieren, erfordert ebenfalls eine Phase, in der zunächst mehr investiert als gewonnen wird.

Ich glaube und hoffe, dass dies jedem klar ist – auch wenn das „Getöse“, das zu diesem Thema („Geld verdienen im Internet“) stattfindet, manchmal etwas anderes suggeriert:

Ein Online-Business aufzubauen erfordert Fokus, Dranbleiben und eine nicht zu unterschätzende Phase des „Hineinwachsens“, in der man viel investiert und weniger verdient (weil ja Zeit verloren geht für das Honorargeschäft). 

Es gibt tatsächlich viele Experten am Markt, die den schnellen Erfolg, die einfache Formel oder den bewährten Weg zum Nachmachen versprechen. Sie wecken bei denen, die auf dem Weg sind, manchmal das Gefühl, es stimme etwas nicht mit ihnen, weil der eigene erste Produktlaunch nun mal keine 5- oder gar 6-stellige Summe einspielt oder der eigene Blog nicht in den ersten Monaten tausende von Followern zu einem bringt…

Das ist ärgerlich, weil diese verzerrten Erwartungen evtl. dazu führen, dass zuviele zu früh aufgeben.

Wenn so große Zeit-Investitionen nötig sind, wie schaffen es dann die, die ein regelmäßiges Einkommen brauchen?

Das ist die entscheidende Frage, zu der ich mir in diesem Blogartikel mal Gedanken machen möchte. Ich selbst – da bin ich ganz offen – bin auf das Einkommen aus meinem Online-Business nicht zwingend angewiesen. Mein großes Ziel ist es, mit einem (konsequent gelebten) Teilzeit-Aufwand in 2-3 Jahren ein „normales“ Vollzeiteinkommen zu erreichen. In der Zwischenzeit kann ich auch mit einem Teilzeit-Einkommen gut leben und freue mich darüber, dass ich deutlich weniger Druck verspüre als noch zu der Zeit, als ich als Honorar-Beraterin für Unternehmen arbeitete.

Aber wie machen es diejenigen, die Monat für Monat mit Ihrem Dienstleister-Geschäft die Miete und die monatlichen Kosten decken müssen? An diesen Punkt gelange ich in meinen Gesprächen mit Kunden und Teilnehmern immer mal wieder. Und auch meine Kollegin Shailia Stephens-Würsig kennt dieses Dilemma aus Ihrer Beratungspraxis – mit der habe ich gerade über diese Frage diskutiert und wurde dadurch zu diesem Artikel inspiriert.

Ich kenne auf diese Frage nicht die perfekte Antwort – möchte sie aber mal zur Diskussion in den Ring werfen, weil es wichtig ist, dass wir realistische Antworten finden! Und solche kritischen Fragen im „Getöse“ des Internet-Marketing-Goldrausches überhaupt nicht diskutiert werden.

Die Zeit-gegen-Geld-Falle

Warum kann das eine Falle sein, seine Arbeitszeit gegen Geld zu tauschen? Für Dienstleister bildet dieser altbewährte Deal – ich unterstütze einen Kunden beim Erreichen seiner Ziele und berechne dafür ein zeitgebundenes Honorar – nun mal die Basis für Ihre Selbständigkeit. Wenn es so läuft wie es laufen soll, dann kommt damit das Einkommen rein, das nötig ist um den Lebensunterhalt davon zu bestreiten. Wer sich ein Online-Business aufbauen möchte, wäre sehr kurzsichtig, diese Einkommensquelle von jetzt auf gleich zu kappen!

Aber – siehe die Definition oben – er wird es möglich machen müssen, dass er eine Zeitlang weniger Arbeitszeit zur Verfügung hat, die er gegen Geld tauschen kann. Denn das Aufbauen eines Marketing-Systems und das Gestalten automatisierbarer Produkte kostet vor allem Zeit. Vieles lässt sich,  zumindest am Anfang, nur schwer delegieren, weil es so eng mit der eigenen Person und dem eigenen Know-how verknüpft ist.

Und dann kann man in der Zeit-gegen-Geld-Falle sitzen: Wenn man eigentlich gerne investieren, Neues lernen, sich Zeit für den Aufbau von neuen Einkommensquellen geben möchte – sich die aber nicht geben kann, weil man darauf angewiesen ist, das monatliche Einkommen reinzuholen. Und da das Gewinnen von Einzelkunden und das Betreuen derselben eben auch sehr zeitaufwändig ist, bleibt schlicht keine Zeit, in die neue strategisch Ausrichtung zu investieren. Das ist dann ein Teufelskreislauf: Ohne Investition keine neuen Einkommensquellen – ohne neue Einkommensquellen keine Freiheit, die Honorararbeit zu verringern – ohne verringerte Honorararbeit keine Zeit für Investitionen.

Drei mögliche Herangehensweisen

Ich sagte schon, dass ich die Antwort selbst noch suche. Gemeinsam mit Ihnen und entlang meines Weges.

Hier aber mal ein paar Gedanken dazu, mit denen ich auch schon den einen oder anderen Hebel im Kopf meiner Kunden umlegen konnte. Ich nenne Ihnen jetzt mal meine Ideen, wie man diesem Teufelkreislauf entrinnen könnte – um den Übergang vom Dienstleister zum Online-Unternehmer hinzubekommen.

