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Wo liegt die Grenze zwischen Free und Paid? – 17 Unternehmer und ihre Antworten

Grenze Free PaidDas kostenlose Verschenken von Mehrwerten ist die elementare Grundlage fĂŒr das erfolgreiche Verkaufen der eigenen Mehrwerte in Form von Produkten oder Dienstleistungen. Dieses scheinbare Paradox bereitet vielen Online-Startern Kopfzerbrechen und vielleicht fragst auch du dich, wo die Grenze zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Angeboten liegen sollte. Diese 16 Unternehmer helfen mit Ihren Statements, mit der richtigen inneren Haltung an die Sache heranzugehen.

Mit dem Prinzip „Free“ schaffst du dir die Grundlage, um deine eigenen Produkte zu verkaufen

In meinen Webinaren im Herbst habe ich gemerkt, dass es bei vielen noch Vorbehalte gegenĂŒber dem unbedingten Verschenken von Wissen und Mehrwerten im Internet gibt. Es ist ungewohnt fĂŒr diejenigen, die gerade frischt damit starten, das Internet stĂ€rker fĂŒr ihr Business zu nutzen – und widerspricht vielfach dem, was wir ĂŒber die Macht des Wissens gelernt haben. „Es fĂŒhlt sich nicht wie Arbeit an, sondern wie Spielerei, kostenlose Inhalte zu erstellen“, „Wer kauft denn dann noch meine Produkte, wenn ich vorher alles verschenke?“ oder „Wenn ich mein Wissen freizĂŒgig teile, kann es ja jeder klauen!“ sind so typische Denkweisen.

[lightgrey_box]Doch: Mit angezogener Handbremse und mit inneren Zweifeln funktioniert das Prinzip Free nicht![/lightgrey_box]

Meiner Meinung nach brauchst du gar nicht erst versuchen, mit kostenlosen Inhalten und Aktionen am Markt sichtbar zu werden, wenn du nicht davon ĂŒberzeugt bist, dass das win-win-Situationen fĂŒr dich und deine „Beschenkten“ erzeugt. Es gibt ja durchaus auch andere Marketingstrategien jenseits des Prinzip Free, die auch weiterhin funktionieren – wie z.B. Akquise oder klassisches Empfehlungsmarketing. Aber: wenn du Free fĂŒr dein Business nutzen willst, gilt meiner Meinung nach: Ganz oder gar nicht! 😉

Die innere Haltung ist also wichtig. Daher habe ich einige Internet-Unternehmer befragt, die nun schon zurĂŒckblicken können auf die Anfangszeiten ihres Online-Business – und dir damit helfen können, mit der richtigen Haltung an das Verschenken von Mehrwerten heranzugehen.

Danke an dieser Stelle an alle, die mitgemacht haben! 🙂

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Stephan HeinrichStephan Heinrich

„Es gibt Kollegen, die immer noch denken, dass Wissen geheim bleiben sollte

www.stephanheinrich.com

1. FĂŒr wie relevant hĂ€ltst du das Prinzip „Free“ / das großzĂŒgige Verschenken von Mehrwerten fĂŒr deinen GeschĂ€ftserfolg?

Das Verschenken von Minderwert wĂ€re ja völlig sinnlos 🙂 . Im Ernst: Menschen unserer Zeit sind es gewöhnt, zunĂ€chst zu prĂŒfen, was sie bekommen. In der Weiterbildungsbranche ist das nicht anders. Also gehört es zu einem vernĂŒnftigen GeschĂ€ftsmodell, Interessenten ĂŒber wertvolle Inhalte zu potentiellen Kunden zu machen.

2. Womit verdienst du deine Brötchen und wo ziehst du die Grenze zwischen Free und Paid?

Mein Haupteinkommen entsteht durch Buchungen meiner Kunden und öffentliche Seminare. Immer dann, wenn ich persönlich auftrete, wird das bezahlt. Ausserdem gibt es Produkte, die fĂŒr bestimmte Zielgruppen erarbeitet sind, die auch einen Preis haben. Das sind neben meinen BĂŒchern vor allem die Audio-Produkte der Reihe sales-up-call.de.

Meine frei verfĂŒgbaren Inhalte sind umfangreich und tiefgehend. DarĂŒber erkennt meine Zielgruppe, dass sie von mir verwertbare Konzepte und Ideen bekommen. Ich bin davon ĂŒberzeugt, dass gerade deshalb die fĂŒr mich relevanten Kunden sich zusĂ€tzlich entscheiden, weitere Produkte zu kaufen, die dann noch tiefer gehen oder noch spezifischere Problemstellen lösen oder die noch komfortabler in den Anwendung sind.

3. Kannst du dich noch erinnern, mit welcher Haltung du zu Beginn gestartet bist, was das Verschenken von Wissen und Mehrwerten angeht?

Ich habe schon immer wertvolle Inhalte in Blog, Youtube und Newsletter aufbereitet. Weshalb sollte man sonst diese Inhalte konsumieren wollen, selbst wenn Sie kostenlos sind? Seit Januar 2014 ist mein Podcast „Erfolg mit GeschĂ€ftskunden“ dazugekommen, der mir eine stetig wachsende Zuhörerschaft beschert. Es gibt Kollegen, die noch immer denken, dass ihr Wissen „geheim“ bleiben sollte. Das ist jedoch eine Haltung, die sich nicht durchsetzt.

4. Hast du einen Tipp fĂŒr diejenigen, die gerade damit anfangen möchten, sich eine Sichtbarkeit im Netz aufzubauen?

Ich war viele Jahre am Markt erfolgreich, ohne dass „der Markt“ Notiz von mir genommen hat, weil ich bewusst und gezielt akquiriert habe. Dennoch hatte ich von Anfang an einen Relevanz-Beweis, also eine art online-Visitenkarte in Form einer Website, so dass die von mir Angesprochenen sofort und auf eigene Initiative prĂŒfen konnten, dass ich ein passender GeschĂ€ftspartner bin. Vor der Bekanntheit im Markt steht nach meiner Auffassung: Relevanz!

Auch wenn man nicht mit Online-Produkten Geld verdienen will, halte ich es fĂŒr absolut notwendig einen öffentlich zugĂ€nglichen Beweis fĂŒr die eigene Kompetenz im Netz zu haben. Ich kann mir tragfĂ€higes GeschĂ€ft nur vorstellen, wenn die Kunden sich zunĂ€chst anonym und ohne Verpflichtung selbst ein Bild machen können.

Das Schaufenster soll möglichst so attraktiv sein, dass die Passanten in den Laden kommen. Noch haben Sie nichts gekauft. Und anders als im richtigen Laden, sollten wir online so schnell als möglich die E-Mail-Adresse des Kunden bekommen, um ihm im nĂ€chsten Schritt weitere wertvolle Inhalte zu liefern. Erst spĂ€ter, wenn das Vertrauen ĂŒber die Inhalte und den daraus resultierenden Nutzen gewachsen ist, kann man die gewachsene Beziehung einer Belastungsprobe aussetzen und die ersten bezahlten Zusatzangebote machen.

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Michaela SteidlMichaela Steidl

„Dass das Prinzip kostenlos eine Marketingstrategie ist, habe ich erst erfahren, als ich das schon lange praktiziert habe

www.wp-bistro.de

1. FĂŒr wie relevant hĂ€ltst du das Prinzip „Free“ / das großzĂŒgige Verschenken von Mehrwerten fĂŒr deinen GeschĂ€ftserfolg?

Das kostenlose zur VerfĂŒgung stellen von Know How ist meines Erachtens das A&O meines Erfolgs. Interessenten, die mich kontaktieren, kaufen nicht die Katze im Sack sondern hatten ausfĂŒhrlich Gelegenheit, sich auf meinem Blog oder in meinen Webinaren ein Bild davon zu machen, ob meine Arbeits- und Denkweise zu ihnen passt.

2. Womit verdienst du deine Brötchen und wo ziehst du die Grenze zwischen Free und Paid?

Meine Brötchen verdiene ich mit dem Erstellen von Websites und dem persönlichen Coaching zu WordPress. Die Grenze zwischen Free und Paid ziehe ich relativ einfach: Solange ich mein Wissen öffentlich zur VerfĂŒgung stelle (in meiner Facebook-Gruppe, auf dem Blog oder in meinen Kurz-Webinaren) ist es Free. Sobald es in eine 1:1 Beratung ĂŒbergeht (oder 1:wenige im Fall bezahlter Workshops) und ich individuell und personenbezogen berate oder agiere, wird es kostenpflichtig.

3. Kannst du dich noch erinnern, mit welcher Haltung du zu Beginn gestartet bist, was das Verschenken von Wissen und Mehrwerten angeht?

Ich wollte immer schon gern anderen helfen und habe daher das, was ich weiß, auf meinem Blog veröffentlicht. Das das „Prinzip kostenlos“ eine Marketingstrategie ist, habe ich erst erfahren, als ich das schon ziemlich lange so praktiziert habe. 🙂

4. Hast du einen Tipp fĂŒr diejenigen, die gerade damit anfangen möchten, sich eine Sichtbarkeit im Netz aufzubauen?

Keine Angst zu haben, zuviel preiszugeben. Die Leute, denen das kostenlos zur VerfĂŒgung gestellte Wissen genĂŒgt um weiterzukommen, wĂ€ren vermutlich so oder so nicht zu Kunden geworden. Aber sie empfehlen gern weiter, so meine eigene Erfahrung. Dazu kommt, das man Wissen kostenlos zur VerfĂŒgung stellen kann – Erfahrung aber nicht. Und gerade wegen der Erfahrung kommen zahlende Kunden gern, auch wenn kostenlos sehr viel angeboten wird.

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Thomas MangoldThomas Mangold

„Beginne zeitgleich an kostenlosem und bezahltem Content zu arbeiten

www.selbst-management.biz

1. FĂŒr wie relevant hĂ€ltst du das Prinzip „Free“ / das großzĂŒgige Verschenken von Mehrwerten fĂŒr deinen GeschĂ€ftserfolg?

FĂŒr meinen GeschĂ€ftserfolg ist es sehr wichtig wirklich guten kostenlosen Content mit echtem Mehrwert anzubieten. So gelingt mir eine enge Bindung zu meinen Leserinnen und Lesern. Auf diese Art können sie Vertrauen aufbauen, mich besser kennenlernen und haben eine Entscheidungsgrundlage, ob sie meinem Paid-Content konsumieren wollen oder nicht.

2. Womit verdienst du deine Brötchen und wo ziehst du die Grenze zwischen Free und Paid?

Meine Haupteinnahmequellen sind meine BĂŒcher die es bei Amazon zu kaufen gibt. Weiters habe ich einen Videokurs zum Thema Evernote und ich betreibe auch Affiliate-Marketing und biete Coachings an. Blog und Podcast sind quasi mein Marketing-Tool fĂŒr die BĂŒcher, Kurse und das Coaching. Dort biete ich viele Tipps und Tricks rund um das Selbstmanagement an.

Der Paid-Content grenzt sich vom Gratis-Content insofern ab, dass er konkrete und in sich geschlossene Anleitungen bietet, um ein Problem zu lösen. Im Buch und Video-Kurs „Evernote – Mein Life-Management Tools“ biete ich zum Beispiele eine konkrete Strategie an, wie man alle seine Lebensbereiche mit dem Tool Evernote managen kann. Im Buch „Die Selbstmanagement-Formel“ biete ich Strategien und Lösungen an, wie man mehr Zeit, mehr Spaß und mehr Ruhe in sein Leben bringen kann.

