Die Learnings aus 3 Jahren mit meinem Flaggschiffprogramm [Podcast]

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Auf dem InspiCamp letztes Wochenende habe ich entgültig die Klarheit darüber gewonnen, dass ich mein Flaggschiffprogramm „Mein erster Onlinekurs“ jetzt im Herbst 2017 zum letzten Mal durchführen werde. Es gibt es noch eine Abschlussrunde mit wieder einer motivierten Teilnehmergruppe – und dann wird mein Geschäftsmodell sich verändern. Wohin genau die Reise geht, weiss ich noch nicht genau – aber meine Intuition hat mir deutlich gemeldet, dass es jetzt Zeit ist, diesen Abschnitt in meinem Business zu beenden.

Daher ziehe ich hier mein Resümee aus dreieinhalb Jahren mit meinem Flaggschiffprogramm. Es hat mir tolle Teilnehmer beschert, die ich bei ihrer Reise ins Online-Business begleiten durfte. Wir hatten wirklich in jeder Runde eine tolle Gruppenatmosphäre und viele meiner Teilnehmer sind schon zu guten Kollegen oder Freunden oder einfach nur weiterhin Begleitern geworden. Auf dem InspiCamp waren beispielsweise über ein Drittel der Teilnehmer dort mal irgendwann in meinem Programm. :)

Über diese Learnings spreche ich in der Folge:

(hier für dich zusammengefasst)

Warum es sich grundsätzlich erstmal lohnt, über mehrere Jahre hinweg den einen Kurs immer besser zu machen und immer wieder als Gruppenprogramm mit viel Energie zu starten. Das lohnt sich sowohl finanziell als auch für die persönliche Entwicklung.

Wie der Wunsch nach ständiger Verbesserung der Lernmaterialien im Gegensatz zur unternehmerischen Sichtweise steht, langfristige Assets (Vermögenswerte) zu schaffen. Einerseits macht es total Sinn, einen einmal funktionierenden Prozess nur leicht zu verändern und ansonsten so zu belassen. Andererseits sind wir als Anbieter auch auf unsere eigene Begeisterung angewiesen – und wenn wir merken, dass wir unseren Kurs nicht mehr mit vollem Herzen verkaufen können, weil sich der Stand der Lernunterlagen einfach zu weit von unserer eigenen Entwicklung entfernt hat, dann ist Zeit für einen Relaunch. Ich habe einmal einen gemacht – und dabei alles nochmal neu und sortierter, gestraffter aufgenommen. Was ich dabei über die „Binnenstruktur“ von Modulen gelernt habe, ist auch wiederum als Modul in das Programm eingeflossen unter dem Stichwort „Vorlagen erstellen“.
Mit dem Relaunch hatte sich auch der Name und das Design geändert – was dazu geführt hat, dass noch besser passende Teilnehmer den Weg in das Programm gefunden haben.

Inwieweit dir das mehrfache Durchführen des gleichen Kurses immer mehr Klarheit über die Zielgruppe geben kann – und wie das in meinem Fall (glaube ich) dazu geführt hat, dass die Teilnehmergruppe zu „eng“ gefasst wird. Auch hier geht es um das richtige Maß – Klare Transparenz, wer am besten vom Kurs profitiert vs. Ein Stück weit vertrauen, dass „die die da sind, genau die Richtigen sind“ (das ist ein Leitspruch für das InspiCamp, daher gerade noch so präsent bei mir).

Betreuungsintensität: Warum wir als Anbieter hier ständig gefordert sind, sehr diszipliniert bei dem angemessenen Maß an Betreuung zu bleiben. Für mich und viele in meiner Community ist es eher ein Zuviel als Zuwenig an Intensität. Es gibt eindeutig Grenzen bis wohin unsere Betreuung der Teilnehmer geht – die aber jeder für sich finden muss. Wir können schließlich nicht bei 20 Teilnehmern 15 davon so eng betreuen als wären sie unsere Einzelkunden. Hier hatte ich im Laufe der Mein-erster-Onlinekurs-Durchläufe immer wieder mit dem Austarieren zu tun.
Als Moderator dafür zu sorgen, dass die Gruppe sich gegenseitig unterstützt und Feedback gibt ist hier ein gutes Mittel, um den Kurs einerseits skalierbar zu lassen und andererseits Mehrwert und „genug“ Unterstützung für die Teilnehmer zu schaffen.