1. Druck rausnehmen, langsam hineinwachsen, Fokus nicht verlieren

Das ist für mich die naheliegendste Herangehensweise: Lassen Sie sich nicht verunsichern durch die vielen Botschaften und Tipps, die im Internet so kursieren. Was alles zu tun und zu lassen ist, die x-te todsichere Strategie, die einem auch schlüssig erscheint, aber schon wieder den Druck erhöht, was alles zu tun wäre… Sie werden vermutlich nie alles davon für sich nutzen können – sondern in den meisten Fällen nur einen Bruchteil (oder eben alles schön der Reihe nach).

Fest steht: Es ist eine Übergangszeit und die ist – wie jede – turbulent, anstrengender, risikoreicher und manchmal auch schmerzhaft. Lösen Sie sich von der Vorstellung, in einem Jahr Ihr Business komplett umkrempeln zu können – oder alles so machen zu müssen wie es „da draußen“ empfohlen wird.

Wenn Sie den Fokus und das klare mittelfristige Ziel haben, das Internet zu nutzen, um darüber Ihre Kundengewinnung ein Stück weit zu automatisieren und/oder Einkommensquellen zu schaffen, die ebenfalls teilweise ohne Ihre Präsenz auskommen – wenn Sie diesen Fokus behalten, dann können Sie jede Woche eine kleine Aktion machen, um dem Ziel näher zu kommen. Das schaffen Sie auch neben Kleinkindern, einem Angestelltenjob oder eben einem Dienstleister-Job.

Konkret betrifft dies vor allem das Aufbauen einer E-Mail-Liste und/oder einer Folgerschaft, die Sie mit einem bestimmten Thema, einer bestimmten Problemlösung in Verbindung bringt. Wenn Sie hier erstmal (gerne langsam gewachsen) eine gute Basis aufgebaut haben, fällt es später viel leichter, bspw. eigene Programme oder Workshops o.ä. zu verkaufen. Und Sie haben dann die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass zwar immer noch eine Zeit der Investition nötig ist – das Einkommen daraus aber am Horizont schon gut zu sehen ist.

Und es betrifft das schrittweise Materialisieren Ihres Know-hows: Nutzen Sie ganz unverkrampft Ihre vorhandenen Kunden, um mit neuen Kanälen zu Ihnen zu experimentieren. Skype-Gespräche, kleine Videos oder Audios für Ihre Einzelkunden zur Einstimmung, Arbeitsblätter usw. Es muss nicht gleich der komplette Online-Kurs oder das fertige E-Book sein. Auch dies erleichtert den „Sprung“, der nach wie vor nötig ist – aber nicht mehr so groß und weit sein muss.

2. Unternehmerisch denken und wirklich Geld investieren

Für sehr viele andere Einzelunternehmer ist völlig normal, was uns, die wir mit digitalen Inhalten arbeiten gar nicht in den Sinn kommt: Sich einen Kredit aufzunehmen, um die ersten Anlauf-Jahre zu überbrücken. Investieren, um später die Früchte zu ernten – eigentlich ein ganz normales unternehmerisches Prinzip.

Auch hier spielt der Fokus eine wichtige Rolle – und er braucht zusätzlich noch Biss und Mut, zügig die nötigen Schritte zu gehen. Denn so ein Kredit sitzt einem im Nacken und wirkt im besten Fall wie ein „Accountability“-Vertrag, der einen dazu verpflichtet, in einigen Jahren das eingesetzte Kapital problemlos zurückzahlen zu können.

Ich persönlich würde durchaus zu diesem scheinbar radikalen Schritt raten – aber erst, wenn die Basis für den „Sprung“ ins Online-Business wirklich vorhanden ist. Im Grunde kann dieser Schritt nach meinem erstgenannten erfolgen: Wenn ein Coach/Berater/Trainer bereits einige Jahre erfolgreich mit seiner Honorararbeit ist und sich eine Sichtbarkeit im Internet aufgebaut hat, z.B. durch einen Blog oder einen Podcast, dann kann ein guter Zeitpunkt sein um zu sagen: „So, jetzt schalte ich den Turbo und nehme mir die Zeit, gezielt neue Einkommensquellen und die passenden Marketing-Systeme dazu aufzubauen!“

3. An den Erfolg glauben und sich selbst einen Stundenlohn zahlen

Es gibt auch Selbständige, die eigentlich alles parat haben – Liste, gute Positionierung, Expertenstatus, sogar schon angefangene Produkte in der Schublade – aber den Sprung nicht wagen und Monat für Monat verstreichen lassen, ohne ihr Online-Potenzial in Einkommen umzuwandeln. Immer mit der Begründung, dass es nötig ist, monatlich ein Einkommen reinzuholen und deswegen keine Zeit bzw. keinen Puffer zu haben, das Produkt wirklich mit Schwung und Schmackes auf den Markt zu bringen.

Hier wäre mein Tipp, sich selbst – gewissermaßen vorauszahlend – einen Stundenlohn zu zahlen. Was ist wirklich realistisch, mit diesem Produkt zu verdienen? Bspw. mit einem Kurs, der eigentlich sogar schon explizit Interessenten hat oder ein Club/Mitgliederbereich, der schon zahlende Mitglieder hat, aber Marketing-Anschwung bräuchte? Diese mehreren tausend Euro erwarteter Umsatz können dann in Relation gesetzt werden zu dem vorab investierten Zeit, bspw. für Werbe-Webinare und ähnliches.

