Zeitmanagement-Tipp für die Produktentwicklung: Suchen Sie sich ein Publikum

Zeitmanagement-Tipp für die Produktentwicklung

Produkte entwickeln – konkret heißt das für Coaches, Trainer oder Berater, sich neben dem Alltagsgeschäft der Aufbereitung und „Materialisierung“ ihres Wissens zu widmen. Aus Zeitmanagement-Sicht handelt es sich um wichtige-aber-nicht-dringende Aufgaben, weil sie die Weiterentwicklung des eigenen Unternehmens betreffen, es aber niemanden interessiert, wenn man sie nicht erledigt. Hier ein paar Ideen, wie Sie besser in Schwung kommen – mein Beitrag zur Blogparade von Ivan Blatter. 

Das kennt wohl jeder von uns Wissensarbeitern: Eine Woche kann ganz einfach vergehen, ohne dass man etwas Substanzielles erschaffen hat – obwohl man nicht faul war und viel gearbeitet hat. Es hat Spaß gemacht, gutes Feedback gegeben und das Gefühl am Ende der Woche ist gut. Dennoch: für eine Investion in die Zukunft des eigenen Unternehmens blieb keine Zeit übrig. Das Konzipieren von Produkten oder das Erstellen von wiederverwertbaren Materialien ist so eine Investition, für die allzu oft die Zeit und Muße fehlt.

Oder?

Nicht die Zeit fehlt, sondern die Dringlichkeit

Wer den Anspruch hat, allein im stillen Kämmerlein sein Wissen bis zur Vollendung in neue Formen zu gießen, macht es sich unnötig schwer. Mein Zeitmanagement-Tipp lautet: Schaffen Sie sich Dringlichkeit für die Aufgaben, die für die Weiterentwicklung Ihres Unternehmens wichtig sind.

Dringlichkeit entsteht durch das Interesse Anderer an Ihren Ergebnissen, verknüpft mit festen Terminen. Suchen Sie sich daher so früh wie möglich, schon in der „Beta-Phase“ Ihrer Produktentwicklung, ein Publikum bzw. Sparringspartner.

Hier ein paar Ideen von mir dazu:

So machen Sie Ihre Fans und Kunden zu Ihrem Publikum:
  • Planen und halten Sie kostenlose Webinare, in denen Sie Ihr Wissen und Ihre Kernaussagen in ca. 30 Minuten knackig und überzeugend auf den Punkt bringen. Auf diese Weise geben Sie Ihrem Publikum absolut wertvolle Informationen und haben im Gegenzug die Möglichkeit, explizit nachzufragen: „Was war Ihr Aha-Effekt?“ „Was möchten Sie zu diesem Thema noch wissen?“ „Was brauchen Sie noch, um jetzt konkret ins Tun zu kommen?“ „Welchen Tipp haben Sie noch für mich?“.
    Die Präsentation und den roten Faden des Webinars könnten Sie später in ein Video umformen – was zwar nochmal Zeit kostet, aber auf diese Weise haben Sie dann ein Modul Ihres Selbstlernkurses oder Ihres Coachingprogramms fertig. Auch ein schriftliches Dokument lässt sich viel leichter erstellen, wenn der Inhalt einmal auf das Wesentliche „heruntergedampft“ wurde, Sie passende Bilder dazu gefunden und Feedback dazu bekommen haben.
  • Nutzen Sie Ihren Newsletter und/oder Ihren Blog dazu, die Inhalte eines Kurses oder eines Buches schrittweise fertigzustellen. Da nur Sie die Gliederung kennen, die Sie sich vorher überlegt haben sollten, kommen Ihre Leser wahrscheinlich gar nicht auf die Idee, dass später mal ein chronologischer Kurs draus werden soll. Gerade diese chronologische Anordnung bietet aber später den Mehrwert, der Ihren bislang kostenlosen Inhalt zu einer geldwerten Ressource macht.
  • Wenn Sie sonst eher 1-zu-1 arbeiten: Bieten Sie einen lokalen Workshop zum Thema an, z.B. bei der Volkshochschule oder ähnlichen Trägern. Die Vermarktung lokaler Workshops kann zwar nach meiner Erfahrung eine zähe Angelegenheit sein – aber Ihnen reichen ja 3-4 Teilnehmer, um Verbindlichkeit und direktes Feedback für Ihre Materialien-Erstellung zu bekommen.
  • Nutzen Sie wann immer möglich die aktuelle Arbeit mit Kunden dazu, Ihre Hilfestellungen zu „materialisieren“: Statt eine Übung mündlich zu erläutern, die Ihr Coachingkunde bis zur nächsten Sitzung machen soll, erstellen Sie ein Arbeitsblatt. Statt einen Kunden am Telefon z.B. die Einrichtung eines bestimmten Plug-Ins von WordPress zu erläutern  – erstellen Sie ein kurzes Bildschirm-Video. Statt als Trainer die Grundlagen des Themas als Impulsvortrag im Seminarraum zu präsentieren, lagern Sie die Wissensvermittlung als Audio-Podcast vor. Wenn Sie die Chance haben, mit einem Experten in Ihrem Feld zu sprechen, fragen Sie gleich nach, ob Sie das Gespräch als Interview aufzeichnen dürfen.