3. Kannst du dich noch erinnern, mit welcher Haltung du zu Beginn gestartet bist, was das Verschenken von Wissen und Mehrwerten angeht?

Einer meiner GlaubenssĂ€tze lautet „wer bereit ist zu geben und dies auch tut, der wird auch bekommen“. Diesen Grundsatz hatte ich schon immer und daher stelle ich auch sehr wertvollen Content gratis zur VerfĂŒgung. Das war zu Beginn so und das ist auch jetzt so. Allerdings wĂŒrde ich aus heutiger Sicht frĂŒher damit beginnen auch Paid-Content zu erstellen. Damit habe ich mir etwas zu lange Zeit gelassen.

4. Hast du einen Tipp fĂŒr diejenigen, die gerade damit anfangen möchten, sich eine Sichtbarkeit im Netz aufzubauen?

Beginne zeitgleich an kostenlosen Content und bezahlten Content zu arbeiten! Es dauert ohnehin eine Zeit bis das Paid-Produkt fertig ist. Einstweilen kĂŒmmert man sich um den Free-Content. Ich empfehle den Leserinnen und Lesern, wirklich hochwertigen Free-Content der wirklichen Mehrwert bietet, zur VerfĂŒgung zu stellen.
Je höher der Mehrwert fĂŒr den Konsumenten, umso grĂ¶ĂŸer wird das Vertrauen und die Bindung zu den Konsumenten sein.

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Bianka Maria SeidlBianka Maria Seidl

„Ich vertraue sehr in die Intelligenz des Lebens

www.yoya-bewusstsein.de

1. FĂŒr wie relevant hĂ€ltst du das Prinzip „Free“ / das großzĂŒgige Verschenken von Mehrwerten fĂŒr deinen GeschĂ€ftserfolg?

Es ist ein grundlegender Baustein beim Aufbau eines Online-Business, bestens dazu geeignet, Interesse zu wecken, schnell im Weg gesehen zu werden, einem grĂ¶ĂŸeren Publikum mein Wissen zu prĂ€sentieren und vor allem Vertrauen aufzubauen.

2. Womit verdienst du deine Brötchen und wo ziehst du die Grenze zwischen Free und Paid?

Ich verdiene in erster Linie = 80 % meines Einkommens mit Projekten im Bereich der Architektur mit yoYa CHITEKTUR. Dies ist auch der Bereich, in dem ich am lÀngsten = 15 Jahre freiberuflich wirke.
Im Bereich yoYa BEWUSSTSEIN bin ich seit 10 Jahren mit Coaching und Seminaren engagiert. Einen Teil meines Wissens bringe ich jetzt in Online-Kursen ein. Dazu habe ich zuerst ein kostenloses Angebot kreiert mit Hinblick darauf meinen kostenpflichtigen Online-Kurs, der am 02.Januar 2015 startet zu fĂŒllen. Damit bin ich auch erfolgreich – der kostenpflichtige Kurs startet mit 15 TN.
Ich habe allerdings einige meiner Teilnehmer auch ĂŒber einen Info-Live-Abend gewonnen, sowie ĂŒber meinen monatlich stattfindenden Schamanischen Abend, d.h. ich bin auch prĂ€sent.

Die Grenze ziehe ich da, wo ich spĂŒre, dass es inhaltlich noch mehr Tiefe zum Ausloten gibt und ich auch das Wissen fĂŒr die Teilnehmer habe, um sie dorthin zu begleiten. Trotzdem hat mein Gratis-Kurs vielen Teilnehmern sehr weitergeholfen, das bekomme ich ĂŒber die zahlreichen, positiven und sehr wertschĂ€tzenden Feedbacks mit.

3. Kannst du dich noch erinnern, mit welcher Haltung du zu Beginn gestartet bist, was das Verschenken von Wissen und Mehrwerten angeht?

Ich habe es sofort begrĂŒĂŸt, weil ich auch in meiner Arbeit im Bereich Architektur meinen Kunden immer einen Mehrwert biete, dafĂŒr bin ich bekannt. Ich verschenke mich (Energie und Wissen) gerne. Bekomme dies vom Leben auch immer wieder zurĂŒck – oftmals von ganz anderer Stelle, darum mache ich mir darĂŒber ĂŒberhaupt keine Gedanken. Ich vertraue sehr in die Intelligenz des Lebens.

4. Hast du einen Tipp fĂŒr diejenigen, die gerade damit anfangen möchten, sich eine Sichtbarkeit im Netz aufzubauen?

Beherztheit: Ja, wichtig ist: Tue das, was du tust mit großer Freude und aus vollem Herzen. Lerne von denjenigen, die schon erfolgreich im Online-Business sind, ohne sie zu kopieren :-).

Ausdauer und Selbsterkundung: Tue tĂ€glich 2-5 Handlungen fĂŒr deinen Erfolg – und beobachte auch ob du innere Gegenspieler hast. Falls ja, eintrĂ€chtige sie.

Visualisierung: Stelle dir deinen Erfolg vor – alles, was du dir vorstellen kannst, kannst du auch erreichen.

Ich wĂŒnsche denjenigen, die sich jetzt auf den Weg hinein in mehr zeitliche, rĂ€umliche und vor allem auch finanzielle Freiheit machen viel Erfolg.

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Frank KatzerFrank Katzer

„Nicht lange drĂŒber nachdenken

www.internet-praxistipps.de

1. FĂŒr wie relevant hĂ€ltst du das Prinzip „Free“ / das großzĂŒgige Verschenken von Mehrwerten fĂŒr deinen GeschĂ€ftserfolg?

„Kostenlos mit Wissen in Vorleistung zu gehen ist die beste Form des Marketing. Eine Auflistung deiner Leistungen ist irrelevant. Zeige, was du weisst.“ So wĂŒrde ich das auf den Punkt bringen. FĂŒr mich ist das die beste Art der Werbung. Beim individuellen Auftrag gibt es dann eh noch genug, was spezifisch geklĂ€rt werden muss. Wenn aber der Interessent/Kunde im Vorfeld sieht, was du leisten kannst und dass du seine Fragen ohne Fachchinesisch beantworten kannst, hast du schon mal ein Stein im Brett.
Fazit: superrelevant!

2. Womit verdienst du deine Brötchen und wo ziehst du die Grenze zwischen Free und Paid?

Da ich noch keinen Bezahlkurs anbiete verdiene ich meine Brötchen aktuell mit Beratung zum Online-Marketing, Website-Pflege von Bestandskunden und Verwaltung von Hosting-Paketen. 2015 wird fĂŒr mich das Jahr der Online-Kurse 😉 – da ich jetzt eine Menge Erfahrung mit kostenlosen Kursen und Tutorials sammeln konnte und sich das GefĂŒhl konkretisiert, dass so etwas funktionieren kann.

Manchmal ziehe ich die Grenze in der Detailiertheit beim Thema oder auch in der Wahl des Mediums – sprich: der geschriebe Blogartikel (kaum bebildert) ist kostenlos, wohingegen das aufwĂ€ndig produzierte Videotutorial etwas kostet.
Manchmal macht aber einzig die Strukturierung und/oder das An-die-Handnehmen beim Kurs den wirklichen Mehrwert aus.

3. Kannst du dich noch erinnern, mit welcher Haltung du zu Beginn gestartet bist, was das Verschenken von Wissen und Mehrwerten angeht?

Die Haltung war ganz einfach: Nicht lange dĂŒber nachdenken. Einfach mal machen und schauen, was passiert. Ich habe mir z.B. Anfang 2014 gedacht, mal ein kostenloses Video-Tutorial zum Newsletteranbieter Mailchimp zu machen…. Ich habe mich bewusst dagegen entschieden, das hinter ein E-Mail-Opt-in zu packen, so ist es komplett frei zugĂ€nglich. Über 15.000 Videoabrufe und 134 Abonnenten auf Youtube hat mir das eingebracht.
Der Blog-Artikel wurde ĂŒber 9.000 mal abgerufen… Das war eine hervorragende Werbemaßnahme, was meinen Expertenstatus angeht.

4. Hast du einen Tipp fĂŒr diejenigen, die gerade damit anfangen möchten, sich eine Sichtbarkeit im Netz aufzubauen?

Immer an den Mehrwert denken und sich nicht lange mit Form, Design, Struktur, usw. aufhalten. Überlege dir bei deinem Artikel, ob du nach dem Durchlesen mehr weisst als vorher. Klingt banal? 99% der Artikel, die ich sehe bleiben an der OberflĂ€che. Der Leser fĂŒhlt sich informiert, ist er aber nicht.
Also: Werde konkret in deinem Artikel und wenn du dich fragst „sollte ich an dieser Stelle vielleicht noch etwas mehr in die Tiefe gehen?“ dann sag: „Ja!“. Das wird dich von anderen unterscheiden und die Leser werden es dir danken.

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Monika BirknerMonika Birkner

„Der Prozess in seiner Gesamtheit ist wichtig und den kann man nicht durch punktuelle Veröffentlichungen erlernen

www.monikabirknerfreedombusiness.de

1. FĂŒr wie relevant hĂ€ltst du das Prinzip „Free“ / das großzĂŒgige Verschenken von Mehrwerten fĂŒr deinen GeschĂ€ftserfolg?

Ich praktiziere dieses Prinzip seit Beginn meiner SelbststĂ€ndigkeit, also nun mehr als 13 Jahre, und ich denke, es spielt eine wichtige Rolle fĂŒr meinen Erfolg. „Free Content“ ermöglicht, mich und meine Denk- und Arbeitsweise kennen zu lernen und – je nach Medium – eine erste Beziehung aufzubauen und Vertrauen zu entwickeln. Gerade wenn es um Coaching und Beratung geht, ist ja sehr wichtig, dass die „Chemie“ stimmt, sowohl in persönlicher Hinsicht wie auch in Bezug auf Werte, Methoden usw. Je mehr der potenzielle Kunde schon eine erste Erfahrung sammeln kann, desto einfacher ist die Entscheidung.

2. Womit verdienst du deine Brötchen und wo ziehst du die Grenze zwischen Free und Paid?

Die Grenze ist im Prinzip recht einfach. Ob in der 1:1-Arbeit oder durch Coachingprogramme – meine Hauptleistung besteht darin, Solo-Unternehmer, die heute oftmals Zeit gegen Geld tauschen, bei der Gestaltung eines Freedom Business zu unterstĂŒtzen, das immer unabhĂ€ngiger von der eigenen Person erfolgreich ist und eines Tages verkauft werden kann. Das ist ein langfristiger und systematischer angelegter Prozess, beginnend mit der Positionierung ĂŒber ein Signature System, der in seiner Gesamtheit nie und nimmer durch „Free“ ersetzt werden kann.

Durch „Free Content“ kann ich Tipps geben, Informationen vermitteln, kleine Einzelerfahrungen ermöglichen. Doch das Ganze muss umgesetzt werden, was alleine nicht leicht ist. Und es ist die Gesamtsystematik erforderlich, die man nur in der Zusammenarbeit mit mir erlernen kann, nicht durch punktuelle Veröffentlichungen.