Erfolgsteams oder -Tandems zusammenführen: Hier habe ich beim Pilotkurs die Erfolgsteams sogar moderiert – bis ich feststellte, dass es für mich zwar sehr anstrengend ist, von den Teilnehmern aber gar nicht als so sehr mehrwertig angesehen wird. Danach habe ich die Teams sich jeweils direkt nach dem Start finden lassen – bis mir zwei Teilnehmerinnen auf dem InspiCamp sagten, das wäre ihnen zu anstrengend gewesen. Da ich das Programm auch wirklich erst zum Tag x gestartet habe, mit Öffnen der Facebook-Gruppe, Freischalten der Inhalte usw. war das wirklich am Anfang alles ein wenig zu viel. Jetzt habe ich den stimmigen Kompromiss gefunden: Ich öffne die Facebook-Gruppe schon vorher und lasse die Teilnehmer schon mal „onboarden“ und sich kennenlernen. Sie bekommen die „Gebrauchsanleitung Erfolgsteams“ direkt an die Hand gegeben (drei Videos und zwei Leitfäden als PDF) und dann lasse ich ihnen frei, ob sie sich vorab proaktiv finden möchten oder von mir einem Team zugeordnet werden möchten. Zwei Drittel hatten sich schon gefunden zu dem Zeitpunkt des Kennenlern-Webinars.

Und der Punkt: Vor- und Nachteile von wiederholten Launch-Inhalten. Ich habe eigentlich seit meinem ersten Launch die gleichen Inhalte für meine Launch-Aktion. Mal war es eine Audio-Serie, mal eine Webinarreihe und mal eine Video-Serie. Es hat alles etwa gleich gut funktioniert und mir jedes Mal sowohl die Liste ordentlich aufgefüllt als auch die passende Teilnehmergruppe reingebracht. Der Vorteil von wiederholten Inhalten (maximal 2x im Jahr würde ich das machen) ist, dass die Leute, die schon dabei waren, es sehr gerne teilen. Und auch Multiplikatoren teilen lieber bewährte Inhalte als was ganz Neues. Mal abgesehen davon ist es anstrengend, sich inhaltlich jedes Mal etwas Neues zu überlegen.
Nachteil ist, dass einem die eigene Lust daran vergehen kann – auch wenn es noch so wirtschaftlich wäre, Bewährtes erneut zu nutzen. Bei mir war es jetzt diesmal so, dass ich partout keine Lust hatte, meinen bewährten Launch wieder durchzuführen. Das ging einfach nicht. Meine Lust ging eher in die Richtung, flexibel und spontan mit meiner Community zu agieren – und rausgekommen ist die „Aktion Wirksame Onlinekurse„, die in einer Pop-Up Facebook-Gruppe stattfindet.

Meine Videoserie (Launch-Inhalte, die sich in den letzten Jahren bewährt haben) schicke ich dieses Mal nur an die Pre-Liste für Mein erster Onlinekurs, also alle, die über diese Interessenten-Seite in dem Verteiler drin sind: https://www.marit-alke.de/mein-erster-onlinekurs/

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Jo, das war mal wieder ein Blick hinter die Kulissen, wie es in meinem Business bzw. besser gesagt „in mir“ gerade so aussieht. Ich hoffe, dass ich dir mit den Learnings aus so vielen Durchläufen meines Programms für dein eigenes Onlinekurs-Business Impulse geben konnte!?

Wenn du zu meinen Teilnehmern gehörst (von denen es mittlerweile über 130 gibt, wow!), teile gerne auch deine Sichtweise hier!

Und wenn du als Anbieter ähnliche oder auch ganz andere Erfahrungen mit einem intensiv betreuten Gruppenprogramm gemacht hast, freue ich mich ebenfalls, wenn du die teilst.

Herzliche Grüße

Marit Alke

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