Sie sehen: mit ein wenig Kreativität gibt es fast überall die Möglichkeit, die Produktentwicklung zum Bestandteil Ihrer alltäglichen Arbeit zu machen. Welche Möglichkeiten fallen Ihnen noch ein, sich ein Publikum zu suchen, um konkret ins Tun zu kommen?

Es gibt noch eine weitere Möglichkeit:

So nutzen Sie Ihre Netzwerkpartner um Wichtiges dringend zu machen:
  • Suchen Sie sich einen Sparringspartner, der ein ähnliches Ziel hat wie Sie und setzen Sie sich gegenseitig feste Termine (z.B. 1x pro Woche), an denen Sie sich gegenseitig Ihren Fortschritt präsentieren und Feedback geben. Es kann sein, dass Sie einen solchen Sparringspartner mit ähnlichen Projekten erst suchen müssen – vielleicht durch einen Eintrag in einer Xing-Gruppe?
  • Dies habe ich gerade selbst ausprobiert: Nutzen Sie einen Vormittag in der Woche als „Erledigungsinsel„. Sie telefonieren morgens mit einer oder auch zwei Personen aus Ihrem engeren Netzwerk und verpflichten sich gegenseitig dazu, eine bestimmte Aufgabe in den nächsten zwei Stunden zu erledigen. Dann geht jeder an die Arbeit und mittags schicken Sie sich gegenseitig die Ergebnisse und sprechen kurz drüber. In den zwei Arbeitsstunden sind Sie entsprechend gezwungen, wirklich etwas Sinnvolles zustande zu bringen, mit dem Ihr Sparringspartner etwas anfangen kann. Dieser künstlich erzeugte Druck hilft mir persönlich sehr, mit einem leicht erhöhten Adrenalin-Spiegel in zwei Stunden mehr zu schaffen als sonst an einem ganzen Arbeitstag :)
  • Wenn Sie noch keins haben: suchen Sie sich ein Erfolgsteam. Bei den regelmäßigen Treffen im Team geht es zwar nicht so explizit um das Erledigen von Aufgaben, wie in den zwei vorgenannten Tipps. Aber zumindest in meinen Erfolgsteams achten wir immer darauf, dass wir uns vor allem auf Themen konzentrieren, die dem langfristigen Unternehmensaufbau dienen – und nicht auf die alltäglichen Herausforderungen. So bleiben wichtige Aufgaben immer auf der Bildfläche und können nicht so leicht im Alltagstrubel untergehen.

Das waren meine persönlichen Tipps, die Sie ja auch teilweise bei mir beobachten können, wenn Sie mein Vorgehen schon länger verfolgen. Monika Birkner hat mich neulich zu meinem „co-kreativen“ Vorgehen in einem Interview befragt – ich finde, dieser Begriff trifft auf den Punkt, was ich in diesem Artikel nochmal als Zeitmanagement-Tipp verpacke. ;)

Für mich persönlich ist klar: Alles was ich an Produkten zukünftig „herstelle“ möchte ich in Zusammenarbeit mit Kunden, Lesern, Fans und (engen) Netzwerkpartnern erstellen. Allein vor mich hinwerkeln möchte ich nie wieder – das habe ich bei meinem ersten Buch so gemacht und das war schon eine recht harte Erfahrung.

Wie helfen Sie sich, nicht-dringende aber wichtige Aufgaben im Alltag erledigt zu bekommen? Wenn Sie noch eine Idee dazu haben, schreiben Sie diese gerne ins Kommentarfeld – auch Feedback ist wie immer willkommen.