Hinzu kommt, dass das Ganze auch noch mit viel Arbeit am Mindset verbunden ist. Denn die Schaffung eines Business, das unabhĂ€ngig ist von der eigenen Person, stellt einen regelrechten Paradigmenwechsel dar. Auch den bekommt man in aller Regel nicht alleine hin. Bei mehr und mehr Klienten geht es dabei um so etwas wie eine Lebensaufgabe oder ein Lebenswerk. Da sind auch viele innere bis hin zu spirituellen Aspekten zu bearbeiten. Auch das gelingt selten alleine mit „Free Content“.

3. Kannst du dich noch erinnern, mit welcher Haltung du zu Beginn gestartet bist, was das Verschenken von Wissen und Mehrwerten angeht?

Hmm, ist lange her. Ich wusste einfach, dass das der richtige Weg ist. GeĂ€ndert hat sich im Laufe der Jahre das Ausmaß der Informationen, die heute frei verfĂŒgbar sind. Einiges davon wĂ€re vor einigen Jahren noch als GeschĂ€ftsgeheimnis betrachtet worden.

Irgendwann habe ich mir klar gemacht: Wenn ich etwas nicht veröffentliche, tut es ein anderer. Im Prinzip kann man, wenn man lange genug sucht, fast alle Informationen im Netz finden. Wenn das so ist, kann ich auch diejenige sein, die etwas Interessantes teilt. Denn dadurch kann ich mich meinen Lesern und potenziellen Kunden nĂŒtzlich machen.

Dieser Gedanke „Wie kann ich meinen potenziellen Kunden Mehrwert bieten?“ hat mich von Anfang an geleitet.

4. Hast du einen Tipp fĂŒr diejenigen, die gerade damit anfangen möchten, sich eine Sichtbarkeit im Netz aufzubauen?

Durch die FĂŒlle an Informationen, die es schon gibt, ist es heute weitaus schwieriger, sichtbar zu werden. Denn nur noch einmal das zu wiederholen, was andere schon zigmal gelesen oder gehört haben, langweilt nur.

Mein wichtigster Tipp daher: Sich erst einmal eine starke und einzigartige Positionierung erarbeiten, idealerweise mit einem Signature System. Ein Signature System kommuniziert, fĂŒr wen man arbeitet, was der Kunde davon hat und wie die Ergebnisse erzielt werden, so dass die Einzigartigkeit des Gesamtvorgehens deutlich wird. Wenn das steht, kann der „Free Content“ genau darauf abgestimmt werden und ebenfalls einzigartige Standpunkte oder AnsĂ€tze deutlich machen.

Damit kann man die erste HĂŒrde nehmen: Aufmerksamkeit zu schaffen.

Der nĂ€chste Schritt ist dann, das Ganze möglichst vielen Menschen zugĂ€nglich zu machen, wofĂŒr es zahlreiche Methoden gibt. Auch hier gilt: Punktuelles Vorgehen bringt wenig. Die Gesamtsystematik ist wichtig, so dass eine möglichst gute Relation von Aufwand und Ertrag erreicht wird.
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Christian GurskyChristian Gursky

„Wer sich sein Business einfacher machen will, kommt nicht drumherum

www.gursky.de

1. FĂŒr wie relevant hĂ€ltst du das Prinzip „Free“ / das großzĂŒgige Verschenken von Mehrwerten fĂŒr deinen GeschĂ€ftserfolg?

„Free“ ist die optimale Werbeform fĂŒr alle Unternehmer, die kein Kapital fĂŒr dauerhafte Werbekampagnen haben oder in einem Markt unterwegs sind, wo das persönliche Vertrauen ausschlaggebend fĂŒr eine Zusammenarbeit ist. Wer sich sein Business also einfacher machen will, der kommt nicht mehr darum herum.

Das Schöne an „Free“ ist, dass es nie zu spĂ€t ist, damit seinen Umsatz anzukurbeln.

2. Womit verdienst du deine Brötchen und wo ziehst du die Grenze zwischen Free und Paid?

Ich beschĂ€ftige mich mit dem sinnvollen Einsatz von Arbeitszeit. Ich tue das, indem ich Unternehmern einen Mix aus Coaching und Consulting biete, um sich passives Einkommen aufbauen und so ĂŒber die Zeit-gegen-Geld-Falle hinauswachsen zu können. Außerdem biete ich Online-Weiterbildungsangebote fĂŒr alle, die mehr geschĂ€ftlichen Erfolg mit Hilfe des Internets haben möchten.

3. Kannst du dich noch erinnern, mit welcher Haltung du zu Beginn gestartet bist, was das Verschenken von Wissen und Mehrwerten angeht?

Ich habe geglaubt, ich mĂŒsste nur soviel wertvollen Content wie möglich „raushauen“ und schon wĂŒrde mein Business brummen. Das war leider zu kurz gesprungen.

4. Hast du einen Tipp fĂŒr diejenigen, die gerade damit anfangen möchten, sich eine Sichtbarkeit im Netz aufzubauen?

Ja, natĂŒrlich. Es ist wichtig, vom gewĂŒnschten Ergebnis her zu planen, also beim Kaufangebot zu starten, und dann den Verkaufstrichter (auch als Funnel bekannt) bis nach vorne, also zum kostenlosen Content hin zu durchdenken. Es ist nĂ€mlich auch bei „Free“-Modellen wichtig, die potenziellen Kunden jederzeit an die Hand zu nehmen und nichts dem Zufall zu ĂŒberlassen.

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Katharina LehwaldKatharina Lewald

„Es ist essentiell fĂŒr meinen GeschĂ€ftserfolg

www.BloggenfuerSchlaueFrauen.de

1. FĂŒr wie relevant hĂ€ltst du das Prinzip „Free“ / das großzĂŒgige Verschenken von Mehrwerten fĂŒr deinen GeschĂ€ftserfolg?

Ich denke, dass das großzĂŒgige Verschenken von hochwertigen, relevanten Inhalten das Grundprinzip ist, wenn es darum geht ein Personal Brand (eine „Eigenmarke“) aufzubauen – es ist also essenziell fĂŒr meinen GeschĂ€ftserfolg. Als SelbstĂ€ndige habe ich kein großes Budget fĂŒr Werbeschaltungen in Google AdWords oder teure Videokampagnen, und da eignet sich das so genannte Content Marketing einfach hervorragend, weil es auch mit kleinem Budget zu tollen Ergebnissen fĂŒhren kann.

2. Womit verdienst du deine Brötchen und wo ziehst du die Grenze zwischen Free und Paid?

Ich verdiene meine Brötchen aktuell hauptsĂ€chlich mit Kursen und 1:1-Beratungspaketen. Ich ziehe fĂŒr mich die klare Grenze zwischen free und paid, sobald jemand eine individuelle Beratung haben möchte, oder auch ein individuelles Feedback seiner Website/seines Blogs. Oder wenn jemand langfristige und intensive Hilfe bei der Umsetzung seiner Ziele benötigt.

3. Kannst du dich noch erinnern, mit welcher Haltung du zu Beginn gestartet bist, was das Verschenken von Wissen und Mehrwerten angeht?

Ich blogge seit 2006 – das Verschenken von hochwertigen, relevanten Inhalten eigentlich immer völlig normal fĂŒr mich. Ich habe Bloggen fĂŒr schlaue Frauen Anfang Mai 2014 ins Leben gerufen – damals hatte ich noch nicht wirklich geplant mich so schnell selbstĂ€ndig zu machen oder sogar Produkte zu verkaufen. Das heißt, ich habe anfangs tatsĂ€chlich kaum darĂŒber nachgedacht, ob ich „zu viel“ herausgebe. Inzwischen beschĂ€ftigt das Thema mich natĂŒrlich schon.

4. Hast du einen Tipp fĂŒr diejenigen, die gerade damit anfangen möchten, sich eine Sichtbarkeit im Netz aufzubauen?

Persönlich habe ich die Auffassung, dass ich mir mit dem Erstellen und Verteilen von tollen kostenlosen Inhalten das Recht erarbeite, auch meine kostenpflichtigen Produkte oder Beratungsleistungen von Zeit zu Zeit ins Rampenlicht zu stellen. Ich empfehle jedem, der starten möchte, erst mal eine Leserschaft aufzubauen und mit kostenlosen Mehrwerten in Vorleistung zu gehen, zum Beispiel mit Hilfe eines Blogs. Idealerweise entsteht dann der Effekt, dass die Leser so dankbar fĂŒr die tollen Texte, Audios und Videos sind, dass sie sich schon darauf freuen endlich auch fĂŒr etwas bezahlen zu dĂŒrfen 😉

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Holger GretheHolger Grethe

„Wer ein Business betreiben will, muss lernen, einen Preis fĂŒr sein Angebot zu verlangen

www.zendepot.de/business/

1. FĂŒr wie relevant hĂ€ltst du das Prinzip „Free“ / das großzĂŒgige Verschenken von Mehrwerten fĂŒr dmkmmkeinen GeschĂ€ftserfolg?

Gratis-Inhalte sind der beste Weg, potenzielle Kunden und Klienten von der QualitĂ€t seiner Arbeit zu ĂŒberzeugen. Denn Menschen geben nur dann Geld fĂŒr Produkte und Dienstleistungen aus, wenn sie Vertrauen in den Anbieter dieser Angebote haben. Mit Gratis-Inhalten lĂ€sst sich Vertrauen auf unkomplizierte Weise aufbauen.

2. Womit verdienst du deine Brötchen und wo ziehst du die Grenze zwischen Free und Paid?

Online verdiene ich mein Geld zu >95% mit einem Video-Training ĂŒber Vermögensbildung durch Börseninvestments (ZENinvestor). Meine Gratis-Inhalte (egal ob Blog-Artikel, Podcasts, Reports, Videos etc.) bilden den inhaltlichen und atmosphĂ€rischen Kontext fĂŒr dieses Bezahlangebot. Konkrete Handlungsempfehlungen und ein ausgefeiltes didaktisches Konzept gibt es dann erst im Kurs.

3. Kannst du dich noch erinnern, mit welcher Haltung du zu Beginn gestartet bist, was das Verschenken von Wissen und Mehrwerten angeht?

Meine Haltung hat sich diesbezĂŒglich nicht geĂ€ndert: Es gilt, großzĂŒgig zu sein und erst zu geben, bevor man Geld fĂŒr seine Angebote verlangt.

Gary Vaynerchuck hat einmal gesagt: „Give, give, give, give, give…ask.“ So ist es.

4. Hast du einen Tipp fĂŒr diejenigen, die gerade damit anfangen möchten, sich eine Sichtbarkeit im Netz aufzubauen?

Gratis-Inhalte sind aus den bereits genannten GrĂŒnden essenziell wichtig. Ich rate aber dazu, sich von Anfang an Gedanken ĂŒber (spĂ€tere) Bezahlangebote zu machen. Denn wer sein Publikum ĂŒber Jahre dazu „erzieht“, dass es grundsĂ€tzlich immer alles gratis gibt, wird sich mit dem Verkaufen schwer tun.

NatĂŒrlich ist es viel einfacher, alles kostenlos anzubieten. Man tut niemandem damit weh und keiner wird sich beschweren.