Auch hier gibt man sich gewissermaßen selbst einen Kredit, indem man in Kauf nimmt, einige Monate lang etwas weniger zu verdienen, was dann evtl. aus dem Ersparten ergänzt werden muss. Doch, langfristig gedacht, wird sich diese Investition rechnen, weil wiederkehrende Einnahmen möglich sind. Wichtig ist hier vor allem der Dreh im Kopf: „Ich verdiene nur dann etwas, wenn auch wirklich nach jeder Arbeitsstunde Geld in meine Tasche fliesst.“ vs. „Ich habe auf einen etwas länger betrachteten Zeithorizont einen guten Stundenlohn“.

4. Die eigenen Ansprüche, Motive und Ziele sehr gut überprüfen – und ggf. anpassen (Stichwort: Downshifting)

Ich kann gut verstehen, dass erfolgreiche Trainer oder Coaches irgendwann sagen: „Puh, das ist mir zu viel Druck, ich hätte gerne weniger davon aber möchte mittelfristig das gleiche Einkommen erzielen.“ Wenn dieses Einkommen jedoch auf einem sehr hohen Niveau lag, muss ich aber gestehen, dass ich da skeptisch bin, ob das wirklich für die Mehrheit erreichbar ist. Ich sehe die Ausnahmen, wie z.B. den Markus Cerenak, und ich glaube auch daran, dass es in Zukunft auch im deutschsprachigen Raum immer mehr von solchen erfolgreichen Online-Unternehmern geben wird. Doch für die allermeisten wird eher folgendes wichtig sein:

Es gilt, sehr genau die dahinterliegenden Motive zu klären. Und zwar immer mal wieder – weil Ziele und Motive sich zwischendurch auch gerne mal „verselbständigen“ und unnötig Druck aufbauen. Die Frage ist:

Was genau motiviert mich dazu, ein Online-Business aufbauen zu wollen? Worum geht es mir IM KERN?

Bei vielen wird das der Wunsch sein, weniger zeitlichen Druck zu verspüren und weniger fremdbestimmt zu arbeiten. Gut, das ist ein Ziel, das ich sehr gut nachvollziehen kann! :) :) Doch: Muss es dann unbedingt das Halten des Einkommensniveaus sein? So ein Anspruch dürfte nämlich den Druck an anderer Stelle erhöhen – der kommt dann nicht mehr von Kunden /Auftraggebern sondern von einem selbst.

Oder ist es der Überdruss, die Langeweile, die sich eingeschlichen hat, weil man schonjahrelang immer das Gleiche tut? Auch diesen Wunsch kann ich sehr gut nachvollziehen – und es ist mega-spannend, sein Business umzukrempeln, soviel verspreche ich. Man lernt auf dem Weg zum Online-Unternehmer sehr viel über sich selbst, tolle Leute kennen, entwickelt sich persönlich enorm weiter. Aber muss es dann auch gleichzeitig das hohe Einkommen sein?

Wenn die Motive eher in diesem nicht-monetären Bereich liegen, dann fände ich die Frage angemessen, ob es nicht möglich ist, den eigenen Lebensstandard bewusst zu senken – um sich damit eben die Luft zum Wachsen und zu mehr Freiheit zu geben. Das geht nicht über Nacht, das ist mir schon klar – aber auch hier hilft sicher wieder der Fokus auf genau dieses Ziel.

Oder ist es wirklich der Wunsch, mehr einzunehmen, das große Geld zu machen, fröhlich sprudelnde Einkommensquellen zu schaffen und die anderen Punkte sind nicht so wichtig? Okay, mit dem Fokus wird auch das machbar sein! Sehr wahrscheinlich lässt sich der Druck dadurch nicht verringern, sondern er wird sich für einige Zeit eher erhöhen und es gehört auch eine große Portion Wagemut und Selbstbewusstsein dazu nach meiner Einschätzung. Wenn Sie diese Ziele haben, dann ist wahrscheinlich wirklich das Groß-Denken genau die richtige Strategie. Dann sind Sie aber auch so überzeugt davon, dass es klappen wird mit dem Einkommen aus dem Online-Business (mit dem Fokus darauf geht das!), dass sich die Frage nach dem monatlichen Einkommen in dieser Form gar nicht stellt.
(Ich höre schon die Gegenstimmen von denen, die es mit verhältnismäßig wenig Aufwand geschafft haben, sich funktionierende Zusatzeinkommen zu schaffen… :) Nur zu – wir möchten sehr gerne von Ihnen lernen!)

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Diese Gedanken zu diesem Thema flossen mir gerade so aus der Hand, das musste wohl mal „laut gedacht“ werden. Was meinen Sie dazu?? Ich bin wirklich gespannt auf Erfahrungsberichte, Meinungen, Ideen usw.!

Ich hoffe, dass meine Ausführungen nicht so ‚rüberkommen als glaubte ich nicht in daran, dass es möglich ist, sich ein Online-Business mit angemessener Zeit aufbauen zu können. Doch, ich glaube daran! :) Und ich will das auch schaffen bzw. bin auf einem sehr guten Weg dahin – und kenne auch viele, die das auch sind und auch einige, die es schon geschafft haben. Aber ich merke eben auch, wie diese Notwendigkeit zum monatlichen Geldverdienen viele lähmt und suche hier nach Wegen, diese Bremsen zu lösen. Weil hier soviel Potenzial brach liegt.

