[OBL023] Wie du mit einem hochpreisigen Einzel-Coachingprogramm erfolgreich in dein Online-Business startest. Interview mit Katharina Boersch.

[OBL023] Wie du mit einem hochpreisigen Einzel-Coachingprogramm erfolgreich in dein Online-Business startest. Interview mit Katharina Boersch.

Ein Onlinekurs muss nicht immer ein Gruppenkurs sein! Auch mit einem Einzel-Coachingprogramm lässt sich viel Mehrwert für Kunden und ein lukratives Standbein für ein Online-Business schaffen. Katharina Boersch ist mit einem hochpreisigen Coachingprogramm gestartet, in das sie maximal 6 Teilnehmer aufnimmt. Es gibt eine Vernetzung der Teilnehmer untereinander – aber vor allem arbeitet jeder Teilnehmer nach einer klaren zeitlichen Struktur durch die Materialien und kann sich individuelle Betreuung bei Katharina abholen. In diesem Podcast-Interview sprechen wir über mögliche Stolpersteine bei dieser Onlinekurs-Variante, darüber ob es sinnvoll ist, nur zweimal im Jahr Zugang zu einem Onlinekurs zu gewähren und mehr.

Folge hier anhören oder herunterladen:

Die im Podcast genannten Links:

Die Inhalte dieses Interviews im Überblick

  • Was kommt zuerst – das strategische Vorausplanen des Business oder das Anfangen und Ausprobieren?
  • Wie Katharina ihren Coachingprozess in ein standardisiertes Online-Coachingprogramm verpackt hat
  • Die Herausforderungen an den Coach bei dieser Form der Arbeit mit Kunden und wie Katharina damit umgeht
  • Was die Klarheit des Anbieters mit dem Vorankommen der Teilnehmer zu tun hat
  • Wie es funktioniert, in einem standardisierten Prozess trotzdem individuelle Entwicklungsprozesse zuzulassen
  • Warum es kein Problem ist, eine „Einzelberatungs-Flatrate“ im Rahmen des Programms anzubieten
  • Warum wir beide davon überzeugt sind, dass es leichter ist, mehrfach im Jahr etwas mit viel Schwung zu verkaufen – statt darauf zu hoffen, das ganze Jahr über ständig etwas im Angebot zu haben

Also, hier sind wieder jede Menge spannende Learnings drin, in unserem Gespräch. Katharina hat mit diesem Einzel-Coachingprogramm eine sehr gute Basis für ihr Geschäft geschaffen – zum einen, weil sie damit vorhersehbare Umsätze schafft sondern auch, weil sie jeweils während der Launches viele neue Interessenten auf sich aufmerksam macht. Gerade für Coaches ist dieses Modell / Vorgehen eine gute Vorlage für den eigenen Einstieg ins Onlinebusiness.

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Was konntest du für dich mitnehmen? Welche Fragen sind offen geblieben? Welche Rückmeldung möchtest du geben?

Wie immer freue ich mich über Kommentare!

Herzliche Grüße

Marit Alke

 

 

 

9 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Marit!

    Herzlichen Dank für deine wunderbaren Fragen!
    Es hat mir großen Spass gemacht.
    Ich schätze deinen Podacst und deine Arbeit sehr und kann die Online Business Lounge jedem Unternehmer wärmstens empfehlen.
    Fundiert, praxiserprobt. Prädikat: sehr empfehlenswert.

    Herzliche Grüße
    Katharina

  2. Liebe Marit, liebe Katharina,

    danke für dieses ganz wunderbare Interview.

    Es hat mir viele Fragen beantwortet und ich habe schon wieder neue Ideen!

    Herzens-Grüße zu euch,
    Anna

  3. Liebe Marit,

    Vielen Dank für dieses Interview, das mich persönlich erleichtert und inspiriert hat! Und hier ganz besonders der Ansatz, den Start mit einem hochpreisigen Coachingprogramm mit wenigen Teilnehmern zu wagen. Die verbreitete Empfehlung mit einem Geschenk bzw. kostengünstigen Angebot zu starten, hat mich innerlich echt lahm gelegt. Toller anderer Ansatz! Herzlichst, Manuela

    • Hallo Manuela,

      wie schön, dass sich da ein Knoten lösen konnte und wir dich inspirieren konnten!

      Allerdings wirst du auch bei diesem Ansatz um das Prinzip „Free“ nicht drumherum kommen – es sei denn, du hast soviele Kunden, die über Empfehlungen zu dir kommen, dass du davon einige auf das Einzel-Programm schicken kannst. Auch Katharina „launcht“ jeweils den Start ihres Programms mit hochwertigen kostenlosen Webinaren, über ihren Podcast und sicher auch noch über andere Maßnahmen um während der Vermarktungsphase sichtbarer zu sein – darüber haben wir ja im Detail gar nicht gesprochen im Interview. Aber so ein teures Programm wird niemand kaufen, ohne vorher massiv Vertrauen zu demjenigen aufgebaut zu haben der es anbietet – bei Katharina z.B. durch ihre wiederkehrenden kostenlosen Webinare, den Blog, den Podcast…. Also auch sie gibt Geschenke-Geschenke-Geschenke und dann kann sie auch ihr Programm zuverlässig füllen.