Wer aber ein Business betreiben will, muss lernen, einen Preis fĂŒr sein Angebot zu verlangen und diesen selbstbewusst zu vertreten. Auch wenn das bedeutet, dass viele Menschen das Angebot ablehnen werden.

Auf den Punkt gebracht: Wer etwas verkaufen möchte, muss lernen, ein „NEIN“ zu ertragen. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen: Ist gar nicht so schlimm 😉

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Sandra HeimSandra Heim

„Dadurch, dass es so leicht geworden ist, eigene Inhalte zu veröffentlichen, haben sich völlig neue GeschĂ€ftsmodelle entwickeln können

www.mamarevolution.de

1. FĂŒr wie relevant hĂ€ltst du das Prinzip „Free“ / das großzĂŒgige Verschenken von Mehrwerten fĂŒr deinen GeschĂ€ftserfolg?

Das Verschenken von Mehrwerten betrachte ich als eine außerordentliche Möglichkeit, Vertrauen zu meinen Leserinnen und (potentiellen) Kundinnen aufzubauen. Dadurch, dass es so leicht geworden ist, eigene Inhalte zu produzieren und zu veröffentlichen, (man braucht keinen Verlag, keinen ĂŒbergeordneten Produzenten mehr) haben sich völlig neue GeschĂ€ftsmodelle entwickeln können. In der FĂŒlle von Angeboten ist der eigene „free content“ wunderbar, um sich zu positionieren und um sich in einem unĂŒberschaubaren Meer an Mit-Anbietern sichtbar zu machen.

2. Womit verdienst du deine Brötchen und wo ziehst du die Grenze zwischen Free und Paid?

Mein Geld verdiene ich mit 1-zu-1 Coaching Sitzungen, die ich im Paket verkaufe. Ich begleite meine Klientinnen mehrere Monate auf ihrem Weg zu mehr Klarheit, mehr Selbstbewusstsein und mehr Einnahmen. Coachingprodukte stehen fĂŒr mich ab 2015 oder spĂ€testens 2016 auf dem Programm. Meine Grenze ist eigentlich ziemlich klar: kostenlose Inhalte verschenke ich ĂŒber meinen Blog und meine Website, Geld verlange ich fĂŒr die Sitzungen mit mir.

3. Kannst du dich noch erinnern, mit welcher Haltung du zu Beginn gestartet bist, was das Verschenken von Wissen und Mehrwerten angeht?

Ich hatte mich von Anfang an darauf gefreut, meine Erfahrungen in Blog Artikeln zu teilen, weil mir Schreiben Spaß macht und ich so eine stetig wachsende Leserschaft aufbaue. Ich hatte und habe keine Bedenken, zu viel geben zu können, weil sich ein Blog oder ein kleiner Online-Kurs wesentlich von einer intensiven 1-zu-1 UnterstĂŒtzung unterscheiden.

Außerdem dauert es ja meistens ein bisschen, bis man neue Erkenntnisse oder Informationen umsetzt. Das heißt, sollte es tatsĂ€chlich mal vorkommen, dass eine Klientin von mir eine Übung in einem Beitrag von mir liest und wir diese Übung spĂ€ter in einer Coaching Sitzung wiederholen, dann wird das den Effekt noch verstĂ€rken.

4. Hast du einen Tipp fĂŒr diejenigen, die gerade damit anfangen möchten, sich eine Sichtbarkeit im Netz aufzubauen?

Ich habe vor meinem Online-Start seeeehr viel Zeit in mein kostenloses E-Book gesteckt, das Newsletter-Abonnentinnen als Download erhalten. Mit dem Ergebnis und dem Feedback bin ich sehr zufrieden, ich wĂŒrde heutzutage aber nicht mehr so viele Wochen Arbeit in einen Opt-in Freebie stecken. Von kostenlosen Check-Listen, Worksheets oder Mini-Audio-Kursen können Interessenten auch sehr profitieren. Mein Tipp ist: Lass den Anspruch los, das alles 1000% Prozent durchdacht und mega-perfekt sein muss und zeig Dich, mit dem, was Du hast! 🙂

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Maik PfingstenMaik Pfingsten

„Es gibt die Zeit des SĂ€ens und die des Erntens

www.lifestyleentrepreneur.de

1. FĂŒr wie relevant hĂ€ltst du das Prinzip „Free“ fĂŒr deinen GeschĂ€ftserfolg?

Ich gebe 100% meines Wissens kostenlos weiter und das ist die Grundlage meines Erfolgs. Es erzeugt Sichtbarkeit, baut Vertrauen auf, zeigt meine Kompetenz und fĂŒhrt die richten Kunden zu mir. Nebenbei spare ich unendlich viel Zeit in meinem Leben. Denn die, die mich doof finden, werden erst gar nicht bei mir auftauchen. So habe ich nur noch mit Menschen zu tun, mit denen ich auf gleicher WellenlĂ€nge bin und in Folge nur noch mit Kunden, die Fans sind. Ich fĂŒhre heute EinkaufsgesprĂ€che, keine VerkaufsgesprĂ€che mehr.

2. Womit verdienst du deine Brötchen und wo ziehst du die Grenze zwischen Free und Paid?

Ich habe mehrere ungewöhnliche Reisen in meinem Leben gemacht. Ich bin seit 2000 als Systemingenieur unterwegs und habe seit 2002 als Troubleshooter komplexe Entwicklungsprojekte gerettet. Seit 2005 bin ich selbststĂ€ndig und habe als Serial Entrepreneur sechs Unternehmen gegrĂŒndet. Eins habe ich verkauft, eine Insolvenz habe ich miterlebt und zwei Unternehmen habe ich geschlossen.

Durch Zufall bin ich Anfang 2012 in den Honigtopf des digitalen Business gefallen. Heute verdiene ich als Solopreneur mein Geld, da ich mein Wissen und meine Erfahrung digitalisiere und unabhĂ€ngig von Zeit und Ort zur VerfĂŒgung zu stelle.

Menschen kaufen bei mir, wenn es fĂŒr sie unglaublich wertvoller Inhalt ist, z.B. meine Erfahrung als Solopreneur. Oder wenn der Inhalt wenig verfĂŒgbar ist, z.B. meine Erfahrung als Troubleshooter. Der SchlĂŒssel dazu ist Zeit.

NatĂŒrlich gibt es Menschen in meiner Community, die die Zeit investieren, selbst auf die Reise gehen und sich das Wissen erarbeiten. Das finde ich super und ich freue mich, diese Menschen mit meinem freien Wissen zu unterstĂŒtzen. Aber es gibt genug Menschen, die diesen Weg um ein bis zwei Jahren abkĂŒrzen können oder wollen. Diese Menschen kaufen meine digitalen Produkte.

3. Kannst du dich noch erinnern, mit welcher Haltung du zu Beginn gestartet bist, was das Verschenken von Wissen und Mehrwerten angeht?

Ich habe schon seit meiner Jugend verstanden, dass sich Wissen durch das offene Teilen vermehrt und alle davon profitieren. So war es fĂŒr mich absolut selbstverstĂ€ndlich, seit meinem Ingenieurstudium mein Wissen und meine Sicht in VortrĂ€gen weiterzugeben und Menschen zu inspirieren.

Im Business habe ich immer den klaren Zusammenhang erlebt, dass Menschen durch meinem Vortrag ein unglaublich hohes Vertrauen zu mir aufbauten und spĂ€ter mit Auftragsanfragen zu mir kamen. So gesehen war es fĂŒr mich völlig schon immer selbstverstĂ€ndlich, das ich mein ganzes Wissen weitergebe. Ich habe es bis heute nicht bereut.

4. Hast du einen Tipp fĂŒr diejenigen, die gerade damit anfangen möchten, sich eine Sichtbarkeit im Netz aufzubauen?

Es gibt die Zeit des SĂ€ens und die Zeit des Erntens. Baue dir eine eigene Business-Plattform auf (Blog oder Podcast) und fĂŒlle sie mit wertvollem Inhalt. Hege und pflege deine Plattform und die Community, die dort entsteht. Nach ein bis zwei Jahren kannst mit dem Ernten beginnen. Also fange heute noch an, sonst wird der Punkt zum Ernten immer in der Zukunft liegen.

In dieser Podcast-Episode „Sell or Free Content“ habe ich mir zu diesem Thema auch schon Gedanken gemacht.

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Mara StixMara Stix

„Ich habe einfach alles und mein Bestes gegeben

www.marastix.com

1. FĂŒr wie relevant hĂ€ltst du das Prinzip „Free“ / das großzĂŒgige Verschenken von Mehrwerten fĂŒr deinen GeschĂ€ftserfolg?

Ich halte das fĂŒr sehr wichtig und DEN SchlĂŒssel fĂŒr meinen Erfolg. Es ist im Prinzip ganz einfach: Die goldene Regel in jeder Beziehung (egal ob privat oder beruflich) lautet: Zuerst GEBEN und dann NEHMEN. Durch meine kostenlosen Angebote kann sich jeder völlig risikolos ein Bild von meiner Arbeit machen. Nur wenn sie ĂŒberzeugen und gefallen, dann werden die potenziellen Kunden einen Schritt weiter gehen und auch meine kostenpflichtigen Produkte kaufen.

Ich liebe es, völlig berechenbar und transparent zu sein. So ziehe ich die Kunden an, die zu mir passen bzw. ziehe die nicht an, die nicht zu mir passen. Damit erspare ich mir spÀtere EnttÀuschung bei den Kunden bzw. Beschwerden und Reklamationen.

2. Womit verdienst du deine Brötchen und wo ziehst du die Grenze zwischen Free und Paid?

Momentan verdiene ich mein Geld mit offenen Seminaren. In Vergangenheit verdiente ich auch Geld ĂŒber Einzel-Coachings und Beratungen. ZukĂŒnftig sollen noch Firmentrainings, BĂŒcher und digitale Produkte hinzukommen.

Die Grenze zwischen Free und Paid ziehe ich einerseits dort, wo Investitionen von meiner Seite zu tÀtigen sind. D.h. ein Seminar, wo ich Anreise und Raum bezahlen muss, kann ich nicht kostenlos hergeben sondern das ist immer Paid.
Andererseits ist alles Paid, wo ich viel Zeit in die Aufbereitung investiere (z.B. wenn ich ein Buch schreibe, um mein Wissen zu teilen oder einen kompletten E-Kurs erstelle).

Alle Produkte, die mir auch als Marketing-Plattform dienen sind Free. Dies sind insbesondere mein Blog, mein Podcast und meine kostenfreien Webinare. ZusÀtzlich biete ich auch ein Freebie in Form von einem 4-wöchigen E-Mail Kurs an.

3. Kannst du dich noch erinnern, mit welcher Haltung du zu Beginn gestartet bist, was das Verschenken von Wissen und Mehrwerten angeht?

Ich habe mir nie Sorgen gemacht zu viel herzugeben und diese Haltung hat sich als völlig richtig erwiesen. Ich habe einfach alles und mein Bestes gegeben. Und das wĂŒrde ich auch jedem empfehlen. Durch das Erstellen von free Content habe ich wahnsinnig viel gelernt.
Das freie Geben zahlt sich wirklich aus. So konnte ich meine bezahlten Produkte gemeinsam mit meinen Kunden entwickeln und sehr viel ĂŒber ihre WĂŒnsche, BedĂŒrfnisse und Probleme lernen.