Übrigens: In diesem Webinar mit Katrin Linzbach haben wir darüber diskutiert, was typische Entwicklungsschritte auf dem Weg vom Dienstleister zum Online-Unternehmer sind. Auch hier wird es um ähnliche Fragen gehen: Was ist wie realistisch? Worauf sollte man sich wann fokussieren? Wie geht man mit den scheinbar unendlichen Möglichkeiten um, das eigene Business voranzubringen? Hier geht es zur Aufzeichnung des Webinars „Vom Dienstleister zum Online-Unternehmer: Die 10 Fragen, die sich immer wieder stellen (Youtube-Video).

31 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Marit,

    wie immer inspiriert mich Dein Artikel sehr – nun, das ist nicht neu. :o)

    Sich die spannende Beziehung zwischen Geld einnehmen müssen und Zeit investieren können/müssen, um ein Online-Business aufzubauen, will bewusst gelebt werden. Und mir tut es gut, neben den „Tschakka“-Beiträgen, dass ALLES möglich ist ;-) den Blick auf den Zeithorizont zu richten. Meine Fragen dafür sind:

    Wie bin ich derzeit unterwegs?
    Was kann ich „leicht“ (Du weißt, mein Motto ist „Das Leben darf leicht sein!“) weglassen und leicht dazu nehmen?

    Wie schaffe ich mir ErLEICHTerung, um mehr in Richtung Ziel unterwegs zu sein?
    Von wo kommt MEIN Druck und wie darf er weg gehen? usw.

    Daraus habe ich dann mein Online-Coachingprogramm entwickelt: http://goo.gl/9yNlZO.

    Denn nach meiner Erfahrung sind da doch tiefgreifende Veränderungen am Werk in Einem und um Einen herum! Es geht richtig an den Kern. Da ist es gut, Menschen an seiner Seite bzw. in seinem Umfeld zu wissen, die helfen, dranzubleiben.

    Und es ist ja nicht so, als gäbe es NUR die EINE Variante, sich auf den Weg zu machen. Auch wenn das im Netz oder „da draußen“, wie es so schön heißt, gerne suggeriert wird.

    Es sind immer wieder kleine Schritte, die – in die richtige Richtung gesetzt – einen Schub nach vorne schaffen.

    In diesem Sinne sende ich HERZ-liche Transformationsgrüße aus der Eifel in die Welt,

    Karen

    • Hallo Karen,

      wie toll, dass du dein Programm jetzt online hast! *freu* Ansonsten: Danke für deine Gedanken dazu!

      Lieber Gruß
      Marit

  2. Hallo Marit,

    ein wunderbar ehrlicher Artikel.
    Ich höre oft „Christina, was Du alles so machst!“ Und ja, ich mache wirklich viel. Ich bin genau in dieser – wie hast Du es genannt – Übergangszeit. Und es ist wirklich aufregend, turbulent und auch anstrengend. Mein Mann und meine Kinder stehen grade etwas hinten an…

    Absolut wichtig ist, wie ich finde, der Punkt „die dahinterliegenden Ziele klären“ (was ja auch ein besonderer Fokus meiner Arbeit ist). Dann fällt es auch leichter, zwischen den ganzen großartigen Strategien und Tipps auszuwählen. Denn sobald man mal in diese Welt eingetaucht ist, ein paar Menschen kennengelernt hat und auch ein paar Blogs abonniert hat, ist die Vielzahl der Informationen, was nun der allerbeste Weg ist, tatsächlich manchmal erdrückend.

    Und dann kommen noch diese fb-Meldungen hinzu: „Ich habe jetzt 6000 Email-Abonnenten in 3 Wochen bekommen“ und Du sitzt da und fragst Dich nur noch, ob Du eigentlich ALLES falsch machst. ;-) ;-)

    Dazu habe ich einen wunderbaren Buchtipp: „Das kleine Ich bin Ich“ von Mira Lobe und Susi Weigel. Habe ich gestern abend meinen Kinder vorgelesen. Hat mich wunderbar geerdet. :-)

    Liebe Grüße
    Christina

    • Hallo Christina,

      ja, das Buch kenne ich auch! ;) Du zeigst noch einen anderen wichtigen Aspekt auf, der glaube ich auch nicht unwichtig ist, wenn man wirklich auf die Einnahmen angewiesen ist: Man sollte sich nicht kirre machen lassen von diesen vielen scheinbaren „Erfolgsindikatoren“ wie „FB-Fans“, „Blog-Follower“ etc.

      Ich denke, wer so dringend die Einnahmen benötigt, muss sich dann auch darauf fokussieren: Auf das Produkt(e)-erstellen und Verkaufen. Und evtl. – nein, ganz bestimmt sogar! – wird es nötig sein, das „Internet-Marketing“ durch ganz klassische, hartnäckige Akquise zu unterstützen. Denn, zu warten, bis man alle Marketingkanäle stehen hat und dann erst anzufangen ist mit Sicherheit ein guter Weg dahin, gar nicht erst aus den Puschen zu kommen.