Herzliche Grüße

Marit Alke

 

27 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo liebe Marit,

    danke für Deinen exzellenten Artikel. Der kam mir gerade zur rechten Zeit und hat mir das entscheidende Fünkchen Erkenntnis gebracht. Jetzt weiß ich, wie ich bei meinem neuen Coachingprogramm vorgehen werde.

    Viele Grüße

    Kristine

    • Hallo Kristine,

      juhuu, so soll es sein! Bin gespannt und sitze gerne in deinem Publikum :D

      Lieber Gruß
      Marit

  2. Liebe Marit Alke,

    vielen Dank für diesen tollen Beitrag. Das Thema beschäftigt mich nicht nur persönlich, sondern auch für Unternehmen, in denen ich tätig bin. Denn ich biete meinen Kunden auch Themen, die selten als dringend erlebt werden, aber für das langfristigen Erfolg möglicherweise entscheidend sein können…

    Ich selbst blocke mir übrigens jede Woche eine bestimmte Zeit, in der ich an die wichtigen Dinge herangehe. Da ist dann auch das Handy und Bürotelefon lautlos, Outlook geschlossen und sonstige Netzwerke ausgeschaltet. Damit das halbwegs lustvoll bleibt, stehen verschiedene wichtige Aufgaben auf wunderschönen „To-Do-Listen“ (dawanda sei dank!), von denen ich mir die heraussuche, nach der mir an diesem Tag ist.

    Die Idee des Sparringspartners finde ich auch sehr gelungen. Und plane gerade etwas Ähnliches: Mit einigen KollegInnen ein monatliches Treffen, bei dem wir uns gegenseitig schlau machen (und auf nette Art Netzwerkpflege betreiben). Wenn es gut anläuft, wird daraus vielleicht auch mal ein offene Veranstaltung für alle Interessierten…

    Schöne Grüße,
    Ulrike Bossmann

    • Hallo Frau Bossmann,

      danke für Ihren Kommentar und Ihre weiterführenden Tipps! Mit solchen flexiblen To-Do Listen arbeite ich auch – nur schön aussehen tun die leider eher nicht. ;) Das ist vielleicht noch eine Idee, die ich für mich noch verfolgen könnte.

      Ihre geplanten monatlichen Treffen finde ich eine sehr gute Idee. Mein Tipp noch dazu: Geben Sie diesen Treffen eine Struktur, denn gerade unter uns Frauen artet das sonst sehr gerne in eine Quatsch-Runde aus (was ja auch sehr nett ist, aber eben nicht Sinn solcher Kollegialer Treffen). Viel Erfolg dabei!

      Herzliche Grüße
      Marit Alke

  3. Hallo Frau Alke,

    ein wunderbar inspirierender Artikel! Meine „Materialisierung“ von Wissen wird dadurch sicherlich weiterkommen (auch durch Ihren Blogbeitrag zur Videoerstellung). Außerdem finde ich die „Erledigungsinsel“ und das „Erfolgsteam“ eine hilfreiche Anregung für den mittel- und langfristigen Unternehmensaufbau.

    Besten Gruß aus Limburg
    Manuela Seubert

    • Hallo Frau Seubert,

      herzlichen Dank für die Rückmeldung! Wie schön, dass Sie durch meine Tipps konkret vorankommen – das ist für mich der schönste Lohn :)

      Herzliche Grüße
      Marit Alke

  4. Hallo Frau Alke,

    danke für Ihre Anregungen.
    Ja, verbindliche Termine sind für den tatsächlichen Abschluss einer Sache enorm förderlich :)

    Bei mir ist es das wöchentliche Abstimmungs-Telefonat mit einem guten Freund sowie öffentlich gemachte Termine, bei denen mir gar nichts anderes übrig bleibt, als bis zu dem Zeitpunkt „fertig“ zu sein.