4. Hast du einen Tipp fĂŒr diejenigen, die gerade damit anfangen möchten, sich eine Sichtbarkeit im Netz aufzubauen?

Mein Tipp ist das Ganze mit einer Strategie anzugehen. Ich habe mehrere E-Kurse von Experten besucht, die Schritt fĂŒr Schritt erklĂ€ren, wie die Sichtbarkeit im Netz ĂŒber Blog, Podcast, Youtube, Social Media und Webinar aufgebaut wird. Das alleine zu versuchen macht keinen Sinn, weil so viele verschiedene Dinge zu beachten sind und man viel Neues lernen muss.
Ich bin dem Blueprint / der Vorlage von Experten gefolgt, die schon erfolgreich im Netz sichtbar sind. Das wĂŒrde ich auch jedem anderen Neuling empfehlen.

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Markus CerenakMarkus Cerenak

„Du MUSST den Zeitpunkt erkennen, wo du vom Amateur zum Profi wirst

www.markuscerenak.com

1. FĂŒr wie relevant hĂ€ltst du das Prinzip „Free“ / das großzĂŒgige Verschenken von Mehrwerten fĂŒr deinen GeschĂ€ftserfolg?

Verschenken von Inhalten ist ein grundsĂ€tzlicher Faktor, wenn es darum geht das eigenen Produkt vorzustellen oder sich selbst als Experte zu einem bestimmten Thema zu positionieren. Das Konzept ist nicht neu. „Samples“ (also kleine Produktproben) gibt es schon lange.

Und genau hier dĂŒrfen wir Online Entrepreneure uns ganz genau ansehen, was die „alte“ Marketing-Welt seit langer Zeit schon erfolgreich tut. Ich wiederhole es nochmal: Es geht um ProduktPROBEN. Also nicht das Verschenken GANZER PRODUKTE. Aktuell glaube ich, dass es ĂŒbertrieben wird. Im deutschsprachigen Bereich befinden wir uns gerade in einer Art Challenge „Wer bietet mehr Gratis-Content“

2. Womit verdienst du deine Brötchen und wo ziehst du die Grenze zwischen Free und Paid?

Ich verdiene mein Geld mit dem Verkauf von digitalen Produkten, dem Halten von Seminaren fĂŒr Online Entrepreneure, Small Business-Betreiber & Co und mit der Beratung und Konzeption von Blogs und digitalen Produkten. Die Grenze ist klar. Das sogenannte Freebie hat eine Funktion, eine Aufgabe, die nicht immer die gleiche ist, aber nie zum Selbstzweck werden darf.

3. Kannst du dich noch erinnern, mit welcher Haltung du zu Beginn gestartet bist, was das Verschenken von Wissen und Mehrwerten angeht?

ÜberschwĂ€nglich und mit wenig Konzept. Ein Freebie soll stets auf den nĂ€chsten Schritt vorbereiten und nahtlos in das Gesamtkonzept passen. Ich sah den kostenlosen Inhalt der US-Kollegen, fand das großartig und habe Ähnliches produziert. Was ich außer Acht lies: Bei den Amerikanern ist das oftmals das Ergebnis von vielen Jahren und es passt stets in den Masterplan. Das GefĂŒhl habe ich in unseren Breitengraden selten. Es hat – so denke ich – sehr viel mit der Angst vor dem Verkaufen zu tun – in meiner aktuellen Podcast-Episode widme ich mich genau diesem Thema (http://www.markuscerenak.com/eml-088-free-content.html)

4. Hast du einen Tipp fĂŒr diejenigen, die gerade damit anfangen möchten, sich eine Sichtbarkeit im Netz aufzubauen?

Ich könnte jetzt das Übliche sagen: Konzentriere dich auf deine Leser und darauf Wertvolles und NĂŒtzliches fĂŒr sie zu produzieren. Das wĂ€re meine Antwort gewesen, als ich die ersten Erfolge als Blogger und Online Entrepreneur eingefahren habe.

Heute sage ich: All das oben genannte stimmt, aber ohne einem entscheidenden Schritt geht es nicht: Du MUSST den Zeitpunkt erkennen, wo du vom Amateur zum Profi wirst. Wo es um mehr geht als um sich selbst sichtbar zu machen und zu positionieren. Das ist nĂ€mlich NICHT die wahre HĂŒrde fĂŒr einen Online Entrepreneur.

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Claudia KauschederClaudia Kauscheder

„KontinuitĂ€t ist erfolgsversprechender als kurzfristiges AufbĂ€umen

www.coach101.at

1. FĂŒr wie relevant hĂ€ltst du das Prinzip „Free“ / das großzĂŒgige Verschenken von Mehrwerten fĂŒr deinen GeschĂ€ftserfolg?

Inzwischen fĂŒr sehr relevant, frĂŒher lief das eher „nebenbei“. Meine Lernkurve war in dieser Beziehung extrem steil im letzten Jahr! Ausschlaggebend ist inzwischen nicht nur das Her- und Bereitstellen von kostenlosen Mehrwerten, sondern dass ich darĂŒber einen echten Kontakt zu den Menschen herstellen darf, die diese Inhalte annehmen.

2. Womit verdienst du deine Brötchen und wo ziehst du die Grenze zwischen Free und Paid?

Meine Haupteinnahmequelle ist (noch) mein Angestellten-VerhĂ€ltnis als Programmiererin, aber im letzten Jahr hat sich doch eine Tendenz in Richtung Online-Coachings und vor allem meinem Online-Coaching-Programm in Sachen Selbstmanagement im Home-Office ergeben. Mein Plan ist, dieses Programm zum „Flagschiff“ auszubauen und um einige kostenlose und niedrigpreisige Angebote zu erweitern.

Die Grenze zwischen Free und Paid ziehe ich mit meinem persönlichen Engagement und dem Herstellungsaufand eines Angebots. D.h. sobald ich als Person in der Gruppe oder auch 1:1 beratend zur Seite stehe, geht der Inhalt in Richtung kostenpflichtig (wie z.B. mein Online-Coaching-Programm, bei dem ich sehr intensiv individuell betreue). Unter Herstellungsaufwand lĂ€uft z.B. ein didaktisch und inhaltlich ausgearbeiteter Video-Kurs – wie ich ihn fĂŒr demnĂ€chst fĂŒr das Tool Trello plane.

Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich mir bei der Bereitstellung der Inhalte selbst (also der reinen Fakten) ĂŒberhaupt keinen Kopf mache, ob ich das jetzt gratis hergebe oder nicht. Das was ich gelernt und erfahren habe, steht fĂŒr meine LeserInnen und Hörer kostenlos bereit!

3. Kannst du dich noch erinnern, mit welcher Haltung du zu Beginn gestartet bist, was das Verschenken von Wissen und Mehrwerten angeht?

Meine Haltung war im Prinzip immer schon dieselbe. Aber die AusfĂŒhrung ist eine andere geworden! DarĂŒber nachgedacht, ob ich ein Wissen zurĂŒckbehalten soll (weil ja jemand dafĂŒr zahlen könnte), habe ich nie. Die Haltung, darĂŒber Kontakte zu generieren und mit den Menschen in einen Dialog zu kommen – die hat sich absolut geĂ€ndert! Außerdem ist inzwischen mein QualitĂ€tsanspruch an meine kostenlosen Angebote gestiegen.

4. Hast du einen Tipp fĂŒr diejenigen, die gerade damit anfangen möchten, sich eine Sichtbarkeit im Netz aufzubauen

KontinuitĂ€t ist erfolgsversprechender als kurzfristiges AufbĂ€umen. Wenn du regelmĂ€ĂŸig deine Kontakte pflegst und in ausgesuchten KanĂ€len sichtbar bist ist das unterm Strich effizienter als große Aktionen, fĂŒr die du irrsinnig viel Kraft und Energie aufbringen musst. Ich lerne das auch gerade 😉

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Karin WessKarin Wess

„Meine kostenlosen Inhalte sind die Spitze des Eisbergs: Sie zeigen viel, aber eben nur einen Teil des Ganzen

www.karinwess.com

1. FĂŒr wie relevant hĂ€ltst du das Prinzip „Free“ / das großzĂŒgige Verschenken von Mehrwerten fĂŒr deinen GeschĂ€ftserfolg?

‹Kostenloser Inhalt, also das Geben bzw. Teilen ist fĂŒr mich irgendwie zur neuen WĂ€hrung im Online-Business geworden und ist eine großartige Möglichkeit, Vertrauen zu potentiellen Kunden aufzubauen. Wir alle kaufen nicht gerne die Katze im Sack – schon gar nicht bei Dienstleistungen. Dennoch darf nicht das Prinzip zu „Hey – das ist online und damit gratis“ ausufern.

Kostenlose Inhalte sind fantastisch, wenn sie einen Mehrwert fĂŒr die Leser haben, aber es muss auch klar sein, das nicht alles gratis oder kostenlos ist. ‹Ich selbst gebe sehr viel und sehr gerne, es macht mir Spaß zu sehen, wie Menschen, die die kostenlosen Angebote tatsĂ€chlich schĂ€tzen und umsetzen, damit Erfolge erzielen. Jedoch sollte „FREE“ – nicht das ĂŒberwiegende GeschĂ€ftsmodell sein, sofern man kein Hobby perfektionieren, sondern ein Unternehmen aufbauen möchte.

2. Womit verdienst du deine Brötchen und wo ziehst du die Grenze zwischen Free und Paid?

‹Mein Hauptumsatz kommt aus dem direkten 1:1 Coaching, in dem ich meinen Kunden zeige, wie sie selbst sichtbarer werden im Online-Bereich und mehr Kunden erreichen können, in zweiter Folge aus meinem Online-Kurs, dem Kickstart-Programm. Ich betrachte meine kostenlosen Inhalte meist als die Spitze des Eisbergs. Sie zeigen viel, aber eben immer nur einen Teil des Ganzen.

3. Kannst du dich noch erinnern, mit welcher Haltung du zu Beginn gestartet bist, was das Verschenken von Wissen und Mehrwerten angeht?

Ja, und zwar sehr gut – denn es war fĂŒr mich von Anfang an ein wesentlicher Bestandteil meiner Strategie und meines GeschĂ€ftsmodells. ‹Heute ziehe ich die Grenzen etwas klarer, denn auch zu viel kostenlos ist nicht das Gelbe vom Ei und schafft nicht die Basis fĂŒr Kunden, die spĂ€ter auch kostenpflichtige Inhalte nutzen wĂŒrden.

4. Hast du einen Tipp fĂŒr diejenigen, die gerade damit anfangen möchten, sich eine Sichtbarkeit im Netz aufzubauen?

Bloß nicht zu viel tun! Lieber zwei bis drei konkrete Strategien ĂŒberlegen und diese konsequent durchziehen, als an allen möglichen Ecken und Enden etwas anfangen.‹Es reicht vollkommen, zu Beginn auf einem Social Media Kanal prĂ€sent zu sein – ich muss nicht gleich alles bedienen, was das Netz hergibt.

Aktiv auf anderen Blogs posten, nach Gastartikeln oder GastbeitrĂ€gen fragen, schauen, wo man sich aktiv einbringen kann und ĂŒberlegen, ob man damit auch die eigene Zielgruppe bzw. Nische erreichen kann. Und sich vor allem von Anfang an ganz klar und deutlich positionieren – mit einer klaren Message, mit einem deutlichen Point of View.