      Viele Grüße
      Marit

  3. Liebe Marit,

    herzlichen Dank für deinen sehr, sehr glaubwürdigen und pragmatischen Blogartikel: Dieser nimmt gleichzeitg Druck raus (die schnellen Internet-Versprechungen) und gibt jede Menge Fokussierung hinein.
    Ja, welche Motivation treibt einen denn auf dem Weg zum Online-Unternehmer wirklich an? Das ist die spannende Frage…

    • Genau Ulrike, das ist die Frage! :)

      Die wird man sich auch immer mal wieder stellen müssen denke ich, weil man eben wirklich so von außen beeinflusst wird. Ständig werden neue, erstrebenswerte Erfolgsstrategien ausgerufen…

      Viele Grüße
      Marit

  4. Hallo Marit,

    da kommt dieser Artikel doch quasi wie gerufen! ;)
    Ich bin selber auch in der Übergangsphase – ich verdiene Geld als Angestellter und als Solopreneur. Die Angst, das man nie komplett auf eigenen Beinen stehen kann, obwohl man doch schon „so lange“ dabei ist, ist mir sehr gut bekannt.
    Dabei ist „so lange“ eine relativ kurze Zeit…zumindest bei mir.
    Das Internet und das Leben darin ist sehr, sehr schnell. Verlockend ist der Gedanke, dass ein erfolgreiches Business genauso so schnell aufgebaut sein muss.
    Aber ich habe verstanden, dass es seine Zeit braucht und ich Druck rausnehmen darf!

    Vielen Dank für den Artikel,

    bis dahin.

    Gordon

    • Hallo Gordon,

      genau, Geduld – „Ruhig Brauner“ – das habe ich dir ja schon öfter zugerufen. Du bist erst so kurz mit deinem Herzensthema wirklich am Markt und hast dafür schon sehr viel erreicht. Gut, dass es noch deinen Festjob gibt, der dir finanziell noch eine Weile den Rücken stärkt! :)

      Liebe Grüße
      Marit

  5. Liebe Marit,

    vielen Dank für Deine offenen Gedanken zum Thema Online Business. Ich habe Deinen Artikel gespannt gelesen, weil mich dieses Thema immer wieder beschäftigt.

    Ich arbeite als Trainerin und Beraterin mit meinen Kunden offline und virtuell über Skype, was wirklich hervorragend funktioniert. Was ich sowohl bei mir und bei meinen Kollegen immer wieder entdecke, ist der selbstauferlegte Druck durch gegenseitiges Vergleichen, da reicht oft alleine das Tracking auf Facebook & Co, um den Blutdruck zu steigern. Und dann die Erkenntnis, noch mehr lernen zu müssen, noch mehr anbieten zu wollen und vor allem noch besser sein als…Ich glaube, dieses Gefühl von Überforderung kennt jeder irgendwann, der mit seinem Business online unterwegs ist.

    Und da hilft nur, einen Schritt zur Seite zu treten, sich auf sich und seine Motivation zu besinnen, weshalb man das macht und auch für sich zu erkennen, dass jeder Mensch seine ganz persönliche Geschwindigkeit hat. Der eine startet durch und fliegt allen davon, der andere hat eine längere Lernkurve. Auch das ist ok, das Ziel erreichen können wir alle, die Frage ist nur: „Wo liegt das eigene Ziel?“

    Bei dem Implementieren von einem „echten“ online Business, ist es meiner Meinung nach genauso, wie beim Start eines offline Business. Ich muss sowohl Zeit als auch Geld investieren, um es genauso professionell anzugehen. Wer glaubt, von Null auf Hundert in wenigen Wochen zu kommen, denkt sehr naiv. Für mich ist das nichts anderes wie ein neuer Geschäftszweig und wenn ich dort erfolgreich etwas bewegen möchte, muss ich mein jetziges Tagesgeschäft verringern oder so viel outsourcen, dass ich beides gleichzeitig voran bringen kann. Oder ich gehe eine Kooperation ein, was ja eh eine gute Sache ist.

    So, das floss mir dazu auch so aus den Fingern….;)

    Herzliche Urlaubsgrüße

    Susanne Rohr

    • Hallo Susanne,

      wie schön, dass es auch bei dir nur so floss!! :) Danke für deine persönliche Sicht auf die Dinge und deinen Erfahrungsbericht. Genau, und das „Online-Business“ als neuen Geschäftszweig zu sehen ist eine sehr gesunde Einstellung. Später kann hier immer noch weiter ausgebaut werden.

      Viele Grüße
      Marit

  6. Hallo Frau Alke,

    wieder einmal: Wahre Worte! Meiner Erfahrung nach reicht es allerdings nicht, nur 1 Produkt zu haben, um – selbst bei Downshifting – gut davon leben zu können. Denn dann muss es sehr hochpreisig sein und die Kundenakquise erfordert mehr als nur eine nette kleine Salespage und ein paar Facebook-Posts.

    Außerdem wird man sehr schnell feststellen, dass der größte und häufig völlig unterschätzte Aufwand NICHT das Erstellen des Produktes selbst ist (was schon Arbeit genug macht), sondern dessen aktive und vor allem d a u e r h a f t e Vermarktung. (Die ersten Kunden sind meist schnell gewonnen, danach wird’s zäh.)

    Viele Grüße vom Texterschreibtisch
    Detlef Krause

    • Hallo Herr Krause,

      danke für das Lob! Und noch mehr Danke für die Ergänzung – die sehr wertvoll ist. Ja, sicher, ein Online-Business lebt fast nie von nur einem (großen) Produkt!!

