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Kursplattform in WordPress mit Thrive Apprentice – spannende Neuerungen 2022

Um deine Onlinekurse über WordPress auszuliefern, brauchst du Freude am „Frickeln“ (und gute Englischkenntnisse) – hast dafür aber deutlich mehr gestalterische Freiheit als bei Mietplattformen. Es gibt jede Menge Plugins dafür, um eine Kursplattform in WordPress einzurichten – und ich verfolge immer ein wenig, was sich da so tut. Jetzt kommt von meiner Lieblings-Software-Schmiede eine Neuerung, die wirklich SEHR interessant aussieht: Thrive Apprentice* wurde grundlegend überarbeitet und auf ein ganz neues Level gehoben – es kann jetzt als vollwertiges Mitglieder-Plugin genutzt werden (muss aber nicht) und Inhalte können sehr gezielt zeitlich gesteuert freigeschaltet werden. Hier verlinke ich das aktuelle Ankündigungsvideo mit ein paar Einschätzungen zu den Funktionen:

Update: Mittlerweile habe ich das neue Plugin getestet und mit Learndash verglichen – dem aus meiner Sicht führenden Kurs-Plugin für WordPress –> Vergleich Learndash vs. Thrive Apprentice 2022

Thrive Apprentice: Diese Neuerungen kündigen sie an

In dem Video finde ich folgende Kapitel besonders spannend – du kannst also auch vorspulen:

Ab ca. Min. 1:10: Die Design-Optionen und Vorlagen, um Kurs-Lektionen optisch aufzuwerten
(das war schon in der vorigen Version möglich)

Min. 2:22: Es wird eine neue Ebene eingezogen, nämlich die der Products. Damit wird es zum Mitgliederplugin und nicht mehr nur zum Kurs-Plugin. Auch das Ausliefern einzelner Download-Produkte wird dadurch möglich.

ca. Min. 5:40: Der flexibelste „Drip-Campaign-Editor“ den es je gab – Beispiele, was da alles eingestellt werden kann wow! 😮

Min. 7:21: De-coupled Drip-Feed, also „entkoppeltes“ Drip-Feed – die Lektionen eines Kurses im Rahmen unterschiedlicher Produkte jeweils passend ausliefern

Das Ankündigungs-Video für Thrive Apprentice 4.0

Du findest alle Infos auch zum Lesen auf ihrer Launch-Verkaufsseite* und ich bette es dir hier ein:

* die geteilten Links sind meine Partner-Links; Ich empfehle Thrive Themes seit Jahren voller Überzeugung und nutze die Produkte selbst. Thrive Apprentice ist eines von vielen Plugins, die in der Thrive Suite enthalten sind.

Vorweg: Wann du dich damit nicht beschäftigen solltest:

Damit du weißt, ob das hier etwas für dich ist, meine „Warnung“ vorweg: Eine Kursplattform mit so einem komplexen Plugin wie diesem hier in WordPress selbst anzulegen, ist definitiv und ausdrücklich nichts für Einsteiger!

Du solltest erst mit technisch einfacheren Lösungen deinen Kurs ausliefern, Erfahrungen sammeln – und dann brauchst zu zusätzlich noch eine Affinität für das „Selbstbasteln“ mit WordPress (und gute Englischkenntnisse).

Wann dieses Update für dich interessant sein kann:

  • Du hast bereits eine Kursplattform in WordPress, die ist über die Jahre gewachsen und es wurden verschiedene Plugins dafür zusammengestöpselt (kenn‘ ich!). Du möchtest da schon länger aufräumen, auch weil dir Funktionen fehlen oder dich etwas stört – und du hast Lust auf einen Neuanfang (so wie ich gerade)
  • Oder du hast bereits einen oder mehrere Kurse auf Mietplattformen liegen, das läuft eigentlich, aber das Preismodell dort hat sich geändert oder du musst aufstocken, wenn du weiter wachsen willst. Oder dir reichen die Gestaltungsoptionen nicht, oder du würdest einfach gern deine wichtigsten Assets auf deiner eigenen Plattform holen.
  • Du bist WordPress-affin und nutzt vielleicht sogar schon eines oder mehrere der Thrive-Produkte aus der „Suite“ – und möchtest bald einen Kurs anbieten. In dem Fall wirst du gut zurecht kommen, weil du die „Logik“ im Thrive-Universum bereits kennst.
  • Oder du hast sogar Thrive Apprentice schon länger installiert, aber bisher außer einem Test-Kurs noch nicht viel damit gemacht – und die angekündigten Änderungen könnten jetzt der Startschuss dafür sein, das jetzt zu tun (kenn ich! 😀 ).