      Während der Start mit einem kostengünstigen Produkt tatsächlich auch aus meiner Sicht keinen Sinn macht – denn das ist fast genauso schwierig zu vermarkten wie ein hochpreisiges.

      Ich hoffe, dass ich mit meiner Antwort dir nicht wieder den Schwung nehme, es einfach mal auszuprobieren?!! :) Ich bin ja immer jemand, der die Dinge realistisch beim Namen nennt.

      Alles Gute für deine nächsten Schritte,
      Herzliche Grüße
      Marit

  4. Liebe Marit, liebe Katharina Boersch,

    ein sehr inspirierendes Interview. Herzlichen Dank dafür!

    Es hilft sicherlich sehr all den Coaches, die traditionell ausgebildet sind und in dieser Weise arbeiten, Alternativen zu sehen und erste Schritte in diese Richtung zu gehen. Die Hürden, die klassische Coaches haben, sind in dem Interview ja sehr schön zur Sprache gekommen.

    Für mich hat sich diese Hürde glücklicherweise nie gestellt, da ich frühzeitig erkannt habe, dass das klassische Modell für mich nicht passt. Und auch, dass meine Kunden es nicht wollen, sondern genau an meinen Erfahrungen und meinem Wissen interessiert sind plus an der persönlichen Unterstützung.

    Für viele Coaches ist das aber in der Tat eine gewaltige Mindset-Änderung. Daher freue ich mich über solche konkreten Beispiele. Denn sie helfen, die Hürde zu nehmen.

    Vielleicht hilft auch ein Blickwinkel, der mir immer als Leitfrage dient, nämlich die Frage: Was nützt dem Kunden am meisten, und zwar sowohl generell in seiner Situation wie auch im jeweiligen Moment? Ist es das reine Coaching oder ist es vielleicht ein Arbeitsblatt, eine eigene Erfahrung, ein praktischer Tipp?

    Bei mir selbst haben sich aus den Einzelcoachings standardisierte Varianten entwickelt, die ich sowohl für Gruppen wie für Einzelne nutze. Dabei kann die Betreuung variieren: von weitgehendem Selbststudium mit weitgehend schriftlicher Betreuung zu recht intensiver Einzelarbeit auf der Basis der Arbeitsunterlagen.

    Ein Signature System ist dafür eine sehr gute Grundlage, also ein systematischer Prozess, der die Kunden zum gewünschten Ergebnis führt, und die eigene Kompetenz bündelt.

    Über das Interview freue ich mich auch aus einem anderen Grund: Weil es nämlich das klassische Funnel-(Trichter-)-Modell relativiert. Dieses kann funktionieren, aber es ist erstens oft ein längerer Weg und zweitens sind diejenigen, die ein Premium-Produkt kaufen, oft andere als diejenigen, die ein 20-Euro-eBook kaufen.

    Mit einem Premium-Produkt zu führen, kann sehr viel sinnvoller sein. Denn auch die Vermarktung eines Niedrig-Preis-Produktes nimmt Zeit in Anspruch.

    Ein Premium-Produkt – wie auch insgesamt eine Premium-Positionierung – kann interessant sein, wenn man schon eine gewisse Expertise aufgebaut hat und auch das Selbstvertrauen mitbringt, die Ansprüche der Kunden erfüllen zu können. Als Einsteiger-Produkt würde ich es in der Regel noch nicht empfehlen. Auch hier spielt das Mindset wieder eine entscheidende Rolle.

    In dem Interview sind noch viele andere spannende Themen zur Sprache gekommen. Es war sehr reich an Inhalten und ein Genuss, es anzuhören. Vielen Dank noch einmal!

    • Hallo Monika,

      danke für deinen ausführlichen Kommentar – den ich jetzt erst schaffe zu würdigen. Das ist eine sehr wertvolle Ergänzung zu den Dingen, die wir im Podcast besprochen haben. Wichtig finde ich den Hinweis, dass es eben doch auch mit „nur“ einem Premium-Produkt geht, dass man ein funktionierendes Business hat. Zuviele sind wie gelähmt, weil sie im Kopf haben, dass es erst ein kostenloses, dann ein günstiges, dann ein teureres und dann erst das Premium-Produkt geben darf. Dein Konzept von dem Signature System ist da definitiv hilfreich!

      Lieber Gruß
      Marit

  5. Großartiges Interview – Kompliment an Dich, Marit und natürlich an Katharina Boersch.

    Speziell das Thema „Launch“, sein Produkt also zu bestimmten Zeiten anzubieten, ist sehr wichtig und gut dargestellt.

    Danke und herzliche Grüße
    Anton

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