      Und ja, genau, ich hatte ja auch immer beide Aspekte erwähnt: Produktentwicklung und Marketing hat beides einen sehr hohen Stellenwert – und oftmals, gerade langfristig, ist es die große Kunst, nachhaltig Kunden für die eigenen Produkte zu finden.

      Daher muss zu Beginn auch meiner Meinung nach der Fokus unbedingt auf dem Verkaufen liegen und nicht auf dem Optimieren der ganzen anderen Online-Marketing-Parameter – jedenfalls, wenn man auf die Umsätze angewiesen ist.

      Herzliche Grüße
      Marit Alke

  7. Perfektes Timing, diesen Artikel zu lesen! Befinde mich genau in diesem Zwiespalt. Die Lösung? Ich hab sie noch immer nicht. Außer, dass ich einfach davon überzeugt sein muss, dass es irgendwann funktioniert. Und die Gewissheit, dass mich jeder kleine Schritt voran bringt. Also lieber kleine Schritte gehen, als in „Schockstarre“ zu verfallen, weil ich es ja „niemals schaffen kann, all diese Sachen umzusetzen“.

    In diesem Sinne … an die Arbeit :-)

    Andrea

    • Hallo Andrea,

      genau, so ist es auch: Jeder kleine Schritt bringt dich voran!! Die „Schockstarre“ lohnt sich tatsächlich nicht.

      Viele Grüße
      Marit

  8. Pingback: Anderswo gelesen ... dein Online-Business › Coach101

  9. Hallo Marit
    sehr schöner Artikel ,
    Ich denke der beste Ratschlag ist einfach anfangen facebook Profil ,google +,Twitter account alles kostenlos ,auch websiten gibt es von verschiedenen Anbietern kostenlos ,newslettertools ebenfalls.jedenfalls bis zu einem bestimmten Volumen.
    Und dann zweigleisig von den besten lernen ,welche Tools nutzen diese ,passt das zu mir und paralel Freundschaften aufbauen.
    Und wenn man was sinnvolles bei zu tragen hat sich auch äussern ,und damit meine Ich nicht so „geistreiche Posts“ ala toller Artikel und „Ich “ mache dies und TATA „Website“ dafür gibt es facebook Gruppen (kostenneutrale Mitgliedschaften).
    Und mal ehrlich wenn Ich einen Weg finde alles erfolgreich zu verkaufen ,würde ich dieses Wissen verkaufen oder wäre es nicht wahrscheinlicher das mir die Tür eingerannt wird und Ich mit Geld beworfen werde um Autos oder Teppiche zu verkaufen.
    Am Ende ist es wie im realen Leben finde ein gutes Produkt ,mache auf dich und das Produkt aufmerksam und der Erfolg wird sich einstellen ,hierbei kann man sicherlich lernen lernen lernen aus den Ratschlägen wie es mal geklappt hat das ein oder andere verwerten.
    das heisst losgehen ,hinfallen ,analysieren ,aufstehen und irgendwann läuft man ,gib nicht auf.
    Der Beginn sollte mit einem Produkt sein ,hierfür eignet sich oft das eigene Hobby ,kost nix macht auch Spass wenn es nix bringt und Ihr braucht auch kein Gewerbe einfach zeigen was Ihr könnt ,irgendwer wirds haben wollen ,das Geld investiert ihr in eine bessere Website oder whatever euer Geschäft voran bringt und dann kommt eins zum anderen geerntet wird im Netz sehr spät und oft weniger als zur „Schau“ gestellt wird.
    So das war mal was länger brannte mir aber auf den Tasten.
    Allen lesern positive erlebnisse wünsche und klar gesagt macht euch auf den Weg egal wie klein euer business auch zur zeit sein mag da draussen gibt es 60 Millionen Kontakte und weltweit sind es sogar noch mehr.
    Have a nice Try Mike

    • Hallo Mike,

      danke für den Beitrag! Ich muss gestehen, er verwirrt mich ein wenig und ist auch schwer lesbar wegen der fehlenden Satzzeichen usw. Aber wenn es so unter den Nägeln brannte, dann muss es auch raus :)
      Was ich rauslese ist, dass es vor allem wichtig ist, anzufangen, auszuprobieren und sich von vornherein darauf einzustellen, dass man auch mal auf der Nase landen kann mit den eigenen Versuchen – und irgendwann läuft es dann. Das kann ich absolut unterschreiben!

      Viele Grüße
      Marit Alke

  10. Liebe Marit,
    Du hast so recht! Ich finde es alles andere als leicht und flockig. Es setzt eine starke Kompetenz in vielen Lebensbereichen voraus, um bei „sich“ zu bleiben.
    Der erste Schritt ist es, dem Hamsterrad in den Gedanken zu entkommen und nicht im
    Außen!
    Besten Dank und viele Grüße
    Alexandra

  11. Pingback: [Buchinspiration] Leitmotiv Unabhängigkeit: Warum es sich lohnt wie ein Solopreneur zu denken › coachingprodukte-entwickeln.de