    Und man glaubt gar nicht, was dann alles „fertig“ ist, was man ansonsten noch weiter und weiter und weiter „verbessern“ hätte wollen können :)

    Ihr Beitrag hat mich weiter inspiriert, das Adrenalin gezielt fließen zu lassen, um Produkte entstehen zu lassen :)

    Besten Dank und weiterhin einen angenehmen Tag,
    Andreas Lorenz

    • Hallo Herr Lorenz,

      „Das Adrenalin gezielt fließen lassen“ – das gefällt mir :D

      Ja, Sie haben Recht, fixe Termine und ein wartendes Publikum sind vor allem deswegen so hilfreich, weil man sonst ewig weiter perfektioniert. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass sich die Arbeit immer genau in der zur Verfügung stehenden Zeit ausbreitet… Dass das nur allzu wahr ist merke ich leider immer wieder an mir selbst.

      Herzliche Grüße
      Marit Alke

  5. Pingback: Blogparade: Welches ist Ihr wichtigster Zeitmanagement-Tipp?

  6. Hallo Frau Alke,

    inwiefern haben Sie denn Erfahrungen mit dem Finden von Sparringspartnern mit ähnlichen Produkten auf xing oder anderen Netzwerken? Das wäre ja so was ähnliches wie Co-Coaching mit dem Schwerpunkt auf Produktentwicklung.

    beste Grüße,
    Christoph Simon

    • Hallo Herr Simon,

      damit habe ich persönlich noch keine Erfahrungen gemacht, weil sich bei mir dann doch immer noch jemand im Bekanntenkreis fand, der das mit mir machte. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass das funktioniert, wenn man z.B. in einer E-Book-Gruppe reinschreibt, dass man sich einen Lektoratspartner sucht und relativ konkret benennt, wie man sich die Zusammenarbeit vorstellt. Co-Coaching finde ich einen guten Begriff – wichtig ist eben genau die Gegenseitigkeit: Jeder investiert Zeit für das Lektorieren und Besprechen der Teilergebnisse des Anderen und bekommt genau diese Hilfe zurück.

      Testen Sie es doch mal und berichten Sie dann gerne!
      Herzliche Grüße
      Marit Alke

  7. Hallo Frau Alke,

    Danke für Ihren Hinweis mit der Ebook-Gruppe. Ihr Satz: …“Allein vor mich hinwerkeln möchte ich nie wieder …“ hat mich sehr angesprochen.

    Nicht, das ich das alleine für mich arbeiten und schreiben und kreieren nicht gerne tue. Das ist nicht der Punkt. Aber hin und wieder ist es auch ganz schön etwas gemeinsam zu entwickeln oder zumindest den Austausch darüber haben. Diesen Aspekt habe ich in der Vergangenheit vernachlässigt. Die Arbeit in einem Co-Working Space in Berlin hatte für mich dahingehend auch nicht den erhofften Input.

    Ich denke, es lag einfach daran, das ich mir da nicht so klar war, was ich wirklich benötige, obwohl die Atmosphäre da war sehr gut .
    Ich frage mich häufig in meinem Selbstcoaching-Prozess, was das Wichtigste ist, um im Internet (schnell) erfolgreich zu sein und mein „Innerer Coach“ antwortet immer wieder, wie aus der „Pistole geschossen“: „Gute Produkte erstellen.“ – manchmal noch mit dem Hinweis für eine Zielgruppe, die Leidenschaft und Begeisterung für Ihr Thema haben.

    Durch diese Regelmässigkeit wird mir das von Tag zu Tag bewusster.

    Dazu passt dann einfach ein guter kollegiales Co-Coaching zur Produkterstellung. In diesem Sinne mag ich auch Ihren Blog und Ihr Thema. Passt einfach sehr gut in die heutige Zeit.

    Ich halte dann mal Ausschau in entsprechenden Gruppen

    vielen Dank dafür und beste Grüße,
    Christoph Simon

    • Hallo Herr Simon,

      lesen Sie mal weiter unten, Netzwerkspezialistin Sabine Piarry hat uns dazu noch gute Tipps gegeben, wie man Xing zum Finden von Sparringspartnern nutzen kann :)

  8. Hallo Frau Alke,
    in meinem Beitrag zu der Blogparade ( http://webmarketingsoftware.de/zeitmanagement-tipp/ ) schreibe ich über meine Erfahrungen mit Arbeitstreffen und Mastermind-Gruppen zum fokussierteren Arbeiten an den eigenen Zielen. Letztendlich geht´s dabei aber auch um die Dringlichkeit, die Sie ansprechen. (Ich hatte es in meinem Beitrag „künstlicher sozialer Druck“ genannt.)
    Sehr interessant finde ich die Art und Weise, wie Sie mit Ihren Zielgruppen/Partnern kommunizieren und Ihre Ideen, die daraus resultierenden Erkenntnisse zur Produktentwicklung zu „verwerten“. Leider habe ich persönlich solche 1-1-Kontakte zu meiner Zielgruppe überhaupt nicht, und setzte deshalb viel stärker auf technische Möglichkeiten (Keyword-Analysen/Splittesting…), mehr über die Bedürfnisse meiner Zielgruppen/Kunden herauszubekommen.
    Viele Grüße
    Michael Peuß