Tja und mein Steckenpferd: Planen! Immer wieder Ziele setzen, diese planen und umsetzen.
Sonst passiert es leicht, dass man am Jahresende wieder nicht dort gelandet ist, wo man eigentlich hin wollte.

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Gordon SchönwÀlderGordon SchönwÀlder

„Heute weiß ich, dass Klienten in erster Linie meine Erfahrung und individuellen Ideen buchen und nicht mein Wissen

www.podcast-helden.de

1. FĂŒr wie relevant hĂ€ltst du das Prinzip „Free“ / das großzĂŒgige Verschenken von Mehrwerten fĂŒr deinen GeschĂ€ftserfolg?

RĂŒckblickend betrachtet, hĂ€tte ich viel frĂŒher anfangen sollen, meinen E-Mail-Verteiler aufzubauen, denn durch die Adressen meiner Subscriber kann ich persönlich mit ihnen kommunizieren. Es gibt unter den Solounternehmern – gerade bei Coaches, Trainern und Beratern – eine Menge Mitbewerber und eine ebenso große Menge von möglichen Newslettern.

Um aber einen Abonnenten zu gewinnen, darf man ihm durchaus etwas Nettes und gleichzeitig Hochwertiges zukommen lassen. Und das ist natĂŒrlich FREE. Insofern halte ich das wirklich großzĂŒgige Verschenken von Wissen fĂŒr sehr relevant fĂŒr meinen GeschĂ€ftserfolg.

2. Womit verdienst du deine Brötchen und wo ziehst du die Grenze zwischen Free und Paid?

Ich zeige Coaches, Beratern und Trainern, wie sie ihren eigenen Podcast starten. Dabei ist mir wichtig, dass es möglichst leicht geht und die HĂŒrden niedrig sind. In meinem Blog gebe ich gerne mein Wissen kostenfrei weiter – ebenso in meinen Podcasts oder in Webinaren. Mit diesem Wissen und mit Spaß am Ausprobieren kann jeder einen Podcast starten. Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass ich Teilnehmern meiner Bezahlkurse zeige, wie es schnell und ohne Hindernisse geht. Darin teile ich nicht nur mein Wissen, sondern auch meine Erfahrung und bringe meine Person mit ein.

3. Kannst du dich noch erinnern, mit welcher Haltung du zu Beginn gestartet bist, was das Verschenken von Wissen und Mehrwerten angeht?

„Was?! Ich kann doch meine Ideen nicht einfach so weggeben
dann kauft doch niemand mehr bei mir!!“.
Das waren die ersten Gedanken, die in meinen Kopf schossen, als ich vom „Trend“ hörte, Infos fĂŒr „umsonst“ herauszugeben.

Mittlerweile gebe ich meinen Abonnenten eine Menge Material mit an die Hand. Das ist eher förderlich fĂŒr den Beziehungsaufbau mit den Menschen, die sich fĂŒr einen interessieren und darĂŒber auch fĂŒr die eigene Sichtbarkeit. Heute weiß ich, dass Klienten in erster Linie meine Erfahrung und individuellen Ideen buchen und nicht mein Wissen.

4. Hast du einen Tipp fĂŒr diejenigen, die gerade damit anfangen möchten, sich eine Sichtbarkeit im Netz aufzubauen?

Aber klar. Fang so schnell es geht an, einen E-Mail-Verteiler einzurichten und die Adressen von potentiellen Klienten zu sammeln. Per Mail erreichst du sie am besten. Damit sie dir ihre Erlaubnis dafĂŒr geben, mĂŒssen sie sich eintragen. Als Dankeschön solltest du etwas fĂŒr sie parat haben. Etwas wirklich Wertvolles, was ein oder zwei Probleme deiner Abonnenten lösen kann. Vielleicht ein E-Book oder einen Audiokurs.

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Kathrin LutyKathrin Luty

„Einfach starten! Einen besseren Tipp habe ich nicht

www.frauenbusiness.biz

1. FĂŒr wie relevant hĂ€ltst du das Prinzip „Free“ / das großzĂŒgige Verschenken von Mehrwerten fĂŒr deinen GeschĂ€ftserfolg?

Relevant ist gar kein Ausdruck! Wenn man (wie wir) ein Online Business hat oder wenn man Online neue Kunden gewinnen möchte, fĂŒhrt eigentlich gar kein Weg daran vorbei.

Kathrin B (meine Business Partnerin) nennt das “eine Kostprobe deiner Expertise geben”. Warum sollten dir Menschen Geld bezahlen, wenn sie sich gar kein Bild von Deiner Expertise machen können?

2. Womit verdienst du deine Brötchen und wo ziehst du die Grenze zwischen Free und Paid?

Wir arbeiten als Mentorinnen und helfen Business Frauen, endlich das zu verdienen, was sie wert sind. Wir haben mehrere Online Kurse und arbeiten auch mit Kund(inn)en 1-zu-1.

Die Grenze ist bei mir ganz klar – meine Zeit! Ich kreiere gern Inhalte gratis, wo ich einmal Zeit investiere und die dann ganz vielen Menschen Nutzen bringen, und das ĂŒber lĂ€ngere ZeitrĂ€ume – aber meine Zeit ist kostbar, und die lasse ich mir bezahlen.

3. Kannst du dich noch erinnern, mit welcher Haltung du zu Beginn gestartet bist, was das Verschenken von Wissen und Mehrwerten angeht?

Ich hatte gute Lehrer! Und ich bin (denke ich) sowieso ein großzĂŒgiger Mensch, daher habe ich immer gern mein Wissen geteilt und anderen geholfen, schon in meinem ‚ersten Leben‘ als TierĂ€rztin.

Einer meiner allerersten ’stillen‘ Business Mentoren (also jemand, mit dem ich noch nicht persönlich gearbeitet habe) ist Eben Pagan. Das HerzstĂŒck seiner Business Philosophie ist ‚moving the free line‘. Er fordert uns immer wieder dazu auf, unser bestes Wissen umsonst zur VerfĂŒgung zu stellen.

Daher bin ich quasi mit dem Verschenken von Inhalten ‚groß geworden‘, und ich habe nie das GefĂŒhl gehabt, ich muss oder will etwas zurĂŒckhalten. Ehrlich gesagt, wĂ€re mir das auch einfach zu anstrengend, mir stĂ€ndig ĂŒberlegen zu mĂŒssen, wie viel ich ‚preisgeben‘ will.

Ausserdem freut mich nichts mehr, als wenn Leute unsere Gratis Inhalte und Tipps umsetzen und uns dann von ihren Erfolgen berichten. Schließlich habe ich selbst unendlich viel von Gratis-Inhalten anderer profitiert.

4. Hast du einen Tipp fĂŒr diejenigen, die gerade damit anfangen möchten, sich eine Sichtbarkeit im Netz aufzubauen?

Ich glaube ehrlich gesagt, dass im Netz die ‚Guten‘ wirklich eine Chance haben zu gewinnen. Ich kenne so viele Beispiele von inspirierenden, großherzigen GeschĂ€ftsleuten (z. B. Pat Flynn von Smart Passive Income oder Karen Gunton von Build a little biz), die sich gerade durch ihre GroßzĂŒgigkeit und ihre Gratis Inhalte unglaublich erfolgreiche Unternehmen und wahren Wohlstand aufgebaut haben.

Ich glaube es hilft, wenn man ein wirkliches, aufrichtiges Interesse daran hat, zu helfen. Wenn man den Menschen (den Kunden) als zentrales HerzstĂŒck seines Unternehmens sieht.

Im Übrigen ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um damit anzufangen. Das Potential vom Online Business ist fast unbegrenzt und gerade in den deutschsprachigen LĂ€ndern ist der Markt noch völlig offen.

Also – einfach starten! Etwas unternehmen. Einen besseren Tipp habe ich nicht!

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Wow, Hut ab! Wenn du bis hierher gelesen oder wenigstens quergelesen hast, dĂŒrftest du jetzt ein gutes Bild davon haben, wo die Grenzen zwischen Free und Paid fĂŒr dein Business verlaufen könnte.

Ich bin sehr gespannt auf dein Feedback, deine Gedanken, deine ErgÀnzungen (ich habe ja bei weitem nicht alle befragt, die mit Free als Grundlage erfolgreich sind!) und deine Fragen!

Mit diesem Mega-Artikel verabschiede ich mich von dir in die Weihnachtspause. Ich wĂŒnsche dir wunderschöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Herzliche GrĂŒĂŸe

Marit Alke


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  1. puh, geballte expertisen-power hier – danke! 🙂

    sehr wichtig finde ich den „mindset-aspekt“ – mit der angst, beklaut zu werden, manifestiert man sich nunmal wirkungsvoll in einen mangelzustand!

    erlaube mir hier nochmal auf meinen artikel zum thema – gratis als umsatzmotor – mit schönem buchtipp (die kurve) zu verweisen…
    http://siegmargebele.com/kostenlos-als-umsatzmotor

    schöne fest-zeit dir und deinen liebsten!
    °siegmar

    1. Hallo Siegmar,

      klar darfst du! Das Thema scheint hierzulande gerade viele zu beschĂ€ftigen – je mehr Sichtweisen wir haben, desto besser. Das mit dem „Mangelzustand“ war mir noch gar nicht so klar, aber stimmt!

      Herzliche GrĂŒĂŸe
      und auch dir eine schöne Zeit!
      Marit

  2. Das ist ja ein beeindruckendes Spektrum an Erfahrungen und wird sicherlich fĂŒr viele die Entscheidung erleichtern. FĂŒr mich bestĂ€tigt sich noch einmal die Wichtigkeit der strategischen Einbindung von Free Content in das Gesamtkonzept. Danke fĂŒr die Initiative und die Einbeziehung meines Beitrages.

    1. Ja, das glaube ich auch, dass es denjenigen, die neu darĂŒber nachdenken, ob und wie sie das anpacken sollen mit dem Verschenken von Mehrwerten den Einstieg erleichtert.
      Danke auch fĂŒr’s Mitmachen! 🙂

  3. Hallo,

    wow das ist wirklich eine tolle Zusammenstellung an Wissen von tollen Experten. Die meisten kannte ich bereits, aber der ein oder Andere ist mir neu.
    Ist sicher auch viel Arbeit hineingeflossen. Ist Top, wird sicher geseedet.

    Liebe GrĂŒĂŸe aus Wien

  4. Das ist richtig klasse geworden, die Power ist spĂŒrbar und wirkt sicherlich bekrĂ€ftigend und ermutigend fĂŒr solche, die sich gerade mit dem Gedanken tragen ihr eigenen Online-Business und vor allem ein FREE-Angebot zu starten.
    Ich wĂŒnsche uns allen eine segensreiche Weihnachtszeit und ein fulminantes 2015 – Möge der Erfolg unsere unsere kĂŒhnsten TrĂ€ume ĂŒbertreffen :-)!!!