  12. Dankeschön liebe Marit,

    dein Artikel macht wirklich Mut. Ich bin nun schon bald ein Jahr dabei und habe bisher über mein Projekt noch garnichts verdient. Bisher hat es einfach nur gekostet. Da mal ein Kurs, dort mal Computerhilfe, Onlinekalender, Digimember usw……Dabei hatte ich geplant bis Jahresende davon leben zu können. Aber das ist bei einem 40-Std. Job nicht machbar. Das habe ich jetzt auch eingesehen, nachdem ich mich selbst so sehr unter Druck gesetzt habe, dass ich fast unter dem Druck zusammengebrochen wäre.
    Nun lass ich es etwas langsamer angehen und habe in dieser Zeit schon eine beträchtliche Menge erledigen können, obwohl ich mehr Pausen gemacht habe.
    Und den „Rest“ werde ich auch noch schaffen zu meinem großen Ziel, nur noch zeit- und ortsunabhängig arbeiten zu können.
    Herzliche Grüße
    Barbara

    • Hallo Barbara,

      danke für deine Offenheit! Ja, neben einem Vollzeitjob ist nochmal mehr Geduld und dranbleiben nötig. Aber ich denke, in deinem Fall passt doch das Bild vom Bambus: Der wächst ganz lange unsichtbar unter der Erde um dann auf einmal endlich auch nach außen sichtbar zu wachsen. So ist es oft, wenn viel Energie in eine Sache fließt. Schön finde ich, dass es jetzt leichter flutscht „obwohl“ (oder weil) du dir insgesamt weniger Stress machst! Ganz toll, solche Stories liebe ich – weil ich da auch fest dran glaube, dass es so ist.

      Bleib dran mit deinem klaren Fokus!
      Herzliche Grüße
      Marit

  13. Hallo Marit,

    danke dass du den Artikel nochmal hervorholst. Der ist anscheinend damals an mir vorbei gegangen. Ich habe meinen eigenen online Kurs jetzt am Start, aber das vernachlässigte Marketing rächt sich jetzt aktuell.
    So langsam komme ich mir wie ein Tellerjongleur vor. Irgendwo bedarf immer ein Teller meiner Aufmerksamkeit, aber die anderen muss ich trotzdem im Blick behalten. Aufbau der Liste sehe ich definitiv auch wichtiger als Facebook-Links :-)

    Viele Grüße,
    David

  14. Liebe Marit,

    vielen Dank für diesen guten aber vor allem so ehrlichen Artikel. Gerade in Bezug auf die Höhe des Einkommens, was man damit erzielen kann und vor allem in welcher Zeit, setzt man sich ja gerne selbst unter Druck. Dazu kommt, dass man ja leider durch ach-so-tolle Wundercoaches mit Tschakka-Berichten wie unglaublich reich man nach nur 6 Wochen mit einem Online-Programm werden kann, stark verunsichert wird. Vor allem dann, wenn man noch ganz am Anfang steht.

    Viele Grüße
    Dunja

    • Hallo Dunja,

      ja, das glaube ich auch, dass Einsteiger leicht unter Druck geraten können durch einige Angebote und Versprechungen, die da draußen so kursieren: „So erstellst du deinen eigenen Kurs in nur 5 Wochen und verdienst gut daran“. Es gibt ja Leute, die das hinbekommen – was dann aber gern übersehen wird ist, dass diese meist schon eine ganze Weile volle Power in die Produktion von kostenlosem Content wie z.B. Blogartikel, kostenlose Webinar etc. gesteckt haben und damit dann eine Steilvorlage dafür haben, gleich beim ersten Kurs ein gutes Ergebnis zu erzielen. Alles hat seinen Preis… :)

      Schön, dass ich mit dem Artikel etwas Druck rausnehmen konnte! Geh’s langsam an – dann wirst du in einem Jahr mehr erreichen als dir im Rückblick realistisch erschienen wäre. Das kenne ich jedenfalls von mir und einigen anderen, die einfach mal konsequent einen Schritt vor den anderen gesetzt haben – ungeachtet dessen, dass sie „eigentlich“ noch x Schritte mehr hätten machen müssen…

      Alles Gute
      liebe Grüße
      Marit

  15. Hallo Marit,

    vielen Dank für diesen Artikel, der die „Realitäten des Lebens“ berücksichtigt.

    Für mich ist der Weg zur eventuellen „Online-Unternehmerin“ genau der gleiche, wie damals, als ich mich vor dreißig Jahren selbstständig gemacht habe. Damals habe ich das Auto abgeschafft, Urlaub gab es jahrelang nicht (und zwar nicht, weil das Geld nicht gereicht hätte, sondern weil ich innerlich derart mit meinem neuen Beruf verbandelt war, dass ganz viel Energie da reinfloss).

    Meine neuen Projekte (nämlich Video-Kurse zu meinem Thema anzubieten) brauchen Zeit und brauchen ganz viel Arbeit. Ich will diese Kurse anbieten, nicht weil ich „weniger“ mit meinen Kunden arbeiten möchte, sondern noch eine andere Art der Leistung anbieten möchte. Die Frage, „ob ich davon leben kann“, stellt sich also gar nicht für mich, weil alles so weiter geht, wie bisher, das Neue muss häppchenweise nebenher entstehen (wobei ich in der glücklichen Lage bin, mir immer mal eine Woche freischaufeln zu können). Ich freue mich in erster Linie, mit den Video-Kursen eine neue Herausforderung gefunden zu haben. Ob das dann jemand kaufen wird, wird sich zeigen. Wenn nicht, dann geht meine (berufliches) Leben eben weiter wie bisher.