Was ich spannend an den neuen Funktionen finde:

„Products“ als neue Ebene schafft ganz neue Möglichkeiten, Onlinekurse, Mitgliederbereiche und digitale Downloads direkt von WordPress aus zu vermarkten.

Bisher musste man meist ein Mitgliederplugin mit einem Kurs-Plugin zusammen verwenden, denn die Kursplugins haben nur die Lektionen verwaltet und die Mitglieder-Plugins waren dafür da, ggf. weiteren Content, der zu einem Kurs gehört, für eine bestimmte Nutzergruppe zu schützen.

Für mein Coachingprogramm habe ich mit Hilfe des Mitgliederplugins einerseits das „Curriculum“ an Kursinhalten und andererseits weitere Seiten und Downloads für diese Gruppe an Benutzern geschützt – das ließ sich nicht (gut) mit nur einem Kursplugin abbilden. Das ist okay, aber erhöht die Komplexität, weil man in beiden Plugins Zugangsregeln einstellen kann, was leicht fehleranfällig ist.

In ihrem Video kündigen sie ja ab Min. 2.22 an, dass man zukünftig auch bestimmte andere Medien, wie z.B. Audio, PDFs oder auch Einzelseiten einem Produkt zuordnen kann, genauso wie dazugehörige Lektionen – was ein echtes Novum ist!

Templates und Gestaltungs-Optionen (gab es schon in der vorigen Version)

Ich hatte mich länger nicht mit Thrive Apprentice beschäftigt, u.a., weil die ersten beiden Varianten designtechnisch sehr eingeschränkt waren. Es gab ein vom normalen Theme „abgekoppeltes“ Design für die Lektionen, bei denen bspw. ein eingebundenes Video immer ganz oben auftauchte.

Toll ist, dass es ganz im Stil des Theme Builders (das Theme, das ich verwende) jetzt möglich ist, eigene Templates für die Kurs-Inhalte zu gestalten! Damit kann ich mir für jeden neuen Kurs einen optischen „Container“ schaffen, den ich dann mit den entsprechenden Inhalten fülle – und habe meine „Spielwiese“ beim Design.

Ausgefeilte Drip-Feed Anpassungen

„Drip-Feed“ bedeutet, steuern zu können, wann welche Benutzer welche Inhalte sehen können sollen. Das wird normalerweise je Kurs festgelegt und kann dann nur wieder für ALLE Kursteilnehmer dieses Kurses geändert werden.

Für mein Coachingprogramm, das ja immer als Gruppenkurs an einem bestimmten Datum gestartet ist (und dieses Jahr wieder startet), hat meine Assistentin damals den gesamten Kurs duplizieren müssen. Denn: Die neuen TeilnehmerInnen sollten keinesfalls alle Inhalte auf einen Schlag sehen und die ‚alten‘ TeilnehmerInnen, die bereits durch waren, sollten natürlich ihren Zugang nicht wieder eingeschränkt bekommen. Juhu, das lässt sich jetzt alles viel einfacher regeln!

Auch wenn du bspw. einen Kurs einerseits als Selbstlernkurs und anderseits einige Lektionen davon als Bonus in einem anderen Kurs einfügen willst – das lässt sich jetzt alles einstellen.

Diese Änderungen sind vor allem gute Nachrichten für diejenigen, die bereits mehrere Onlinekurse, Gruppenprogramme, Selbstlernkurse und Download-Produkte anbieten – und diese Angebote besser miteinander kombinieren können wollen.


Das ist nur ein kurzer Hinweis auf diese bald kommende neue Version – ich konnte selbst logischerweise noch nicht reinschauen. Ich möchte aber meine Selbstlernkurse und die Inhalte meines Gruppenprogramms im Laufe des Jahres alle „nach Hause holen“, also auf einer Plattform zusammenführen – und werde dann immer mal wieder Einblicke geben. Es sei denn, es stellt sich heraus, dass ich mit dem Plugin doch nicht so gut arbeiten kann – was sich manchmal erst beim Ausprobieren herausstellt… Auch dazu dann von mir eine Einschätzung.

Herzliche Grüße

Marit


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