    1. Bianka, was fĂŒr kraftvolle WĂŒnsche! Fulminant! 🙂 🙂 Ja, darunter geben wir uns nicht zufrieden…!!

      Danke fĂŒr’s Mitmachen an dich und auch dir schöne Tage. Und viel Erfolg fĂŒr den Start deines Programms im Januar!
      Viele GrĂŒĂŸe
      Marit

  5. Liebe Marit,

    seit Du diesen Artikel angekĂŒndigt hast, habe ich ihm entgegengefiebert. Genau diese Informationen haben mir noch gefehlt. Danke! Jetzt habe ich einen großartigen Überblick darĂŒber, wie ich das Thema Free/Paid angehen kann und werde bald in meine Schaffensphase starten.

    Dir und Deiner Familie eine entspannte Weihnachtszeit und ein erfolgreiches Jahr 2015,
    Stefanie

    1. Hallo Stefanie,

      gern! Ja, ich finde ihn auch großartig geworden. Es war so ein spontaner Impuls, als ich vor dem Artikel saß und dachte: „Ne, nur aus meiner Warte wĂ€re das nicht vollstĂ€ndig“. Und dann habe ich kurzerhand die Kollegen angeschrieben – mit einer Woche Vorlauf.

      Auch dir schöne Weihnachtstage!
      Viele GrĂŒĂŸe
      Marit

  6. Hallo,
    ich denke, es ist wir Gordon SchönwĂ€lder es sagt: die Kunden kaufen kein Wissen, sondern die Dienstleistung die man persönlich mit der eigenen Erfahrung und den eigenen Ideen erbringt. Das Wissen hilft den Usern, an einem Punkt alleine weiterzumachen oder weiterzudenken. Wenn dann UnterstĂŒtzung gebraucht wird, suchen sie diese dort, wo sie schon anderen (free) Input bekommen haben und wo Vertrauen schon da ist und zahlen gern.
    Klasse-Antwortsammlung. Danke, Christiane Blenski

    1. Hallo Christiane,

      so ist es, absolut! Wenn man Dienstleistungen anbietet, ist die Grenze zwischen Free und Paid tatsĂ€chlich auch recht einfach zu ziehen. Etwas kniffeliger wird’s, wenn man eigene Info-Produkte wie z.B. Kurse oder E-Books verkauft, da steckt dann sowohl in Free als auch in den Bezahlangeboten unser Wissen drin.

      Schön, dass dir die Antwort-Sammlung gefÀllt!
      Viele GrĂŒĂŸe
      Marit

  7. Ich finde es toll liebe Marit dass du hier so viele freizĂŒgige Geber an den Start bekommen konntest. Auch gerade die feinen Nuancen in den Aussagen bieten ein großartiges Repertoire um sich den Weg herauszubauen den man… Den ich… ZukĂŒnftig gehen möchte.

    Wieviel FREE geht und wo man den Kunden abholt der dann den weiteren Schritt zum bezahlten Inhalt geht ist hier glaube ich sehr zielgruppenabhĂ€ngig … So liest es sich fĂŒr mich.

    Ich werde den Artikel auf jeden Fall nochmal zur Hand nehmen und mir die Essenzen fĂŒr 2015 raus arbeiten.

    Danke euch allen fĂŒr den ehrlichen Einblick!!

    1. Hallo Tabea,

      ich finde auch die Nuancen spannend, die man zwischen den Zeilen lesen kann. ZielgruppenabhĂ€ngig ist es glaube ich eher weniger. Es ist eher die Frage, was man verkaufen möchte. Sind es Dienstleistungen (Die eigene Zeit), dann ist die Grenze recht klar, sind es digitale Produkte ist es schon kniffeliger. Weiss ich aus eigener Erfahrung 😉

      Interessant finde ich, dass sich aus den Antworten herauskristallisiert, dass es ein Weg ist, den man beschreiten muss und in dem man seine eigenen Erfahrungen sammelt, sein „Gesamtsystem“ an Inhalten und die WĂŒnsche der eigenen Zielgruppe klarer kriegt usw.
      Im RĂŒckblick lassen sich dann viele Dinge besser erkennen. Ich hĂ€tte z.B. niemals schon mit einem Bezahlprodukt starten können, ich wusste schlichtweg ĂŒberhaupt nicht, wen ich mit meinen Inhalten eigentlich genau wo abhole und was die brauchen. Diese Erkenntnis hat mir erst mein „planloser“ Free-Weg gebracht – und das haben ja auch einige gesagt.

      Also: Spannend. Geh‘ los!

      Herzliche GrĂŒĂŸe
      Marit

  8. Hi Marit, eine grandiose Idee hattest du mit diesem Roundup-Post! Eins vorweg: Ja, ich habe ALLES gelesen. Jedes Wort. Und es hat sich gelohnt!

    Besonders interessant finde ich, was Christian, Markus, Mara und Kathrin gesagt haben.

    Markus Cerenak sagt „Du musst den Zeitpunkt erkennen, wo du vom Amateur zum Profi wirst.“ und das finde ich sehr passend! Ich verstehe darunter auch, dass man irgendwann den Sprung vom Hobby zum Unternehmen bzw. Unternehmer wagen muss – vor allem und ganz besonders im Kopf. Ich spreche aus Erfahrung wenn ich sage, dass es „im Kopf“ nicht immer einfach ist „plötzlich“ Geld zu verlangen, wo man doch monatelang alles kostenlos herausgegeben hat.

    Mara nimmt immer dann Geld, wenn ihr Kosten oder (Reise-)Aufwand entstehen. Eine interessante Herangehensweise finde ich. So Ă€hnlich halte ich es auch. Denn wenn z.B. jemand eine Blog-Analyse möchte, entsteht mir Aufwand – ich muss mir den Blog ansehen, evt. Notizen machen usw. Und da ziehe ich ebenfalls die Grenze zwischen free und paid.

    Christian spricht etwas an, was ich mir fĂŒr das kommende Jahr auf die Fahne geschrieben habe: Free Content ja, aber gezielt! Strategisch! Und das Wissen und die Erfahrung dazu kann ich dann auch wiederum an meine Kunden weitergeben. Christian hat Recht wenn er sagt, dass es nicht darum geht „wer gibt mehr kostenlos raus“ (Markus sagt dazu, dass es in Deutschland aktuell etwas ĂŒbertrieben wird, was ich ebenfalls so sehe). Sondern es geht darum, dass das, was man kostenlos rausgibt, strategisch platziert werden muss. Es sollte immer einem Zweck dienen. Sonst ist es verschwendete Zeit.

    Außerdem möchte ich auch Karin noch beipflichten: Es darf nicht der Eindruck entstehen „es ist online – es muss kostenlos sein“. Hier sind wir als Unternehmer meines Erachtens auch in der Pflicht unsere Wunschkunden ein StĂŒckweit zu „erziehen“ 😉

    Viele GrĂŒĂŸe
    Katharina

    1. Hallo Katharina,

      klasse, dass du so viel daraus mitnehmen konntest! Ja, da steckt viel drin – und da habe ich deinen AusfĂŒhrungen nichts hinzuzufĂŒgen! Sehr klasse, gute ErgĂ€nzung / Reflexion, danke!

      Lieber Gruß
      Marit

  9. Herzlichen Dank an alle Beteiligten,

    fĂŒr diese tollen Ideen und diese Aufstellung. Das ist fĂŒr eine AnfĂ€nger wie mich einfach optimal 🙂 Und vielen Dank liebe Marit fĂŒr diese Idee.

    Alles Liebe fĂŒr euch und weiterhin so viel Erfolg
    Barbara

    1. Hallo Stefan,

      ja, das fand ich auch klasse! Zumal ich ihnen nur eine Woche Zeit gegeben hatte, weil das so ein Spontan-Einfall von mir war.

      Viele GrĂŒĂŸe
      Marit

  10. Liebe Marit,

    spannende Einsichten habt Ihr da zusammen getragen – habe das mit viel Interesse gelesen! Interessant finde ich den Aspekt von Markus Cerenak und Katharina, dass in Deutschland eher zu viel verschenkt wird. Das ĂŒberzeugt mich hinsichtlich meiner aktuellen Planungen 😉

    Und: Tolles Netzwerk, dass Du hier versammelt hast!

    1. Hallo Kathrin,

      ich bin mir nicht sicher, ob es gut ist, von vornherein aufzupassen „nicht zuviel“ zu verschenken und sich von Anfang an „strategisch richtig“ zu verhalten.
      Alle hier zitierten Unternehmer und auch ich haben am Anfang „alles“ und sehr, sehr wertvolle Dinge gegeben und uns damit eine treue Community und eine große E-Mail-Liste aufgebaut. Das ist die Basis, auf der man dann anfangen kann, strategisch zu ĂŒberlegen, welche kostenlosen Dinge letztlich zu welchem Bezahlangebot hinfĂŒhren. HĂ€tten wir alle zu Beginn schön vorsichtig „immer nur das Richtige“ verschenkt, ich weiss nicht, ob wir da wĂ€ren wo wir wĂ€ren… Im RĂŒckblick ist es natĂŒrlich vollkommen richtig, diese Erkenntnisse, die aus der eigenen Erfahrung erwachsen, an die weiterzugeben, die gerade erst starten (und genau deswegen habe ich ja auch alle danach gefragt).

      Ich denke: Es ist gut zu wissen, dass der Punkt irgendwann kommt, an dem man vom Amateur zum Profi wird (wie Markus zu Recht betont) und an dem kostenloser Mehrwert gezielt zu Bezahlangeboten hinfĂŒhren sollte. Aber dieser Punkt ist bei den allermeisten Unternehmern NICHT gleich zu Beginn der Sichtbarkeit im Netz. Das ist jedenfalls meine Meinung dazu. 🙂

      Aber lass‘ uns das gerne weiter diskutieren 🙂

      Lieber Gruß
      Marit

  11. Liebe Marit, da hast Du ja ein richtiges Standard-Werk zum Thema „free content“ zusammengetragen 🙂 Vielen Dank fĂŒr Deine Arbeit! Was Kathrin Luty sagt, finde ich toll: „Im Netz haben die Guten wirklich eine Chance zu gewinnen.“ Online-Unternehmer haben irgendwie alle eine Ă€hnliche Geisteshaltung, wenn es ums Thema Geben geht. Und auch das Thema „Konkurrenz“ verĂ€ndert sich sehr. Wir vernetzen uns, empfehlen uns gegenseitig und machen aufeinander aufmerksam. So wie in diesem Post. Alles Liebe! Sandra

    1. Hallo Sandra,

      ja, das finde ich auch sehr deutlich, die Geisteshaltung ist die gleiche. Sie ist grundsĂ€tzlich auf GroßzĂŒgigkeit und FĂŒlle ausgerichtet. Auch wenn mahnenden Stimmen dabei sind, die sagen, es dĂŒrfe nicht zum Selbstzweck werden – was ja auch richtig ist.

      Es ist eine völlig andere Grundhaltung als das, was wir gewohnt sind – und genau deswegen ist der „Sprung“ so schwierig zu Beginn. Aber wenn man einmal drin ist, will man nie mehr anders.

      Ich finde es fĂŒr mich persönlich absolut genial, dass ich – weil ich schon ein gut aufgestelltes Produkt habe – mich eigentlich zu 80% meiner Zeit mit dem Verschenken von tollen Mehrwerten beschĂ€ftigen kann, völlig ohne schlechtes Gewissen. (Und ja, manches davon ist unstrategisch und spielerisch!) Denn, ich muss eigentlich nur immer wieder neue Leute auf mich aufmerksam machen – mein Programm verkauft / fĂŒllt sich dann von ganz allein. Und weitere Produkte werden sich Ă€hnlich leicht verkaufen. Herrlich!! DarĂŒber schreibe ich auch nochmal: Einer der riesigen Benefits wenn man eigene Produkte und Programme hat.