    Liebe Grüße
    Sylvia

    • Hallo Sylvia,
      danke für diese sehr pragmatische und bodenständige Sicht auf die Dinge! Ich denke, das ist die richtige Einstellung: Zum Selbständig-Sein gehört eben auch dazu, dass man bei einigen Dingen nicht genau weiss, ob sie sich rechnen oder nicht. Und ich bin sicher – bei dem Fokus, den du auf deine Videokurse legst, wirst du deine Früchte bald ernten können!

      Lieber Gruß
      Marit

  16. Pingback: Anderswo gelesen ... dein Online-Business › Abenteuer Home-Office

  17. Hallo Marit!
    Vielen Dank für deinen tollen und ausführlichen Beitrag!

    Vor lauter Bäumen hab ich zu Beginn beim Thema Online-Business den Wald nicht mehr gesehen.

    Unzählige Strategien und 1000e Möglichkeiten im Internet Geld zu verdienen, doch keine funktionierte bei mir.

    Leider setzte ich zuerst auf die falschen ‚Pferde‘ und habe viel Geld in den Sand gesetzt.. gehört wohl auch dazu. Auf die Schnauze fallen, aufstehen und weitermachen. Der Weg erscheint einem wohl erst, wenn man sich mal ins Dickicht gemacht hat, einige Hindernisse überwunden und nie aufgegeben hat.

    Anfangs Jahr habe ich als Unerfahrener für 49 Euro ein Affiliate-System von einem der erfolgreichsten Marketer im deutschsprachigen Raum gekauft und hatte nach vielen Nacht-Schicht-Stunden, lesen, recherchieren, Videos schauen und ausprobieren nach einigen Wochen mal über 180 Euro an einem Tag verdient.

    In über 106 Videos erklärt der 25jährige alles Schritt-für-Schritt, gibt Insider-Tipps und empfiehlt wertvolle Tools.

    Das Beste ist, wenn es mal steht, läuft es vollautomatisiert, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.

    Freue mich auf weitere wertvolle Beiträge von dir!

  18. Hallo Marit,

    das ist ein sehr toller Artikel. ich teile Deine Ansicht. Ich glaube auch, dass es schon fast zum Hokuspokus gehört, in einer extrem kurzem Zeit ein riesiges Online Business aus dem Boden zu stampfen. Die Dinge müssen reifen und jeder braucht auch zwingend Zeit für sich.

    Vor allem also, wenn man mit einem Nebeneinkommen startet, sollte man die Dinge bewusst und Schritt für Schritt angehen. Dann klappt das auch sicher mit dem Erfolg. Ich biete auf meinen Seiten ein kostenloses eBook an, in dem ich dies auch so benenne. Für mich selbst kann ich sagen, dass ich durch langsames Vorangehen schneller erfolg mit meinen Strategien hatte.

    Ich glaube dazu gibt es auch ein chinesisches Sprichwort: Du musst langsamer gehen, um schneller zu werden.

    So oder so ähnlich lautet es.

    Liebe Grüße

  19. Hallo Marit,
    klasse Artikel zum Thema Online Business aufbauen und ich teile einige deiner Punkte definitiv. Ich bin jedoch der Meinung das man auch in kürzerer Zeit ein Business hichziehen kann, z. B. Nischenseiten mit Affiliate Marketing und dadurch mit Durchhaltevermögen schon eine Nebeneinnahme generieren kann. Ich habe das auch auf http://online-geldeinnehmen.com probiert, wo ich mich mit der gleichen Thematik auseinandersetze. Spannendes Thema neben seinem normalen Job etwas zu machen :-)
    Viele Grüße
    Timm

  20. Hi Marit,
    dein Schreibstil gefällt mir :-) Außerdem freue ich mich immer wieder, wenn sich Online-Unternehmer von den selbsternannten Gurus und Schreihälsen unterscheiden und sowohl seriös als auch fundiert Wissen vermitteln.
    Ich möchte gerne noch eine Möglichkeit aufzeigen, wie man Job und Online-Existenzgründung unter einen Hut bekommen kann (besonders gut geeignet für Berater und Trainer): Als ich angefangen habe meine Beratungstätigkeit aus dem Offline-Markt ins Internet zu verlagern, habe ich viele meiner herkömmlichen Termine genutzt, um direkt ein digitales Produkt zu erstellen. Ich habe immer wieder bei Beratungsgesprächen eine Kamera und Mikrofone dabei gehabt und (mit dem Einverständnis der Kunden natürlich) Beratungsleistungen direkt vor Ort digitalisiert. Natürlich bedarf es auch hier einiger Nachbearbeitung, aber dadurch hatte ich 3 Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Zum einen mein damals noch notwendiges Einkommen gesichert und gleichzeitig den relevanten Content für meinen ersten Online-Kurs gesammelt. Und Drittens: Oben drauf gab es auch gleich noch extrem wichtige Testimonials!
    Ich muss allerdings warnend anmerken, dass nicht jeder Kunde die nötige Geduld und Aufgeschlossenheit für solche Vorhaben mitbringt… Ein kleiner Nachlass beim Honorar wirkt hier manchmal wahre Wunder ;-)

    Nur eine kleine praktische Anregung, vielleicht inspiriert es ja ein paar deiner Leserinnen und Leser.
    Viel Glück und Erfolg weiterhin mit deinem Geschäft und alles Gute.
    Max

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