    • Hallo Herr Peuß,

      danke für den Verweis auf Ihren Blogartikel! Ja, das geht tatsächlich in eine sehr ähnliche Richtung, was Sie schreiben. Die Treffen mit meinem Erfolgsteam sorgen auch bei mir dafür, dass ich mich immer wieder frage, wie es strategisch bei mir weitergehen soll. Da wir aber uns nicht explizit gegenseitig „kontrollieren“, ist es nur die Vorfreude darauf, etwas Konkretes berichten können, die mich evtl. dazu anregt, wichtige-aber-nicht-dringende Aufgaben zu erledigen. Die im Text von mir geschilderten explizit auf die Aufgabenerledigung gerichteten Tipps ziehen da bei mir besser. Mit Automatisierung arbeite ich persönlich noch überhaupt gar nicht – da habe ich wohl noch eine Menge zu lernen ;)

      Herzliche Grüße
      Marit Alke

      • Alleine die Vorfreude, über Fortschritte berichten zu können, würde bei mir nicht bei allen Zielen ausreichen. Diese Vorfreude spielt bei meiner Motivation zwar auch eine wichtige Rolle. Aber die „negative“ Motivation, es zu vermeiden, sagen zu müssen „Ich habe meine Ziele nicht erreicht.“, wirkt bei mir noch stärker. Wir versuchen halt auch immer, uns nach Möglichkeit nur mit positiven Anreizen zu motivieren anstatt Druck zu machen. Aber bei „schwierigen“ Themen wie „Steuererklärung“ oder „Datensicherung“ klappt das alleine noch nicht wirklich.

        Ich habe dagegen bei den Themen „Networking“/“Kooperationen“ noch Vieles zu lernen. Wir würden uns bestimmt super ergänzen, wenn wir was zusammen arbeiten würden.
        Viele Grüße
        Michael Peuß

        • Hallo Herr Peuß,

          es hat auch einfach wirklich jeder seinen Stil und seine Bedürfnisse. Ich networke ja viel unter Frauen und wir brauchen diesen wohlwollenden Rahmen, haben wir festgestellt ;) – aber jeder „tickt“ ja anders und deswegen sind auch die Zeitmanagement-Tipps der Blogparade ein so wunderschön bunter Strauß.

          Viele Grüße
          Marit Alke

  9. Dankeschön. Dieser Blogpost motiviert mich gleich auf 2 Gebieten:

    1. Projekt Mastermind-Gruppe: So, jetzt tue ich es endlich! Ich möchte auch nicht länger nur „alleine vor mich hin werkeln“ und träume schon seit einigen Wochen von einer kleinen Mastermind-Gruppe, mit der ich mich vernetzen, austauschen und motivieren kann. Der Artikel war eben der Ausschlag, gleich nach Absenden meines Kommentars werde ich ein Gesuch auf XING, in meiner Facebook-Gruppe und mal sehen, wo noch, posten :) Vielen Dank also für den „Tritt“.

    2. Produktentwicklung: On the go – das gefällt mir. Mir „passieren“ auch ständig Produkte, vor allem E-Bücher. So funktioniert für mich das Arbeiten am besten. Ich lese z. B. einen Blogpost, fühle mich dazu motiviert, zu antworten oder in meinem Blog drauf einzugehen, und schwupps, manchmal ist mein Text so lang, dass er sich als E-Buch eignet. Wie viele fast fertig geschriebene E-Bücher hab ich schon auf meiner Festplatte. Jetzt kommt der nächste Schritt: Sie beenden, aufhübschen und publizieren. Dabei hilft mir wieder das vorher geschaffene Publikum: Ich kündige das neue Buch an. Jetzt sollte ich mal langsam einen Veröffentlichungstermin öffentlich festlegen …

    So jedenfalls liebe ich meine Arbeit. Ihr Beitrag hat mir noch mehr Möglichkeiten aufgezeigt, wie ich neue Produkte ausbrüten kann. Mir gefällt der Artikel sehr. Er ist sehr motivierend geschrieben. Die Tipps sind wirklich Gold wert. Das Blog behalte ich mal im Auge (bzw. im RSS-Reader). Vielen Dank.