      Danke fĂŒr’s Mitmachen und schöne Weihnachtsferien!
      Marit

  12. Hallo Marit, was fĂŒr eine tolle Zusammenstellung. FĂŒr mich – möchte in 2015 online sichtbarer werden – eine optimale Motivation mit meinem blog, der bis jetzt nur vor sich hindĂŒmpelte endlich mal in die Puschen zu kommen. Ich werde mir den ganzen Artikel auf alle FĂ€lle nochmal genauer durchlesen (bis jetzt nur „drĂŒbergeflogen“). Ich war mir bis jetzt nicht so sicher wie das mit dem „free content“ fĂŒr mich genau funktionieren könnte, grade auch was gebe ich „gratis“ weiter und fĂŒr welche Leistung kann ich etwas verlagen. Aber schön langsam kristallisiert sichs raus. Vielen Dank nochmal fĂŒr die Zusammenstellung und auch Danke an alle Co-Autoren.
    Viele GrĂŒĂŸe und weiterhin viel Erfolg Euch allen.
    Monika

  13. Wow – ein klasse Artikel und ich habe mir die Zeit genommen, ALLE BeitrĂ€ge dazu zu lesen. 😉 Am besten trifft es fĂŒr mich der Satz von Markus Cerenak: „Du MUSST den Zeitpunkt erkennen, wo du vom Amateur zum Profi wirst.“ denn den habe ich in meinem ersten Startversuch eindeutig verpasst.

    Ich hatte mir einen Blog aufgebaut und mich damit und in den sozialen Netzwerken recht gut sichtbar gemacht. Ich habe mit Freude mein Wissen verschenkt und einfach mal gemacht. 😉 Ich hatte durch einen Gratiskurs sogar eine E-Mailliste von ca. 600 Leuten aufgebaut, diese aber nie wieder mit Inhalten bedient. Ich hatte einfach den Moment verpasst, mir auch ein Bezahlprodukt fĂŒr diese Zielgruppe zu ĂŒberlegen und anzubieten. Und wie Holger Grethe schreibt: es war so viel einfacher zu verschenken als etwas zu verkaufen 😉

    Es gibt also neue Ziele fĂŒr 2015 – vieles muss frau einfach erst lernen 😉

    1. Hallo Irene,

      danke fĂŒr den Erfahrungsbericht! Ja, das ist natĂŒrlich wirklich Ă€rgerlich, dass du den Schritt hier nicht gegangen bist. Aber wie du selbst sagst: Jetzt kommt der zweite Anlauf. Viel Erfolg!

      Viele GrĂŒĂŸe
      Marit

  14. Liebe Marit,

    wie immer ein Top-Artikel mit super Informationen!!!
    Vielen Dank fĂŒr diese aufwendige Arbeit!
    Und danke an alle Unternehmer, die sich die Zeit fĂŒr Ihre Antworten genommen haben! Daraus habe ich sehr viel mitgenommen!!!

    Und: ich habe auch alles gelesen :-)!

    Marit, ich durfte ja schon viele Deiner BeitrĂ€ge lesen und hören. Alle waren bereichernd und gerade das Thema „free“ begleitet diese Veröffentlichungen sehr stark.
    Mittlerweile habe ich das GefĂŒhl, dieses Thema recht gut verstanden zu haben.
    Und werde die Hinweise beherzigen.

    Die wichtigsten Erkenntnisse fĂŒr mich sind:
    – authentisch bleiben und gefĂŒhlsmĂ€ĂŸig das geben, was ich zu geben bereit bin – und mittlerweile weiß ich, dass das ganz schön viel ist
    – meinen eigenen Werten treu bleiben. Deshalb bin ich ja in der SelbststĂ€ndigkeit, um nicht mehr in einem engen Korsett und nach fĂŒr mich oft nicht nachvollziehbaren Vorgaben handeln zu mĂŒssen. Sondern dass ich gerne Menschen dabei unterstĂŒtzen möchte, dass sie – mit meinem Wissen und meinen Erfahrungen – ihre Karriere wertvoll gestalten können.

    Und hier hat mich vor allem Gordon SchönwĂ€lder mit seiner Headline ĂŒberzeugt:
    „Heute weiß ich, dass Klienten in erster Linie meine Erfahrung und individuellen Ideen buchen und nicht mein Wissen.“
    Genau das ist es und hat mich selber in den letzten Jahren viel sicherer in meinem Business gemacht.

    Und die Aussage von Maik Pfingsten „Denn die, die mich doof finden, werden erst gar nicht bei mir auftauchen.“ ist zu meinem eigenen Credo geworden. Denn im Unternehmenskontext ist man Menschen doch sehr ausgeliefert, mit denen man sich aus verstĂ€ndlichen GrĂŒnden auseinandersetzen muss – auch wenn man mit ihnen nicht zurechtkommt. Und in der SelbststĂ€ndigkeit ist das sehr angenehm anders.

    Ich bedanke mich noch einmal herzlich fĂŒr diese starke Zusammenstellung.

    Herzliche GrĂŒĂŸe
    Martina

  15. Hallo Martina,

    vielen Dank fĂŒr die tolle persönliche Zusammenfassung! Das ist definitiv einer DER großen Vorteile davon, wenn man sich authentisch mit dem, was man weiss und zu geben hat, öffentlich zeigt. Das empfinde ich ganz genauso und liebe es, mich nicht mehr in AnzĂŒge hĂŒllen zu mĂŒssen und so tun zu mĂŒssen als hĂ€tte ich alles unter Kontrolle 🙂

    Schön, dass du von dem Artikel soviel mitnehmen konntest – genau das war die Idee.

    Schöne Weihnachtstage!
    Liebe GrĂŒĂŸe
    Marit

  16. Ein klasse, umfassender Post von dir Marit!
    Kommt genau zur richtigen Zeit, weil ich mir in letzter Zeit ebenfalls Gedanken dazu gemacht habe.

    Ich finde es spannend zu lesen, wo und wie andere Experten ihre Grenzen zwischen Free und Paid ziehen. Ich teile die Meinung mit Bianka Maria Seidl, dass alles wieder zurĂŒck kommt, was ich aussende, und fĂŒhle mich bestĂ€rkt darin, mit meiner Strategie weiter zu verfahren.

    Liebe GrĂŒĂŸe,
    Petra

    1. Hallo Petra,

      juhu, „genau zur richtigen Zeit“ 🙂 – das ist doch super. So war es ja gedacht. Anscheinend geistert die Frage gerade vielen durch den Kopf – der Internet-Markt in Deutschland entwickelt sich…

      Schön, dass du dich bestĂ€rkt fĂŒhlst, das freut mich.
      Herzliche GrĂŒĂŸe
      und schöne Weihnachtsferien!
      Marit

  17. Hallo Marit,
    Wow, vielen Dank fĂŒr die tollen Artikel. Es war sehr interessant zu erfahren, wo die Grenzen liegen. Auch danke fĂŒr die tollen Anregungen und das soviel Unternehmer mit gemacht haben.
    Viele GrĂŒĂŸe,
    Elke

    1. Hallo Elke, gerne!
      Ich bin auch sehr dankbar, dass so viele sich so kurzfristig bereit erklĂ€rt haben, mitzumachen 😉 Das Thema lag halt gerade in der Luft…
      Viele GrĂŒĂŸe

  18. Liebe Marit!
    Vielen Dank fĂŒr diesen besonders wertvollen Beitrag, das Zusammentragen dieser FĂŒlle an Experten-Statements – was fĂŒr eine Sammlung 😉
    Schön zu lesen, dass eins allen gemein ist, „sobald ich als Person in Erscheinung trete, ist es kostenpflichtig“ – so ist es, denn dann wird so richtig in den Topf der KreativitĂ€t und Erfahrung gegriffen – somit kann nie, nie, nie zuviel vorher als free content hergegeben werden – denn in der Zusammenarbeit ergibt sich weit viel mehr.
    Liebe GrĂŒĂŸe,
    Katharina

    1. Hallo Katharina,

      Ja, das zieht sich durch. Sobald man als Dienstleister fĂŒr einen einzelnen Kunden oder eine Gruppe tĂ€tig wird, ist die Abgrenzung klar!

      Viele GrĂŒĂŸe
      Marit

  19. Vielen Dank fĂŒr diese umfangreichen und vielfĂ€ltigen Informationen. Das war eine tolle Idee. Ich finde es sehr interessant so geballt die Meinungen zum Thema kostenfreie Informationen zu finden.
    Ich habe gleich ein bisschen gestöbert: Markus Cerenak’s Podcast zum Thema war sehr interessant und auch die Podcast-Helden haben einen neuen Fan.
    Ich frage mich oft, wie ich was bei den vorwiegend amerikanischen Gurus abkupfern und es zu guter Letzt mit dem deutschsprachigen Kulturkreis verbinden kann. Das ist nĂ€mlich keine leichte Übung 😉

    Nochmals vielen Dank fĂŒr den Blick hinter die Kulissen
    Heike

  20. Hallo Heike,

    gern geschehen! Schön, dass du gleich noch weiterfĂŒhrende Inspirationen gefunden hast.

    Das stimmt, es ist auf keinen Fall angesagt, von drĂŒben abzukupfern – das macht sich meist nicht gut. Daher brauchen wir immer mal wieder so eine RĂŒckbesinnung auf das, was uns ausmacht und was hier passt. Mittlerweile gibt es ja aber zum GlĂŒck auch schon viele deutschsprachige Vorbilder 🙂

    Viele GrĂŒĂŸe
    Marit

  21. Der Artikel ist zwar schon etwas Ă€lter, aber ich bin jetzt erst auf ihn gestoßen.

    Das Thema free vs. paid wird auf jeden Fall immer relevanter.
    Das lÀsst sich bereits durch VWL erklÀren.
    Digitale Informationen haben (fast) keine Kosten beim kopieren und verbreiten.
    Wenn die Informationen daher einmal von jemanden erstellt sind, werden die Preise mit der Zeit durch den Wettbewerb gegen 0 gedrĂŒckt.

    Digitale Informationen werden daher immer mehr ein Mittel werden, um Reichweite zu generieren, also potentielle Kundschaft. Informationen im Internet zu verkaufen funktioniert natĂŒrlich nach wie vor, benötigt aber ein weitaus umfangreicheres Marketing als jemals zu vor.

    Danke fĂŒr diesen Artikel! Ich habe dadurch selbst eine Idee fĂŒr einen eigenen Beitrag auf meinem Blog bekommen,

  22. Hallo,
    schon in der ersten Durchsicht bin ich sehr angetan von den Inhalten. Etwas, das scheinbar in Deutschland im verborgenen blĂŒht und fĂŒr viele eine Alternative zu einem normalen Job darstellt – SelbstĂ€ndig im Internet Produkte verkaufen. Das macht Mut, immer weiterzumachen!

    Das spannende ist, dass diese Methoden fĂŒr viele Branchen möglich sind und es sich lohnt, alles darĂŒber zu lernen!

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