    • Hallo Sandra,

      vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihren tollen ermutigenden Erfahrungsbericht! Wie klasse, dass sich E-Books anscheinend wie von selbst bei Ihnen schreiben. Anderen kostet das schon deutlich mehr Mühe – mir auch. Eine Gabe, die Sie weiterhin nutzen sollten! :)

      Herzliche Grüße
      Marit Alke

  10. Pingback: Mein wichtigster Zeitmanagement Tipp

  11. Hallo Herr Simon, hallo Marit,

    bei XING gibt es mindestens drei gute Möglichkeiten, Co-Coaching-Partner zu finden:

    1. Tipp: Den gewünschten Partner sehr präzise direkt im Profilspruch (früher hieß es Pinnwand) beschreiben. Mit Blick durch die Kontaktebrille werden alle Profilbesucher angeregt, mit zu suchen. Beispiel: „Wer kennt einen Coach (evtl. Region, evtl. themenspezifisch), dessen Lieblingsthema Videocoaching ist?“ Lassen Sie sich schöne Kontakte vermitteln ;-)

    2. Diese Formulierung in „Ich suche“ nochmals notieren, damit die XING-Suche greift.

    3. In XING-Gruppen ganz gezielt passende Beiträge und damit potentielle Co-Coaching-Partner recherchieren. Dabei in der Übersicht der Gruppen das passende Stichwort in die „Suche Beiträge“ eingeben: „Videocoaching“. Es kommt eine Liste mit allen aktuellen Beiträgen zum Thema und wenn da etwas stimmig ist, empfehle ich, auf Tuchfühlung zu gehen. Für die Suche in XING-Gruppen ist es ratsam, in vielen Gruppen eingetragen zu sein, denn damit gibt es bessere Treffer.

    Grundsätzlich: Je griffiger der Suchbegriff, umso bessere Chancen auf spannende Kontakte.

    Viele Grüße von Sabine

    • Hallo Sabine,

      DANKE für deine Konkretisierung meines etwas vage formulierten Tipps, sich doch mal bei Xing umzuschauen! Sehr hilfreich. Auf die Idee, ein Gesuch in den Profilspruch reinzuschreiben wäre ich nicht gekommen, klasse. Wir ergänzen uns super, weiter so :)

      Viele Grüße
      Marit

  12. Hallo Marit,

    da fällt mir nur ein WOW ein. Das ist ja wirklich eine super Seite, die ich über die Blatternet-Blogparade gefunden habe. Werde mich in den nächsten Tagen mal intensiver mit den Artikeln beschäftigen. Hab schon mal einige „angelesen“. Wirklich interessante Themen.

    Vielen Dank.

    Lieben Gruß, Michel

    • Hallo Michel,

      danke für das WOW :D – das zaubert mir gerade ein breites Grinsen auf’s Gesicht. So eine Reaktion kriege ich ja auch nicht alle Tage. Ich habe leider noch nicht geschafft, mir alle Zeitmanagementtipps aus der Blogparade anzuschauen (Keine Zeit, sich Zeitmanagement-Tipps anzugucken – Auweia, wenn das keine Selbstoffenbarung ist ;)) – werde ich aber nach und nach tun.

      Bis bald, freue mich über Vernetzung,
      Viele Grüße
      Marit

  13. Hallo Frau Alke, Hallo Frau Piarry,

    Klasse Tipp für Xing. Vor allen Dingen das mit dem Profilspruch. Da ich nicht so der Xing-Held bin, freue ich mich über jeden guten Tipp zu dieser Plattform.
    Wirklich super was übers bloggen und kommentieren manchmal so zusammenkommt.

    Herzlichen Dank dafür ein schönes Wochenende
    Christoph

  14. Pingback: Blogparade “Ihr wichtigster Zeitmanagement-Tipp”: Zusammenfassung

  15. Pingback: Ein Coachingprogramm entwickeln – Alle Beiträge aus meinem Blog ordentlich sortiert | coachingprodukte-entwickeln.de

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